Kurzfilme im Filmmuseum
Freitag, 20. Juni 2008, 18 Uhr: WHITE CHRISTMAS 3 min., DIE WORTE DES VORSITZENDEN 3 min., EINE SACHE DIE SICH VERSTEHT (15 MAL), 68 min. BRD 1968-1971, DELLA CONOSCENZA (ÜBER DAS BEWUSSTSEIN) IT 1968, R: Alessandra Bocchetti, 28 min.
Alessandra Bocchettis Della conoscenza ist der formal innovativste und stilistisch vielfältigste europäische Agitationsfilm des Jahres 1968. Ausgehend von einem Dialog zwischen Studenten und Arbeitern an einer besetzten Universität, reflektiert er deren unterschiedliche Bewusstseinslagen und stellt sie in einen allgemeinen politischen Zusammenhang.
Harun Farockis White Christmas und Die Worte des Vorsitzenden sind kurze ironische Etüden: Erstere stellt einen Zusammenhang zwischen Weihnachten und dem Vietnamkrieg her, die zweite nimmt die Metapher ernst, dass aus Worten Waffen werden können.
Hartmut Bitomsky und Harun Farocki beschäftigten sich in den folgenden Jahren mit den Möglichkeiten des Lehrfilms, der Einsichten aus der Kritik der politischen Ökonomie vermittelt. EINE SACHE, DIE SICH VERSTEHT (15 MAL) versucht, Fragen des Warentauschs, des Werts der Arbeit und des gerechten Lohns sinnlich anschaulich zu machen.
Veranstalter : Deutsches Filminstitut / Deutsches Filmmuseum
Kartenreservierung: 069-961220 220
Eintritt: € 6,- / ermäßigt € 5,- mit Kinocard € 4,- / erm. € 3,50
Aktuelle Informationen unter http://www.deutsches-filmmuseum.de
Deutsches Filmmuseum , Schaumainkai 41 (Museumsufer)
