Buch: Israel - Ein Staat sucht sich selbst
Dienstag, 25. November 2008, 19 Uhr: Lesung und Gespräch mit dem Autor Igal Avidan: 2008 feiert der Staat Israel den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Seit der Gründung befindet sich das Land im ständigen Ausnahmezustand, bedroht von äußeren Feinden, lädiert von ungelösten inneren Konflikten. Grund genug für eine kritische Bestandsaufnahme. Igal Avidan beschreibt ein Land am Scheideweg. Entwickelt sich Israel zu einem verschlossenen Thora-Staat? Oder wird es als robuste Demokratie mit klar definierten geographischen Grenzen neu geboren? Auf der Grundlage zahlreicher Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern, Literaten und Aktivisten zeichnet der Autor das authentische Bild einer zerrissenen Gesellschaft.
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Igal Avidan, geboren 1962, ist Korrespondent des Magazins "Jerusalem Report" und schreibt auch für deutschsprachige Medien – darunter "Süddeutsche Zeitung" und "Cicero" – regelmäßig über israelische und jüdische Themen. Der Politologe absolvierte sein Studium in Israel und in Deutschland, wo er seit 1989 lebt.
Igal Avidan: Israel. Ein Staat sucht sich selbst. Diederichs / Heinrich Hugendubel Verlag. 216 Seiten, gebunden, 19,95 Euro. Erscheinungstermin: März 2008
Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt am Main
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Frankfurt am Main


