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2. Mahnwache zu Fukushima: Atomausstieg jetzt. Ein Moratorium reicht nicht.

erstellt von Attac FfM Veröffentlicht am: 20.03.2011 22:23
Montag, 21. April 2011, 18 Uhr, Frankfurt, Hautwache: Fukushima ist überall möglich - Atomausstieg jetzt! Die Naturkatastrophen in Japan und der atomare Super-Gau in japanischen Atomkraftwerken schockieren und machen traurig. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten an allererster Stelle den Menschen in Japan. Trauer und Entsetzen dürfen uns aber nicht daran hindern, Konsequenzen aus dieser atomaren Katastrophe zu fordern. Wirkliche Konsequenzen und nicht nur eine Pause von drei Monaten, bis nach den Landtagswahlen. Fukushima geht uns alle an: Grundsätzlich ist ein Super-Gau, wie jetzt in Japan, beim Betrieb von Atomkraftwerken nie völlig auszuschließen; weil Menschen Fehler machen können und es keine Technik mit Sicherheitsgarantie gibt. Unsere Atomkraftwerke sind sicher, wurde uns immer wieder versichert; obwohl z.B. die AKWs Neckarwestheim und Biblis B in Erdbebengebieten liegen und ihre Baustruktur dieser Gefahr nicht ausreichend angepasst ist.
Wann 21.03.2011
von 18:00 bis 23:55
Wo Hauptwache
Termin übernehmen vCal
iCal

Fukushima geht uns alle an:
Die Deutsche Bank, die West-LB  und die Ing-Diba haben den Betreiber des AKW Fukushima, den Atomkonzern Tokyo Electrik Power Company (TEPCO), mit zweistelligen Milliardensummen mit finanziert.  Haben sie wirklich nicht gewusst, dass TEPCO schon mehrfach unzureichende Sicherheits-Maßnahmen vorgeworfen wurden?   Nichts  gewusst, von dem Skandal um gefälschte Aufzeichnungen über die Sicherheit eines TEPCO-AKSs 2002? Oder von dem  Entweichen von Radioaktivität aufgrund von Schlamperei aus dem weltgrößten Atomkraftwerk Kashiwazaki, das ebenfalls von TEPCO betrieben wird?
 
Fukushima geht uns alle an:
Spätestens seit dem GAU im amerikanischen  Harrisburg im März 1979 und dem Super-Gau in Tschernoyl 1986 wissen wir, das Atomkraft nicht beherrschbar ist. Trotz der Gefahren und  trotz der immer noch offenen Frage der Endlagerung hat die Bundesregierung den Austieg aus der Atomkraft rückgängig gemacht, die Laufzeiten verlängert.
Was für die Konzerne Gelddruckmaschinen sind, ist für die Menschen eine Bedrohung für Leben und Gesund-heit. Das zeigen die Ereignisse in Japan auf schreckliche Weise. Diese Konzerninteressen sind mit den Bedürfnissen der Bevölkerung nicht vereinbar.
Ein Moratorium reicht nicht. Die Laufzeitverlängerungen müssen rückgängig gemacht werden. Eine demokratische, ökologische, soziale Energieversorgung darf nicht die Interessen der Konzerne, sie muss die Interessen der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen.
 

Deshalb fordern wir: Atomausstieg jetzt. Ein Moratorium reicht nicht.

 
Wir rufen auf
zur 2. Mahnwache am Montag, am 21. April 2011  18.00 Frankfurt, Hautwache

 
Und zur zentralen Kundgebung am Ostermontag, dem 25. April 2011 in Biblis
13.00 - 17.00

 
Attac Frankfurt
http://www.attac-ffm.de

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