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„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen“ - Zur Dimension des „Bettelns“ im Antiziganismus

erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 21.02.2011 21:07
Dienstag, 22. Februar 2011, 20 Uhr, Wiesbaden: Vortrag von Markus End (Wiesbadener Infoladen): Der Topos der „bettelnden Zigeuner“, die angeblich leben, ohne zu arbeiten, nimmt eine zentrale Stellung in der antiziganistischen Ressentimentstruktur ein. Die Entwicklung der Diskurse über „Betteln“ und über „Zigeuner“ sind dabei verschränkt und beeinflussen sich wechselseitig. Im Vortrag soll diese Dimension des Antiziganismus genauer beleuchtet, ihre innere Logik analysiert und als Strukturelement bürgerlicher Vergesellschaftung einer Kritik unterzogen werden.
Wann 22.02.2011
von 20:00 bis 23:55
Wo Infoladen Wiesbaden
Termin übernehmen vCal
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Ort: Infoladen Wiesbaden, Werderstraße 8

Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes
„Antiziganistische Zustände“ und promoviert in Berlin zu Struktur und
Funktionsweise des modernen Antiziganismus.

Vom 21.2. bis zum 12.3.2011 werden in Mainz und Wiesbaden die Aktionswochen gegen Antiziganismus stattfinden.
Antiziganismus, also die Verfolgung und Abwertung von Menschen die als „Zigeuner“ gesehen werden, ist nach wie vor weit verbreitet und traurige Realität. Deswegen soll sich nicht nur mit der historischen Verfolgung von Roma und Sinti beschäftigt werden, sondern auch mit den gegenwärtigen Lebensrealitäten der größten europäische Minderheit.
Durchgeführt von einem Bündnis lokaler Gruppen wird es deshalb in dieser Zeit vielfältige und interessante Veranstaltungen zu diesem Thema geben.
Den Abschluss findet die Aktionswoche mit einer Gedenkdemo in Wiesbaden am 12.3. .
Fünf Tage zuvor, am 8.03. , jährt sich die Deportation dutzender Sinti & Roma aus Wiesbaden durch die Nationalsozialist_Innen zum 68. Mal.

Weitere Informationen über diesen Termin…

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