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1968 –2008 „Die Welt verändern“ – Die Linke neu denken. Eine internationale Diskussion...aus einer ‚Ost’-Perspektive/...aus einer ‚West’-Perspektive ->TERMINÄNDERUNG!!

erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 10.05.2008 23:55

Freitag, 20. Juni 2008, 18 bis 22 Uhr: … aus einer ‚Ost’-Perspektive: Diskussion mit Protagonisten aus Polen, der ehemaligen Tschechoslowakei und der ehemaligen DDR. Samstag, 21. Juni 2008, 15 bis 21 Uhr: ...aus einer ‚West’-Perspektive: Diskussion mit Protagonisten aus Italien, Frankreich, Niederlande, Portugal und der BRD. TERMIN UND ABLAUF DER VERANSTALTUNG WURDEN FOLGENDERMASSEN GEÄNDERT:

Was
Wann 21.06.2008
von 15:00
Wo Ökohaus, Kasseler Str. 1a
Name Rosa Luxemburg Stiftung
Kontakt-E-Mail
Termin übernehmen vCal
iCal

"Die Veranstaltung am Freitag fällt aus. Wir verschieben den Westteil der Veranstaltung unter dem Titel: ‚Die Linke neu denken’ mit französischer, britischer und italienischer Beteiligung auf den Oktober und beziehen diese dann nicht auf 68, sondern auf die jüngsten Wahlen in diesen Ländern."

Am Samstag findet folgende Veranstaltung statt:

Samstag, den 21. Juni 2008, 15:00 – 18:00 Uhr

68 - Prager Frühling.

Der andere Blick – 68 aus der Ostperspektive
Diskussion mit:
Holger Pollit (Warschau)  und Klaus Bertram (Berlin).

1968 war Frankfurt/M. ohne Zweifel eine der deutschen Zentren der von der offiziellen Stadt höchst ungeliebten 68er Bewegung. 2008 ist Frankfurt/M. ohne Zweifel eine der deutschen Zentren der Erinnerungskultur einer nunmehr von der offiziellen Stadt höchst gewürdigten 68er Bewegung. Die Anzahl der Frankfurter Events zur 68er-Bewegung kommt dem dreistelligen Bereich nahe. War es das, was die 68er wollten? Können wir da noch beiseite stehen?

Natürlich nicht, aber wir wollen mit dieser Veranstaltung wenigstens einen Perspektivwechsel vornehmen und ‚68’ von einer anderen geographischen Ecke aus betrachten. Für kritische Linke in Polen, der damaligen Tschechoslowakei und DDR war das Etikett ‚68’ sehr wohl auch die Bewegung in den westlichen Metropolen, aber vor allem doch der ‚Prager Frühling’, die ultimativ letzte und vergebene Chance für einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ im Rahmen des „Realsozialismus’ – der Anfang seines Endes.
Wie wurde ‚68’ also in Prag, Warschau und Berlin begriffen? Welche Impulse gingen dort für eine kritische Linke aus und schließlich: gibt es heute noch eine Bezugnahme auf ‚68’ vor allem in Polen und Tschechien – und für welche Linke?

Holger Pollit ist als Vertreter der Rosa Luxemburg Stiftung in Warschau seit Jahren – sozusagen – ‚teilnehmender Beobachter’ der linken Diskussionsprozesse in Polen und Tschechien. Insofern bestens geeignet für eine politische Panoramazeichnung.

Klaus Bertram, heute Verleger des Basis-Verlags, war bis zu seiner Festnahme in den 70ern – inspiriert auch durch 68 - Mitglied einer linken Widerstandsgruppe in der DDR.  Seine Biographie in der DDR ist Teil der heute fast vergessenen kollektiven Geschichte einer kritischen Linken in der DDR.

Ort: Ökohaus, Kasseler Str. 1a

Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung, Hessen e.V
Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 2,50
Ökohaus (Ka Eins), Kasseler Str. 1a

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