Ausstellung: Frauen im Konzentrationslager 1933 - 1945. Moringen - Lichtenburg - Ravensbrück (bis 12.2.)
vom 21. Januar bis 12. Februar 2010, Wiesbaden (Rathaus): Seit 1984 ist die erste Ausstellung in der Bundesrepublik Deutschland unterwegs. Hanna Elling, die als Widerstandskämpferin im KZ Moringen eingesperrt war, hat mit Unterstützung der Lagergemeinschaft Ravensbrück diese Ausstellung erarbeitet. Frauen des Widerstands, die die bittere Erfahrung der KZ-Haft machen mussten, oder ihre Angehörigen, haben mit Fotos, Dokumenten und Erinnerungen der Ausstellung Authentizität gegeben.
| Die 1998 von Ursula
Krause-Schmitt, Cora Mohr, Conny S.-Seyler, Peter Schmidt und Klaus
Knödler inhaltlich und künstlerisch neugestaltete Ausstellung stellt
auf 22 Tafeln die Biographien von 51 Frauen vor, die in der NS-Zeit aus
rassistischen, politischen, weltanschaulichen, religiösen
und sozialen Gründen verfolgt wurden. Einen weiteren Zugang ermöglichen
Lesemappen. Sie beschäftigen sich mit dem Widerstehen unter den
Extrembedingungen der Konzentrationslager, mit medizinischen
Experimenten an Frauen, mit der Situation von Kindern und Jugendlichen
in Ravensbrück, mit der weitgehend tabuisierten Frage
der Zwangsprostitution, mit der "Topographie des Terrors", mit Tätern
und Täterinnen und mit der Befreiung
von Ravensbrück. In Vitrinen können Handarbeiten und Gegenstände, die
in Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück gefertigt wurden, betrachtet
werden.
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siehe auch Die neugestaltete Ausstellung "Frauen im KZ 1933-1945. Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück" Christine Krause>> und Presseberichte>>
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