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Filmreihe "Palästina" (2): Eines Tages werden wir zurückkehren / Auf der Suche nach Frieden

erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 16.06.2008 19:58

Dienstag, 29. Juli, 20.30 Uhr: "Eines Tages werden wir zurückkehren". Ein Film von Hannes Gulde und Stefanie Landgraf (43 Min./1980): Mit der Intifada ist der Konflikt zwischen Israelis und den Palästinensern in Westbank, Gaza und Ost-Jerusalem eskaliert. Die Palästinenser fordern ihren eigenen Staat. Streiks gegen die israelische Besatzung hat das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht. Die Israelis reagierten mit militärischer Härte, schlossen Schulen und Geschäfte.

Was
Wann 29.07.2008
von 20:30
Wo Deutsches Filmmuseum
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Im Film begleiten wir zwölf deutsche, die Israel, Westbank und Jerusalem besuchen. Sie wollen sich vor Ort ein Bild machen über den israelisch-palästinensischen Konflikt, mit der Hoffnung, Wege zu sehen, auf denen dieser Konflikt eines Tages gelöst werden kann. Sie treffen eine Reihe sehr verschiedener Menschen – einen arabischen Anwalt, der bei israelischen Gerichten um Rückgabe von Ländereien kämpft, einen israelischen Friedensaktivisten, einen Pfarrer der protestantischen Kirche in Jerusalem und Siedler in der Westbank. Am Ende der Reise schätzen sie die Möglichkeiten eines raschen Friedens zwischen Israel und Palästina sehr skeptisch ein.

Auf der Suche nach Frieden

Ein Film von Hannes Gulde und Stefanie Landgraf  (20-30 Min. / 2007)

Der Film ist noch im Entstehen. Gedreht wurde er im Dezember 2007 auf den Spuren des Films „Eines Tages werden wir zurückkehren“ und seiner Protagonisten.

Mit der Staatsgründung von Israel 1948 wurden 3 Millionen Palästinenser vertrieben, Hunderttausende von ihnen leben bis heute unter schwierigen und oft menschen¬unwüdigen Bedingungen verstreut in Lagern im Nahen Osten. Am Beispiel von mehreren Familien haben die Filmautoren Landgraf & Gulde zwischen 1979 und 1981 die Lebensbedingungen in libanesischen Lagern sowie 1989 in der Westbank dokumentiert. Ebenso die von der PLO geschaffenen Infrastrukturen, in der ihre Kinder aufwuchsen.
Fasziniert von den Geschichten und  Bildern im Film möchten die 19jährige Yasmin aus München und ihr Freund Andreas wissen, was aus diesen Familien, ein Viertel Jahrhundert später geworden ist. Ob sie immer noch in Lagern leben, ob sich ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben, auf Frieden und Heimat erfüllt haben?
Yasmin und Andreas bereisen die Westbank, wo sie den Menschen von früher begegnen. Sie zeigen ihnen auf ihrem Laptop die alten Filmszenen und erleben ihre bewegte Reaktionen, sich selbst in einem Film von vor so langer Zeit wiederzusehen.

http://www.naxos-kino.org

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