Frankfurter Info

erstellt von kai zuletzt geändert: 2018-07-11T10:59:52+01:00

Das Frankfurter Info ist ein Informationsdienst für Initiativen, Vereine, Organisationen und interessierte Leute. Unsere Themen sind Stadtpolitik, Antifaschismus, Antirassismus und Frieden.
Wir veröffentlichen Termine, Berichte, Meldungen und Ankündigungen.
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Frankfurt am Main nicht mehr „Stadt der Zuflucht“ - Unterstützungsprogramm für verfolgte Autorinnen und Autoren auf Eis gelegt

erstellt von PRO ASYL — zuletzt geändert: 04.04.2014 23:21
Die Zahl der Flüchtling nimmt weltweit zu. Dass die Stadt Frankfurt am Main und die Buchmesse ausgerechnet jetzt dem Projekt des Frankfurter Netzwerkes „Städte der Zuflucht“ ein jähes Ende setzten, kritisiert PRO ASYL als „falsches Signal zur falschen Zeit“. Verfolgte Autorinnen und Autoren sind nur eine Minderheit unter den Flüchtlingen weltweit, aber sie verleihen den Verfolgten oftmals eine Stimme und sind ganz besonders im Visier der Verfolgerregime. Der Stadt der Buchmesse sollte es eigentlich selbstverständliche Verpflichtung sein, dieses Engagement mit praktischer und symbolischer Wirkung durch die Unterstützung einzelner Autorinnen und Autoren zu würdigen.

Projektgruppe Philosophicum und ABG Holding einigen sich auf Vertragsabschluss + Kritik an Höhe des Kaupreises und doppelten Maßstäben der Stadt + Demonstration am 3. April

erstellt von Projektgruppe Philosophicum — zuletzt geändert: 31.03.2014 21:28
Nach jahrelangen Auseinandersetzungen über den Erhalt und die weitere Nutzung des Philosophicums auf dem ehemaligen Campus Bockenheim gibt es nun ein erstes konkretes Ergebnis. Die Projektgruppe Philosophicum und die ABG Holding haben sich auf einen Kaufpreis von 6,1 Millionen Euro geeinigt. Faktisch ist dieser Kaufpreis für eine sozialverträgliche Nutzung zu hoch.

Die Bundespolizei strebt Verfahren gegen Frankfurter Antifaschist*innen an

erstellt von Pressemitteilung Jugend(politischer)verbände in Hessen Süd — zuletzt geändert: 25.03.2014 23:10
Bundesweit sind tausende Antifaschist*innen am 1. Mai 2013 auf die Straße gegangen, um Naziaufmärsche zu verhindern. Auch in Frankfurt am Main hatten sich Tausende zu verschiedenen Blockadepunkten zusammen gefunden, um eine Kundgebung der NPD am Ostbahnhof abzuwenden. Die Bundespolizei strebt derzeit Verfahren gegen Blockierer*innen in Potsdam an, weil sie sich weigern ein verhängtes Verwarngeld zu zahlen. Einem breiten Bündnis antifaschistischer Gruppen war es am 1. Mai in Frankfurt mit mehreren Blockaden gelungen, die angekündigte NPD-Kundgebung zu verhindern. Rund um den Ostbahnhof wurde Nazis durch drei Blockaden der Zugang zum Kundgebungsort verwehrt. Einer der Blockadepunkte waren die Gleisen zwischen Bahnhof Mainkur und dem Ostbahnhof – über 1000 Antifaschist*innen blockierten über mehrere Stunden die Bahnstrecke und verhinderten so die Anreise von Nazis aus Richtung Hanau.

Kulturcampus für ALLE! - Anträge der Fraktion DIE LINKE. im Römer

erstellt von Fraktion DIE LINKE. im Römer — zuletzt geändert: 25.03.2014 22:57
Der Bebauungsplan Nr. 569 bietet die einmalige Chance, ein 16,5 Hektar großes Areal städtebaulich so zu gestalten, dass es den Bedürfnissen der BewohnerInnen entspricht und nicht nur die Gewinne von renditeorientierten Bauinvestoren steigert. Gerade die ABG Frankfurt Holding GmbH als Käuferin und Entwicklerin dieses Areals ist jetzt in der Pflicht, auch aufgrund ihres Gesellschaftervertrages, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der Veränderungsdruck in Bockenheim und im Westend ist so immens hoch, dass immer mehr BewohnerInnen sich ihre Mieten nicht mehr leisten können und gezwungen sind in andere Stadtteile umzuziehen. Gerade dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden. DIE LINKE. im Römer legt nun zwei Anträge vor, mit denen die Alternative zu dem Vorschlag von CDU und GRÜNEN skizziert wird.

50 Jahre Auschwitz-Prozess im Bürgerhaus Gallus

erstellt von Koordinationsgruppe „Gedenktage - 50 Jahre Auschwitz-Prozess im Bürgerhaus Gallus“ — zuletzt geändert: 19.03.2014 21:59
Wir möchten Ihnen unsere Veranstaltungen im Gallus vom 23. März bis 14. April vorstellen. Anlass ist, dass vor 50 Jahren der Auschwitz-Prozess in das Bürgerhaus Gallus verlegt wurde und am 3. April 1963 dort zum ersten Mal getagt hat. Viele Gruppierungen hier im Gallus beteiligen sich an dieser Erinnerungsarbeit oder unterstützen sie. Die Schirmherrschaft hat OB Peter Feldmann übernommen. Insgesamt ist ein reichhaltiges Programm erarbeitet worden.

Keine weiteren Belastungen für die Ernst-Reuter-Schulen in Frankfurt

erstellt von GEW Bezirksverband Frankfurt — zuletzt geändert: 19.03.2014 21:38
Der GEW-Bezirksverband Frankfurt fordert vom Schuldezernat der Stadt Frankfurt: • Sofortiger Stopp der Umsetzung der Planungen für die Erweiterung der ESF auf dem Gelände der ERS II! Keine weiteren Belastungen der Ernst-Reuter-Schulen! • Sofortige Bereitstellung der Mittel für Neubau- und Sanierungsmaßnahmen (Ersatz für die 2 Sporthallen, Sanierung/Neubau der Schwimmhalle, Sanierung der Außenfassaden). • Respekt vor den demokratischen Rechten und umfassende Einbeziehung der Schulgemeinde in alle Planungsvorgaben.

Flüchtlingspolitik: Antifa kritisiert „Lippenbekenntnisse“ der SPD und kündigt Aktionen im Europawahlkampf an

erstellt von autonome antifa [f] — zuletzt geändert: 17.03.2014 18:40
Frankfurt/Main. Angesichts der heutigen Demonstration von Flüchtlingen in Frankfurt gegen ihre drohende Abschiebung nach Italien hat der Sprecher der autonomen antifa [f], Leo Matthis, die Flüchtlings- und Migrationspolitik der SPD scharf kritisiert und die Behauptungen ihres Frankfurter Vorsitzenden Mike Josef, die SPD „kämpfe für eine Änderung der Flüchtlingspolitik“, zurückgewiesen. Matthis erklärte: „Mehr als ein halbes Jahr ist seit der Katastrophe vor Lampedusa nun vergangen und obwohl die Abschottung Europas jeden Tag zu neuem Massensterben im Mittelmeer führt, hat sich an der rigiden deutschen Flüchtlingspolitik, wie sie sich z.B. am Dublin II-Verfahren zeigt, rein gar nichts geändert – ganz im Gegenteil: Deutschland ist unter Schwarz-Rot weiterhin federführend im Kampf gegen Migranten und Flüchtlinge. Dass zeigen nicht zuletzt die am Wochenende publik gewordenen Pläne der großen Koalition zu einer weiteren Verschärfung des Asylrechts. Man muss daher gar nicht nach Hamburg schauen um zu sehen, dass die SPD ihren Lippenbekenntnissen zur Weltoffenheit keine Taten folgen lässt“.

Rennbahn: Fass ohne Boden wird endlich beerdigt!

erstellt von DIE LINKE.im Römer — zuletzt geändert: 15.03.2014 12:32
Zur Schließung der Rennbahn in Frankfurt- Niederrad erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE.im Römer, Carmen Thiele: „Seit Jahren machen wir auf dieses Millionengrab aufmerksam. Immer wieder hat die Stadt den Rennclub Frankfurt mit Millionen-Bürgschaften unterstützt‚ wohl wissend, dass dieses Geld nie zurückfließen würde. Für wenige Renntage im Jahr hat die Stadtregierung bereitwillig Geld locker gemacht, Geld, was an anderer Stelle sicher wesentlich sinnvoller hätte eingesetzt werden können. Aber wie so oft, Prestige geht anscheinend immer vor sozialem Engagement.“

Den Opfern der atomaren Katastrophen eine Stimme geben

erstellt von IPPNW — zuletzt geändert: 10.03.2014 18:41
Internationale Tagung zu den Folgen von Atomkatastrophen für Mensch und Umwelt in Arnoldshain, 7. März 2014. Drei Jahre nach der atomaren Katastrophe von Fukushima und 28 nach Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl müssen die Menschen in den betroffenen Regionen nach wie vor mit den Folgen der radioaktiven Verstrahlung leben. Auf einer internationalen Tagung haben sich auf Einladung des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau und der Ärzteorganisation IPPNW etwa 100 ÄrzteInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen aus Japan, Belarus, Deutschland, den USA, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien über die Folgen der atomaren Katastrophen für Mensch und Umwelt ausgetauscht. --- Teilnehmer der Tagung referieren zum Thema "Drei Jahre Tepco-Atomkatastrophe in Fukushima – Was passiert dort wirklich?" am 12.03.2014 um 19 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Westhausen, Kollwitzstr. 5 ---

Club Voltaire mit neuer Vorsitzender

erstellt von Club Voltaire — zuletzt geändert: 03.03.2014 11:55
Der traditionsreiche Club Voltaire, seit mehr als 50 Jahren linker politischer Treffpunkt in der Frankfurter Innenstadt, hat eine neue Vorsitzende. Auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende gab die bisherige Vorsitzende, Ulla Moser, ihr Amt nach vier Jahren aus privaten Gründen ab. Als Nachfolgerin wurde Doris Fisch gewählt. Sie hat bereits seit vielen Jahren das politische und kulturelle Programm des Clubs mitgestaltet.

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