„Eine Schule für alle“ - Vom Unterrichtetwerden zum selbstbestimmten Lernen
| Wann |
17.09.2009 von 19:30 bis 21:30 |
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| Wo | Wiesbaden, Georg-Buch-Haus |
| Name | Rosa Luxemburg Forum |
| Termin übernehmen |
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Die neuen Medien erfordern neben technischen Fertigkeiten in zunehmendem Maß auch die Fähigkeit, Bilder kognitiv und emotional zu verarbeiten, Gedrucktes kritisch zu lesen, Manipulation zu durchschauen und angesichts der Fülle des Informationsangebotes einen als schwierig empfundenen Text zu Ende lesen zu können.
All dies wirft Fragen nach der Schule von morgen auf:
Was sollen die Kinder und Jugendlichen in ihr lernen? Wie sollen der Unterricht und der Ablauf des Schulalltages gestaltet werden?
Was bedeutet der altbekannte Satz „ Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“ unter heutigen gesellschaftlichen Bedingungen?
Im offiziellen Diskurs wird Bildung vor allem instrumentell verstanden, als Prozess, dessen Ergebnis in der Zahl der durchgenommenen Schulbuchseiten, der Punktzahl in Tests und den Noten im Zeugnis messbar ist.
In dem Maße jedoch, wie Bildung Menschen befähigt, die Frage zu beantworten, wie sie ihr Leben gestalten wollen, wird ihr Anspruch auf die Mitgestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse wachsen.
Die Erziehungswissenschaftlerin Lena Tietgen gibt Einblicke in diese Zusammenhänge am Beispiel der Reformprojekte „Gesamtschule Winterhude“ in Hamburg sowie der „Heinrich-von-Stephan Gemeinschaftsschule“ in Berlin – Schulen, die „eine Schule für alle“ sind, Schulen, die den Weg vom Unterrichtetwerden zum selbstbestimmten Lernen gehen wollen.
Wir freuen uns auf diskussionsfreudige Besucherinnen und Besucher.
Meinungen sind ausdrücklich gefragt. Streit ist erlaubt.
Ort: Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38 a, Wiesbaden
Kontakt:
Dr. Michael Forßbohm
Herderstraße 31
65185 Wiesbaden
zu Hause 0611 30 94 33
dienstlich 0611 31 28 15
unterwegs 0151 22 62 04 07
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