
Die Protagonisten beschreiben was sie bewegt, den öffentlichen Raum zu
gestalten und für ihren persönlichen Ausdruck zu nutzen. Sie erklären
ihre Arbeiten, ihren persönlichen Hintergrund und was Graffiti ihnen
bedeutet. Sie sprechen über ihre Sichtweise auf Rolle und Position von
Graffiti in der Kunstwelt und den Einfluss, den sie hat auf Werbung,
den öffentlichen Raum und die Gesellschaft. Die Kamera folgt ihnen an
Orte, die man normalerweise nicht so einfach zu Gesicht bekommen würde,
begleitet sie sowohl bei ihren urbanen Missionen als auch in ihre
Ateliers und ihr Zuhause.
Diese weltweite Dokumentation gibt uns einen intimen Einblick in die
Details einer zurückgezogenen und öffentlichkeitsscheuen Bewegung, die
gleichzeitig wohl die größte Kunstbewegung aller Zeiten ist, und
dennoch oftmals nicht als solche verstanden wird. „Die Stadt sollte
nicht völlig sauber sein, das reflektiert nicht die Menschen, die darin
leben”, sagt Askew aus Neuseeland.
Die meisten der Protagonisten verfolgen derzeit eine professionelle
Karriere, entweder als Künstler oder Designer, aber auch in
Berufsfeldern, die nicht einmal entfernt mit Kunst zu tun haben. Sie
kommen aus verschiedenen sozialen Umfeldern, verschiedenen Ländern und
Kulturen. Aber Sie haben eine Gemeinsamkeit, in der alle diese
Unterschiede unwichtig werden - ihre Liebe für die Kreation ihres
Ausdrucks und alles was damit zusammenhängt.
Im Anschluss Filmgespräch
Dieser Filmabend findet statt in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk der Stadt Frankfurt am Main.
