"Dass Faschismus...also Auschwitz eine Möglichkeit der bestehenden Gesellschaft ist." Zum Gedenken an Heinz Brakemeier
Demgemäß ist seine Fragestellung, die autoritätsgebundenen Charaktere in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, die Wut der Ohnmächtigen auf bestimmte soziale Gruppen, oder ihre Gefolgschaft gegenüber charismatischen Figuren, aktuell. Man denke etwa an die "Tea-Party-Bewegung" in den USA oder der Berlusconismus in Italien.
Gegen falsche Heilsversprechen setzte Heinz Brakemeier ein Modell emanzipatorischen Bewusstseins, das materialistische Theorie und gesellschaftliche Praxis versöhnt. In diesem Sinne könnte kritische Gesellschaftstheorie weiter diskutiert werden.
Impulsreferate von Dr. Peter Schade, Thomas Zöller und Dr. Jens Becker.
Einleitung und Moderation Heiner Halberstadt.
Eintritt frei - Spenden erwünscht.
