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Buchvorstellung: „Mythos und Pathos statt Logos und Ethos“ - Zu den Publikationen führender Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit

erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 10.06.2009 23:12

Montag, 6. Juli 2009, 18 Uhr: Werner Konitzer: Einführung. Claus Koch: Erziehungsratgeber in der NS-Zeit. Micha Brumlik: „Aufarbeitung der NS-Vergangenheit“ in der Geschichte der bundesrepublikanischen Erziehungswissenschaft?. Benjamin Ortmeyer: „Mythos und Pathos statt Logos und Ethos“ – Zu den Publikationen führender Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit: Eduard Spranger, Herman Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen.

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Wann 06.07.2009
von 18:00
Wo Campus Westend
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Die umfassende Studie von Benjamin Ortmeyer bietet eine Fülle bislang nicht veröffentlichter Dokumente über das Wirken der modernen „Gründungsväter“ der deutschsprachigen Erziehungswissenschaften: Eduard Spranger, Herrmann Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen. Systematisch appellierten sie in ihren Werken auch schon vor der NS-Zeit an das Irrationale, befürworteten einen völkisch geprägten Nationalismus, eine militaristische Haltung; sie zeigten eine beinahe ungebrochene Zustimmung zu einem eugenisch begründeten Rassismus und äußerten sich zum Teil antisemitisch.

Benjamin Ortmeyer: „Mythos und Pathos statt Logos und Ethos“ – Zu den Publikationen führender Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit: Eduard Spranger, Herman Nohl, Erich Weniger und Peter Petersen. Weinheim: Beltz Verlag 2009, EUR 68,00. Ab 15. Juli 2009 im Buchhandel

Veranstalter: Fritz Bauer Institut und der Fachberteich Erziehungswissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt am Main

Zeit: Montag, 6. Juli 2009, 18.00 Uhr

Ort: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.811

Info: Fritz Bauer Institut, Tel.: 0 69–79 83 22–40, Fax: –41, info@fritz-bauer-institut.de

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