Antikriegstag 2008: „Weltpolitischer Umbruch: Alternativen zu Krieg und Terror“ & „Lieder für das Leben“: Lesung „Wir leben trotzdem“
Montag, 1. September 2008, 18.00 Uhr: „Weltpolitischer Umbruch: Alternativen zu Krieg und Terror“ mit Hans-Christof Graf von Sponeck. 19.30 Uhr: „Lieder für das Leben“ - Lesung: „Wir leben trotzdem“ mit Esther Béjarano, Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz.
Ort: im Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 (Nähe HBF),
Wilhelm-Leuschner-Saal,
18.00 Uhr:
„Weltpolitischer Umbruch: Alternativen zu Krieg und Terror“
mit Hans-Christof Graf von Sponeck
ehemaliger UNO-Koordinator und Beigeordneter UNO-Generalsekretär
Graf von Sponeck war mehr als 30 Jahre lang für die Vereinten Nationen tätig und von
1998 bis 2000 verantwortlich für das Programm „Öl für Lebensmittel“ im Irak. Er trat
aus Protest gegen die Sanktionspolitik des Sicherheitsrates zurück, die er für das
Sterben hunderttausender irakischer Kinder verantwortlich machte. 2003 erschien Graf
von Sponecks Buch „Irak - Chronik eines gewollten Krieges“. Am „Welt-Tribunal über
den Irakkrieg“ nahm er als Fachkundiger teil. Für sein friedenspolitisches Wirken
erhielt er mehrere Auszeichnungen.
19.30 Uhr:
„Lieder für das Leben“
Lesung: „Wir leben trotzdem“
mit Esther Béjarano,
Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz
Esther Béjarano ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von
Auschwitz, wo sie Häftlinge in den Tod begleiten musste. Sie ist Mitbegründerin des
Auschwitzkomitees in der Bundesrepublik, Musikerin und unermüdliche Zeitzeugin der
NS-Verbrechen. Die Trägerin der Ossietzky-Medaille legt mit der Biographie „Wir
leben trotzdem. Esther Béjarano - vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin
für den Frieden“ Erfahrungen ihres 83-jährigen Lebens vor. Ihre „Lieder für das Leben“
sind eindringliche Beiträge gegen das Vergessen.
Veranstalter: DGB Jugend Frankfurt, DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main,
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Frankfurter Bund für Volksbildung
V.i.S.d.P.: Harald Fiedler, DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main, Tel. 069 / 273005-71/-72, Fax 069 / 273005-79
E-Mail Frankfurt-Main@dgb.de
