Ausstellung: ACCESS TO ISRAEL I & II - Israelische Gegenwartskunst
15. Mai bis 16. November 2008: Das Jüdische Museum eröffnet mit ACCESS TO ISRAEL im Mai 2008 eine Plattform für neue Zugänge zu Israel, jenseits des tagespolitischen Diskurses. Die israelische Gegenwartskunst bezieht sich ästhetisch auf die Sprachen der Kunst, die international verbreitet sind und sich wechselseitig beeinflussen und voneinander absetzen. Aber ihre Themen und Intentionen sind spezifisch, denn Widersprüche aller Art bestimmen das Land:
| Was | |
|---|---|
| Wann |
15.05.2008 von 00:00 |
| Wo | Jüdisches Museum |
| Name | Jüdisches Museum |
| Kontakt-E-Mail | info@juedischesmuseum.de |
| Termin übernehmen |
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Israel ist nicht nur angesichts des seinen Höhepunkt
erreichenden nationalen Konfliktes zerrissen und zerstritten, sondern
auch angesichts sozialer und religiöser Probleme. Neben den alten
Themen der nationalen Identität und des Bruchs mit nationalen Mythen
geht es heute um Fragen der kulturellen Orientierung der
unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen, der Gebietsaufteilung, des
religiösen Fundamentalismus sowie der Integration von Einwanderern und
Gastarbeitern.
Um dieser Komplexität annähernd gerecht zu werden,
werden zwei nacheinander folgende Ausstellungen gezeigt, ACCESS TO
ISRAEL I & II, mit unterschiedlichen thematischen und formalen
Schwerpunkten. Die Ausstellungen entstehen in enger Zusammenarbeit mit
den Künstlern; aktuelle Interviewaufzeichnungen erscheinen gemeinsam
mit den Begleitpublikationen.
Es werden unter anderem Werke folgender Künstler gezeigt: Nir Alon (geb. 1964 in Israel, lebt in Hamburg), Keren Amiran (geb. 1975 in Israel, lebt in London), Guy Ben-Ner (geb. 1969 in Israel, lebt in Berlin und Tel Aviv), Barry Frydlender (geb. 1954 in Israel, lebt in Tel Aviv), Nir Hod (geb. 1970 in Israel, lebt in New York), Miki Kratsman (geb. 1959 in Argentinien, lebt in Tel Aviv), Anat Manor (geb. 1961 in Israel, lebt in Berlin und Tel Aviv), Adi Nes (geb. 1966 in Israel, lebt in Tel Aviv), Gilad Ophir (geb. 1957 in Israel, lebt in Ramat Hasharon), Yehudit Sasportas (geb. 1969 in Israel, lebt in Berlin), Gil Shachar (geb. 1965 in Israel, lebt in Duisburg), Tal Shochat (geb. 1974 in Israel, lebt in Tel Aviv), Jan Tichy (geb. 1974 in Prag, lebt in Tel Aviv und Chicago).
Ergänzt
werden die Ausstellungen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm, das
mit unseren Kooperationspartnern, dem Frankfurter Kunstverein, der
Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule –
und dem Filmmuseum zusammengestellt wird. Geplant sind
Podiumsdiskussionen mit Politikwissenschaftlern, Journalisten und
Philosophen, sowie Künstlergespräche, eine Filmreihe zum israelischen
Spielfilm sowie eine Vortragsreihe zur israelischen zeitgenössischen
Literatur
Veranstalter: Jüdisches Museum Frankfurt am Main
Ort: Jüdisches Museum, Untermainkai 14–15, 60311 Frankfurt am Main
Zeit: Di. bis So. 10.00–17.00 Uhr, Mi. 10.00–20.00 Uhr
Info: Jüdisches Museum Frankfurt, Tel.: 069–212–35000, Fax: –30705
