Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald
Wochenendseminar in Weimar-Buchenwald 27. – 29. Juni 2008 (3 Tage): Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde im Juni 1937 errichtet und bis zum April 1945 von der SS auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Zunächst war es für politische Gegner des Naziregimes bestimmt, später auch für vorbestrafte Kriminelle und so genannte Asoziale, Juden, Zeugen Jehovas und Homosexuelle. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden zunehmend Menschen aus anderen Ländern hier gefangen gehalten.
Besonders nach 1943 wurden im KZ Buchenwald und in seinen insgesamt 136 Außenkommandos KZ-Häftlinge rücksichtslos vor allem in der Rüstungsindustrie ausgebeutet. Eins dieser Außenlager vom KZ Buchenwald bestand 1944/45 direkt neben Schloß Kransberg/Taunus. In Buchenwald wurden viele Gefangene von der SS ermordet oder starben an den unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen im Nazi-Programm „Vernichtung durch Arbeit“. Anfang 1945 wurde das Lager zur vorläufigen Endstation für Evakuierungstransporte aus Auschwitz und Groß-Rosen. Kurz vor der Befreiung versuchte die SS noch, das Lager zu räumen und schickte 28.000 Häftlinge auf Todesmärsche. Etwa 21.000 Häftlinge, darunter über 900 Kinder und Jugendliche, blieben im Lager zurück. Am 11. April 1945 befreiten Häftlinge der geheimen Widerstandsorganisation das Lager, nachdem Einheiten der 3. US-Armee auch den Ettersberg erreichten. Insgesamt waren etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter waren auch 11.000 Juden.
Busfahrt ab/bis Frankfurt am Main und Bad Homburg v. d. Höhe.
Veranstalter: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main in Zusammenarbeit mit dem DGB-Bildungswerk Hessen, unterstützt von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“.
Kontakt:
„Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, Marienbader Platz 18, 61348
Bad Homburg v. d. Höhe, Telefon: 06172 / 92 10 02
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