Ausstellung: Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948
| Wann |
17.06.2010 um 18:30 bis 01.07.2010 um 18:00 |
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| Wo | Ökumenisches Zentrum Christuskirche |
| Name | Palästina-Forum-Nahost Frankfurt |
| Termin übernehmen |
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Weitere Informationen zur Nakba
Wegen der kurzfristigen Ausladung aus dem Gewerkschaftshaus durch den DGB-Vorsitzenden Rhein-Main mußten wir einen neuen Raum für die Ausstellung suchen. (Informationen und Hintergründe zur Absage der Nakba Ausstellung durch den DGB auf der Seite des Palästina-Forum-Nahost unter http://palfo-ffm.de/news.html)
Die Ausstellung "Die Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948" findet nun im Ökumenischen Zentrum Christuskirche statt:
60325 Frankfurt/M.
Beethovenplatz 11- 13
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10.00 - 18.00 Uhr / Sa. 10.00 -14.00 Uhr
Eröffnungsrede von Prof. Dr. Ernst Tugendhat, emeritierter Professor für Philosophie an der FU Berlin, Schirmherr der Nakba-Ausstellung im evangelischen Gemeindehaus „Lamm“ am Markt in Tübingen vom 13.- 26.6.2010 unter http://antinazi.wordpress.com/2010/06/17/nakba-ausstellung-wie-es-auch-geht/#more-6290
Veranstaltet von: Palästina-Forum-Nahost Frankfurt http://www.palfo-ffm.de
INFO:
Die vergessenen Flüchtlinge Palästinas im Libanon
Die Staatsgründung Israels im Mai 1948 und die daraus folgenden Kriege zwischen Israel und den angrenzenden arabischen Staaten bedeuteten für Hunderttausende von Palästinensern Flucht und Vertreibung in die arabischen Nachbarländer [al-Nakba]. 100 000 Menschen flohen damals in den Libanon. Heute leben dort mehr als 380 000 palästinensische Flüchtlinge, die Mehrheit von ihnen noch immer in Flüchtlingslagern [Karte]. Sie machen 11% der libanesischen Bevölkerung aus.
Wachsende Armut und katastrophale Bildungsmöglichkeiten, Perspektivlosigkeit und Ausgegrenztsein prägen ihr 50jähriges Flüchtlingsschicksal mehr denn je. Bis heute leben sie ohne Bürgerrechte und dürfen nur wenige Berufe außerhalb der Flüchtlingslager ausüben.
Der 16jährige libanesische Bürgerkrieg hat unvorstellbare Zerstörungen und tiefe physische und psychische Wunden hinterlassen. Der wirtschaftlich schwache und politisch instabile Libanon kann und will die palästinensischen Flüchtlinge auf absehbare Zeit nicht integrieren. Die Autonomie-Abkommen zwischen Israel und der PLO erwähnen ihre legitimen Rechte mit keinem Wort. Auch der Abzug der israelischen Armee aus dem Südlibanon verbessert ihre Situation in keiner Weise.
Vergessen von der Welt und den eigenen politischen Führern wachsen deshalb in den Flüchtlingslagern Resignation und Verzweiflung und gefährden den ohnehin brüchigen Frieden in der Region.
Hauptversorgungspfeiler der Flüchtlinge ist die 1949 von den Vereinten Nationen gegründete UNRWA (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East). Ihre Mittel und Maßnahmen sind völlig unzureichend. Ohne die Arbeit der unabhängigen Nichtregierungsorganisationen würde der soziale Zusammenhalt in den Flüchtlingslagern auseinanderbrechen. Zu diesen Organisationen gehört die libanesische Hilfsorganisation The National Institution of Social Care and Vocational Training (NISCVT), die ihre Arbeit mit Hilfe von Spenden in- und ausländischer Einzelpersonen, kirchlicher Einrichtungen und gemeinnütziger Institutionen aus verschiedenen Ländern, u.a. vom Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. aus Deutschland finanziert.
PRESSE:
Ein Artikel von Uri Davis zur Eröffnung der Ausstellung in Ulm am 7.4.2008 (in englischer Sprache).
Ein Artikel in der Südwest Presse (PDF; 270 KB) vom 11.4.2008 zur Ausstellung in Ulm.
Ein Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung (PDF; 800 KB) vom 28.5.2008 zur Ausstellung in Wiesloch.
Ein Artikel in den Reutlinger Nachrichten (PDF; 860 KB) vom 26.9.2008 zur Ausstellung in Reutlingen.
Ein Artikel in den Stuttgarter Nachrichten (PDF; 170 KB) vom 25.10.2008 zur Ausstellung in Feuerbach.
Ein Artikel im Schwäbischen Tagblatt (PDF; 670 KB) vom 10.1.2009 zur Ausstellung in Stuttgart.
Ein Artikel in "Aus der Landeskirche" (PDF; 460 KB) vom Januar 2009 zur Ausstellung in Stuttgart.
Ein Beitrag in der WDR3 Sendung Mosaik vom 27.1.2009 zur Ausstellung in Hagen.
Ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung (PDF; 1020 KB) vom 29.1.2009 zur Ausstellung in Stuttgart.
Ein Artikel aus den "Badischen Neuesten Nachrichten" vom 4.7.2009 zur Ausstellung in Karlsruhe.
