Besuch der Gedenkstätte des SS-Sonderlagers / KZ Hinzert
1939 war es noch ein so genanntes Polizeihaft- und Arbeitserziehungslager für am Westwall eingesetzte, im nationalsozialistischen Sinne straffällig gewordene Arbeiter. Am 1. Juli1941 wurde Hinzert dann der Inspektion der Konzentrationslager unterstellt und danach schrittweise in ein kleineres Konzentrationslager umgewandelt. Bis zu seiner Räumung Anfang März 1945 durchliefen ca. 14.000 ausschließlich männliche Häftlinge das Lager. In dem theoretisch für 560 Häftlinge ausgelegten, aber mit jeweils 1.200 bis 1.500 Menschen völlig überbelegten Lager, betrug die Sterblichkeit bis zu 2 % der Belegschaft pro Tag. Daher muss von einer weit höheren Opferzahl als den 321 gesicherten Toten ausgegangen werden. In Hinzert kam es neben den alltäglichen sadistischen Morden durch das Lagerpersonal zu angeordneten Massenmorden. – Im Sommer 1944 gab es ein Außenlager vom KZ Hinzert auf dem Flugplatz Merzhausen/Taunus (auf dem Gelände ist heute die Erdfunkstelle Usingen).
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vhs Bad Homburg
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