Finanzkrise: 470 000 000 000 € - Nur Rettungspaket oder gibt´s auch Alternativen zum Finanzkapitalismus?
Donnerstag, 20. November 2008, 19.30 Uhr: "Schon vor der Krise haben die Mechanismen des Finanzkapitalismus in allen westlichen Staaten dazu beigetragen, dass der von der Gesellschaft produzierte Reichtum immer mehr von unten nach oben zu einer kleinen Minderheit umverteilt worden ist. Die Politiker haben diese Jagd nach Profiten noch massiv gefördert durch Sozialabbau, Unterstützung prekärer Arbeitsverhältnisse und großzügige Privatisierungsangebote von öffentlichen Einrichtungen.
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Für die Länder des Südens bedeutet die gewaltige Anhäufung von Reichtum bei den Spekulanten die Zunahme von Armut, Verelendung und Hunger. Vor 40 Jahren litten 400 Millionen Menschen in diesen Ländern an permanenter Unterernährung, heute sind es mehr als doppelt so viele. Die jetzige Krise verstärkt die soziale Schieflage noch einmal zusätzlich. Welche Alternative gibt es zu dieser Entwicklung? Welche Forderungen müssen wir propagieren und durchsetzten? Es geht nicht nur darum, wie dieser Prozess gestoppt werden kann. Es geht darum, die Wirtschaftm das Finanzsystem und die politischen Prozesse unter demokratische Kontrolle zu bringen und Regeln durchzusetzten, die den Interessen und Lebensbedürfnissen aller Menschen entsprechen."
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zum Download Ort: Frankfurt, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 Veranstaltung von attac Frankfurt mit Peter Wahl (wissenschaftlicher Beirat von attac) Herbert Bayer, verdi Wilfried Kurzke, IG Metall Sketch und Moderation: Martin Herndlhofer |
