„Die Kräfte des Rausches für die Revolution gewinnen” - Walter Benjamin und die Studentenbewegung
Mit seinem Essay „Der Autor als Produzent“ schien er die politisch als fragwürdig angesehene Rolle von Intellektuellen auf eine neue Grundlage zu stellen, mit seinem Aufsatz über „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ sich von einer bürgerlich-idealistischen Vorstellung der Kunst zu verabschieden und mit seinen Thesen „Über den Begriff der Geschichte“, die wie eine Art Vermächtnis „an die Nachgeborenen“ aufgefasst wurden, ein Revolutionsmodell in Aussicht zu stellen, das sich von den Imperativen Produktivität, Rationalität und Fortschritt gelöst und damit den Marxismus von seinen industrialistischen Fesseln befreit hatte.
Moderation: Dr. Michael Fleiter, Institut für Stadtgeschichte
Hörsaal 4, Mertonstraße 17–21,
Hörsaalgebäude Campus Bockenheim
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Informationen: Institut für Stadtgeschichte, Telefon: 069 212 30142
Eintritt frei
