Die Macht der Energiekonzerne - Wie können Veränderungen aussehen?
Dienstag, 20. Mai 2008, 19.30 Uhr: "Vier Konzerne beherrschen 80% der Energieversorgung in Deutschland: RWE, Eon, Vattenfall und EnBW. Eine Energiepolitik, die weiterhin auf Atomkraft und fossile Energieträger setzt. In der BRD sollen über 20 neue Kohlekraftwerke gebaut werden (auch in Mainz auf der Ingelheimer Aue) - trotz des Klimawandels. Die Strompreise steigen, anstatt in die Entwicklung erneuerbarer Energien zu investieren, machen die Konzerne Riesengewinne.
Etwa 30 Prozent Eigenkapitalrendite konnte bsp. RWE im Jahr 2006 erwirtschaften. Davon profitieren die Aktionäre, und finanziert wird die internationale Expansion der Konzerne als Global Player. Eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung ist mit den großen Vier nicht zu machen. Strukturänderungen sind nötig. Dazu gehören die Überführung der Konzerne in öffentliche Hände, ihre Zerlegung in kleinere Einheiten und ihre demokratische Kontrolle durch die BürgerInnen."
Wie diese Veränderungen genau aussehen könnten, wird Alexis Passadakis von Attac Deutschland vorstellen und mit den Zuhörern diskutieren.
Wiesbaden,
Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9
