Der Weg entsteht beim Laufen oder Die Organisierung der Unorganisierbaren: Die IWW I.U. 460 und die Organisierung von illegalen LagerarbeiterInnen in Brooklyn / New York
Informations und Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 4. September 2008, 20 Uhr: mit Stephanie Basile (New York City, Mitglied der New Yorker IWW und eine Organizerin der IU 460 Foodstuffs Kampagne): Es erwartet uns eine spannende Diskussion - über die Arbeits- und Kampfbedingungen der illegalen LagerarbeiterInnen - über die Situation der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in den USA - über das Konzept des „solidarity unionism“ als Organisierungsansatz - über die Möglichkeiten internationaler Solidarität und Gegenmacht der ArbeiterInnen.
| Was | |
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| Wann |
04.09.2008 von 20:00 |
| Wo | Türkisches Volkshaus |
| Name | Industrial Workers of the World (IWW) |
| Kontakt-E-Mail | iww-frankfurt@gmx.net |
| Termin übernehmen |
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ArbeiterInnen aus Mexiko und Guatemala verladen in der New Yorker Hafengegend Fisch und Meeresfrüchte in LKWs und fahren sie in Feinschmecker-Restaurants entlang der US-amerikanischen Ostküste. Sie arbeiten mindestens 60 Stunden in der Woche, mitunter über 100 Stunden. Sie werden weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt. Die meisten von ihnen sind illegale Einwanderer. Wenn sie sich gewerkschaftlich organisieren, droht ihnen nicht nur die Kündigung, sondern die Abschiebung.
Auf diesem schwierigen Kampfterrain ist es den Industrial Workers of the World (IWW) in New York gelungen, die ArbeiterInnen von bislang 10 Lager- und Großhandelsfirmen zu organisieren. Statt eines hauptamtlichen Apparats ist das entscheidende Moment hierbei die Selbsttätigkeit und Kreativität der ArbeiterInnen.
Die IWW setzt neben Picket-Lines auf den Boykott. So wurden Restaurants entlang der Ostküste bedrängt, keine Meeresfrüchte und Fische von Ausbeutern abzunehmen, die gewerkschaftsfeindliche Praktiken anwendeten. Ferner waren die IWW und ihre Anwälte vor Gericht erfolgreich.
Die New Yorker IWW arbeitet regelmäßig zusammen mit „Make the Road by Walking“ (Hace el camino caminado), einer Initiative, die Community-Zentren in migrantischen Vierteln betreibt (derzeit in Bushwick, Brooklyn, Woodside and Jackson Heights, Queens and Port Richmond, Staten Island).
Ort: im Türkischen Volkshaus, Werrastr. 29 (Ffm-Bockenheim)
Veranstaltet von:
Industrial Workers of the World
Allgemeine Ortsgruppe Frankfurt
Postfach 19 02 03, 60089 Frankfurt/M
E-Mail: iww-frankfurt@gmx.net
Website: www.wobblies.de
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Industrial Workers of the World (IWW)
Allgemeine Ortsgruppe - General Membership Branch
Frankfurt / Rhein-Main
Postfach 19 02 03, 60089 Frankfurt/M
E-Mail: iww-frankfurt@gmx.net
Diskussions-Group im Internet: http://de.groups.yahoo.com/group/IWW-Germany/
Websites:
Frankfurt / Rhein-Main: http://wobblies-frankfurt.blogspot.com/
Deutschsprachiger Raum: http://www.wobblies.de
International: http://www.iww.org/


