Frankfurter Info

erstellt von kai zuletzt geändert: 2017-01-17T01:30:58+01:00

Das Frankfurter Info ist ein Informationsdienst für Initiativen, Vereine, Organisationen und interessierte Leute. Unsere Themen sind Stadtpolitik, Antifaschismus, Antirassismus und Frieden.

Wir veröffentlichen Termine, Berichte, Meldungen und Ankündigungen.

Beiträge bitte an redaktion@frankfurter-info.org oder mit dem Kontaktformular auf dieser Seite.

 

22. Africa Alive Festival

erstellt von africa alive — zuletzt geändert: 07.02.2016 19:25
In seiner 22. Ausgabe präsentiert das Festival Africa Alive den afrikanischen Kontinent mit einem breiten Spektrum von Dokumentar- und Spielfilmen. Neben aktuellen Filmen und Preisträgern des FESCAPO Filmfestival, gibt es ein Rahmenprogramm bestehend aus Konzerten, Lesung, Podiumsdiskussion und Kinderprogramm. Der thematische Schwerpunkt ist in diesem Jahr unter dem Titel GENERATION CHANGE dem Generations- und Politikwechsel in Afrika gewidmet.

Baustelle „Eine Stadt für Alle!“ – Frankfurter Forum stadtpolitischer Initiativen am 13.2.16

erstellt von abg-kampagne — zuletzt geändert: 31.01.2016 15:49
Am 13. Februar 2016 laden wir ab 11 Uhr zuerst zum gemeinsamen Frühstück ins Gallus Zentrum. Vor Ort werden anschließend (ab 12 Uhr) stadtpolitische Initiativen sich selbst und ihre Arbeit vorstellen sowie widerständige Mieter_innen von ihren Erfahrungen mit der Frankfurter Stadtpolitik und dem Frankfurter Wohnungsmarkt berichten.

Der Kampf der Geflüchteten - Wie geht es weiter? Stoppt den Krieg gegen Migrant*innen!

erstellt von lampedusa in hamburg — zuletzt geändert: 31.01.2016 15:40
Einladung an alle Aktivist*innen – für die Rechte von Geflüchteten & Migrant*innen - internationale konferenz von geflüchteten & migrant*innen 26. – 28.2.2016 hamburg, kampagnel Im August 2015 haben politisch aktive Geflüchtete aus Berlin, Hannover und Hamburg zusammen eine landesweite Refugee-Konferenz in Hannover organisiert. Auf dieser Zusammenarbeit wollen wir aufbauen und laden Euch hiermit herzlich zur Internationalen Konferenz von Geflüchteten und Migrant*innen vom 26. bis 28. Februar 2016 in Hamburg ein.

Unerträgliche Zustände in der Massenunterkunft "Neckermann" in Fechenheim

erstellt von welcome frankfurt — zuletzt geändert: 31.01.2016 15:34
diesen offenen Brief hat Welcome Frankfurt an zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, Institutionen und die Presse versandt. Die Zustände in der Massenunterkunft "Neckermann" sind unerträglich. Wir fordern die Schließung der Unterkunft. Solange dies noch nicht der Fall ist, fordern wir den ungehinderten Zugang durch eine Beobachtungsgruppe aus verschiedenen Menschenrechtsorganisationen. Einige sind schon angesprochen und haben Bereitschaft signalisiert. Wir stehen weiter in Kontakt mit den Geflüchteten in der Unterkunft. Am Freitag, 05.02.16 um 17:00 findet eine Veranstaltung im DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69 statt. Dort können sich alle Verantwortlichen und Menschenrechtsorganisationen informieren und sich äußern. Interessenten für die Beobachtungsgruppe werden teilnehmen.

„Dann müsst ihr auf der Straße schlafen“

erstellt von welcome frankfurt — zuletzt geändert: 25.01.2016 14:56
Am Ende ist es so gekommen, wie es die Geflüchteten befürchtet hatten. Bericht vom Streik und Protest von Geflüchteten gegen ihre Verlegung in die Massenunterkunft „Neckermann“ in Frankfurt/Main am 21.01.16. Gegen 9:00 waren wir (Aktive von Welcome) vor der Sportfabrik Fechenheim. Dort ist auch schon die Fotografin der Frankfurter Neuen Presse. Fünf Busse parken vor der Unterkunft. Wir unterhalten uns mit einzelnen Geflüchteten, die draussen stehen. Sie erzählen uns, dass sie in einer Versammlung einmütig beschlossen haben, nicht mitzugehen, sondern zu bleiben. Ihre Forderung ist klar: sie möchten nicht in eine Massenunterkunft. Sie befürchten, dass dort ihre Belange noch weniger gehört werden, als in einer Unterkunft mit ca. 300 Leuten.

Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf! Keine deutsche Unterstützung des türkischen Staatsterrors!

erstellt von Aktionsgruppe für den Aufbau der 3. Reihe, [iL*]-Frankfurt — zuletzt geändert: 22.01.2016 15:33
Demo: Samstag, 23.01., um 15.00 Uhr Kaisersack/HBF // Nach Jahrzehnten der Unterdrückung ethnischer sowie kultureller Minderheiten – wie der kurdischen Bevölkerung – in den vom türkischen Staat besetzten kurdischen Gebieten schien es Anfang des Jahres 2015 Frieden für die Menschen in der Türkei und Nord-Kurdistan (Bakur) geben zu können. Tatsache ist allerdings, dass die Friedensverhandlungen vom türkischen Staat für die eigenen politischen Ziele ausgenutzt wurden. Mit dem Erstarken der linken und prokurdische Partei HDP entfachte die amtierende türkische Regierung unter Präsident Erdogan, um sich an der Macht zu halten, eine „Strategie der Spannung“, die das Land, wie in den 1990er Jahren, an den Abgrund führte. Instabilität und Angst sorgten dafür, dass die Menschen der Regierungspartei AKP ihre Stimme gaben. Seit Dezember nun führt die Regierung Krieg im eigenen Land und setzt das Militär mit unerbittlicher Härte gegen die überwiegend kurdische Bevölkerung im Osten des Landes ein. Zugleich rollt eine massive Repressionswelle gegen die linke Opposition sowie gegen Wissenschaftler und unabhängige Journalisten. Ausgangssperren in 17 Ortschaften, Verhaftungen von Politikern, Belagerungen ganzer Städte, Artilleriebeschuss von Wohnvierteln und extralegale Hinrichtungen in Privatwohnungen und auf offener Straße sind einige der vollstreckten Maßnahmen. Seit Beginn dieser mörderischen Offensive im Dezember 2015 wurden über 200 Menschen von staatlichen Schergen ermordet.

Plakatwettbewerb 2016: „flucht.punkt“

erstellt von Bildungsstätte Anne Frank — zuletzt geändert: 21.01.2016 13:52
Nach der Silvesternacht von Köln blicken wir mit gemischten Gefühlen auf das neue Jahr: Einerseits werden rassistische Ressentiments gegenüber Flüchtlingen und Migrant*innen noch einmal verstärkt in die Öffentlichkeit getragen, andererseits wurden Stimmen laut, die sich auf ganz unterschiedliche Weise gegen Abwehrreflexe und unreflektierte Ängste vor den "Fremden" wendeten. Das Thema Flucht und Asyl wird uns auf alle Fälle noch eine ganze Weile beschäftigen. In diesem Sinne möchten wir mit dem diesjährigen Plakatwettbewerb "flucht.punkt" einen Beitrag für eine lebendige Auseinandersetzung mit der Debatte leisten.

Aufruf gegen das Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren. Faire Asylverfahren statt Schnellabfertigung von Schutzsuchenden.

erstellt von pro asyl — zuletzt geändert: 21.01.2016 12:45
Das geplante Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren stößt bei der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), Medico International, PRO ASYL und dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf große Bedenken. Die Organisationen befürchten, dass dadurch vielen Asylsuchenden der Zugang zu einem fairen Asylverfahren verwehrt bleiben wird. Besonders schwerwiegend würde dies besonders schutzbedürftige Flüchtlinge treffen, wie Kranke, Traumatisierte oder Minderjährige. Die vier Organisationen haben heute den Aufruf „Asylpaket II stoppen – Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren“ veröffentlicht, in dem sie die Bundesregierung und alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auffordern, die Verschärfungen des Asylpakets II abzulehnen. Der „Gesetzentwurf zur Einführung beschleunigter Asylverfahren“ (Asylpaket II) soll noch im Januar vom Kabinett beschlossen und ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht werden.

Staatspräsident Griechenlands Dienstag in Frankfurt

erstellt von griechenland-solidarität-ffm — zuletzt geändert: 17.01.2016 11:44
Der Griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos besucht am Dienstag, dem 19. Januar 2016, die EZB in Frankfurt! Wir wollen ihn dort begrüßen! Wie wir verlässlich erfahren haben, wird am Dienstag, den 19. Januar 2016, der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos zu Gesprächen mit dem EZB Präsidenten Dragi nach Frankfurt kommen. Er wird dort gegen 15.00 Uhr erwartet. Im Arbeitsausschuß unseres Griechenland-Solidritätskomitee haben wir uns bei der Sitzung am Freitag darauf verständigt, zu diesem Zeitpunkt vor der EZB eine Begrüßungs-Aktion durchzuführen. Wir bitten darum, dass möglichst viele Aktivist_innen, die zu dem Zeitpunkt können, daran teilnehmen. Treffpunkt: Dienstag um 14.30 Uhr auf dem Bürgersteig vor der EZB, Sonnemannstraße 20, Frankfurt.

Die Ausstellungen „Frankfurt Auschwitz“ und "Menschheitsverbrechen" können ausgeliehen werden

erstellt von förderverein roma — zuletzt geändert: 17.01.2016 11:36
In einer Zeit von Pegida, den Wahlerfolgen von Madame Le Pen und der erschreckenden Erkenntnis, dass in Deutschland jeder Fünfte unter 30 Jahren den Begriff Auschwitz nicht einordnen kann (Forsa-Umfrage 2012), ist eine Ausstellung wie "Menschheitsverbrechen" notwendig. Die Bilder der Ausstellung werden erstmals vom 25.01.- 24.02. 2016 im Konferenzsaal des Bildungswerks der Arbeitskammer in Kirkel gezeigt. Die Ausstellung "Frankfurt-Auschwitz", die Bernd Rausch gemeinsam mit dem Förderverein Roma in verschiedenen Städten, so auch im Saarbrücker Rathaus, gezeigt hat, hat viele Menschen für das Schicksal der Sinti und Roma sensibilisiert. Sie können dazu beitragen, dass diese wichtige Wanderausstellung "Menschheitsverbrechen" einen guten Start bekommt. Der Ausstellung steht voran: Mit der Kunst gilt es zu sagen, dass niemals Vergleichbares war und niemals Vergleichbares sein darf.

2. Ratschlag "Frankfurt für alle. Solidarische Stadt“

erstellt von frankfurt für alle — zuletzt geändert: 14.01.2016 19:15
Freitag, 29. Januar, 16-20h, Haus Gallus, Frankenallee 111, Frankfurt. Seit dem ersten Ratschlag „Stadt für Alle" liegt hinter uns. Seitdem ist viel passiert: eine große Demonstration zum Tag der Menschenrechte mit über 1500 Teilnehmer*innen, der Versuch, ein Project Shelter als Ort für wohnungslose Geflüchtete in einem leerstehenden Haus einzurichten und dessen Räumung, ein an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchender Slogan „Stadt für Alle“, die Debatte um erneute Asylrechtsverschärfungen, weitere rassistische Angriffe, und auch die Ereignisse von Köln. Eine Stimmung von der wir nicht wollten, dass sie kippt, die aber immer stärker ins Wanken gerät.

Kundgebung anlässlich des 71 Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz

erstellt von Förderverein Roma — zuletzt geändert: 14.01.2016 19:11
Der Förderverein Roma veranstaltet zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27.1.2016 um 18.30 Uhr eine Kundgebung am ehemaligen Stadtgesundheitsamt in der Braubachstraße 8-22 in 60311 Frankfurt am Main. Während der NS-Zeit wurden über eine halbe Million Roma und Sinti ermordet. Nh der akribischen Erfassung durch „Rasseforscher“ in den 30er Jahren erfolgte die Inhaftierung, Deportation und schließlich die industrielle Vernichtung der Roma und Sinti. Allein in Auschwitz wurden in einer einzigen Nht 2900 Roma und Sinti vergast.

DGB Vorsitzender Frankfurt, Harald Fiedler, zu Gutachtendiskussion Mietspiegel und Mietpreisstopp

erstellt von DGB Region Frankfurt-Rhein-Main — zuletzt geändert: 14.01.2016 19:08
Die Auseinandersetzung um das Gutachten zu dem Frankfurter Mietspiegel nimmt in der politischen Diskussion skurrile Züge an, so Harald Fiedler, Vorsitzender DGB Stadtverband Frankfurt am Main. Nach Rechtsauskunft des Präsidenten des Deutschen Mietgerichtstages, Prof. Börstinghaus, ist die Sache klar. Dieser stellt unmissverständlich fest: Alle Mieten sind in einem Mietspiegel zu berücksichtigen, soweit sie nicht kraft Gesetzes oder wegen einer Förderungszusage gebunden sind. Auch Unternehmensentscheidungen, Mieten nicht zu erhöhen oder Wohnraum günstig zu vermieten, also auf einem niedrigeren Niveau, sind demnach möglich, so Fiedler.

14. - 17. Januar 2016: Festival Fluchtpunkt Frankfurt

erstellt von Schauspiel Frankfurt — zuletzt geändert: 09.01.2016 13:22
Das viertägige Festival im Schauspiel Frankfurt bringt Theatergruppen von geflüchteten und in Deutschland beheimateten Jugendlichen zusammen. In Gastspielen und Werkschauen teilen sie ihren Standpunkt mit dem Frankfurter Publikum. Den Höhepunkt bildet ein ganztägiges Fest am Samstag mit Präsentationen aus Workshops, einem grenzübergreifenden Live-Cooking der Freitagsküche mit Geflüchteten in der Panorama Bar sowie mit Vorträgen und Diskussionen im Chagallsaal und einer Kunstinstallation auf dem Willy-Brandt-Platz.

Petition an den Magistrat der Stadt Frankfurt: Wir fordern die sofortige Bereitstellung eines Hauses für Project.Shelter!

erstellt von Project.Shelter — zuletzt geändert: 09.01.2016 01:38
An den Magistrat der Stadt Frankfurt, seit fast einem Jahr kämpft Project.Shelter für ein selbstverwaltetes Zentrum für obdachlose Migrant*innen und Geflüchtete. Wir haben etliche obdachlose Menschen in privaten Unterkünften untergebracht. Durch viele öffentliche Aktionen sowie eine Petition haben wir die Stadt immer wieder auf die Situation von Migrant*innen aufmerksam gemacht, die auf Frankfurts Straßen schlafen müssen. Nun ist der Winter eingebrochen und die Stadt Frankfurt bleibt immer noch tatenlos.

Aktiven-Treffen von Welcome - Diskussion über Selbstverständnis / weitere Aktivitäten / Arbeitsbereiche und Arbeitsteilung

erstellt von welcome — zuletzt geändert: 21.01.2016 14:03
Sonntag, 24.01.2016, 11 -15 Uhr, DGB Haus Frankfurt. Von Anfang an begleiten uns, wie sollte es auch anders sein, Diskussionen über die Frage, was es eigentlich bedeutet "auf Augenhöhe" mit Geflüchteten zusammenzuarbeiten, zu helfen, gemeinsam für unsere Rechte zu kämpfen. Diese Fragen sind nicht neu und werden auch nicht durch Diskussion einfach gelöst. Es lohnt sich aber die Erfahrungen auszutauschen und nach gemeinsamen Lösungsansätzen zu suchen. Wir alle sollten helfen unsere Ansichten, Erfahrungen usw. einfließen zu lassen, so dass wir eine lebendige und hoffentlich auch zielführende Versammlung haben werden.

Linke begrüßt Bereitstellung städtischer Mittel. Die Sanierungen der Wohnhäuser im Riederwald können fortgeführt werden

erstellt von DieLinke - Fraktion im Römer — zuletzt geändert: 08.01.2016 18:49
Der Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz hat mitgeteilt, dass in 2016, 568.000 Euro städtische Mittel für die Fortführung der Sanierungen im Stadtteil Riederwald zur Verfügung gestellt werden. Stefan Klee, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Ortsbeirat 11, begrüßt dies ausdrücklich: „Dies ist ein guter Start ins neue Jahr für unseren gebeutelten Stadtteil.“ Die Gebäude, die mit diesen Mitteln saniert werden können, gehören der Genossenschaft Volks-Bau- und Sparverein. Da sie unter Denkmalschutz stehen, sind die Sanierungskosten sehr hoch. Ohne einen Zuschuss könnte die Sanierung nicht ohne drastische Mieterhöhungen durchgeführt werden.

Zwei Großrazzien im Frankfurter Bahnhofsviertel – Verschwendung von Steuergeldern zur Stigmatisierung eines Stadtteils

erstellt von Dona Carmen — zuletzt geändert: 08.01.2016 18:46
Mit zwei ohne konkreten Anlass durchgezogenen Großrazzien von insgesamt 350 Polizisten und über 1.000 überprüften Menschen lassen Polizei und Ordnungsamt im Frankfurter Bahnhofsviertel mal wieder ihre Muskeln spielen. Das magere Ergebnis steht in keinem vertretbaren Verhältnis zum martialischen Aufwand, der betrieben wurde: Statt organisierter Kriminalität präsentiert man der Öffentlichkeit Kleinstkriminalität, wie man sie bei entsprechendem Aufwand auch in jedem anderen Viertel der Stadt hätte auffinden können. Wer eine Gaststätte wegen Hygienemängel schließen will, braucht einige tatkräftige Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht, aber keine Großrazzia von hunderten Polizisten. Aber das ist auch nur ein Vorwand. Wieder einmal bedient man das Vorurteil vom Frankfurter Bahnhofsviertel als einem „Problemviertel“, „in dem sich Prostitution und Drogenhandel konzentrieren“.

Wohnungsnot wirkungsvoller bekämpfen! Grundsatzbeschluss zur „Sozialgerechten Bodennutzung“

erstellt von DIE LINKE. im Römer — zuletzt geändert: 04.01.2016 13:30
Antrag der Fraktion DIE LINKE. im Römer: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den Grundsatzbeschluss der Stadt München von 1994 und die Folgebeschlüsse zur „Sozialgerechten Bodennutzung“ sowie die weiteren Komponenten des „Münchner Modells“ auf die Frankfurter Verhältnisse anzupassen und einen Grundsatzbeschluss vorzulegen, mit dem dieses Modell auf Frankfurt übertragen wird.

Spendenaufruf für notleidende Flüchtlinge in Frankfurt

erstellt von UnterstützerInnengruppe Lampedusaflüchtlinge — zuletzt geändert: 04.01.2016 12:28
Der monatelange Aufenthalt in der Gutleutkirche war für die Bewohner oft sehr schwierig: Kleine voneinander abgetrennte Schlafkojen für jeweils 2 bis 4 Männer, künstliches Licht auch am Tag, unzureichende sanitäre Einrichtungen und die große Ungewissenheit, wie die Zukunft aussehen wird. Wir sind dem Wunsch der Bewohner nachgekommen und haben regelmäßig jedeWoche Lebensmittel, Dinge für die Körperpflege und Haushaltsreinigungsmittel übergeben. Darüberhinaus erhielten diejenigen, die zur Verlängerung ihrer Visa nach Südeuropa reisen mußten, Zuschüsse zu den Fahrt- und Aufenthaltskosten. Seit dem Sommer 2015 lebt die Gruppe unter wesentlich besseren Wohnbedingungen in einem Haus der evangelischen Kirche im Nordend, leider ist ein weiterer Verbleib absolut unsicher. Es stellt sich die Frage, welche Chancen und politische Lösungen herbeigeführt werden können, damit die seit fast zwei Jahren hier lebenden Männer Perspektiven erhalten, endlich einer geregelten Arbeit nachgehen zu können. Ihr größter Wunsch ist, für sich und für die zumeist in einem afrikanischen Land lebenden Familien sorgen zu können.

"Zeitdokument 1965-2015. 50 Jahre Protest gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens"

erstellt von mainbook Verlag — zuletzt geändert: 21.12.2015 15:09
Das neue Taschenbuch ist eingetroffen, herausgegeben von Walter Keber, Wilma Frühwacht-Treber und Dirk Treber. +++ Frankfurt. Flughafen. Ausbau. Ein Konflikt, der Züge einer unendlichen Geschichte trägt – Widerstand und Protest, die inzwischen seit 50 Jahren aufrechterhalten werden. Dieses Buch versteht sich als Chronik des friedlichen Protestes gegen den Ausbau des Frankfurter Rhein-Main-Flughafens.

Bereitet die Türkei einen Massaker gegen die Kurden vor?

erstellt von DIDF-BUNDESVORSTAND — zuletzt geändert: 04.01.2016 12:18
Was gerade in den kurdischen Gebieten in der Türkei vorgeht gleicht einem Kriegszustand. Wenn man den Erklärungen und Äußerungen der Regierung folgt, wie sie die Probleme lösen wolle, entsteht sehr schnell der Eindruck, als ob die Türkei mit einer „feindlichen Macht von Außen im Krieg wäre“. In den letzten 6 Monaten wurde mindestens 53 mal in verschiedenen Städten der Ausnahmezustand ausgerufen. Während der wochenlang andauernden Ausnahmezuständen, dürfen die Menschen manchmal 24 Stunden lang nicht ihre Häuser verlassen. Dramatisch ist auch wie die Sicherheitskräfte in diesen Gebieten vorgehen. Viele Stadtteile wurde in Schutt und Asche gelegt. Die Bilder ähneln den Bilder in Syrien. Bisher haben diese Angriffe über 1000 Menschen das Leben gekostet.

Erklärung "Frankfurt für Alle: Solidarische Stadt!"

erstellt von Ratschlag Frankfurt für Alle — zuletzt geändert: 21.12.2015 13:07
Am Freitag, den 4.12. fand unter großer Beteiligung der Ratschlag „Frankfurt für alle!“ statt. Zahlreiche Aktive aus verschiedenen sozialen und politischen Initiativen tauschten Erfahrungen aus, erörterten Probleme und verabredeten die Zusammenarbeit zu intensivieren. Die am Ratschlag Teilnehmenden verabredeten, die Initiative fortzuführen und eine weitere Versammlung des Ratschlages Ende Januar 2016 durchzuführen. In der Vorbereitung des Ratschlags wurde die Erklärung „Frankfurt für alle! Solidarische Stadt“ formuliert, die auf dem Ratschlag diskutiert und ergänzt wurde. Die Erklärung setzt sich ein für gleiche soziale Rechte für Alle, damit als Folge der Sparpolitik in den sozialen Bereichen nicht länger die Armen gegen die Ärmsten ausgespielt werden. Diese Erklärung versteht sich als ersten Mosaikstein einer weiterzuführenden Diskussion, die im Laufe des Prozesses sicher noch erweitert und konkretisiert wird, eben im Werden begriffen ist. Trotzdem soll und kann sie ab dem Tag der Menschenrechte von Interessierten, Gruppen und Initiativen unterzeichnet werden. (Redaktion)

Was tun, wenn‘s brennt? Erfahrung des Notruftelefon (1991-95) - und heute?

erstellt von ExZess — zuletzt geändert: 21.12.2015 12:56
Warten, bis es auch in Frankfurt brennt? Antirassistische Gegenwehr tut Not. Was müssen wir tun gegen Pegidas, Faschisten und rassistische Bürokraten? Wir erleben gegenwärtig eine rassistische Mobilisierung: Hunderte von Angriffen und Brandanschlägen in allen Teilen Deutschlands, zehntausende rassistischer Hassbürger auf den Straßen - und ein Staatsapparat, der sich eine bürokratische Schikane nach der anderen einfallen lässt, um die Geflüchteten zu spalten, zu entmutigen und abzuschrecken. Hatten wir das nicht schon einmal? Wie war das Anfang der 1990er Jahre, als Rassisten und Nazis mobil machten gegen „Ausländer“ und mordeten?

„Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren“

erstellt von vdää — zuletzt geändert: 21.12.2015 12:48
Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums des Inneren vom 19.11.2015 von Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte und Bundesweiter Kampagne der Medibüros und Medinetze in Deutschland zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Asylsuchenden Der vdää und die Medibüros und Medinetze lehnen das „Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren“ ab, auch wenn er eine Beschleunigung der Asylverfahren begrüßen würde, da die momentane Bearbeitungsdauer von teilweise mehreren Monaten und Jahren für die Schutzsuchenden eine zusätzliche und vermeidbare Belastung darstellt.

Zentrum für obdachlose Geflüchtete schaffen - Antrag der LINKEN im Römer wird abgelehnt

erstellt von Fraktion DIE LINKE. im Römer — zuletzt geändert: 18.12.2015 16:16
Die zwei Gesichter der Frankfurter Grünen Die Frankfurter Grünen stimmten in einer namentlichen Abstimmung gegen den Antrag der Fraktion DIE LINKE. im Römer, die Gründung eines Zentrums für obdachlose Geflüchtete zu unterstützen. Eine fast wortgleiche Resolution verabschiedete der Ortsbeirat 3 vor einer Woche auf Initiative der Grünen. Pikant ist, dass die gleichen Grünen, die auch im Ortsbeirat sitzen, im Stadtparlament gegen diesen Antrag stimmten.

Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen - Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit gegründet

erstellt von Attac Deutschland, Institut Solidarische Moderne, Medico International, Publik-Forum — zuletzt geändert: 18.12.2015 15:37
Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen – mit dieser zentralen Forderung hat sich am heutigen Donnerstag, dem Vortag des internationalen Tags der Migranten, eine zivilgesellschaftliche Initiative an die Öffentlichkeit gewandt (www.recht-auf-willkommen.de). Gründer der "Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit" sind das globalisierungskritische Netzwerk Attac, das Institut Solidarische Moderne, die Menschenrechtsorganisation Medico International sowie die christliche Zeitschrift Publik-Forum.

Ratschlag "Frankfurt für Alle!"

erstellt von welcome-frankfurt.de — zuletzt geändert: 01.12.2015 16:34
4. Dezember 2015 - 16 - 20 Uhr - DGB-Haus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 Zur politischen Situation um Flucht, Asyl und öffentliche Ressourcen in Frankfurt Es geschieht Beachtliches. Menschen innerhalb und außerhalb Europas machen sich zu Tausenden auf den Weg, um Grenzen zu überwinden und um die Festung Europa in Frage zu stellen. Sie alle eint die Hoffnung auf ein besseres Leben in Würde. Gleichzeitig leisten viele Menschen hier den Flüchtlingen direkte Hilfe und Unterstützung. In den vergangenen Wochen bekam Frankfurt dadurch ein offeneres und solidarischeres Gesicht. So entstand die Gruppe ‚Welcome Frankfurt‘, die die Solidaritätsarbeit und die Versammlungen mit den Geflüchteten koordiniert, um gemeinsam politische Forderungen zu artikulieren. Ebenso setzt sich in unserer Stadt bereits seit einem Jahr die Initiative ‚Project Shelter‘ für ein selbstverwaltetes migrantisches Zentrum ein, um sowohl einen offenen Anlaufpunkt als auch einen ständigen Raum der Begegnung zu schaffen. Und zwar für alle Menschen, die in Frankfurt ankommen und hier leben wollen. Auch das ehrenamtliche Bildungsprojekt ‚Teachers on the Road‘ mit seinen Sprachkursen ist Teil dieser spontanen wie organisierten Solidarität. Unzählige weitere Geschichten ließen sich problemlos anreihen. Geschichten von Menschen, die Bildungsarbeit zu Flucht und Asyl anbieten, die sich gegen Abschiebung engagieren, oder die sich aktiv gegen rechte Hetze zur Wehr setzen. Geschichten des Alltäglichen und Beispiele, die oftmals in einem kleinen Rahmen erfolgen. Und klein sind sie nicht, weil sie vermeintlich unwichtig wären, sondern weil sie als selbstverständlich und damit als unsichtbar für die Öffentlichkeit verstanden und gelebt werden.

"Bleiben" - Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag - 1. Dezember 2015

erstellt von AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. — zuletzt geändert: 30.11.2015 18:56
Seit 1994 richtet die AIDS-Hilfe Frankfurt die größte deutschsprachige Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember aus. Sie findet alljährlich in der Paulskirche statt. Im Jahr des dreißigjährigen Bestehens der AIDS-Hilfe Frankfurt lautet der Titel der Veranstaltung „Bleiben“. Dieses Verb berührt in vielfältiger Weise die Fragen, die sich den in der HIV-/AIDS-Arbeit Tätigen nach mehreren Jahrzehnten stellen: Was ist geblieben nach 30 Jahren Engagement? Wie hat AIDS-Arbeit den gesellschaftlichen Umgang mit dem Phänomen HIV/AIDS beeinflussen können? An welchen Stellen müssen wir noch weiter arbeiten, um unserem Ideal der Akzeptanz vielfältiger Formen des Lebens und Liebens näher zu kommen? Bleibt AIDS-Arbeit nötig? Braucht es AIDS-Hilfen überhaupt noch? Wo liegen ihre Aufgaben in der Zukunft? Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag 2015: „Bleiben“ Dienstag, 1. Dezember 2015, 18 Uhr