Das Nordend – ein ehemaliges jüdisches Wohngebiet
| Wann |
11.09.2010 von 14:00 bis 23:55 |
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| Wo | Treffpunkt Uhrtürmchen Pfingstweidstraße/Ecke Friedberger Anlage |
| Name | KunstGesellschaft |
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Ausdruck davon waren die im Nordend eingerichteten Institutionen wie das Philantropin, der Oppenheimersche Kindergarten, die israelitische Religionsschule und der Sitz der Frankfurt Loge.
Die ehemaligen jüdischen Bürger des Nordends werden auch erkennbar in den mittlerweile vielen verlegten „Stolpersteinen“ des Künstlers Gunter Demnig. Da zu den Gedenksteinen auch jeweils eine Recherche der Lebensläufe dieser Opfer des NS-Regimes gehört, wird in der Stadt das Gedenken an die Opfer der Juden verfolgung nach 1933 immer wieder ergänzt.
Der Rundgang wird sowohl die (früheren) Institutionen der israelitischen Gemeinde berühren als auch einige der „Stolpersteine“ aufsuchen und über die Schicksale der Opfer informieren. Über ein sog. „Ghettohaus“ in der Gaußstraße 14 wird Renate Hebauf, die sich seit Jahren mit der Geschichte dieses Hauses und seiner Bewohner beschäftigt, eine kurze Darstellung geben.
Treffpunkt Uhrtürmchen Pfingstweidstraße/Ecke Friedberger Anlage
Teilnehmerbeitrag: € 5 / 3 / 1 (Teilnehmerbeiträge für Nichtmitglieder / Mitglieder / mit Kulturpass)
Weitere Informationen bei Hans-Joachim Prenzel, 069 / 44 07 02
