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erstellt von kai Veröffentlicht am: 18.05.2012 10:09
Artikel aus der Squishdot Version des Frankfurter Info

1-Euro-Jobs verdrängen reguläre

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 05.09.2005 19:08
Geht es nach der Bundesregierung, so sollen mit Hartz IV rund 20 Prozent aller Langzeiterwerbslosen in so genannten 1-Euro- Jobs arbeiten. <br> Mit 1-Euro-Jobs entstehen keine Arbeitsverhältnisse, kein Anspruch auf Übernahme, dafür aber Verpflichtungen. Bei Weigerung wird die Regelleistung von 345 Euro um 30 Prozent für drei Monate gekürzt und bei wiederholter Ablehnung um 60 Prozent.

Jugendlichen unter 25 Jahren wird für diese Zeit das ALG II komplett gestrichen. Die aktuelle Planung sehen Pflichtarbeiten für über 800.000 Er- werbslose vor. Allein Frankfurt plant über 4.000 1-Euro-Jobs.<br> Angeblich soll der Hauptzweck der 1-Euro-Jobs die Wiedereingliederung von Erwerbslosen in den Arbeitsmarkt sein. Die Berichte über Einsatzfelder von 1-Euro-Jobs lesen sich aber wie Auszüge aus dem Regelaufgabenkatalog von Gemeinden und der Gesundheits- und Wohlfahrtspflege:<br> Unterstützung von Hausmeistern bei der Reparatur von Gebäuden<br> Unterstützung bei der Pflege und Instandhaltung von Wegen, Spielplätzen und Parks<br>   Stadtreinigung<br> Unterstützung  Kinder in Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen zu betreuen<br>   Essenszubereitung für soziale und andere Einrichtungen.<br> In den letzten 14 Jahren wurde der Personalbestand des öffentlichen Dienstes durch Kürzung der Stellenpläne, Leistungsverdichtung und Privatisierung um fast zwei  Millionen Personen reduziert. Allein der Anteil der Gemeindearbeiter wurde auf  324.900 Beschäftigte  halbiert. Der massive Personalabbau in den Gemeinden und die Unterfinanzierung für bestehende Aufgaben verführt  dazu, 1-Euro-Jobs missbräuchlich einzusetzen. So beschloss der Frankfurter Magistrat Stellen von  ErzieherInnen in Kitas nur noch zu 95 Prozent <br> besetzen, 1-Euro-Jobber werden da zur willkommenen Entlastung.  <br> Pflichtaufgaben werden als Arbeitsgelegenheiten umdefiniert, um reguläre Stellen zu ersetzt. 40 1-Euro-Jobber in Uniform leeren in Frankfurter Recyclingtonnen und machen Reparaturen in Parkanlagen.<br> Die gemeinnützigen Frankfurter Frauenbetriebe  (GFFB) orderten im September 2004 sage und schreibe 360 1-Euro-Jobber als Dolmetscher, EDV-Fachleute, Bibliothekare, Hausmeister, Seniorenbetreuer, Bürohilfen etc. Über entsprechende eigene Plätze verfügen sie nicht, die Erwerbslosen werden eben an andere verliehen und die GFFB kassieren pro 1-Euro-Jobber eine Kopfpauschale von 260 Euro. Und die Frankfurter Caritas warb an der Uni auf Plakaten für 1-Euro-Jobber unter Hochschulabsolventen. Man möchte gemeinsam  "mit interessierten AkademikerInnen neue Ideen und Projekte für bedarfsgerechte Arbeitsgelegenheiten entwickeln."<br> Der Kahlschlag in allen Bereichen des Bildungs- und sozialen Hilfesystems, die Ausdünnung der öffentlichen Infrastruktur, jede Entlassung und jede geschlossene Einrichtung schafft neue "Zusätzlichkeiten", mit denen 1-Euro-Jobs gefordert und begründet werden. <br> Bundesweit wird in Deutschland am 5. September gegen den Zwang zur Arbeit protestiert. Auch wir beteiligen uns am bundesweiten Protesttag gegen 1-Euro-Jobs und protestieren gegen die Bedingungen, die Arbeitslosen aufgezwungen werden. <br> Am Montag, 5. September <br> ab 18.00 Uhr findet an der Hauptwache<br> eine Protestkundgebung statt.<br> Unter anderem fordern wir: <br> Umwandlung der 1-Euro-Jobs in reguläre Stellen zu  Tariflohn! Mindestlohn 10 Euro - pro Stunde! Volle Rechte -  Schluss mit der Rechtlosigkeit, die mit "Arbeitsgelegenheiten" geschaffen wird - Uneingeschränktes, volles Streikrecht für alle! <br> Statt Arbeitszeitverlängerung - Umverteilung der Arbeit: 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich! Drastische Erhöhung von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld - für ein ausreichendes Grundeinkommen! Weg mit den Hartz-Gesetzen und Agenda 2010<br> Initiative Montagsdemo, 27.8.05

1. HESSISCHES SOZIALFORUM

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 19.08.2004 00:00
am 18. Sept. 2004 in Frankfurt Hessisches Sozialforum 10.00-12.30 Uhr Gewerkschaftshaus Frankfurt/Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

Ein Jahr nach dem Kahlschlag Die Folgen des Sparpaketes aus Sicht von Betroffenen Andreas Buchner (Diakonie Werkstatt Rüsselsheim e.V.), Anita Pieper (LAG autonomer Frauenhäuser) angefr., Tino Gianfrancesco (AStA der J.-W.-Goethe-Universität, Frankfurt), Ayse Gülec (Kulturzentrum Schlachthof, Kassel) und aus den Bereichen Öffentlicher Dienst und Schule Moderation: Christina Hey (Marburg) Sozialstaat adé? Dr. Hejo Manderscheid, Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen Zukunft des Sozialstaates neu denken Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Uni Köln Prof. Dr. Ute Gerhard, Uni Frankfurt PD Dr. Stephan Lessenich, Uni Göttingen Moderation: Ulrike Holler, Journalistin Mittagessen (5 Euro incl. Getränke) 13.30 Uhr ab Gewerkschaftshaus Demonstration gegen Sozialkahlschlag Zwischenkundgebung an der Katharinen-Kirche mit christlichen, jüdischen und muslimischen Texten zu Gerechtigkeit 14.30-16.00 Uhr Kundgebung auf dem Opernplatz Einführung zur Hessischen Sozialcharta Prof. Dr. Franz Segbers, Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“ Deklaration der Hessischen Sozialcharta Konstantin Wecker Ein soziales Hessen ist möglich! Talkrunde mit Hartmut Fritz, LAG Soziale Brennpunkte e.V., Dr. Wolfgang Gern, Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“, Stefan Körzell, DGB Hessen-Thüringen, Hardy Krampertz, attac, Carina Weißenbrunner, DGB-Jugend Frankfurt, Moderation: Christina Hey Es wirken mit: Samba-Trommler Erich Schaffner, Schauspieler und Sänger Microphone Mafia „Markt der (Un)Möglichkeiten” Soziale Initiativen, Verbände, Netzwerke, Gewerkschaften, Studierende, MigrantInnen, attac etc. präsentieren ihre Arbeit, Auswirkungen des Hessen-Kahlschlags und mögliche Alternativen Veranstalter: Koordinierungskreis Hess. Sozialforum: attac, Bündnis „Soziale Gerechtigkeit in Hessen“, Bündnis Weltoffenes Hessen, DGB-Jugend Ffm, Netzwerk frauenpolitischer LAGen, Pfarrstelle für Gesellschaftliche Verantwortung in den ev. Dekanaten Süd und Mitte-Ost in Ffm

1 Jahr Montagsdemo in Frankfurt am 15. August

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 10.08.2005 12:09
Deshalb feiern  wir unter dem Motto: Mit Hartzgesetzen  gehen wir Baden Urlaub können wir uns nicht leisten, deshalb funktionieren wir die Hauptwache um zum Urlaubsstrand ...

Weitere passende Ideen greifen wir gerne mit auf, und jede und jeder sind herzlich zum Mitmachen eingeladen (bis auf Faschos, Rassisten ...) Für weitere Ideen bietet die Hauptwache genügend Raum<br> Benötigt werden unter anderem:<br> Lifemusik - wer hat Kontakte<br> Cocktailbar (ohne ALK)<br> Getränkeservice, Kulinarisches, Eisverkäufer <br> Planschbecken, Schwimmflügel, Wasserball, Schwimmtiere, Liegen, Campingstühle, Partyzelt und Biergarnitur<br> Jemand für die Pressearbeit, Flugientwurf, Infostände ... aktuelle Transpis <br> Kontakt: Montagsdemo-FFM@web.de <br>

1 Jahr Montagsdemo in Frankfurt am 15. August 2005

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erstellt von Andreas Veröffentlicht am: 19.07.2005 22:59
<p>Wir feiern unter dem Motto: Mit "Hartzgesetzen" gehen wir Baden - Urlaub können wir uns nicht leisten und funktionieren die Hauptwache um zum Urlaubsstrand ....<p>
weitere passende Ideen greifen wir gerne mit auf + jede und jeder sind herzlich zum Mitmachen eingeladen (bis auf Faschos, Rassisten....) Für weitere Ideen bietet die Hauptwache genügend Raum

gefragt sind/benötigt werden unter anderem:
Lifemusik - wer hat kontakte
Cocktailbar (ohne ALK)
"Getränkeservice" + Kulinarisches
Eisverkäufer
Planschbecken, Schwimmflügel, Wasserball, Schwimmtiere, Liegen und Campingstühle, Partyzelt und Biergarnitur
Jemand für die pressearbeit, Flugientwurf, Infostände ... aktuelle Transpis sowie viele weitere Ideen

Kontakt über: Montagsdemo-FFM@web.de

Bitte diese Einladung weiterverbreiten - genaueres sein

1. Mai 2003 - Der Naziaufmarsch fand nicht statt!

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erstellt von Katinka Poensgen Veröffentlicht am: 06.05.2003 23:04
<p>Gestern versuchten Nazis zum dritten Mal hintereinander, am 1. Mai in Frankfurt aufzumarschieren. Die Behörden der Stadt hatten ihnen dafür im zweiten Jahr in Folge den Stadtteil Frankfurt Fechenheim zugewiesen.
Um es vorwegzunehmen: es fand kein Aufmarsch der Nazis statt. Der von der Stadt als Anmelder der Demonstration widerspruchslos akzeptierte Faschist Steffen Hupka erschien nicht zu Demonstration. Von seinen insgesamt 11 angereisten Gesinnungsfreunden wurden zwei umgehend wieder nach Haus geschickt, weil ihr Outfit nicht den Genehmigungsauflagen der Stadt entsprach - ebenso sechs weitere, mehr oder minder alkoholisierte Jugendliche. Drei Demonstranten verzichteten dann lieber auf die Demonstration, zumal diese in Abwesenheit des Versammlungsleiters nicht eröffnet werden konnte.

Im Stadtteil Fechenheim hatten sich bereits seit drei Uhr am Morgen GegendemonstrantInnen versammelt, deren Zahl zum Schluss etwa bei 700 lag. Die Polizei sprach bereits ab drei Uhr zahlreiche Platzverweise auf, stellte Personalien fest und verhielt sich, besonders in den frühen Morgenstunden, ausgesprochen provokativ, wobei sich Hauptkommissar Rohde vom 7. Polizeirevier durch besonders rüde Umgangsformen und rüpelhaften Ton hervortat. Insgesamt ließ die Polizei keinen Zweifel an ihrem Willen aufkommen, dass sie die genehmigte Nazidemonstration durch Fechenheim unbedingt durchsetzen wollte..

Hierzu wäre sie auch in der Lage gewesen, wenn denn nur DemonstrantInnen der Nazis erschienen wären. So aber kam alles ganz anders.

Nach Bekanntwerden des Scheiterns der Nazi-Demonstration führten die GegendemonstrantInnen auf der vom Ordnungsamt der Stadt genehmigten Route der Faschisten nun ab 13 Uhr eine eigene, spontane Demonstration zum S-Bahnhof Mainkur durch, vor die die anwesenden mehreren Hundert Polizisten im Bereich Alt-Fechenheim, darunter bayerische Sondereinheiten, in Absprache mit der Demo-Leitung der GegendemonstrantInnen, den geordneten Rückzug antraten. Zu der sich anschließenden antifaschistischen Abschlusskundgebung auf dem S-Bahnhof Mainkur waren dann etwa 1000 GegendemonstrantInnen anwesend. Diese Abschlusskundgebung auf dem ursprünglich für die Faschisten vorgesehenen Aufmarschgelände war ein Moment des Triumphs und der Genugtuung für die Bevölkerung Fechenheims und für die anwesenden antifaschistischen DemonstrantInnen, wie er in den letzten Jahren nicht oft vorkam.

In drei Redebeiträgen wurde festgestellt:

Es ist ein Erfolg der langfristigen antifaschistischen Zusammenarbeit verschiedener Gruppierungen in Frankfurt, vor allem der Anti-Nazi-Koordination und der Antifa, die trotz Meinungsverschiedenheiten in vielen Fragen in den letzten drei Jahren immer klarer miteinander aufgetreten sind, dass sich in diesem Jahr die Faschisten erst gar nicht nach Frankfurt hineingetraut haben. Andererseits schätzen wir ein, dass in diesem Jahr unsere Kräfte nicht stark genug gewesen wären, einen Naziaufmarsch wirklich zu verhindern. Die Polizei hatte offenbar die Anweisung, einen solchen unbedingt durchzusetzen.

Dass Steffen Hupka zur von ihm angemeldeten Demonstration nicht erschien, sollte den Behörden der Stadt zu denken geben. Ihre Politik des Akzeptierens und Tolerierens eines so zweifelhaften Anmelders mit offen faschistischen Positionen hat sie dazu veranlasst: einen hohen materiellen und politischen Aufwand betreiben zu müssen, um gegen den Willen eines ganzen Stadtteils und der demokratischen Öffentlichkeit in Frankfurt eine Demonstration durchsetzen zu wollen, die dann gar nicht stattfand in Konsequenz dieser Politik einen ordnungsgemäß angemeldeten Ökumenischen Gottesdienst mit jüdischer, islamischer, evangelischer und katholischer Beteiligung massiv zu behindern. Hierzu werden wir uns noch detailliert äußern. Schon hier aber danken wir den VertreterInnen der vier Gemeinden sehr herzlich für den Gottesdienst, der bei den Anwesenden große Zustimmung fand! Die Voraussetzung der verfehlten kommunalen Politik war der bereits im Januar diesen Jahres gefällte Beschluss des "Viererbündnis" aus SPD, CDU, FDP und GRÜNEN, diesmal keinen Verbotsantrag gegen die Nazidemonstration zum 1. Mai zu stellen, sowie ihre Politik des Verschweigens dieser Entscheidung vor der gesamten demokratischen Öffentlichkeit der Stadt. Auf der Basis dieser Position wurde es in diesem Jahr auch auf Betreiben der Stadtverwaltung (und nicht etwa der Polizei!) unterlassen, neutrale DemonstrationsbeobachterInnen zu benennen.

Diese Politik hat der Stadt heute hohe materielle, moralische und politische Kosten verursacht. Wir fordern, dass sie mit dem heutigen Tag ein für alle Mal beendet wird.

Wir fordern, dass faschistische Anmeldungen von Demonstrationen und Veranstaltungen künftig frühzeitig veröffentlicht werden, weil sie in besonderem Maß die Gefahr beinhalten, dass Zusammenleben der Menschen dieser Stadt zu gefährden.

Wir fordern, dass die Stadtverordnetenversammlung beschließt, gegen entsprechende Anmeldungen künftig regelmäßig Verbotsanträge zustellen.

Wir fordern, dass für den Fall letztinstanzlicher Genehmigungen von Nazidemonstrationen in Frankfurt künftig alle Schikanen gegen antifaschistische Gegenaktionen unterlassen sowie regelmäßig neutrale DemonstrationsbeobachterInnen benannt werden.

2. Mai 2003
Marie-Luise Leberke - Hans Christoph Stoodt - Klaus Willkomm-Wiemer Sprecherin / Sprecher

1. Mai 2003 Frieden, soziale Gerechtigkeit - Kein Platz für Neo-Nazis

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 18.04.2003 20:58
Veranstaltungen des DGB Frankfurt/Rhein-Main<br> 9.30 Uhr Demonstration<br> ab Günthersburgpark/Wetterauerstraße<br> 11.00 Uhr Kundgebung Römerberg<br> mit Michael Sommer, Harald Fiedler und weiteren Rednern, <br> Kinderfest, Historischer Museumshof und kulturellen Beiträgen

Zentrale DGB-Kundgebung<br> Neu-Anspach<br> Freilichtmuseum Hessenpark<br> 10 bis 17 Uhr<br> mit Gerhard Schröder, Michael Sommer und weiteren Rednern, kulturelle Beiträge, u.a. mit Konstantin Wecker

1. Mai Aufruf

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 08.05.2006 19:01
<p>In der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main finden anlässlich des 1. Mai 2006 unter dem Motto „Deine Würde ist unser Maߓ in Frankfurt am Main, Wiesbaden und Limburg Maikundgebungen statt. Harald Fiedler, Vorsitzender der DGB-Region, ruft dazu auf, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Bürgerinnen und Bürger sich gesellschaftspolitisch engagieren, ihre Interessen in Gewerkschaften, Vereine, Verbände, Kirchen, aber auch in demokratischen Parteien und gegenüber der Politik verstärkt einbringen.
Nur gelebte Demokratie, so der DGB-Chef Fiedler, kann dazu beitragen, dass ein von der Minderheit der Bevölkerung gewähltes Parlament auch in der Lage ist, alle Bürgerinteressen ausreichend zu berücksichtigen. Eine Wahlbeteiligung wie bei der Kommunalwahl im März um die 40 Prozent ist keine wirklich gelebte Demokratie in einem Gemeinwesen. Die Politik ist aufgerufen, in den nächsten fünf Jahren kommunale Bürgerbeteiligung zu organisieren, Bürgerinteressen aufzunehmen und durch Anerkennung, Motivation und Engagement zu fördern.

Die Gewerkschaften ihrerseits, so Fiedler, bieten vielfältige Möglichkeiten des gesellschaftspolitischen Engagements z.B. durch Kultur- und Bildungsveranstaltungen über die Beteiligung an den 1. Mai-Demonstrationen und -Kundgebungen hinaus. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fordert Fiedler im Vorfeld des 1. Mai 2006 auf, sich verstärkt gegen den Abbau gewerkschaftlicher Errungenschaften zu stellen und innovative, zukunftsweisende Konzepte voranzubringen und durchzusetzen. Dazu zählt, so Fiedler, der Kampf von ver.di, eine Arbeitszeitverlängerung im Öffentlichen Dienst zu verhindern als auch der Kampf der IG Metall um ein gerechtes Einkommen bei Weiterentwicklung und Ausbau von Qualifizierungsbausteinen, abgesichert durch Tarifverträge.

Frankfurt am Main als ein Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft ist für die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter Anlass, mit dazu beizutragen, gute Gastgeber in der Region zu sein. Voraussetzung dafür, so Fiedler, ist , dass die Beschäftigten durch die längeren Ladenöffnungszeiten einen materiellen und sozialen Ausgleich erhalten, eine anständige Bezahlung auch im Hotel- und Gaststättengewerbe erfolgt oder aber ein Überstundenabbau bei der Polizei durch ausreichend Neueinstellungen sichergestellt wird. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer freuen sich auf die WM, so Fiedler, aber herumtrampeln auf ihren Rücken, das werden wir nicht zulassen. So wie wir von Fans und Spielern ein fair play erwarten, so können wir auch nicht nur an den Tagen der Weltmeisterschaft ein ‚fair pay’ für ‚fair work’ erwarten.

Mit Torwandschießen und Kinderbetreuung am 1. Mai auf dem Römerberg will der DGB die Öffentlichkeit für die erschwerten Arbeitsbedingungen während der WM für viele Beschäftigte in der Stadt sensibilisieren.

In Frankfurt am Main wird ab 9.30 Uhr vom Günthersburgpark / Wetteraustraße über die Friedberger Landstraße zum Römerberg demonstriert. Dort findet ab 11.00 Uhr die 1. Mai-Kundgebung unter dem Motto „Deine Würde ist unser Maߓ statt. Es sprechen Norbert Hansen, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Transnet, Harald Fiedler, Vorsitzender der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main und Sören Steffe vom Allgemeinen Studentenausschuss (ASTA) der Fachhochschule Frankfurt sowie Helge Kienast von der Gewerkschaftsjugend. Zum anschließenden Familienfest auf dem Römerberg wird ein Kinderprogramm und viel Kultur geboten.

Pressemitteilung, DGB Region Rhein-Main, 20.04.2006

1. Mai: DGB-Kundgebungen und Demonstrationen

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erstellt von Harald Fiedler Veröffentlicht am: 27.04.2005 22:41
<p>Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt-Rhein-Main ruft in der Region zu Maikundgebungen in Frankfurt am Main, Wiesbaden, dem Hessenpark und Limburg auf.
Die Kundgebungen und Reden stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Tag der Arbeit, Tag der Würde“. „Dass die Würde immer häufiger Menschen, ob in Arbeit oder in Arbeitslosigkeit, genommen wird, dies ist mittlerweile auch in einer der reichsten Regionen der Welt, der Rhein-Main-Region, nicht mehr zu übersehen“, so Harald Fiedler, Vorsitzender der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main. „Gedemütigt werden Menschen zunehmend durch den Verlust ihres Arbeitsplatzes bei gleichzeitiger Steigerung der Profite von Unternehmen und Aktionären. Beispiele dafür lieferten in unserer Region nicht nur die Deutsche Bank oder Walter-Bau“, so Fiedler weiter.

„Von Arbeitslosigkeit betroffen und zum ALG II-Bezug herabgestufte ehemalige Arbeitslosenhilfe-Empfänger müssen nicht nur am Rande des Existenzminimums leben, sondern sie werden mit ihren Familien wie jüngst erst im optierenden Hochtaunuskreis (250 Personen / Familien) aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen und sich eine billigere zu suchen, was bedeutet, ihr soziales und kulturelles Umfeld aufzugeben.“

Mit den Kundgebungen und Demonstrationen in der Region will der DGB allen Menschen die Möglichkeit bieten, gemeinsam in Solidarität ihre Probleme, aber auch ihre Forderungen öffentlich zu machen. Dass es Alternativen zu Arbeitplatzvernichtung und zum sozialen Kahlschlag gibt, das haben Gewerkschaften und Betriebsräte vielfach auch in der Rhein-Main-Region unter Beweis gestellt.

Sei es nun bei der Telekom durch Arbeitszeitverkürzung auf die 34 Stundenwoche oder aber bei der Frankfurter Rundschau durch Verteilung der vorhandenen Arbeit auf alle. Von den Kommunen in der Rhein-Main-Region erwartet Fiedler, Abstand zu nehmen von weiterer Verschleu-derung öffentlichen Eigentums und stärker arbeitsplatzschaffende Investitionen zu tätigen, anstatt Prestigeobjekte auszuloben und mit Subunternehmen und illegal Tätigen errichten zu lassen.

Die Demonstrationen und Kundgebungen im einzelnen:

Frankfurt am Main

09.30 Uhr Demonstration ab Günthersburgpark/Wetterauer Straße
11.00 Uhr Kundgebung auf dem Römerberg mit
Jürgen Peters, IG-Metallvorsitzender,
Harald Fiedler, Vorsitzender DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main,
Nele Hirsch, Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs)

anschließend Kulturprogramm.

Wiesbaden

11.00 Uhr Kundgebung am Dern’schen Gelände mit
Andrea Nahles, IG Metall-Mitglied und SPD-Präsidiumsmitglied

12.00 Uhr Familienfest und Kulturprogramm

Hessenpark bei Neu-Anspach

10.30-17.00 Uhr Kundgebungen, Kinderfest und Kulturprogramm
Es spricht Ulrich Thöne, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin der GEW
und sofern am 25.4.05 gewählt, als Bundesvorsitzender der GEW

Limburg

10.00 Uhr Hof des DGB-Hauses
Es sprechen: Stefan Schneider, ver.di-Vorsitzender Limburg-Weilburg und
Jürgen Heiking, IG Metall-Vorstandsverwaltung

anschließend Familienfest.

Pressemitteilung Deutscher Gewerkschaftsbund DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Abt. Vorsitzender, 25.04.05

1. Mai: Die Stadt Frankfurt wertet den Naziführer Steffen Hupka auf

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erstellt von Katinka Poensgen Veröffentlicht am: 30.04.2003 18:59
<p>Die Anti-Nazi-Koordination begrüßt die Tatsache, dass das Frankfurter Römerbergbündnis (Evangelische und Katholische Kirche, Jüdische Gemeinde, DGB und Frankfurter Jugendring) die Verantwortlichen der Stadt nunmehr aufgefordert hat, die für den 1. Mai angemeldete Faschistendemonstration durch Fechenheim wenigstens jetzt noch zu verbieten. Die Anti-Nazi-Koordination schließt sich dieser Forderung ausdrücklich an und verlangt von den Behörden der Stadt eine umgehende Antwort auf die Forderung des Römerbergbündnis. <p>
Der späte Zeitpunkt der Aufforderung des Römerbergbündnis zeigt uns, dass unser Vorwurf an die Politiker des Frankfurter "Römerbündnis" (SPD, CDU, GRÜNE, FDP), den ihnen seit Monaten bekannten Plan dieser Nazidemonstration ebenso geheim zu halten, wie ihren Beschluss, diese Demonstration nicht zu verbieten, berechtigt ist. Hätten die RepräsentantInnen der im Römerbergbündnis zusammenarbeitenden gesellschaftlichen Kräfte früher Bescheid gewusst, hätten auch sie sicher schon früher Alarm geschlagen. Aber gerade das sollte ja wohl verhindert werden. Auch das Römerbergbündnis, genau wie die gesamte Öffentlichkeit, und (angeblich entgegen einer ausdrücklichen Absprache zwischen den Parteien und Sicherheitsdezernent Schwarz) auch die Anti-Nazi-Koordination, wurde aufgrund einer offenbar gemeinsam verabredeten Politik von SPD, CDU, GRÜNEN und FDP zum Zweck der stillschweigenden und klammheimlichen Tolerierung eines Naziaufmarschs nicht informiert.

Der Anmelder der Fechenheimer Nazidemonstration ist Steffen Hupka.
Nur zur Erinnerung: Bei den verschiedenen Verfahren um genau dessen Anmeldung einer Faschistendemonstration im letzten Jahr hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel deutlich gemacht, dass Hupka als Anmelder einer Demonstration ausdrücklich n i c h t in Frage kommt. In seiner Begründung für die Erlaubnis (!) der damaligen Nazi-Demonstration durch Fechenheim wurde Hupka deshalb explizit wegen der Tatsache, dass er frühere Demonstrationsauflagen missachtet habe, von der Versammlungsleitung ausgeschlossen (vgl. die Berichterstattung des HR zur damaligen Lage am 30. April 2002 unter www.hr-online.de/fs/hessenschau/topthema/archiv30042002.html).

Die Sammelanmeldung für eine ganze Reihe von Nazidemonstrationen zum 1. Mai bis zum Jahre 2005, die Hupka den Ordnungsbehörden Frankfurts vorgelegt hat, liegen seit Juli 2001 (sic!) vor. Die Diskussionen um die diesjährige Demonstration Hupkas begannen nach uns vorliegenden Unterlagen spätestens im Januar 2003. Es wäre die demokratische Pflicht der die Verwaltung kontrollierenden Kräfte der Stadt gewesen, diese Tatsache öffentlich zur Debatte zu stellen. Sie haben es nicht getan, und damit die Nazidemonstration durch Fechenheim objektiv begünstigt.

Als "Argument" für dieses Verhalten wird vorgebracht, angesichts der vorangegangenen juristischen Niederlagen der Stadt bei Verbotsverfahren gegen Nazidemonstrationen hätte man sich den Vorwurf des Rechtsmissbrauches zugezogen, wenn man ein weiteres Mal denselben Versuch unternommen hätte. ...So reden diejenigen, die mit Steffen Hupka widerspruchslos einen Anmelder akzeptieren, der vom VGH Kassel letztes Jahr als Anmelder der gleichen Demonstration ausdrücklich ausgeschlossen wurde! Herr Hupka kann sich für diese Aufwertung seiner Person durch die Frankfurter Behörden bedanken und wird sie bei weiteren Anmeldungen in Frankfurt und andernorts sicher zu schätzen wissen. Außerdem habe man die Kosten entsprechender Verfahren sparen wollen - Kosten, die wohl nur einen Bruchteil der Kosten für den nun wieder zu erwartenden Polizeieinsatz ausmachen dürften.

Wir stellen fest: die politische Verantwortung für die materiellen und politischen Kosten von allem, was sich am kommenden 1. Mai in Fechenheim ereignen wird, liegt bei denjenigen, die meinten, man solle die Nazis doch einfach stillschweigend durch Frankfurt marschieren lassen.

Die Anti-Nazi-Koordination ruft hiermit erneut dazu auf, am 1. Mai in Fechenheim deutlich zu machen, dass im Unterschied zu den Absichten der Parteien des Römerbündnisses die demokratische Öffentlichkeit dieser Stadt sich nicht an der Nase herumführen lässt und es nicht widerspruchslos hinnimmt, wenn Nazis durch einen unserer Stadtteile demonstrieren dürfen. Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten, alle Antifaschistinnen und Antifaschisten auf: helft uns bei der Blockade gegen die Nazis in Fechenheim!

Am 1. Mai ist die Demonstrationsroute der Nazis im Bereich der Straße Alt-Fechenheim zwischen Gansbühel und Jakobsbrunnenstraße dicht. Den Nachmittag über findet dort ein Volksfest statt! Der Aufruf "Mit Gesangbuch und Kebab" der Fechenheimer Stadtteilinitiative zu diesem Fest erscheint morgen im "Fechenheimer Anzeiger".

11 - 12 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde sowie dem Türkischen Moscheeverein an dieser Stelle.

Und außerdem: von 13 - 18 Uhr findet in unmittelbarer Nähe der Nazidemonstrationsroute ein "Tag der Offenen Tür" des Gartenbades Fechenheim, Konstanzer Straße 16, statt, der von der TG Bornheim veranstaltet wird.

Den Zugang zu dem hiermit angekündigten Gottesdienst, dem Fechenheimer Volksfest und zum Fest der TG Bornheim wird die Polizei Menschen, die auch nach Beginn der bereits angekündigten weiträumigen Sperrmaßnahmen rings um Fechenheim sicher nicht verwehren können und wollen! Beruft Euch an Polizeiabsperrungen darauf!

Am 1. Mai - Auf zum Volksfest nach Fechenheim! Nazis müssen draußen bleiben!

1. Mai: Nazi-Demonstration in FfM findet nicht statt

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erstellt von Antifa-G Veröffentlicht am: 02.05.2002 21:15
<p>Frankfurt - Gegen halb zwölf kristallierte sich heraus, dass in Frankfurt / Main am heutigen 1. Mai 2002 keine Demonstration der faschistischen "Freien Kameradschaften" stattfinden wird.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich nur rund 350 Nazis am Aufmarschort eingefunden. Sie mussten dort längere Kontrollen der Polizei über sich ergehen lassen. Ein offensichtlich schlecht gelaunter Christian Worch kündigte an, er und seine Nazi-Kameraden wollten jetzt jeden Samstag wiederkommen bis Frankfurt die Demonstration erlauben würde. Außerdem wolle man sich am Nachmittag in einzelnen Gruppen in die Frankfurter Innenstadt begeben.

An diversen Blockaden der Aufmarschroute und Protesten vor Ort beteiligen sich insgesamt über 4000-5000 Gegendemonstranten. Durch diese massive Präsens konnte der Aufmarsch der Nazis verhindert werden. Ein Demonstrationzug mit 2000 Teilnehmern zog, nachdem die Nazis die Stadt wieder verlassen hatten, von einem Blockadepunkt zur einer Abschlusskundgebung in der Innenstadt. Bis um 12 Uhr kam es vereinzelt zu Ausschreitungen der Polizei gegen Demonstranten von denen zwei wegen Platzwunden ärztlich behandelt werden mussten. Mindestens 23 Personen wurden nach Angaben des Ermittlungsausschusses in Gewahrsam oder festgenommen, 12 davon sind bereits wieder auf freiem Fuß.

Aus antifaschistischer Sicht stellt sich der Tag als schwere Niederlage für die Szene der "Freien Kameradschaften" um Worch und Steffen Hupka dar. Nachdem 2001 etwa 1000 Nazis nach Frankfurt gekommen waren, sind dieses Jahr nur etwa 350 Nazis der Mobilisierung gefolgt. Das dürfte in erster Linie an den unangenehmen Erfahrungen liegen, die sie im vergangenen Jahr durch die Anwesenheit Tausender Demonstranten rund um den damaligen Aufmarschplatz gesammelt haben. Am Sammelpunkt wurden die Nazis strengen Kontrollen der Polizei unterworfen. Es kam zu Angriffen der Nazis auf die Polizei. Das rigide Vorgehen der Polizei hat ihren Grund darin, dass die massiven Proteste vor Ort und die chaotischen Zustände im gesamten nördlichen Frankfurt im Jahr 2001 einen hohen öffentlichen Druck in der Stadt erzeugten. Das war auch im Vorfeld in den Diskussionen der verschiedenen politischen Spektren Frankfurts zu spüren. Der Erfolg und die große Resonanz der unabhängigen antifaschistischen Mobilisierung im vergangenen Jahr bewirkte, dass 2002 auch Antifaschisten aus dem religiösen, gewerkschaftlichen oder bürgerlichem Spektrum die Notwendigkeit erkannten, zu Protesten direkt vor Ort aufzurufen und nicht, wie 2001, weit ab vom eigentlichen Geschehen in der Innenstadt.

Antifaschistische Gruppe Frankfurt

1. Mai: Naziaufmarsch fand nicht statt

abgelegt unter:
erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 19.05.2003 20:46
Der diesjährige Versuch der &#132;Freien Nationalisten&#147; um Steffen Hupka, in Frankfurt am Main demonstrieren zu wollen, ist in fast schon bemitleidenswerter Form kläglich gescheitert. Nun wird über die Einschätzung dieses Ereignisses diskutiert. Wir schlagen vor, in den Schlussfolgerungen vor allem das politische Verhalten der Stadt Frankfurt im Vorfeld des 1. Mai und das Verhalten der Polizei am 1. Mai zu kritisieren.
Denn in den Medien wird das Ausbleiben der Nazis in Fechenheim von einigen als Sieg der Linie des „Viererbündnisses“ (Nazidemonstration nicht verbieten, Anmeldung öffentlich verschweigen), ja gar als Erfolg des „Wegtolerierens“ der Nazis (Frankfurter Neue Presse, 2. Mai) verkauft. Demgegenüber wollen wir feststellen:
Die mancherorts zu lesende Vermutung, bei dem ins Wasser gefallenen Naziaufmarsch in Frankfurt-Fechenheim habe es sich um ein von vornherein so geplantes Manöver Steffen Hupkas und seiner Leute gehandelt, ist mit Sicherheit falsch ...


Tatsache bleibt: am 1. Mai waren ab ca. Mitternacht (!) Polizisten in Fechenheim im Einsatz, die die Nazi-Route schützen sollten. Ihre Gesamtzahl belief sich nach unseren Informationen insgesamt auf 23 Hundertschaften ...
Trotz eines nur kurzen Mobilisierungsvorlaufs ... ist es uns gelungen, mit am Schluss insgesamt etwa 700 Leuten auf der Demoroute der Nazis präsent zu sein. Es war sehr bald absehbar für die Nazis, dass Fechenheimerinnen und Fechenheimer, die dortige SPD, die Kirchengemeinden, der Moscheeverein, Leute von der dortigen Freiwilligen Feuerwehr, Betriebsräte der in Fechenheim ansässigen Industrie, aber auch die Frankfurter autonomen antifaschistischen Gruppen und die Anti-Nazi-Koordination an diesem Tag in Fechenheim gemeinsam auf der Matte stehen würden, wie es dann ja auch geschah. Das war der Grund der Absage Hupkas und des Ausbleibens der Faschisten.
Zur Erinnerung und Verdeutlichung: 2001 kamen sie mit ca. 800 Leuten an den Dornbusch und konnten nicht marschieren. 2002 hatten sie mit ca. 400 Leuten in Fechenheim das gleiche unrühmliche Erlebnis. Dieses Jahr kam Hupka erst gar nicht ...
Wir fordern einen Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung, dass künftig faschistische, rassistische und antisemitische Kundgebungen in Frankfurt am Main generell unerwünscht sind ...
Anti-Nazi-
Koordination.
Der vollständige Text ist unter:
www.frankfurt.org: 8080/info/ 1052255211/index_ html nachzulesen.

1. Open-Air-Port gegen "Otto Schilys Asylkläranlage"

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erstellt von Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main Veröffentlicht am: 12.06.2002 23:51
<p>Zwischen vier- und fünfhundert AntirassistInnen folgten am vergangenen Samstag dem Aufruf des Aktionsbündnisses gegen Abschiebungen zum "1. Open-Air-Port" auf dem Frankfurter Flughafen. Der Protest gegen die Flüchtlingsinternierung und gegen Abschiebungen vor dem Terminal 1 wurde von den Hiphop-Bands Bantu (Köln), Mainbrand (Frankfurt am Main) und Diaspora (Bonn) musikalisch unterstützt
Der geplante Auftritt von Bantu, Mitglied des afrodeutschen antirassistischen Bündnis BROTHERS KEEPERS, im Flüchtlingslager selbst war zuvor vom Regierungspräsidium Darmstadt abgelehnt worden. Die Gruppe erklärte am Samstag, an ihrem Vorhaben festzuhalten und weitere Versuche zu unternehmen, mit den Flüchtlingen zusammenzukommen.

SprecherInnen des Aktionsbündnisses wiesen während der Kundgebung erneut auf die Rolle des Rhein-Main-Flughafens als Deutschlands größtem Abschiebe-Airport hin und erinnerten an den Flüchtling Aamir Ageeb, der vor drei Jahren in einer von hier aus gestarteten Lufthansa-Maschine umgebracht wurde.

Bernd Mesovic von Pro Asyl kritisierte die kürzlich erfolgte Inbetriebnahme des neuen Flüchtlingslagers in einem entfernten Winkel des Flughafens als "bauliches Bekenntnis zur Fortführung des strukturell unfairen Flughafenasylverfahrens" und bezeichnete das Lager als "Otto Schilys Asylkläranlage".

Joachim Brenner vom Förderverein Roma beschrieb die Geschichte von Verfolgung und Flucht, der Roma und Sinti seit jeher ausgesetzt waren, in Frankfurt aktuell fortgesetzt durch Abschiebedrohungen der Behörden insbesondere gegen aus Rumänien stammende Roma.

Die Vertreterin von Kanak Attak, einer bundesweiten Migrantinnen-Gruppe, rief zu einer Legalisierungskampagne für Menschen ohne Papiere auf.

Im Verlauf der Kundgebung installierten AktivistInnen die Gedenktafel für die Opfer von Abschiebungen, deren Anbringung im Terminal das Aktionsbündnis seit zwei Jahren erfolglos forderte, eigenhändig auf einem Sockel vor dem Flughafengebäude. Ein Vertreter von Fraport kündigte daraufhin die sofortige Entfernung und Zerstörung der Tafel an und drohte mit einer Strafanzeige.

Wie bereits bei früheren Demonstrationen am Flughafen war auch an diesem Tag der Terminal nur für Personen mit Flugschein zugänglich, was sich in großen Warteschlangen vor den wenigen geöffneten Eingängen und manchem verpassten Flug für Passagiere auswirkte.

Eine Gruppe von DemonstrantInnen ließ es sich dennoch nicht nehmen, mit einem Transparent vor den Schaltern der Lufthansa im Flughafengebäude gegen das von diesem Konzern betriebene Geschäft mit der Abschiebung zu protestieren.

Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main, c/o Dritte Welt Haus, Falkstr. 74, 60487 Frankfurt

Pressemitteilung 10.6.2002

1. September – Antikriegstag

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 09.08.2002 19:12
Für Frieden, Abrüstung und Gerechtigkeit<br> Sonntag, 11 - 13 Uhr<br> Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Strasse 69-77, Wilhelm-Leuschner-Saal<br> Harald Fiedler (DGB-Kreisvorsitzender)<br> Horst Schmitthenner (Mitgl. des geschäftsführenden Vorstands der IG Metall)<br> Das Emil-Mangelsdorff-Quartett<br> Veranstalter: DGB Region Rhein-Main / Frankfurter Bund für Volksbildung / Friedens- und Zukunftswerkstatt

10.12.2002: Demo gegen den Irakkrieg

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erstellt von AG Frieden (StadtSchülerInnenRat) Veröffentlicht am: 29.11.2002 14:17
Das Frankfurter Bündnis für Frieden und der StadtSchülerInnenRat Frankfurt rufen für den 10.Dezember zu einer Demonstration gegen einen drohenden Irakkrieg auf. Unter dem Motto „Aufstehen für Frieden und globale Gerechtigkeit – Nein zum Krieg gegen den Irak!“ soll der Demonstrationszug am Tag der Menschenrechte um 17:30 Uhr vom DGB-Haus (Wilhelm-Leuschner-Str.) starten und durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung auf den Opernplatz ziehen. Die Demonstration soll darauf aufmerksam machen, dass mit der Annahme der UN-Resolution die Kriegsgefahr keineswegs gebannt ist. Sie soll die weltweite Anti-Kriegs-Bewegung stärken. Die Veranstalter fordern von der Bundesregierung keinerlei Unterstützung bei der Vorbereitung oder der Durchführung eines Irakkrieges zu leisten.

10. Dezember: Internationaler Tag der Menschenrechte Aufstehen für Frieden und globale Gerechtigkeit Nein zum Krieg gegen den Irak ! - In 35 Ländern toben Kriege. - Täglich verhungern 24 000 Menschen. - In 125 Ländern werden Menschen gefoltert. - 25 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Gewalt, Unterdrückung und Verfolgung. Zu all dem Elend droht nun der Welt ein neuer Krieg: Seit Monaten bereiten die USA einen Militärschlag gegen den Irak vor, der sehr bald, spätestens Anfang des nächsten Jahres gestartet werden soll. Ob dieser völkerrechtswidrige Krieg stattfindet, steht nicht in der Macht der UN. Die US-Regierung hat vom Kongress der Vereinigten Staaten die Zustimmung zu einer Kriegshandlung auch ohne UN-Mandat bekommen. Bereits jetzt starten mit Munition und Waffen vollbepackte US-Flugzeuge vom Frankfurter Flughafen. 24.000 US-Soldaten wurden in die Golfregion verlegt, über 80.000 sollen es werden. Dieser Krieg würde vielen Tausend unschuldigen Menschen das Leben kosten oder deren Lebensgrundlage zerstören. Er könnte einen unkontrollierbaren Flächenbrand von Gewalt mit weltweiten Konsequenzen auslösen. Nach einer aktuellen Studie der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs) kann mit 50.000 bis 260.000 Toten auf allen Seiten im Falle eines konventionellen Kriegsszenarios, wie es in Washington in Betracht gezogen wird, gerechnet werden. Falls es zum Einsatz von Atomwaffen und/oder zu einem großen Bürgerkrieg käme, würde die Zahl der Toten 1 – 4 Millionen betragen. Die Kosten für den geplanten Irakkrieg werden von der US-Regierung auf etwa 200 Milliarden US-Dollar beziffert. Zum Vergleich: Mit 100 Milliarden US-Dollar könnte man vier Jahre lang die Kosten für die gesundheitliche Versorgung aller Menschen in der Dritten Welt bezahlen. Wir erklären uns solidarisch mit der weltweiten Anti-Kriegs-Bewegung und fordern: &#61623; Keinerlei Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland am Krieg &#61623; Den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus der Golfregion &#61623; Keine Gewährung von Überflugsrechten für Militärmaschinen und Nutzungsrechten an militärischen Einrichtungen auf bundesdeutschem Boden, die für den Krieg gegen den Irak bestimmt sind. Beteiligen Sie sich an der Anti-Kriegs-Demonstration am 10. Dezember, 17.30 Uhr am DGB-Haus (W. Leuschner-Straße) Abschlusskundgebung, 19.00 am Opernplatz Wenn die Invasion in den Irak noch in diesem Jahr beginnen sollte, rufen wir zum Protest am selben Tag um 17 Uhr an der Hauptwache auf. StadtSchülerInnenRat Frankfurt, Frankfurter Bündnis gegen den Krieg, IPPNW, Attac, AK Asyl Friedrichsdorf, AK Palästina - Israel Frankfurt, Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main, Anti-Nazi-Koordination Frankfurt, CIL, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, DFG-VK, DKP Frankfurt, Frankfurter Sozialbündnis, Frankfurter Jugendring, Friedensinitiative Rödelheim Frankfurt, GEW Frankfurt, IG Metall Frankfurt, Jungdemokraten/Junge Linke Hessen, Linksruck, MLPD, Palästinensische Gemeinde Hessen, pax christi - Bistumsstelle Limburg, PDS Frankfurt, "RAH" - Verein zur Förderung der kulturellen Werte Afghanistans, [´solid], Ver.di FB 10 Frankfurt

10. April 2005 - 60. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 07.03.2005 18:44
Für Frieden, soziale Sicherheit und Solidarität! Gegen Faschismus, Rassismus und Krieg ! Sechzig Jahre nach der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald durch die Häftlinge droht Deutschland von einem unrühmlichen Stück Vergangenheit eingeholt zu werden:

Faschisten marschieren gegen den Protest demokratischer Demonstranten auf öffentlichen Straßen; Nazis verschiedener Parteien werden in Landtage gewählt und nützen die Immunität der Abgeordneten für geschichtsklitternde Lügen und rassistische Hetze; und einer Vielzahl faschistischer Organisationen ist es erlaubt, ihre menschenverachtende Propaganda und Politik legal zu verbreiten. Die derzeitigen politischen Erfolge der Nazis gedeihen in dem von eklatanten Widersprüchen geprägten Deutschland: Die Bundesregierung stützt unmittelbar oder indirekt die Kriege der USA gegen Afghanistan und Irak, was nationalistische Emotionen weckt und verstärkt sowie latente Großmachtträume wieder hoffähig macht. Die Unternehmen stellen den erkämpften sozialen und arbeitsrechtlichen Standard der Beschäftigten grundsätzlich in Frage und wollen damit auch eine Entsolidarisierung in der Gesellschaft erreichen. Die Massenarbeitslosigkeit und die berufliche Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen erzeugt ein Klima der permanenten Zukunftsangst und der fremdenfeindlichen Ressentiments gegenüber vermeintlich Anderen. Vor diesem Hintergrund erscheint das im „Schwur von Buchenwald“ konzentrierte Vermächtnis der politischen Häftlinge des KZ Buchenwald so aktuell wie eh und je: „Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung! Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel! Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig.“ ... Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten auf: Machen wir die Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag der Selbstbefreiung am 10. April 2005 in Buchenwald zu einer eindrucksvollen Kundgebung des gemeinsamen Zieles einer neuen Welt des Friedens, der Freiheit, der sozialen Sicherheit und der Solidarität! Busfahrt am 10. April nach Buchenwald 9 Uhr ab DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 13.30 Uhr Geführter Rundgang durch das KZ.Buchenwald 15 Uhr Kundgebung auf dem Appellplatz, anschließend Gang zum Mahnmal, Kranzniederlegung im Glockenturm Veranstalter: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/Freundeskreis e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Anmeldung: DGB Frankfurt-Rhein-Main, Tel. 069-2730050, Fax: 069-27300579, email: Horst.Koch-Panzner@dgb.de VVN-BdA, Tel. 069-5970524 Teilnahmebeitrag: 10/ 5 Euro

10 Jahre Bundesarbeitsgemeinschaft der Sozialhilfeinitiativen

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 23.03.2001 21:27
Seit zehn Jahren ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Sozialhilfeinitiativen, (BAG SHI) nunmehr als eingetragener Verein tätig, um die Position der Sozialhilfeberechtigten aktiv zu vertreten.

Schon seit 25 Jahren arbeiten engagierte Menschen und Initiativen zusammen, um ihre Interessen auch überregional zu vertreten. Vor zehn Jahren kam es dann zur Vereinsgründung. Ganz bewußt wurde als Sitz des Vereins und der Geschäftsstelle Frankfurt/Main gewählt, da keine andere Stadt in Deutschland so sehr das Geld repräsentiert. Ein „Stachel im Fleisch dieser Stadt“ und ein Interessenverbund, der sich für die Benachteiligten und Ärmsten dieses reichen Landes einsetzt und weiter einsetzen wird. Unter anderem fordert die BAG SHI ein Existenzgeld, das den tatsächlichen Bedarf der Menschen deckt. Ohne dass Menschen dabei in Arbeit mit geringen und niedrigsten Löhnen gezwungen werden.

Kritisch, lautstark und mit der gebotenen Hartnäckigkeit vertritt die BAG SHI die Interessen der Betroffenen in der Öffentlichkeit, in Fachgremien und als Gutachterin. Die BAG SHI steht dafür, eine solidarische Bündnispolitik mit den von Ausgrenzung Betroffenen zu gestalten. Die BAG SHI unterstützt Hilfesuchende bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche.

So führte in der jüngsten Zeit die Kampagne zur Verbesserung der Situation sozialhilfeberechtigter Kinder dazu, dass die seit 2000 geltende Kindergelderhöhung nicht auf die Sozialhilfe angerechnet wird. Zu den Themen Schulkinder in der Sozialhilfe und Existenzgeld liegen Broschüren vor, die in der Geschäftsstelle der BAG SHI angefordert werden können.

Aktuell gerät ein Arbeitsthema zum Schwerpunkt: Zur Umsetzung des §101a Bundessozialhilfegesetz, der sog. Experimentierklausel, haben einzelne Bundesländer per Rechtsverordnung die Rahmenbedingungen für kommunale Regelungen über die pauschale Gewährung von Leistungen festgelegt. Einmalige Leistungen, aber auch die Unterkunfts- und Heizkosten werden nicht mehr in tatsächlicher Höhe gewährt sondern pauschaliert. Es liegt auf der Hand, dass damit Probleme für die auf Hilfe Angewiesenen entstehen. Immer da, wo Pauschalen nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken, sind diese ungerecht und auch rechtswidrig, insoweit sie den Anspruch auf den notwendigen Lebensbedarf einschränken. Die BAG SHI entwickelt Handlungshilfen, damit sich Sozialhilfeberechtigte gegen zu erwartende Kürzungen wehren können.

Die BAG SHI ist in einer Vielzahl von Arbeitsgremien präsent, beispielsweise in der Nationalen Armutskonferenz. Zahlreiche Mitglieder sind auf Landesebene u.a. in Arbeitsgemeinschaften zu Arbeitslosigkeit und Armut aktiv.

Wer die Arbeit des Vereins auch finanziell unterstützen möchte, kann dies mit jedem Betrag unternehmen: Kto. 596459-608 Postgiroamt Frankfurt/M., BLZ 50010060.

BAG SHI, Bundesarbeitsgemeinschaft der Sozialhilfeinitiativen e.V.,
Moselstraße 25,
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069- 272208 96 (Mo-Do, 11-13 sowie Mi zusätzlich 14-16 Uhr),
Fax: 069-235071
email: BAGSHIFrankfurt@aol.com

Riederwaldtunnel

erstellt von admin Veröffentlicht am: 01.11.2001 00:00
<p>Informationen zum neuen Planfeststellungsverfahren zum geplanten Bau der A 66 ("Riederwald-Tunnel")</p>
Das 1989 begonnene Planfeststellungsverfahren für den Bau des Riederwaldtunnels wurde abgebrochen.

Statt dem vorgesehenen Ergänzungsverfahren für die Tunnelverlängerung wird nun mit einer erneuten Planoffenlegung ein ganz neues Planfeststellungsverfahren eröffnet werden. Seitens des Hess. Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen wurden diesbezüglich die Planungsunterlagen bereits dem Regierungspräsidium Darmstadt übergeben. Grund für diesen Schritt sind erhebliche Änderungen der Planung, die aufgrund der Einwendungen notwendig wurden, wie vor allem die Tunnelverlängerung.

Wichtig!
- Die alten Einwendung sind mit diesem Schritt ungültig. Es müssen wieder ganz neue Einwendungen erhoben werden.
- Am 5. November beginnt die Planoffenlegung im neuen Planfeststellungsverfahren für den Riederwaldtunnel!
- Die Pläne bzw. Planungsunterlagen werden im Technischen Rathaus bis zum 6 oder 7. Dezember ausgelegt und können dort montags bis freitags tagsüber (wahrscheinlich von 8.00 bis 18.00) ohne Anmeldung eingesehen werden.
- Auch beim Hess. Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt in der Gutleutstraße 152 können die Pläne bei vorhergehender Anmeldung eingesehen werden. Es ist möglich sich die Pläne persönlich erläutern zu lassen. Bei entsprechendem Interesse ist das Amt auch bereit in einer größeren Veranstaltung die Planung näher zu erläutern.
- Am 21.12.01 endet dann die Einwendungsfrist.

Es reicht anfangs völlig aus in einem kurzen, ganz formellen Schreiben Einwendung gegen die Planung zu erheben. Eine ausführlichere Begründung kann dann innerhalb einer bestimmen Frist (muss noch geklärt werden!) nachgereicht werden.

Einige Zeit später setzt dann das Regierungspräsidium in Darmstadt als zuständige Aufsichtsbehörde einen Erörterungstermin zur Anhörung der Einwender an. Dazu werden alle Einwender persönlich angeschrieben und eingeladen. Bei diesem Termin kann jeder Einwender seine Einwendungsgründe bzw. Betroffenheit darlegen und Anträge zur Änderung stellen. Diese werden dann routinemäßig von der Planungsbehörde als unbegründet abgelehnt, was aber nicht heißt, dass sie nicht anerkannt werden bzw. berechtigt sind. Siehe Tunnelverlängerung!!!!

Anschließend werden alle Einwendungen bewertet. Ggf. kann es dann wie ursprünglich beim Riederwaldtunnel erwartet noch mal zu einem Ergänzungsverfahren in einem bestimmten Planungsdetail kommen. Werden keine relevanten Planungsänderungen mehr vorgenommen, erfolgt nach einer bestimmten Zeit der Planfeststellungsbeschluss vom Hess. Minister für Wirtschaft und Verkehr. Unmittelbar danach beginnt eine mehrwöchige Frist (wahrscheinlich 4 Wochen), innerhalb der gegen die Planfeststellung Klage eingereicht werden kann. Abhängig davon, ob die Klagen als aussichtsreich bewertet werden oder nicht kann seitens des Ministeriums ein Sofortvollzug erlassen werden, der den sofortigen Bau ermöglicht.

Allerdings ist nach dem Planfeststellungsbeschluss zunächst noch ein sogenannter Bauplan für die tatsächlich Umsetzung zu erstellen. Dieser benötigt ca. 1 Jahr. Hier ist noch zu klären, ob unabhängig davon schon gerodet werden kann bzw. vorbereitende Arbeiten vorgenommen werden können.

Inwieweit eine Einwendung Voraussetzung für eine spätere Klage ist, muss noch geklärt werden.

Die Bürgervereinigung Seckbach e. V. (BVS) lädt ein zu ihrer nächsten öffentlichen Versammlung.

Die Themen:
1. Information und Diskussion zum neuen Planfeststellungsverfahren zur Autobahn A 66 ("Riederwaldtunnel");
2. Information und Diskussion zum Beschluss des Stadtparlaments zur Einleitung eines Planfeststellungsverfahren zur Westumgehung Bergen.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 13. November 2001, 20.00 Uhr im Bürgertreff Seckbach, Hofhausstraße 2.

Alle interessierten Seckbacher Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Bürgervereinigung Seckbach ist erreichbar unter Telefon 069/476698 oder per E-Mail unter der Adresse bvs-ffm-seckbach@web.de

bvs, Frankfurt, 1. November 2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eskalierende Gewalt in den Schulen der Nation

erstellt von admin Veröffentlicht am: 10.11.2001 10:10
<p>Auf Wahnsinn folgt Wahnsinn folgt Wahnsinn.. Weder das Waffengesetz noch die Schützenvereine sind der Kern des Problems. Diese Problemchen werden eher noch von OberbürgermeisterINNEN und Landräten gehätschelt und als eventuelles Hilfspolizeireservoir gepflegt und stärker subventioniert als Jugendzentren und Schulsozialarbeit. Konsequenz:<br> Bundesgrenzschutz auf den Campus, Polizeiwachen auf den Schulhof, sponsored by Mc Donalds und PepsiCola oder BindingLager oder Karamalz. Kaum ein Mensch -außer dem sich zurückziehenden Ruppert von Plottnitz vielleicht - fragt jetzt mal öffentlich nach den Ursachen oder weist darauf hin: wie man in den Wald schießt so schießts auch wieder raus.

Jetzt geht (wie damals nach Freising) ein Ruck durch die Nation: SchülreINNEN müssen wegen der Nestwärme enger zusammenrücken, wo 33 reinpassen, passen auch 35 rein, im Hauruckverfahren werden Schwachstellen in der Auslastung der Lehrkörper und so ungenutzte Zeitguthaben gesucht und gefunden, Einsparpotenziale durch Stellenrücken, Optimierung der Betreuungsdichte bei SozialpädagogINNen und SchulpsychologINNen (Beratung per internet), Einrücken von Zivilschutzreserven auf die Schulhöfe, und es werden jede Menge Trostpflästerchen und Notverbände herausgerückt, Haushaltstitel werden kurzfristig verrückt und nach Beendigung der Trauerveranstaltungen wieder zurechtgerückt. Und bereits vollzogene oder bevorstehend beschlossene Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit etc werden schnell übertüncht, getarnt aus der Schusslinie genommen und ins rechte Licht gerückt.

Jahrelang wurde offiziell gegen die "Kuschelpädagogik" gehetzt, die Gegner des Zensurenterrors verteufelt, sozialdarwinistische Ausleseverfahren heilig gesprochen, das Zentralabitur möglichst schon in die vierte Grundschul-Klasse vorverlegt, das Grenzensetzen gepredigt, wo durch kultus-bürokratische Will-Kür und -Plichten, durch Arbeits-zeitverlängerung und -verdichtung, durch Stellenkürzung und Paukverplanung längst die dadurch immer enger gezogenen Grenzen LehrerINNEN und SchülerINNEN strangulieren. Sich für SchülerINNEN Zeit nehmen, heißt heute "Zeit verlieren"!! Und wer sich dafür die Zeit stiehlt, der begeht ein Dienstvergehen. Diebstahl auf Kosten der Kollegen und des Staates. Wie sollen SchülerINNEN zu Menschen Vertrauen gewinnen, die keine Zeit für sie haben, die nicht zuhören können, die ihnen nichts zu sagen haben, weil sie ihre Probleme gar nicht kennen, die sie sanktionieren, bestrafen, bloßstellen, erniedrigen, von oben herab be- und verurteilen, benoten und noch nicht einmal danach fragen, nicht wissen, was das bewirkt. (und das schwerpunktmäßig in den Schulstufen, wo die Pubertätsprobleme nach allen Seiten -und nach Innen- ausschlagen) Oder es verdrängen oder es wissen und trotzdem tun oder gerade deswegen. Das ist Zucht mit extrem Abhängigen. Und das ist die Regel, die ganz harmlos wirkende und unauffällige normale Regel. Die mit ihrer vernichtenden Wirkung (noch immer) in jedem Schulwinkel haust. Dieses Regel-Räderwerk wird tradiert, seit Jahrhunderten, nur die alltäglichen Blutspuren sind nicht mehr so alltäglich. Prügelpädagogik mit neuer Fassade: die nichtprügelnde Prügelpädagogik wird nicht gelehrt, sie wird eindressiert. nicht auf den Paukböden schlagender Verbindungen (auch die sind wieder im Kommen!) sondern in den Dressurpaukveranstaltungen der Lehrerausbildung ((besser: Pädagogikaustreibung, schulpolitischer Exorzismus) in überfüllten Gross-Seminaren und Vorlesungen -ausgelastet bis zum letzten Notstehplatz, betriebswirtschaftlich durchkalkuliert, hier wird diese nichtprügelnde Prügelpädagogik am LehrerCorps durchexekutiert. Gibt es eigentlich noch Professoren, die ihre Studenten kennen können? Wann kommt der Anschlag auf den AfE-(uni)turm, das Massaker im IG-Farbenhaus, das Blutbad am Niederurseler Hang? Ich kenne eine Reihe von Studenten verschiedenster Fachrichtungen und verschiedenster Fastabschlüsse, die schon subjektiv vor der Wahl standen: Springen oder Sprengen? Wer kann sie aufhalten? Kann sein, dass die Entscheidung bereits in der kostengünstigeren Großgruppe in der Kindertagesstätte gefallen ist, in der 32er Grundschulklasse (eine 23er ist auch schon viel zu groß) oder an der Türe des Lehrerzimmers, die aufging und eine entnervte Stimme nur etwas gereizt krächzte: "Jetzt habe ich aber gar keine Zeit". Klar, war ja große Pause und die Arbeitsblätter waren noch nicht kopiert, nicht genügend Bücher für die ganze Klasse und die Koordination noch nicht fertig und zwei Eltern am Telefon und der Kaffee schon kalt. So werden Opfer Täter und Täter Opfer. Und dann Herr Schröder, sind es "faule Säcke". Wobei der Stoiber das Gleiche denkt, es aber vor der Wahl nicht sagt. Und die Frau Hohlmeier ist eine Wolff im Schafspelz und hat zur Zeit etwas Kreide gefressen aus Solidarität mit dem Lehrkörper. Achtung vor Menschenleben? Schießen unsere Schnellen-Eingreif-Trpps etwas aus Wasserpistolen, werfen unsere Tornados etwa nur Kalorienbomben ab und sind die Raketen an den Tragflächen nur Stuka-tur am Märchenhimmel? Hat ein deutscher Leopard heute keine Reißzähne mehr wie vor 60 Jahren der deutsche Tiger? Das alles ist Reality-TV und kein Video-Spiel. Und diese "Mission" politisch abzustellen wäre als aller erster Schritt durchaus nicht "impossible". Wer diese Real-Gewalt-Videos abstellt, der rettet zigfach mehr als 17 Menschenleben. UND GIBT DEN Youngsters eine andere Orientierung.

Eskalierende Gewalt
in den "Schulen der Nation"

Auf Wahnsinn folgt Wahnsinn folgt Wahnsinn.. Weder das Waffengesetz noch die Schützenvereine sind der Kern des Problems. Diese Problemchen werden eher noch von OberbürgermeisterINNEN und Landräten gehätschelt und als eventuelles Hilfspolizeireservoir gepflegt und stärker subventioniert als Jugendzentren und Schulsozialarbeit. Konsequenz:
Bundesgrenzschutz auf den Campus, Polizeiwachen auf den Schulhof, sponsored by Mc Donalds und PepsiCola oder BindingLager oder Karamalz. Kaum ein Mensch -außer dem sich zurückziehenden Ruppert von Plottnitz vielleicht - fragt jetzt mal öffentlich nach den Ursachen oder weist darauf hin: wie man in den Wald schießt so schießts auch wieder raus.

Mit leicht getanen Federstrichen ihrer Büttel entscheiden die Kultusbürokraten und Finanzminister, die Kaputtsparer von CDUFDPSPDGRÜNENPDS......; die Nichtabnehmer der Produkte aus der Ausbildungs-Zuliefer-Industrie, über Biographien, über das Leben (und den Tod, auf Raten mit Drogen oder per Selbstmord, auch auf getunten Rädern) zigtausender SchülerINNEN, über Elternschicksale und über auch die Schicksale vieler Täter-Opfer, vieler Lehrer/innen, die es gelernt haben, nicht gegen inhumane Arbeitsbedingungen zu streiken, sondern eher als Vollzugsbeamte nach unten zu treten.

Das folgende Gedicht entstand vor ca. 6 Jahren.
Der Autor weiß wovon er spricht. Er ist selbst Lehrer.

Schulkampf:
Eskalierende Gewalt

Der Aufschrei
der Leistungsbüttel
hallt
durch den Blätterwald
kreischt aus der Röhre
flimmert exotisch
über den Bildschirm

Die Welt geht unter!
5 US-Soldaten und drei deutsche
sind in Afghanistan gefallen
nach Tausenden von Bomben
fast ein Wunder
nur fünf und drei

Der Aufschrei
schrillt nach
Weltbilduntergang
nicht vorne wo
im Irgendwo
Exotistan
Nein. Das Schreien gilt
der Nahkampf tobt
ganz nah und alltags
an der Heimatfront

Ausgerüstet
mit den schwersten Waffen
Notenbüchern
Zeugnisformularen
und Bußgeldtorturnistern
ziehen sie
wochentäglich an die Front
Schulkampf

Schulhöfe
sind
Selektionsrampen
geblieben
die deutsche
Industrie Norm
DinA links, zwo,drei,vier
hat sich schon
vor der Schädelform-
vermessung
als viel zu starr
erwiesen
um den Arbeitssklavenmarkt
den weißen, grauen, schwarzen
bedarfsgerecht
und passgenau zu füllen

der Kinderkopf
als Bildungsziel
betrommelfeuert
und behämmert
gedrückt
gepresst
gerichtet
be- und einge-
trichtert
bis er paßt

Anforderungsprofile
kreischen sich
cd-gesteuert
in der Schuldrehbank
durch Fleisch und Blut
durch Bauch und Herz und Hirn
durch Restrückgrad
und Knochenmark

wo gehobelt wird
da fallen Spähne

ohne Handwerk
keine Industrie
das Waffen-High-Tech
braucht das Waffenhandwerk
das Schlachtfeld Schule
braucht den Unteroffizier
den Korpsgeist
und den Standesdünkel
den Fundamentalismus
aus der Mittelschicht

und das Niveau
schulmeisterlicher
Hirne
- im Durchschnitt
einmeterneunundsiebzig
plus Ortszulage
über Meeresspiegel-
bestimmt am Horizont
das Ende
der zivilgebombten
Erdenscheibe
Der Mittelpunkt
des Universums
befindet sich
im Zentrum
eines Pausen-Kaffeebechers
bisweilen auch
im Strudel
einer Tasse
lauwarmen
Hagebuttentees

Das Wohl des Kindes
auf den Lippen
stürzen sich
Battaillone
von Durchgreifkommandos
ins Getümmel
auf dem Schulschlachtfeld
nahkampfgeschulte
Einzelkämpfer
zwischen den Fronten
im Niemandsland
aus harmlosen Instrumenten
werden in ihren Händen
mörderische Waffen
sie töten
mit Blockflöten
selbst die Guitarre
wird zur Knarre
nur wer sich wehrt und sträubt
wer den Befriedungseinsatz stört
wird angeschossen
wahlweise aus-
und eingeschlossen
und betäubt
so gibt es auf dem Schulschlachthof
kein Blutbad mehr und keine Toten
der Schlagstock ist verboten
keine Striemen auf den Pfoten
keine Kopfabnoten
Strafexpeditionen
Standgerichte
erwiesen sich als ungeeignet
den Widerstand
im Niemandsland
zu brechen
Das Lehrerfreicorps
hat gelernt
mit ethisch einwandfreien Federstrichen
den Gegner zu entwaffnen
Entwicklungsstandsberichte
ersetzen Standgerichte
Entwicklungshilfsaktionen
statt Strafexpeditionen
Beratung gibt es
statt Verhöre
statt Spionage
Hausbesuche
Arrest wird zum
sozialen Training
und Straf- und Zwangsarbeit
zum Förderkurs

Der Blockwart
wurde schon vor Jahren
zum Kontaktbereichsbeamten
umbenannt
gestrichen
und jetzt wieder eingeführt
als Schützenvereins-Ehrenamt
damit die Menschen sichrer leben

Und sage keiner
dass sich an der Front
nichts täte
Alles drängelt zu den Waffen
alle sind sie angetreten
"Rührt euch!"
ein Ruck geht durch die Reihen
und alle haben sich
gerührt

Bisweilen kann man
spüren, sehen, hören
wohin uns dieses Rühren
führt

1994 (2001 neu bearbeitet)

Nachbemerkung:
Nach den wieder geltenden Wolfsgesetzen gibt es jetzt zwar keine Ausschlussprämien, auch keine feststehenden Auslesequoten aber endlich wieder die Kopfabnoten ohne die der Lehrkörper mit leeren zur Strafe erhobenen Händen dasteht wie bei einer Kapitulation mit weißem Fähnchen, das sich noch fix in den Wind halten lässt.

Doch selbst die erhöhten Eintrittsschwellen gegen erfahrungsgemäß renitenteres und gewaltbereiteres Unterschichtenpotenzial kann vor Ausfällen abstiegsgefährdeter Mittel- und Oberschichtsprößlinge nicht schützen. Höchstens überstundenfreie, ungestresste, ausgeglichene, kinderfreundliche, nichtrassistische, nicht nachtragende, untraumatisierte, nicht überqualifizierte und so nicht frustrierte, angemessen hoch bezahlte , menschen- und grundrechtsversierte, sozialpädagogisch durchtrainierte, polizeipsychologisch trainierte, mediationserfahrene, fröhlich gutgelaunte Scharfschützen in transparenten Sandsacknestern auf den Dächern könnten etwas nützen. Aber so etwas können wir uns unmöglich leisten. Bei der aktuellen Haushalts-, Wirtschaftswachstums-, Dow-Jones-, DAX- und Nemax-Lage .... Beim besten Willen nicht, das werden Sie doch verstehen, bei Ihrer Bildung, Ihrem Abschluss ..... Wenn nicht, dann müssen Sie ganz einfach daran glauben.)

GEGEN BUCH MASSE

erstellt von admin Veröffentlicht am: 21.09.2002 07:10
Jedes Jahr wird auf der Frankfurter Buchmesse tonnenweise frisch bedrucktes Papier präsentiert. Wir wollen linken AutorInnen und Verlagen ein Forum für kritische Gedanken bieten.

Mittwoch, 9.10.2002, 20 Uhr
Turbulenzen - Widerstand gegen den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens:
Geschichten, Fakten, Facetten

mit den Autoren Rolf Engelke
Michael Wilk
Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“, Trotzdem Verlagsgenossenschaft
Café ExZess, Leipziger Str. 91


Mittwoch, 9.10.2002, 20 Uhr
Va banque! Bankraub:
Theorie Geschichte Praxis
Zwei einschlägige Autoren werden sich bemühen, den Abend mit Video, Preisrätseln und Artikelvorstellung unterhaltsam und lehrreich zu gestalten.

Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Dritte Welt Haus, Falkstr. 74

Mittwoch, 9.10.2002, 19 Uhr 30

Was bewegt die Kritiker der Globalisierung?
mit dem Autor Christophe Aguiton
Neuer ISP-Verlag
Café KOZ, StudentInnenhaus auf dem Campus der Universität


Donnerstag, 10.10.2002, 20 Uhr
!! Veranstaltung nur für Frauen !!
Braune Schwestern. Rechte Frauen
zwischen Propaganda und Identität

mit zwei Vertreterinnen des Antifaschistischen Frauennetzwerkes
Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Café ExZess, Leipziger Str. 91


Donnerstag 10.10.2002 20 Uhr
22 Jahre Knast - Autobiographie eines Lebenslänglichen
mit dem Autor Dimitri Todorov
Initiative Libertad!
Dritte Welt Haus, Falkstr. 74


Donnerstag 10.10.2002, 20 Uhr
Tatort Stadion - Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus im Fußball
mit Gerd Dembowski (Hrsg.), Antje Hagel (FanprojektOffenbach) zumThema:
Das Stadion – ein Raum für Frauen?

Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“,
Frankfurter Fanprojekt
In der Au 14-16


Freitag 11.10.2002 20 Uhr
Das Bush-Imperium und die Opposition gegen die Neue Welt [Kriegs] Ordnung
mit Jürgen Heiser vom Atlantik Verlag
P.A.C.K., Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Café ExZess, Leipziger Str. 91


Freitag 11.10.2002, 20 Uhr
Papiere für alle - Die Bewegung der Sans Papiers in Frankreich
mit Madjiguène Cissé über Selbstorganisierung der Sans Papier und Refdaf (Frauennetzwerk für nachhaltige Entwicklung in Afrika)
Katharinenkirche, Hauptwache
Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“


Freitag, 11.10.2002, 19 Uhr 30
Krieg gegen Terror? El Qaeda, Afghanistan und der »Kreuzzug« der USA
mit dem Autor Karl Grobe-Hagel
Neuer ISP-Verlag
Dritte-Welt-Haus, Falkstr. 74


Samstag, 12.10.2002 18 Uhr
DEUTSCH GUTT SONST GELD ZURÜCK- DER PIZZA-STUDIE IMMER EIN SHRITT VORAUS
mit dem Autor Zé do Rock
Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Café ExZess, Leipziger Str. 91


Samstag, 12.10.2002, 20 Uhr
Ästhetische Mobilmachung - Dark-Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien
mit den Autoren Christian Dornbusch und Jan Raabe.
P.A.C.K., Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Café Exzess, Leipziger Str. 91
Anschließend Dark-Wave Kneipenabend


Sonntag, 13.10.2002, 15 Uhr
Die Rechtsanwälte der Roten Hilfe - Politische Strafverteidiger
in der Weimarer Republik

Pahl Rugenstein Verlag, Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Café ExZess, Leipziger Str. 91


Sonntag, 13.10.2002, 18 Uhr
Als würdet ihr Leben
mit dem Autor Peter O. Chotjewitz
Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Café ExZess, Leipziger Str. 91


Sonntag, 13.10.2002, 20 Uhr
Islam Islamismus aus friedenspolitischer Perspektive
mit Gernot Lennert Gunnar Schedel
P.A.C.K., Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“, Alibri Verlag
Cafe ExZess, Leipziger Str. 91


Sonntag, 13.10.2002, 20 Uhr
Gewalt in der Neuen Weltordnung
offene Diskussion. Zu Beginn kurze Überlegungen von: Anja Schuhmann (Uni München), Rudolf Walther (Publizist); Thomas Gebauer (medico international); Joachim Hirsch (Uni Frankfurt)
www.links-netz.de
Dritte-Welt-Haus Falkstraße 74


Mittwoch, 16.10.2002, 20 Uhr
Gefangen zwischen Terror und Krieg?
Israel/Palästina: Stimmen für Frieden und Verständigung. Geschichten-Analysen-Positionen, mit Rudi Friedrich von Connection e.V - Offenbach
Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“,
TrotzdemVerlagsgenossenschaft Café ExZess, Leipziger Str. 91


Freitag, 18.10.2002, 20 Uhr
Krieg ist Frieden - Über Bagdad, Srebrenica, Genua nach Kabul ...
mit dem Autor Wolf Wetzel
Initiativkreis „GEGEN BUCH MASSE“
Café ExZess, Leipziger Str. 91

Rücknahme der Frankfurter Bewerbung für die Olympiade 2012

erstellt von admin Veröffentlicht am: 15.10.2002 01:05
Appell an die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat<br> Die Stadt Frankfurt hat sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2012 beworben. Sie konkurriert dabei mit anderen deutschen Städten (Düsseldorf, Hamburg, Leipzig und Stuttgart); europaweit mit Budapest, Paris und Rom.<br> Wir &#150; die UnterzeichnerInnen dieser Erklärung &#150; halten die Bewerbung der Stadt Frankfurt für unangemessen und schädlich für die Stadt und die Region. Wir lehnen sie daher ab und fordern Stadtverordnetenversammlung und Magistrat auf, die Bewerbung als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2012 zurückzunehmen.

Was von den BefürworterInnen der Bewerbung bisher vorgelegt wurde, ist von Wunschdenken und Hoffnungen bestimmt. Eine nüchterne Bestandsaufnahme von Nutzen und Risiken fehlt.
• Eine „Machbarkeitsstudie“ enthält nur vage Finanzierungsangaben.
• Die Behauptung, Olympia würde viel Geld nach Frankfurt bringen, entbehrt jeder konkreten Grundlage.
• Die verheerende Finanzlage unserer Stadt ist bekannt. Sie verschärft sich von Jahr zu Jahr. Die Steuereinnahmen sinken. Die Lasten, die von Bund und Land auf die Stadt abgewälzt werden, steigen an. Der Schuldenstand der Stadt Frankfurt betrug Mitte 2002 rund 2,1 Mrd. In dieser Summe sind die Schulden der Eigenbetriebe und Beteiligungsgesellschaften nicht enthalten.
Der Blick auf vergleichbare andere Großprojekte macht die Probleme deutlich:
• Die Ausgaben der Stadt Berlin für die Olympiabewerbung betrugen allein im Jahr 1988 250 Mio. DM. Berlin hat aufgrund dieser Erfahrung und angesichts seiner Finanzlage auf eine erneute Olympia-Bewerbung verzichtet.
• Die Ausgaben für den Bau der olympischen Austragungsstätten in Sydney verschlangen rund 2 Mrd. US $.
• Die Expo in Hannover hinterließ für die Stadt und das Land Niedersachsen Schulden i. H. v. 1 Mrd. Euro.
• Die französische Regierung hat auf Grund dieser Erfahrungen im August 2002 die Bewerbung der Region von Paris für die nächste Expo zurückgezogen.
In Frankfurt und der Region hätte die Ausrichtung von Olympischen Spielen nachhaltige negative Veränderungen auf vielen Gebieten zur Folge. Manche sind bereits jetzt spürbar und werden selbst bei einer erfolglosen Bewerbung ihre Auswirkungen haben:
• Umschichtungen im Haushalt der Stadt Frankfurt zugunsten von Olympia belasten andere wichtige Bereiche (Sozial-, Kultur- und Wirtschaftspolitik).
• KleingärtnerInnen befürchten Eingriffe in ihre Areale und die Umwidmung von Kleingartengebieten in Sportstätten und Verkehrswege.
• Sportvereine befürchten, dass eine Umschichtung der öffentlichen Mittel für Sport erfolgt – weg vom Breiten-; hin zum Spitzensport.
• Umweltverbände warnen vor Eingriffen in ökologisch sensiblen Bereichen durch den Bau von Sportstätten und Verkehrswegen.
• Verkehrsinitiativen vermuten, dass Olympia zum Vorwand genommen werden könnte, um den geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens oder der Autobahnen in der Region weiter voran zu treiben.
Die Investitionen für die Olympia-Infrastruktur würden bereits nach dem Preisniveau von 2001 (!) 1,3 Mrd. Euro (2,54 Mrd. DM) kosten. Nach den Spielen gäbe es dann in Frankfurt neben dem Waldstadion mit 50.000 Plätzen weitere 50.000 - 60.000 Plätze in fünf weiteren großen Sportstätten. Wie sollen die nach 2012 sinnvoll ausgelastet, wie der Unterhaltungsaufwand aufgebracht werden?
Angesichts dieser Daten und der prekären Finanzlage unserer Stadt erwarten wir, dass die BefürworterInnen der Olympiabewerbung zu kritischer Bestandsaufnahme, Rationalität und Augenmaß zurückkehren. Die Erfordernisse einer kommunalen Zukunftssicherung sind auf anderen Feldern zu finden: Sie müssen auf eine solide soziale, wirtschaftliche, ökologische und kulturelle, aber nicht zuletzt auch den Breitensport der Schulen und Vereine fördernde Haushaltspolitik gerichtet sein.
Wir appellieren an Stadtverordnetenversammlung und Magistrat:
Kehren Sie zurück zu Vernunft und Augenmaß! Nehmen Sie die Bewerbung für die Olympiade 2012 zurück!
Frankfurt am Main, im September 2002
Bis zum 14.10.02 haben unterzeichnet:
Dr. Lisa Abendroth; Esther und Fredy Althaus; Dr. Karin und Georg Benz; Gregor Böckermann; Eberhard Dähne; Dorothea und Prof. Reiner Diederich; Hannelore Duran; Petra Einemann; Erkin Eginer; Joachim Franz; Hellfried Graf; Else Gromball; Paul Hafner; Heiner Halberstadt; Hristina Harisopulu; Kathrin Hasseler; Ute und Andreas Heinrich; Margit Heym-Schmitt; Irmgard Heydorn; Jürgen Hinzer; Erwin Hofer; Sabine Hohendahl; Hans Hohmuth; Ellen Janik; Michael Kalin; Peter Kirchner; Lorenz Knorr; Michel Läpple; Willi Malkomes; Ralf Mergler; Anette Meyer; Radovan Milojevic; Siglinde und Jakob Moneta; Hans Preiss; Susanne, Lisa und Marlene Rohrbeck; Michael Salewski; Martin Schmidt; Nikolaus Schmidt; Walter Schmidt; Elvira Schwarz; Renate und Dr. Herbert Stubenrauch; Horst Trapp; Beatrix Wagner; Angelika Wahl; Senefeddin Yindukul; Fatima Zeni; Helga Zeni-Ryva; Ingrid und Gerhard Zwerenz
Der Aufruf kann bei folgender Kontaktadresse als Unterschriftenliste angefordert
werden:
Walter Schmidt, Altebornstr. 7, 60389 Frankfurt, Telefon 069/476698
E-Mail: ffm-olympia-nein@web.de

104 Jähriger Bornheimer unterstützt das Bürgerbegehren

abgelegt unter:
erstellt von Bürgerinitiative für das Altenpflegeheim Heilandsgemeinde Veröffentlicht am: 12.07.2003 15:48
Bürgerbegehren für ein menschliches Altenpflegeheim in Frankfurt Bornheim (Heilandsgemeinde): 8000 Unterschriftenlisten an Haushalte in Bornheim und Ostend Insgesamt werden damit mindestens ¼ der Wahlberechtigten im Ortsbezirk 4 erreicht; 104 Jähriger Bornheimer unterstützt das Bürgerbegehren; ab 21 Juli täglich Info-Stand auf der Bergerstraße

Die "Bürgerinitiative für das Altenpflegeheim Heilandsgemeinde" hat am Samstag, den 21. Juni begonnen die notwendigen Unterschriften für ein Bürgerbegehren im Ortsbezirk 4 an Info-Ständen zu sammeln. Ziel dabei ist es, eine öffentliche Anhörung im Ortsbeirat 4 zum geplanten Neubau des Altenpflegeheimes durch die Frankfurter Diakonie-Kliniken an der Saalburgallee (ehemals Altenpflegeheim Heilandsgemeinde) durchzusetzen. Darüber hinaus sind die Unterschriftenlisten z. Zt. in Bornheimer Geschäften, in Arzt- und Physiotherapiepraxen ausgelegt und die Liste kann unter www.bornheim-mitte.de aus dem Internet herruntergeladen werden. Dazu werden insgesamt 8000 Info-Briefe mit Unterschriftenlisten an entsprechend viele Haushalte (das sind mindestens 25% der Wahlberechtigten im Ortsbereich 4) in Bornheim und Ostend verteilt. Für den 01. August 2003 ist eine Diskussionsveranstaltung geplant, die der Frage nachgehen soll, welche Bedeutung eine stadtteilorientierte und wohnortnahe Altenarbeit für die alten und pflegebedürftigen Menschen in Frankfurt hat. Hierzu geben wir eine gesonderte Info heraus. Der 104 Jahre alte Bornheimer Erwin Binner hat sich ebenfalls dem Bürgerbegehren angeschlossen und unterstützt die Forderungen der Bürgerinitiative für ein menschliches und stadtteilorientiertes Altenzentrum an der Saalburgallee. Ab Montag, den 21. Juli 2003 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr wird der Info- und Unterschriftenstand für das Bürgerbegehren täglich (außer Sonntags) auf der Bergerstraße 150 aufgebaut. Wir rufen alle Bornheimer und Ostendler auf, an den Stand zu kommen und uns durch ihre Unterschrift zu unterstützen. gez. Walter Curkovic-Paul BI

Montagsaktionen gegen den Krieg!

erstellt von admin Veröffentlicht am: 23.02.2003 20:15
&#132;Time is running out&#147; &#150; die Zeit läuft ab, so schallt es uns aus allen Kanälen täglich entgegen. Die Herrschenden in London und Washington haben ihren militärischen Aufmarsch rund um Irak abgeschlossen.

Die Türkei ist mit von der Partie, nachdem sie entsprechend unter Druck gesetzt und geschmiert worden ist. Und auch Deutschland ist am kommenden Krieg direkt und indirekt auf vielfache Weise beteiligt – entgegen aller Beteuerungen der Regierung.

Time is running out – und für uns alle, die wir diesen Krieg nicht wollen, wird es jetzt Zeit, aufzustehen.

Überall sind in den letzten Tagen und Wochen Aktivitäten gegen den Krieg zu sehen. In Betrieben wird über Arbeitsniederlegungen am Tag X diskutiert. In den Schulen entstehen Anti-Kriegs-Komitees. Neue Stadtteil-Initiativen gegen den Krieg werden aufgebaut. Der Schwung der riesigen weltweiten Demonstrationen gegen den Krieg vom 15. Februar bleibt spürbar.

Wir brauchen jetzt einen gemeinsamen Ort, an dem wir Erfahrungen austauschen, Aktionen vereinbaren, uns gemeinsam an die Öffentlichkeit unserer Stadt wenden können.

Darum ruft das Frankfurter Bündnis gegen den Krieg alle Menschen, Initiativen, Gruppen und Organisationen, die mit uns gegen den Krieg aufstehen wollen, dazu auf:

Lasst uns ab dem 3. März künftig jeden Montag ab 18 Uhr an der Frankfurter Katharinenkirche (Hauptwache) gegen den Krieg auftreten!

Wir rufen alle Künstlerinnen und Künstler unserer Stadt, Vertreterinnen und Vertreter aller Religionsgemeinschaften, Mitglieder aller den Krieg ablehnenden Gewerkschaften und politischen Organisationen auf: Unterstützt uns! Wir brauchen Eure Hilfe, um aus der schweigenden Ablehnung des Krieges durch die allermeisten Menschen unserer Stadt eine lautstarke und unüberhörbare Frankfurter Antikriegsbewegung werden zu lassen!

Das Frankfurter Bündnis gegen den Krieg trifft sich am 11. März und am 2. April um 19 Uhr in der Katharinenkirche an der Hauptwache. Sprecherinnen und Sprecher sind Simon Benecken, Katinka Poensgen, Hans Christoph Stoodt und Angelika Wahl.

Für den Tag X – Ausbruch des Krieges gegen den Irak – rufen wir zu einer Kundgebung um 17 Uhr an der Frankfurter Hauptwache auf.

Wer regelmäßig über unsere Aktivitäten informiert werden möchte, schickt bitte eine E-Mail an katinka.poensgen@igmetall.de oder hcstoodt@web.de hcstoodt@web.de

 

Frankfurter Bündnis gegen den Krieg

Nazi-Aufmarsch am 1. Mai verhindern!

erstellt von admin Veröffentlicht am: 14.04.2003 14:10
<p>Die Anti-Nazi-Koordination ruft zur Verhinderung eines für den 1. Mai 2003 angemeldeten Nazi-Aufmarschs in Frankfurt auf.<br> <b>Treffpunkt: Ostbahnhof, 9 Uhr</b>
Wie schon in den vergangenen Jahren versuchen Neonazis, am 1. Mai in Frankfurt ihre rassistische und nationalistische Faschisten-Ideologie zu verbreiten. Es steht zu vermuten, dass sie in diesem Jahr verstärkt in demagogischer Form Stichworte der globalisierungskritischen und der Anti-Kriegs-Bewegung aufgreifen werden.

Das lassen wir uns nicht gefallen. Wir werden ihnen gemeinsam mit allen AntifaschistInnen in Frankfurt entgegentreten. Hierzu rufen wir auch gemeinsam mit der Region Frankfurt-Rhein-Main des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf (Text des Aufrufes siehe unten).

Bislang waren für den 1. Mai zwei Anmeldungen von Nazi-Gruppierungen zu verzeichnen. Ein Anmelder hat seine Absichten inzwischen fallen gelassen. Eine zweite Anmeldung liegt weiterhin vor. Ort und Zeit sind noch nicht festgelegt.

Um mit der Mobilisierung nicht länger zu warten , ruft die Anti-Nazi-Koordination gemeinsam mit allen Frankfurter AntifaschistInnen dazu auf, sich am 1. Mai um 9 Uhr am Ostbahnhof zu versammeln, um von dort aus einen eventuell stattfindenden Nazi-Aufmarsch zu blockieren.

Sollte vorher klar sein, dass es auch zu dem zweiten angemeldeten Nazi-Aufmarsch nicht kommt, werden wir das rechtzeitig bekannt geben.

Zu einer Beratung trifft sich die Anti-Nazi-Koordination am Donnerstag, 24. April, 19 Uhr in der Frankfurter Katharinenkirche (Hauptwache). Alle AntifaschistInnen sind eingeladen, sich an dieser Beratung zu beteiligen.


Gemeinsame Erklärung der DGB Region Frankfurt-Rhein-Main
und der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main zum 1. Mai 2003

Für den 1. Mai 2003 haben Neonazis erneut einen Aufmarsch durch Frankfurt am Main angekündigt. Wir sind entschlossen, eine solche Provokation nicht zu dulden.

Die Gewerkschaften fühlen sich besonders am Tag der Arbeit herausgefordert, an dem Tausende vom Günthersburgpark und von anderen Auftaktorten zum Römerberg demonstrieren. Ein Missbrauch unserer Aktionen durch Neonazipropaganda lassen wir nicht zu.

Bei ihrem Eintreten für eine friedliche, tolerante und multikulturelle Stadt Frankfurt am Main sind sich DGB und Anti-Nazi-Koordination der Unterstützung durch die überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sicher.

Neonazis, Rassismus und Antisemitismus sind mit den Zielen der Gewerkschaften ebenso wenig wie mit den Zielen der Organisationen, Gruppen, Initiativen und einzelnen Menschen, die zur Anti-Nazi-Koordination in Frankfurt gehören, vereinbar. Wir treten für die Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten ein. Wir kämpfen für soziale Gerechtigkeit und Frieden, weil wir aus der Geschichte wissen, dass Arbeitslosigkeit, Verarmung und soziale Ausgrenzung Nährboden für die Faschisten war.

DGB und Anti-Nazi-Koordination werden die Anstrengungen verstärken, den Auftritt der Neonazis am 1. Mai 2003 zu verhindern. Deshalb fordern sie gemeinsam Politiker, Parteien, Verbände, in- und ausländischer Vereine und Initiativen auf, dieses Ziel gemeinsam anzugehen. Durch eine breite Mobilisierung aller Frankfurter soll der Gefahr von Rechts wirksam begegnet werden.

Verharmlosung der neonazistischen Gefahr ist, das lehrt unsere Geschichte, absolut fehl am Platz. Die Probleme lassen sich nicht lösen, indem den Neonazis andere Gebiete für ihren Aufmarsch zugewiesen werden. Damit muss Schluss sein, um wirklich ein Zeichen bis hierhin und nicht weiter zu setzen.

Von den Verantwortlichen in der Stadt Frankfurt am Main fordern wir

- ein eindeutiges Verbot des Neonaziaufmarsches
- alle politischen und juristischen Mittel auszuschöpfen, um die angekündigte Demonstration der Neonazis durch Frankfurt zu verbieten,
- im Fall der gerichtlichen Durchsetzung der Demonstration aufzurufen, sich an den demokratischen Aktionen und Demonstrationen zu beteiligen.
- sich für die Zulassung geeigneter unabhängiger DemonstrationsbeobachterInnen einzusetzen, wie es vielfach gefordert wird
- sicher zu stellen, dass keine Neonazi-Beförderung mit Öffentlichen Verkehrsmitteln stattfindet.

In den Vorjahren bewirkten die Aktivitäten von DGB und Anti-Nazi-Koordination, dass der Neonazi-Aufmarsch in der geplanten Form nicht stattfinden konnte. Ziel muss es sein, dass die Stadt am 1. Mai 2003 und darüber von Nazis aller Arten unbehelligt bleibt. DGB und Anti-Nazi-Koordination begrüßen und unterstützen deshalb die vielfältigen Initiativen gegen den Neonazismus, die nach dem vergangenen 1. Mai weiter gingen und die nach diesem 1. Mai weiter gehen müssen.

Kein Platz für Neonazis bedeutet nicht nur, ihnen Kundgebungen in und Demonstrationen durch Frankfurt zu verwehren. Dies erfordert vielmehr die breite Aufklärung über eine Ideologie, die bis in die Mitte der Gesellschaft reicht.
Dafür wollen wir weiter arbeiten, jeder in seinem Bereich und - bei entsprechender Abstimmung - gemeinsam.

Harald Fiedler
Vorsitzender DGB Region Frankfurt- Rhein-Main

Karin Ruck - Hans Christoph Stoodt - Klaus Willkomm-Wiemer
Anti-Nazi-Koordination Frankfurt

Frankfurter Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau

erstellt von admin Veröffentlicht am: 30.08.2006 00:00
Am Montag, 30. August fand in Frankfurt, wie in über 140 anderen Städten des Landes eine Demonstration gegen Sozialabbau, Hartz IV und die Agenda 2010 statt. Zur Kundgebung kamen etwa 400 Menschen. Es sprachen Pater Gregor Böckermann, ein Vertreter des Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau, eine Kollegen der DIDF (Demokratische Föderation türkischer Arbeitervereine in Deutschland) und Katinka Poensgen (IG Metall Frankfurt).
Im Anschluß an die Kundgebung fand eine Beratung in der Katharinenkirche statt. Hierbei wurde beschlossen: • Als gemeinsame Forderung aller beteiligten Initiativen, Organisationen und Personen gelten auch weiterhin: Weg mit Hartz IV! Weg mit der Agenda 2010! Schluß mit dem Sozialabbau. Plakate mit diesen zentralen Forderungen werden ab Mittwoch morgen im KFZ-Referat des AStA abzuholen sein. Alle Personen und Gruppen, die mobilisieren können, werden gebeten, dies zu tun. Im Übrigen gilt weiterhin, daß alle unterschiedlichen Gruppierungen mit ihren jeweiligen Forderungen für die Montagsdemonstrationen werben sollen. • Die nächste Montagsdemonstration findet am Montag, 30. August, ab 18 Uhr, Hauptwache statt. Abweichend von der bisherigen Diskussion wurde beschlossen, von der Hauptwache zum Arbeitsamt und von dort zur SPD-Zentrale, Fischerfeldstraße, zu demonstrieren. Es wurden zwei Moderatorinnen sowie ein Kollege, der die Demonstration anmeldet, gewählt. • Als RednerInnen für die Kundgebung wurden gewählt: ein Vertreter des Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau, ein Mitglied der Gewerkschaft Ver.di, ein Kollege, der die Auswirkungen des Sozialabbau für den Alltag von Behinderten in Frankfurt schildern wird, eine iranische Kollegin und eine Vertreterin der Frauenorganisation Courage. • Im Anschluß an diese RednerInnen wird die Kundgebung für Beiträge von Betroffenen offenstehen. Jede/r ist eingeladen, aus eigenem Erleben über die Auswirkungen der Schwarz-Gelb-Rot-Grünen Agenda-Politik zu berichten und Forderungen zu formulieren. Im Anschluß an die Demonstration soll wiederum eine offene Beratung in der Katharinenkirche stattfinden.

1. HESSISCHES SOZIALFORUM

erstellt von admin Veröffentlicht am: 18.09.2004 11:55
am 18. Sept. 2004 in Frankfurt <br> 10.00-12.30 Uhr: Konferenz im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 <br> Ein Jahr nach dem Kahlschlag
- Die Folgen des Sparpaketes aus Sicht von Betroffenen
- Sozialstaat adé?
- Zukunft des Sozialstaates neu denken
13.30 Uhr: Demonstration gegen Sozialkahlschlag ab Gewerkschaftshaus
14.30-16.00 Uhr: Kundgebung auf dem Opernplatz

GEGEN BUCH MASSE

erstellt von admin Veröffentlicht am: 20.09.2004 15:00
Veranstaltungsreihe zur Frankfurter Buchmesse 2004<br> Jedes Jahr wird auf der Frankfurter Buchmesse tonnenweise frisch bedrucktes Papier präsentiert. Wir wollen linken AutorInnen und Verlagen ein Forum für kritische Gedanken bieten.
Alle Veranstaltungen kosten keinen Eintritt – Spenden sind allerdings schärfstens erwünscht.
1. Venezuela von unten √ Venezuela from below √ Venezuela desde abajo
Film von Dario Azzelini Oliver Ressler, 67 min, 2004
Mittwoch 29. September 2004, 20h,
Café Antisistema im ExZess,
Leipzigerstr. 91
VeranstalterInnen: Cafè Antisistema
2. Fahrenheit 451(Film)
Freitag, 1. Oktober 2004, 20h30,
Dritte Welt Haus, Falkstr. 74
ab 19.30 h Essen + Trinken + Informationen
Veranstaltet von: Dritte Welt Haus FfM
3. Tanzen Gegen Deutschland
Solifete für den Initiativkreis GegenBuchMasse mit: DJ Duck (Indie Disco), Karaoke und Überraschungen
Samstag, 2. Oktober 2004, ab 21h,
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
4. Im Dienste der Lügen
Herbert Grabert (1901-78) und seine Verlage
mit dem Autor Martin Finkenberger
Sonntag, 3. Oktober 2004, 20h,
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
VeranstalterInnen: antifa(f), UnterstützerInnen: Initiativkreis GegenBuchMasse
5. Fluchtlinien des Exils
Buchpräsentation + Diskussion mit Bernhard Jensen und Titus Engelschanz
Mittwoch, 6. Oktober 2004, 18h,
Dritte Welt Haus Frankfurt/M., Falkstr. 74
VeranstalterInnen: Dritte Welt Haus
6. Made in Venezuela
Notizen zur „Bolivarianischen Revolution“
mit dem Autor Raul Zelik
Mittwoch, 6. Oktober 2004, 20h
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
VeranstalterInnen: Café Antisistema, UnterstützerInnen: Initiativkreis GegenBuchMasse
7. Sie warn die Antideutschesten … der deutschen Linken
Zu Geschichte, Kritik und Zukunft antideutscher Politik
Buchpräsentation + Diskussion mit: Gerhard Hanloser, Wolf Wetzel u.a.
Mittwoch 6. Oktober 2004, 20h,
Dritte Welt Haus Frankfurt/M, Falkstr. 74
VeranstalterInnen: Dritte Welt Haus
8. copy me – i want to travel
film von pauline boudry, brigitta kuster, renate lorenz
dokumentation, d 2004, 68 min. bulgarisch/englisch/deutsch mit dt. untertiteln
Donnerstag, 7. Oktober 2004, 20h30
Frauenlesbenkneipe im Café ExZess, Leipzigerstr. 91
Einlass nur für Frauen
9. Ballbesitz ist Diebstahl
Fußballfans zwischen Kultur und Kommerz + die 100 „schönsten“ Schikanen gegen Fußballfans
Buchpräsentation + Diskussion mit VertreterInnen von BAFF, den Fanprojekten und Fans
Donnerstag, 7. Oktober 2004, 20h,
Zum Tannenbaum, Homburger Str. 19
VeranstalterInnen: BAFF, Fanprojekt Frankfurt, Fanprojekt Offenbach
10. Die Jahre der Kommune I
Berlin 1967-1969
mit dem Autor Ulrich Enzensberger
Donnerstag, 7. Oktober 2004, 20h
Dritte Welt Haus, Falkstr. 74
VeranstalterInnen: Libertad!
11. In welcher Verfassung ist Europa? EU: Militarisierung und Flüchtlingsabwehr
Buchvorstellung mit dem Herausgeber und Autor Rudi Friedrich
Donnerstag, 7. Oktober 2004, 20h
KOZ im Studierendenhaus Uni Campus Bockenheim
VeranstalterInnen: DFG-VK Frankfurt/M., Trotzdem Verlagsgenossenschaft, GegenBuchMasse
12. EZLN: 20+10 - Das Feuer und das Wort
mit der Autorin Gloria Muñoz Ramírez
Freitag, 8. Oktober 2004, 18h
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
VeranstalterInnen: Café Antisistema, Initiativkreis GegenBuchMasse
13. Wir leben trotzdem
Esther Bejarano – vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden
Freitag, 8. Oktober 2004, 20h
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
VeranstalterInnen: Initiativkreis GegenBuchMasse, Pahl-Rugenstein Verlag Bonn
14. Bastard – Die Geschichte der Journalistin Lee
Lesung mit dem Autor Raul Zelik
Samstag, 9.Oktober 2004, 18h
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
15. Sobibor – der vergessene Aufstand mit Toivi Blatt (Beteiligter am Auftand in Sobibor) und den beiden ÜbersetzerInnen Heike Kleffner und Miriam Rürup
Samstag, 9. Oktober 2004, 20h
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
16. „Bluemoon Baby“ und „Revolution und Heimarbeit“
Lesung mit dem Autor Frank Witzel
Sonntag, 10. Oktober, 18h
Café ExZess, Leipzigerstr. 91
17. SPITZEL – Eine kleine Sozialgeschichte
mit dem Herausgeber und Autor Markus Mohr
Sonntag, 10. Oktober 2004, 20h - Café ExZess, Leipzigerstr. 91

11000 ermordete Kinder

abgelegt unter:
erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 30.05.2005 20:24
Überlebende der deutschen Massendeportationen nach Auschwitz und deren Angehörige werden am 10. Juni auf dem Frankfurter Hauptbahnhof zum öffentlichen Gedenken an mehr als elftausend ermordete Kinder zusammenkommen (um 16 Uhr unter großen Anzeigetafel).
Frankfurt war Durchgangsbahnhof der 86 Todestransporte, die aus Paris über das Schienennetz der Deutschen Reichsbahn in die Vernichtungslager führten, und ist heute Regionalzentrale des Reichsbahn-Nachfolgers Deutsche Bahn AG. Die Überlebenden und deren Angehörige sind Mitglieder der Pariser Organisation Fils et Filles des Deportes Juifs de France (FFDJF). Sie folgen einer Einladung der bundesweiten Initiative Elftausend Kinder, die sich für eine Ausstellung über das Schicksal der Deportierten auf den deutschen Bahnhöfen einsetzt.
Der Vorstand der Bahn AG lehnt es seit Monaten ab, das Reisepublikum über den letzten Weg der Kinder (darunter über 500 aus Deutschland und 100 aus Österreich) entlang der früheren Todesstrecke zu informieren. Wie die Initiative mitteilt, wird der Empfang der französischen Gäste und das anschließende Gedenken Teile des Durchgangsbahnhofs der früheren Menschentransporte (...) in Anspruch nehmen. Behinderungen des normalen Reiseverkehrs seien unumgänglich. Zu den Mitgliedern der französischen Delegation gehören auch die Ausstellungs-Initiatoren und Repräsentanten von FFDJF, Serge und Beate Klarsfeld.         http://www.german-foreign-policy.com

Ehre, wem Ehre gebührt

erstellt von admin Veröffentlicht am: 05.02.2005 07:10
„Erstens: Aus Anlass des besonderen Jubiläums des Turmbaus zu Babel im Jahre 2005 vor Christus vergibt die Stadt Frankfurt einen BABEL-Preis. Zweitens: Mit dem Preis sollen Frankfurter Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die durch innovatives Denken und Planen in besonderer Weise zur Entwicklung unserer Stadt beitragen.
Drittens: Als ersten Träger für den BABEL-Preis schlägt die PDS-Fraktion den Stadtrat Herrn Edwin Schwarz vor. Der Vorschlag, als ersten Preisträger Herrn Stadtrat Edwin Schwarz (CDU) zu benennen, ergibt sich aus seinem vorwärtstreibenden und innovativen Wirken als Planungs- und Baudezernent. Die Verleihung des BABEL-Preises an Herrn Edwin Schwarz gäbe dem Stadtrat auch die zusätzliche Chance, für seinen Plan gegenüber einer verstockten Öffentlichkeit zu werben.“ Diesen Dringlichkeitsantrag hat die PDS im Römer am 17.1.05 an die Stadtverordnetenversammlung gestellt. Aber: Vor der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hat Herr Stadtverordnetenvorsteher Bührmann den Dringlichkeitsantrag der PDS-Fraktion „wegen eines offensichtlichen Mangels an Ernsthaftigkeit“ nicht zugelassen. Nach § 23 der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main (GOS) kann der Stadtverordnetenvorsteher Eingaben nur dann als unzulässig zurückweisen, wenn sie „nach ihrem Inhalt oder ihrer Form eine strafbare Handlung oder einer Ungehörigkeit der Einsenderin/des Einsenders darstellen“, „Gegenstände behandeln, die nicht zur Zuständigkeit der Stadtverordnetenversammlung gehören“, oder „nicht unterzeichnet sind“. Der von Herrn Bührmann genannte Zurückweisungsgrund „einer mangelnden Ernsthaftigkeit“ ist in der GOS nicht vorgesehen. Es handelt sich bei der Zurückweisung des Antrags somit um einen Verstoß gegen die GOS. Zwar kann die PDS-Fraktion zur Not damit leben, dass der Stadtverordnetenvorsteher die längst überfällige Ehrung von Baudezernent Schwarz verhinderte. Da es sich bei diesem Vorgang jedoch um einen erheblichen Eingriff in die parlamentarischen Rechte von Stadtverordneten handelt, der leicht zu einem Präzedenzfall werden kann, darf die Stadtverordnetenversammlung diesen Vorgang nicht auf sich beruhen lassen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 1. Die Stadtverordnetenversammlung verurteilt die Zurückweisung des Antrags der PDS-Fraktion als unzulässigen Verstoß gegen die GOS. 2. Der betreffende Antrag wird unverzüglich in den Geschäftsgang eingebracht. 3. Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Stadtverordnetenvorsteher auf, künftig auf die willkürliche inhaltliche Bewertung von Eingaben zu verzichten und die Bestimmungen der GOS einzuhalten. PDS-Fraktion, Stadtv. Heiner Halber- stadt, Fraktionsvorsitzender Pressemitteilung der PDS, 1.2.05 Danke Heiner. (ie)

Anklage wegen Online-Demo gegen Lufthansa-Abschiebegeschäft

erstellt von admin Veröffentlicht am: 24.01.2005 12:05
"Wenn Konzerne, die mit Abschiebungen Geld verdienen, ihre größten Filialen im Netz aufbauen, dann muss man auch genau dort demonstrieren." (Aus einem Aufruf zur Online-Demo gegen die Lufthansa)
Zur Erinnerung: Im März 2001 begannen die Initiativen "Libertad!" und "Kein Mensch ist illegal" mit der Mobilisierung zu einer Online-Demo im Zusammenhang mit der deportation.class-Kampagne gegen das Lufthansa-Abschiebegeschäft. Unterstützt und zur Aktion aufgerufen wurde von rund 250 Gruppen und Einzelpersonen aus den Bereichen der Menschenrechtsarbeit, der Asylpolitik, von Gewerkschaften und NGO's. (u.a. José Bové (''Confédération paysanne'', France), Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer PolizistInnen (Hamburger Signal) e.V. und SAFERCITY.DE, Internationales Sekretariat der CNT und Syndicat de L'Industrie Informatique CNT-SII aus Frankreich, Antiapartheidsgruppe Kiel, Centro de Documentación en Derechos Humanos "Segundo Montes Mozo S.J.", Quito, Ecuador). Am 20. Juni 2001, am Tag der Hauptversammlung der Lufthansa AG in Köln, war es soweit: Mehr als 10.000 Teilnehmer/innen brachten mit ihren Zugriffen auf die Lufthansa-Webseite den digitalen Kranich ins Wanken, die Seite war zeitweise lahmgelegt. "Nötigung" und "Anstiftung zur Nötigung" war das aus Sicht der Frankfurter Staatsanwaltschaft, die auf eine Anzeige der Lufthansa AG hin am 17.10.2001 eine Razzia bei Libertad! durchführen ließ. Insgesamt zehn Computer und weitere Datenträger wurden beschlagnahmt, und befinden sich zum größten Teil bis heute im Besitz der Frankfurter Polizei. Das große öffentliche Interesse und die rege Beteiligung an der Online-Demo waren sehr erfreulich, und groß war auch die folgende Solidarität in Form von Unterstützungserklärungen für Libertad!. Im Mai 2004 wurde Libertad! von Seiten der Staatsanwaltschaft die Möglichkeit eines Vergleichs zur Einstellung des Verfahrens signalisiert. Voraussetzung war ein "Schuldeingeständnis" und der Verzicht auf Rückgabe der beschlagnahmten Gegenstände. Libertad! lehnte und lehnt dies ab, da wir Protest und Widerstand gegen das tödliche Geschäft mit den Abschiebungen nach wie vor für absolut legitim und notwendig halten. Mit Datum 28.12.2004 hat nun die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main Anklage beim Amtsgericht gegen den Anmelder der Internet-Domains "www.libertad.de" und "www.sooderso.de" erhoben, da er "durch Verbreiten von Schriften zu einer rechtswidrigen Tat - Nötigung gemäß §240 StGB - aufgefordert" habe. Politisch und moralisch souverän blicken wir einem Prozess entgegen, der für die Lufthansa AG nur mehr Peinlichkeiten an die Öffentlichkeit tragen wird, als dies vor und während der Online-Demo bereits der Fall war. Im Übrigen entscheiden wir selbst, was wir richtig finden, gegen Abschiebungen zu tun! Das World Wide Web ist ein öffentlicher Raum. Wir werden auch in Zukunft zu den neuen Protest- und Widerstandsformen im Internet aufrufen und uns an ihrer Organisierung beteiligen! Infos unter http:// go.to/online-demo und www.libertad.de/ inhalt/projekte/depclass Presseerklärung der Kampagne Libertad, 24.1.05

Die Zukunft des Sozialstaats

erstellt von admin Veröffentlicht am: 01.04.2005 04:00
Gibt es Alternativen zum neoliberalen Sozialstaatsabbau?<br> Veranstaltung mit Stephan Lessenich, Prof., Friedrich-Schiller-Universität, Jena; Heinz Steinert Prof., Johann-Wolfgang-Goethe Universität, Ffm. Moderation: Edwin Schudlich, Sozialwissenschaftler, Ffm.<br> Montag, 18.4. um 20 Uhr<br> Öko-Haus, Kasseler Str. 1a <br> (Nähe Westbahnhof)<br>
Die Halbwertzeit der rot-grünen Jahrhundertreformen des neoliberalen Sozialabbaus bemisst sich mittlerweile nur noch in Monaten. Nach Hartz IV wird längst Hartz V (und folgende) von Unternehmern und ihren wirtschaftswissenschaftlichen Instituten eingefordert. Die Spirale des neoliberalen Sozialabbaus dreht sich so immer schneller im Leerlauf !
Umgekehrt droht der inzwischen schon existenziell notwendige Protest gegen den Sozialabbau im Sand zu verlaufen, weil selbst die Betroffenen ahnen, dass der Sozialstaat in der traditionellen Form nicht aufrecht erhalten werden kann.
Wir wollen mit dieser Veranstaltung dazu beitragen, Sozialpolitik von anderen Voraussetzungen her zu denken und linke, radikale Alternativen zum neoliberalen Reformbetrieb zu diskutieren. In einer Situation unhaltbarer werdender gesellschaftlicher Zustände, [....] in der das Bestehende zur Ideologie wird, ist es notwendig, Utopien als Orientierungsrahmen für politisch-soziale Kämpfe auszubuchstabieren. (Heinz Steinert).
attac Frankfurt

Veranstaltung zum Antikriegstag

erstellt von admin Veröffentlicht am: 05.08.2005 08:00
DGB Region Frankfurt-Rhein-Main, Friedens- und Zukunftswerkstatt und Frankfurter Bund für Volksbildung laden ein zum <br> Antikriegstag am 1. September 2005 um 18.30 Uhr ins Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
Aufrüstungsdynamik contra Sozialausgaben am Beispiel des europäischen Rüstungprojektes MEADS
mit Dr. Bernd W. Kubbig
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat sich im April d.J. für eine deutsche Beteiligung an der Entwicklung des Taktischen Luftverteidigungssystems MEADS ausgesprochen. Festgelegt wurden damit für die kommenden Jahre Bundesmittel in Höhe von insgesamt 886 Millionen nur für die Entwicklung. Während das Verteidigungsministerium für die später noch zu beschließende Beschaffung 2,85 Mrd. veranschlagt, befürchten der Bundesrechnungshof und Experten für diese Phase das Doppelte bis Dreifache an Ausgaben.
Beim MEADS handelt es sich um ein bodengestütztes Luftverteidigungssystem, das zur Abwehr von Luftfahrzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und taktischen ballistischen Raketen mit einer Reichweite bis 1.000 Kilometern bereitgehalten werden soll. MEADS steht damit nicht für Landesverteidigung, sondern für eine neue Außenpolitik mit einer neuen Rüstungsdynamik.
Referent unserer Veranstaltung ist Dr. Bernd W. Kubbig, der bei der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt als Projektleiter für Raketenabwehrforschung International tätig ist. Als Ergebnis einer HSFK-Studie hat er sich bereits Ende letzten Jahres entschieden gegen das MEADS-Projekt ausgesprochen.
Wir wollen mit dieser Veranstaltung nicht nur über die Hintergründe dieses Rüstungsprojektes informieren und diskutieren, sondern auch den Kontext zur Diskussion über Sozialausgaben im laufenden Bundestagswahlkampf herstellen.
Ein Verzicht auf Rüstungsausgaben ist möglich!
PM, DGBFrankfurt Region Rhein-Main

Neuaufstellung der gesellschaftlichen Linken?

erstellt von admin Veröffentlicht am: 20.08.2005 09:00
Eine außer/parlamentarische Debatte
10:30 Uhr: Rot-Grün: Bilanz eines neoliberal gewendeten Projekts
13:35 Uhr: Perspektiven: Gelingt eine Neuaufstellung der gesellschaftlichen Linken?
16:00 Uhr: Schlussfolgerungen
Es diskutieren:
für die parlamentarische Linke:
Thomas Händel (WASG), Katja Kipping (DIE LINKE.PDS), Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Rüdiger Veith (SPD)
für die außerparlamentarische Linke:
Nele Hirsch (Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften), Angelika Klahr (Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen), Jean-Francois Ameloot (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung), Sabine Leidig (Attac), Franz Segbers (Bündnis »soziale Gerechtigkeit in Hessen«), Peter Strutynski (Bundesausschuss Friedensratschlag), Hans-Jürgen Urban (Grundsatz- abteilung IG Metall).
Anmeldung bitte bis zum 6.9.2005: Fax 069/66 93 80 20 50, e-Mail: heike.neis@ igmetall.de
Tagung
Sonntag, 11. September,
10:30 bis 16:15 Uhr
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
Veranstalter: Initiative für einen Politikwechsel in Zusammenarbeit mit der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. 

20. Todestag von Günter Sare

erstellt von admin Veröffentlicht am: 13.09.2005 12:05
Günter Sare starb am 28. Sept. 1985 bei einem Wasserwerfereinsatz der hessischen Polizei. Er hatte sich an einer Kundgebung gegen eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im Bürgerhaus Gallus beteiligt.
Auf dem angrenzenden Schulhof hatten etwa 1.000 Menschen an dem Freundschaftsfest gegen die NPD teilgenommen. Im Anschluss an die Kundgebung versuchten zahlreiche DemonstrantInnen, den Zugang zum Haus Gallus zu blockieren.
Ein Teil der NPD-Anhänger konnten am Betreten des Bürgerhauses gehindert werden. Die Polizei setzte immer wieder Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen die Demonstranten ein.
Nachdem die NPD-Veranstaltung in vollem Gange war, zog sich bereits ein
Teil der DemonstrantInnen zurück. Kurz vor 21 Uhr kam es dann noch einmal zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei wurden die AntifaschistInnen an der Kreuzung Hufnagelstraße/Frankenallee von zwei Wasserwerfern beschossen. Die meisten DemonstrantInnen fliehen die Hufnagelstraße hinunter. Der große Wasserwerfer verfolgt die fliehenden AntifaschistInnen und überfährt Günter Sare.
Zum 20. Jahrestag rufen wir zu einer Kundgebung auf
am Mittwoch, 28. September 2005
um 17 Uhr an der Kreuzung
Hufnagelstraße/Frankenallee
Wir möchten an dem Abend erzählen von der Geschichte des antifaschistischen Widerstandes, angefangen bei den Erfahrungen von Peter Gingold in der Nachkriegs-BRD und die Kämpfe der 70er und 80er Jahre.
Wir werden etwas über die Geschichte des Gallusviertels, seine Besonderheiten und seine (geschichts-)politischen Initiativen hören. Es wird Berichte geben über den Abend an dem Günter starb und die folgenden Auseinandersetzungen. Ein kurzer Überblick über die Antifa-Bewegung seit dem Tod Günter Sares und der Versuch eines Ausblicks soll die Veranstaltung beschließen.
Die Kundgebung wird bis ca. 20 Uhr andauern. Bringt euch am besten einen Klappstuhl mit. Anschließend werden wir noch eine Demonstration zum Golub-Lebedenko-Platz durchführen.
Autonome Antifaschisten und Anti-Nazi-Koordination, 12.9.05

hier geblieben

erstellt von admin Veröffentlicht am: 06.09.2005 15:00
Im Rahmen der Kampagne "hier geblieben" gegen Abschiebung von SchülerInnen und ihren Familien, findet am <br> 22. September von 18 bis 22 Uhr <br> an der Hauptwache und in der Katharinenkirche eine Performance mit dem Theater Antagon sowie Informationständen von Flüchtlingsinitiativen und Filmen statt.<br> Veranstalter: AG "Gegen Abschiebung", StadtSchülerInnenRat Frankfurt

Hier geblieben!

erstellt von admin Veröffentlicht am: 10.10.2005 10:10
Theaterstück für Menschen ab 12 Jahren <br> Von Reyna Bruns, Magdalena Grazewicz, Dirk Laucke, Regie: Christopher Maas <br> Donnerstag, 3. November, 11 Uhr, <br> Gallus Theater, Kleyerstraße 15<br> Karten: 4 Euro (erm. 2,50 Euro),  <br> Gallus Theater 069-75 80 60-20<br>

Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das im letzten Jahr aus dem Unterricht geholt und zu ihrer Familie in Abschiebehaft gebracht wurde. Dem Einsatz ihrer Klasse ist es zu verdanken, dass die Abschiebung von Tanja und ihrer Mutter bis heute nicht vollzogen wurde.

Tanjas Geschichte steht exemplarisch für die Situation von 200000 sogenannten geduldeten Flüchtlingen in Deutschland, darunter Aferdite, Valdete, Selda, Haris und viele andere Jugendliche, die seit vielen Jahren mit ihrer Familien in Frankfurt leben und hier zur Schule gehen, so die Einladung.

Veranstalter ist der StadtschülerInnenRat Frankfurt, unterstützt von Gallus Theater, GEW (BZ Ffm.), Deutscher Kinderschutzbund (Ffm.), Pro Asyl, Saz-Rock, Zentrum Ökumene der EKHN.

Mit dem Theaterstück wird die bundesweite Bleiberechtskampagne unterstützt.

http://www.hier.geblieben.net/

Arbeitslos, aber nicht mutlos

erstellt von admin Veröffentlicht am: 19.11.2005 07:05
eine Werkstatt für zukunftsträchtige Alternativen zu Hartz IV<br> am  Dienstag, den 6. Dezember <br> und Mittwoch, den 7. Dezember 2005<br> jeweils von 10.00 - 16.00 Uhr<br> im Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße<br> 32 (Westhafen), Frankfurt am Main<br> <br>

Diese Zukunftswerkstatt ist als Auftakt eines Projekts gedacht, an dessen Ende auch neue Formen selbstorganisierter Erwerbsarbeit stehen könnten. Eure Erfahrungen sind Ausgangspunkt und Inhalt. Die möglicherweise für viele ungewohnte Methode der "Zukunftswerkstatt" lässt neue Sichtweisen gewinnen und Spaß am Tun entdecken.

Was ist eine "Zukunftswerkstatt"?

Sie ist eine besondere Arbeitsform, in der wir in drei aufeinander folgenden "Schritten" unser Ziel erreichen wollen:

in einer kritischen Betrachtung der bisherigen Erfahrungen als Mensch ohne bezahlte Arbeit

in einem phantasievollen Ausgestalten unserer Erwartungen und Wünsche

in einer konkreten und praktischen Planung der realisierbaren Ideen.

Die Methoden der Zukunftswerkstätten gewährleisten, dass wir neue Wege einschlagen und uns nicht  nur im Gewohnten und Vertrauten aufhalten.

Getränke stehen zur Verfügung,. Wir bitten Euch jedoch, etwas, was Ihr selbst gerne mögt, für unser "Knabberbüfett" mitzubringen. (Obst, Kuchen, Bonbons, Nüsse, Kekse etc.). Der Teilnahmebeitrag: 5 Euro.

Moderation: Waltraud Beck und Edgar Weick.

Anmeldung bitte bis 10. November bei:

Gustav Hülsebruch,

60322 Frankfurt,

Bornwiesenweg 18

Telefon 0179 - 26 29 598, 069 597 47 67

Fax 069 - 55 10 79

mailto: info@dgr.de

Hier geblieben!

erstellt von admin Veröffentlicht am: 04.11.2005 08:20
<p> Podiumsdiskussion am 15. November, <br>19 Uhr, Katharinenkirche, Hauptwache<br>

Betroffene, VertreterInnen kirchlicher und politischer Initiativen und politischer Parteien diskutieren über Bleiberecht und Abschiebung:

Dr. Peter Beuth, CDU, MdL

VertreterIn der SPD

Florian Rentsch, FDP, MdL

Jürgen Frömmrich, Grüne, MdL

Dr. Schwarz-Schilling, Postminister a.D.

Bern Mesovic, Pro Asyl

Anne Juliane Alke, StadtschülerInnenrat

Hildegund Niebch, Diakonisches Werk

Ulrike Holler, Hessischer Rundfunk,

die moderiert und während der Veranstaltung von der Anschiebung bedrohte interviewen wird.

Für das Bleiberecht der Bestandsgeduldeten (langjährig hier lebende, von der Ausländerbehörde „geduldete“ Menschen)!

just kick it! - Solidarität gegen Nationalismus, Ausgrenzung, Überwachung und Kommerzfußball

erstellt von admin Veröffentlicht am: 18.06.2006 11:10
Infotelefon und Anmeldung: 0176 - 27209074<br> www.just-kick-it.tk<br><i> "It is not just a simple game. It is a weapon of the revolution ! " (Che Guevara)</i><b><br> Alle reden vom Fußball - wir spielen! <br></b> Am kommenden Wochenende, vom 30. Juni bis 2. Juli findet in Frankfurt das antirassistische Fußballprojekt just kick it! statt.<br> Dabei handelt es sich um eine nicht alltägliche Mischung aus einem antirassistischen Fußballturnier, Politik, Kultur und einer Demonstration gegen Nationalismus, Ausgrenzung, Rassismus, Überwachung und Kommerzfußball.
Ungewöhnlich ist auch die breite Unterstützung für das Projekt. Es dürfte in den vergangenen Jahren wenige Ereignisse gegeben haben, zu denen sich Jugendorganisationen, antirassistische und antifaschistische Initiativen, Fußballfans, entwicklungspolitische Gruppierungen, eine Reihe politischer Parteien, aber auch Dachverbände wie der Frankfurter Jugendring, die Evangelische Gemeindejugendvertretung und die Asten der Universität wie der Fachhochschule in dieser Mischung zusammenfinden - mit einer Gesamtzahl von 35 Unterstützerorganisationen.

Ein breit angelegtes Programm berichtet vom Leben in BRD-Flüchtlingslagern, von Abschiebungen und dem Widerstand dagegen.
Am Samstagabend gibt's dann Musik in Rödelheim - es spielen Microphone Mafia und Chaoze One.
Ein detailliertes Programm findet sich auf der Homepage www.just--kick-it.tk

Das Fußballturnier beginnt und endet in der bekannten "Arena auf der Kuhlmannswiese" (Frankfurt-Rödelheim). Weit über zehn Kinderteams für die unter 13-jährigen und annähernd vierzig Teams von Erwachsenen kämpfen um den Sieg, darunter Gruppierungen mit klangvollen Namen wie "Les Lions Indomptables", "Abseitsfalle Alkohol", "Die fragwürdigen Typen", "Las Piranhas" oder "Fiese Asseln Youth Crew" - ohne diese aus dem anspruchsvollen Feld der Mann- und Frauschaften irgendwie besonders hervorheben zu wollen. So viele Anmeldungen - das ist ein stolzes Ergebnis. Es hat auch uns überrascht. Wir müssen deshalb leider dringend und herzlich um Verständnis darum bitten, daß wir die Anmeldeliste hiermit schließen müssen! Altbundestrainer Berti Vogts hatte es ja schon lange vorhergesagt: "Die Breite in der Spitze ist dichter geworden!" Nun ist es soweit.

Die Demonstration beginnt am Samstag, 1. Juli, 13 Uhr an der Hauptwache.
Sie bewegt sich über Zeil, Konstablerwache, an der Alten Brücke rechts den Mainkai entlang bis zur Untermainbrücke, die Friedensstraße, den Willy -Brandt-Platz über die Kaiserstraße zum Kaisersack.

Es wird auf dem Weg vier Kundgebungen geben. Das Frankfurter Ordnungsamt hatte gegen diese Demonstration am Tag eines WM-Viertelfinalspieles in Frankfurt keine Bedenken. Das war auch eigentlich nicht zu erwarten, denn just für dieses Wochenende hat sich der Weltfußballverband FIFA unserem Anliegen angeschlossen und verkündet, am 1. und 2. Juli die Bekämpfung des Rassismus für die WM-Spiele in allen Stadien publikumswirksam thematisieren zu wollen.

Wir wünschen allen Beteiligten, vor allem aber den Teams auf dem Feld, beim Feiern, Diskutieren und bei der Demonstration, Spaß, Glück und Erfolg angesichts der ewig lockenden Faszination unseres Sports, über den niemand geringerer als Jean-Paul Sartre so richtig sagte:

"In football everything is complicated by the presence of the opposite team".

Weitere Informationen zum Projekt unter www.just-kick-it.tk. Wir freuen uns über weiter UnterstützerInnen und Anmeldungen von antirassistischen Teams oder EinzelspielerInnen (0176 - 27209074).

SPENDEN: Courage gegen Rassismus e.V. - Inh. Carmen Uber - An: Uber / Courage Stichwort: KICK - Konto: 0103597946 - BLZ: 50090607
Deutsche Apotheker- und Ärztebank

&#132;Almosen für den sozialen Frieden?&#147;

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 25.08.2002 19:29
Ende Juli hatte die Geschäftsführung des städtischen Wohnungskonzerns ABG mitgeteilt, dass man jetzt bereit sei, einen Teil der “vorläufigen“ Mieterhöhungen, die im Zuge von Sanierungen von vielen Mieter-Innen in Unkenntnis der Rechtslage „freiwillig“ gezahlt worden waren, zu erstatten. Aufgrund des Engagements von Mieterinitiativen, das auch zu Prozessen geführt hatte, war herausgekommen, dass die ABG gesetzeswidrig gehandelt und das Vertrauen vieler Bewohner ausgenutzt hatte. Das Mieterbündnis Gallus setzt hier jetzt nach und fordert, dass die Sanierungskalkulationen auf den Tisch und die Mietevertreter beteiligt werden müssen. www.mbgallus.de

&#132;Bruchbude Schule&#147;!? GEW

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 05.10.2002 20:30
Nach den Angaben der GEW beläuft sich das Volumen gefährdeter Investitionen bis 2006 auf rund 100 Mio. Euro. Herbert Storn, GEW-Vorsitzender: &#132;Schüler werden auf sog. Verteilerkonferenzen an Schulen verschoben, die sich nicht gewählt haben. Lehrer leiden an Gehörschäden, weil der Schallschutz in den Schulgebäuden mangelhaft ist, die Hygiene leidet unter unzureichender Schulreinigung. Dringend notwendige Baunaßnahmen und Renovierungen sollen unterbleiben, selbst beim Brandschutz sollen Abstriche gemacht werden ... Wo bleibt die Prioritätenliste über dringend anstehende Renovierungen?&#147; PM GEW

&#132;Eine Region wehrt sich&#147;

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 06.11.2002 18:40
Am Samstag, 19.10.2002 versammelten sich rund 6.000 Menschen aus allen Teilen der Rhein-Main-Region in der Offenbacher Innenstadt, um auf einer eindrucksvollen Demonstration und Kundgebung ihrem Protest gegen die Pläne zum Ausbau des Frankfurter Flughafens Nachdruck zu verleihen.
Mit Lautsprechern, auf Transparenten, Spruchbändern und Luftballons riefen sie die Einwohner Offenbachs und der Region auf, sich der Protestbewegung anzuschließen und die menschenfeindlichen Erweiterungspläne von Fraport, Lufthansa und hessischer Landesregierung zu Fall zu bringen.
In mehreren Reden wurde vor den negativen Auswirkungen der nach einer Erweiterung zu erwartenden drastischen Zunahme der Flugbewegungen gewarnt. Die Beiträge aller Redner mündeten in die Forderungen:
-Keine neue Landebahn!
-Kein drittes Terminal!
-Keine Wartungshalle für den A 380!
-Keine Rodung von Wald!
-Reduzierung von Flugbewegungen,Lärm und Schadstoffen!
-Sofortiges Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr! aus: www.flughafen-bi.de

&#132;Essen &#150; Wohnen &#150; Arbeiten&#147; Alternative Genossenschaftstage

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 26.07.2002 16:11
Vom 7. bis 11.8.2002 finden im Haus der Gewerkschaftsjugend in Oberursel Alternative Genossenschaftstage statt. Veranstalter sind: Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie (TAK AÖ), Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens, Netz für Selbstverwaltung und Selbstorganisation und OekoGeno eG.
Am 7.8. beginnt die Tagung um 18 Uhr mit dem Einstiegsthema „Soziale Innovationen in neuen Genossenschaften“ mit Vorträgen und Diskussion.
Am 8.8. heißt das Thema „Genossenschaften im Naturkostsektor“. Auf Vorträge zu „Regionalvermarktung“ und „Umweltmarketing“ folgt eine „Diskussion posi- tiver Erfahrungen und Probleme mit dem Schwerpunkt Vermarktung“.
Am 9.8. geht es um „Neue Wohnungsbaugenossenschaften“. Vormittags Vorträge zu „Finanzierungskonzepte für neue Wohnungsbaugenossenschaften“ und „Erfahrungen mit Mietergenossenschaften und anderen Formen neuer Wohnungsbaugenossenschaften durch die Bestandsübernahme“. Nachmittags ein Runder Tisch mit „Diskussion positiver Erfahrungen und Probleme von Ausgründungen aus dem Bestand“. Abends dann ein Filmabend über Wohnungsbaugenossenschaften.
Am 10.8. stehen „Selbsthilfegenossenschaften“ auf dem Programm. „Teamentwicklung und Entwicklung sozialer Kompetenz“ und „Genossenschaftliche Entwick- lungsstrategien zur Schaffung und Sicherung neuer Arbeitsplätze“ sind das Thema von Vorträgen und Diskussion.
Am 11.8. endet die Tagung mit einem Ausblick: „Von der Produktion- zur Ideenwirtschaft – Innovationsmanagement in neuen Genossenschaften“ und „Stellenwert neuer Genossenschaften in der Geschichte sozialer Erfindungen“.
Infos bei: Dr. Burghard Flieger, Erwinstr. 29, 79102 Freiburg, Tel. 07 61/70 90 23, Fax 70 90 84,

Genossenschaft @t-online.de

&#132;Kampagne für Frieden&#147;

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 16.02.2003 21:30
Dringlichkeitsantrag der PDS-Fraktion im Römer am 29.1.2003

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:<br> Die Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main schließt sich dem Appell &#132;Campaign for Peace&#147; von mehr als 40 US-Städten, die von der US-Regierung eine Absage an einem Angriff auf den Irak fordern, an. Wir begrüßen, dass die US-Friedensbewegung, die zunehmend im Gleichklang mit US-Städten auftritt, mit ihrer Forderung, das diktatorische und menschenverachtende Regime im Irak nicht mit militärischen Schlägen zu stürzen, an Boden gewinnt. Die Gefahr, dass durch den beabsichtigten Angriff mit einer gewaltigen, luftgestützten Militärmacht eine nicht absehbare Zahl der irakischen Zivilbevölkerung in Tod und Verderben gestürzt und weite Bereiche von Nahost in einen Strudel katastrophaler Umstürze einbezogen werden, ist offensichtlich geworden. Statt dessen müssen alle politischen Mittel, einschließlich einer Verstärkung und zeitlichen Ausweitung der Tätigkeit der UN-Inspektoren eingesetzt werden, um das gegenwärtige irakische Regime zu entwaffnen. <br> Die SPD-Fraktion im Römer hat die Notwendigkeit verdeutlicht: &#132;In einer Frage, die über Krieg oder Frieden entscheidet, sollte auch die Stadt Frankfurt am Main klar Stellung beziehen ... Wer heute noch die Auffassung vertritt, Krieg sei die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln, hat aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts nichts gelernt&#147;.<br> Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung erweist sich als lernfähig, zumal ein Irak-Krieg in vielfältigster Form unsere Stadt nicht unberührt lassen wird.<br> Heiner Halberstadt, Dr. Eberhard Dähne

&#132;La Muchacha"

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 01.11.2001 22:15
Doña Carmen e. V. hat kürzlich eine weitere Ausgabe ihrer deutsch-spanischen Prostituiertenzeitung („La Muchacha") fertiggestellt.

Themenschwerpunkte sind die bevorstehende Gesetzesreform zur „Sittenwidrigkeit" von Prostitution, die im historischen Kontext betrachtet und kritisch kommentiert wird, sowie der Umgang mit Prostitutionsmigrantinnen am Beispiel Frankfurt. Stichworte: Razzienpolitik, Protest dagegen, Runder Tisch Prostitution etc..: Tel/Fax: 069/76752880, email: DonaCarmen@t-online.de

&#132;Lobby&#147;-Idee lebt weiter!

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 20.07.2003 17:41
Die Idee des Lobby-Restaurants in der Windthorststr. in Höchst wird mit neuem Schwung fortgeführt.

Wer in den Genuss des verbilligten Mittagessens kommen will, muss allerdings beim Verein &#132;Solidarität statt Mitleid&#147; eine Berechtigungskarte (Lobby-Card) für 1,50 Euro erwerben. Die Einkommensgrenzen betragen für allein stehende Haushalte 1280 Euro, ein weiterer Erwachsener 410 Euro und je Kind 128 Euro. Alle anderen Gäste des Lobby-Restaurants bezahlen 7,50 Euro. Das verbilligte Mittagsessen ist von Montag bis Freitag jeweils zwischen 12 Uhr und 14 Uhr erhältlich.<br> Die Lobby-Card dient dem Zweck, weniger verdienenden Bürgerinnen und Bürgern preiswerten Zugang zu Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs zu ermög- lichen. Nach dem Motto &#132;Wer weniger hat, zahlt weniger und wer mehr hat, zahlt mehr&#147; ermöglicht die Lobby-Card preisreduzierte Leistungen:<br> 1. Preiswerter Mittagstisch im Lobby-Restaurant im Bürgerzentrum Lindenviertel für 2,50 Euro.<br> 2. 10 % Preisnachlass auf Speisen im Restaurant San Marco.<br> 3. Bei Anmietungen von Räumen im Bürgerzentrum Lindenviertel 10 % weniger.<br> 4. Preisnachlass im Kino Valentin, Höchst, Windthorststr.<br> Das Angebot soll erweitert werden.<br> Die Lobby-Card ist in den Büroräumen des Vereins Solidarität statt Mitleid, Windthorststr. 82, 65929 Frankfurt, Tel. 31 40 80 0, E-Mail: Vereinssm@freenet.de zu erhalten. Presse-Info vom 3.6.03

&#132;Nulltarif im Rhein-Main-Gebiet&#147;

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 08.07.2002 21:44
Die PDS Mainz-Bingen führte kürzlich mit verkehrs- und kommunalpolitisch Interessierten eine Tagung über Probleme des ÖPNV im Rhein-Main-Gebiet durch. Arbeitshypothese: Der Nulltarif ist möglich.
Referiert wurden u. a. die Untersuchungen von Michael Kalbow „Schwarzfahren für alle! Ergebnisse der Diplomarbeit Wirkungsanalyse des Nulltarifs im ÖPNV am Beispiel Darmstadt“. Kalbow vom Verein Innovative Verkehrssysteme Darmstadt nimmt eine Kosten/Nutzen-Rechnung der verschiedenen Verkehrssysteme vor.

Näheres: www.ivda.de und www.nulltarif.info

&#132;Rettet die Maininsel&#147;

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 07.03.2003 20:59
Der Plan, die Maininsel an der Alten Brücke mit einem Restaurant bestückten Brückenturm und einer Ausstellungshalle (an Stelle des Portikus, der dem Wiederaufbau der ehemaligen Stadtbibliothek weichen muss) zu bebauen, stößt nicht nur auf begeisterte Anhänger.

Wir zitieren aus einem Aufruf des Ehepaars Emmert: &#132;Rettet die Maininsel&#147;: &#132;Das letzte Stück unberührter Natur im Zentrum Frankfurts ist dem Untergang geweiht. Hier stehen die höchsten Bäume im gesamten innerstädtischen Flußpanorama. Die Hunderte Wasservögel, die hier regelmäßig brüten und ihre Jungen aufziehen, werden nicht zurückkehren. Die Kinder, die hier ihre Freude an den Tieren hatten, werden auf kahle Steinwände gucken müssen, vielleicht auf ein paar dünne Zweige Architektengrün. Aber die Insel wird tot sein. ... Ist es denn möglich, dass da ein Stück innerstädtisches Land existiert, das nicht zum Reibach missbraucht, zum Toben okkupiert wird? Darf es denn so etwas geben in einer Stadt?&#147;<br> Die Autoren betonen ausdrücklich ihre Unterstützung für die Erhaltung des Portikus, der bemerkenswerte künstlerische Akzente gesetzt habe. Aber eben an einem anderen Ort.<br> Unterstützungsunterschriften für den Aufruf an: Ellen und Knut G. Emmert, Emil-Claar-Str. 26, 60322 Frankfurt.

&#132;Samstag 20 Uhr &#150; Nein Danke!&#147;

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 21.12.2002 16:47
Ver.di hat damit begonnen, gegen die Absichten der Bundesregierung, im Wege einer erneuten Änderung des Ladenschlussgesetzes für alle Samstage im Jahr die 20-Uhr-Öffnung durchzusetzen, zu mobilisieren. In Flugblättern, die derzeit vor den Kaufhäusern verteilt werden, heißt es u. a.: „ ... Unter dem Slogan ‘Mehr Shopping-Freiheit’ wird die Lebensqualität der Beschäftigten rücksichtslos verschlechtert. Es geht den großen Handelsketten nicht um Verbraucherfreiheit, sondern um größere Umsatzanteile. Das 1996 versprochene Job- und Umsatzwunder ist augeblieben – den Kunden fehlt das Geld, nicht die Zeit zum Einkaufen“. www.ver.di.de

&#132;Wärterhäuschen aufstellen&#147;

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 07.09.2002 14:12
Die Attac-Frankfurt protestiert mit einem Offenen Brief gegen die Abräumung einer Bautafel der Ordensleute für den Frieden (IOF) an der Großen Gallusstraße/Ecke Kirchnerstraße. Die Tafel wies auf die baldige Errichtung eines &#132;Mahnmals für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung&#147; hin, die der Künstler Jens Lehmann im Auftrag der IOF in Form eines &#132;verwaisten Wärterhäuschens&#147; gestaltet. Attac fordert die Stadt auf, die Bautafel zurückzugeben, das Mahnmal zu genehmigen und einen entsprechenden Beschluss des Ortsbeirats 1 umzusetzen. attac/AG Öffentlichkeitsarbeit.

&#132;Wird die Spange doch gebaut?&#147;

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 27.01.2002 18:26
Aufmerksam zugehört hat Ricarda Köhler aus der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Bornheim/Ostend auf einer Veranstaltung der IHK zum Thema „Frankfurt 21 – Was kommt nun?“ Neben dem Planungsdezernenten Schwarz und dem RMV-Geschäftsführer Sparmann referierte dort auch Prof. Köhler, Mitinhaber der Firma VKT Verkehrsplanung Köhler und Taubmann GmbH, über „Verkehrsknoten Frankfurt – Rhein-Main – Mobilitätsbedürfnisse und Vernetzung der Verkehrsträger“. Köhler, der federführend an der Erstellung des neuen Generalverkehrsplanes beteiligt ist, sprach sich dort ausdrücklich für die sog. „Spange“, d. h. die Verbindung von Alleenring über Rat-Beil-Straße, Dortelweiler Straße, Seckbacher Landstraße hin zur Autobahn 661 aus. Köhlers Namensvetterin im Ortsbeirat will jetzt vom Magistrat wissen, ob „die Spange doch gebaut wird?“

14. Juni 2005 - Deportation Class - Online-Demonstranten vor Gericht

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 30.05.2005 20:41
Im Juni 2001 protestierten über zehntausend Menschen mit einer Online-Demonstration gegen Abschiebungen mit Lufthansa-Maschinen. Am 14. Juni 2005 wird nun ein Mitglied der Initiative Libertad!, die zur Demonstration aufgerufen hatte, wegen Nötigung vor Gericht gestellt.
Wir werden in und mit diesem Prozess die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit auch im Internet verteidigen. Wir nutzen deshalb diesen Prozess, um auf der Straße, online und im Gerichtssaal erneut gegen das Abschiebegeschäft der Lufthansa und anderer Fluggesellschaften zu protestieren. Und wir wehren uns gegen die Kriminalisierung von sozialen und politischen Online-Aktivismus.

Dienstag, 07.06.2005, 20 Uhr
Online-Aktivismus - Das Internet als politischer Protestraum mit der autonomen a.f.r.i.k.a. gruppe und Libertad!
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Mittwoch, 08.06.2005, 20 Uhr
Deportation.Class - Portrait einer Kampagne Veranstaltung mit Film und Informationen zum Prozess
Dritte Welt Haus, Falkstraße 74

Freitag, 10.06.2005, ab 20 Uhr
Grand Prix de la Revolution Soli-Party für Online-Aktivist/innen mit Karaoke, Party, DJs, Tanzen, Trinken uvm
Cafe Exzess, Leipziger Str. 91

Montag, 13.06.2005
ab 16 Uhr Infostand
ab 17 Uhr Kundgebung vor der Abschiebeairline Aeroflight gegen EU-Sammelabschiebungen. Mit Christoph Korn.
Lessingstraße 7-9, Oberursel (beim S- und U-Bahnhof Oberursel)
ab 18 Uhr Kneipenabend im Exzess mit Kurzfilm und letzten Infos zum Prozess

Dienstag, 14.06.2005, 8.30 Uhr
Kundgebung vor Gericht und Prozessbeginn
Hammelsgasse 1, Amtsgericht Frankfurt, Gebäude E
Samstag, 18.06.2005
Go.Stop.Act! zu Protesten und Protestformen mit Libertad! und vielen anderen. Mit Infos zum Prozessverlauf etc
Cafe Exzess, Leipziger Str.91

Protestiert gegen den Versuch, das Demonstrations- und Widerstandsrecht aus dem Internet zu verbannen!
Protestiert mit Faxen an das Landgericht, Richterin Wild: 069-1367-6207 und an die Staatsanwaltschaft: 069-1367-2100 oder 069-1367-2967, oder per email
verwaltung@sta-frankfurt.justiz.hessen.de
Spendet für den Prozessfonds:
Förderverein Libertad! e.V.
Konto 8020069300, BLZ 430 609 67
GLS Gemeinschaftsbank,
Stichwort: Onlinedemo
http://www.libertad.de/online-demo

&#147;Die Reichen müssen noch reicher werden ...

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 18.04.2003 21:21
... Die rot-grüne Steuerreform und ihre Auswirkungen&#148; lautet der Titel einer Broschüre von Rainer Timmermann (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg), die sich mit den vom Bundestag im Sommer 2000 beschlossenen Änderungen des Steuerrechts befasst:
“Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die politisch vollkommen unkorrekten und offenbar abseitigen Fragen, was die Steuerreform tatsächlich bewirkt, wem sie wirklich nützt und wer dafür die Zeche zahlen muss.” Timmermann untersucht die Reform im Zusammenhang “des über viele Jahre gewachsenen bundesdeutschen Steuerrechts”, behandelt “die Gründe für die allgemeine Finanzkrise der öffentlichen Haushalte” und schlägt vor, “zur Abwechslung auch einmal an die Einnahmeseite der öffentlichen Haushalte zu denken und nicht immer nur an die Kürzung der Ausgabenseite ...” Prof. Rainer Roth, FH Frankfurt, hat kritische Anmerkungen zum Manuskript beigesteuert.
Bestellung (3 Euro in Briefmarken oder Überweisung): Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e. V., Kaiserstr. 19, 26112 Oldenburg, Tel. 0441/16313, Fax 0441/16394, e-mail: also@also-zentrum.de, www.also-zentrum.de

148.000 DM brachte der Lauf für mehr Zeit

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 23.09.2001 14:12
2.803 Läufer und Läuferinnen gingen an den Start. Mit ihren Startgeldern in Höhe von DM 20, vor allem aber durch Spenden,....

die viele von ihnen als „SponsorläuferInnen“ im Vorfeld bei Freunden, Verwandten und Bekannten gesammelt hatten, unterstützten sie den Regenbogendienst, den ambulanten Pflegedienst der AIDS-Hilfe Frankfurt. Der Regenbogendienst der AIDS-Hilfe Frankfurt ist einer der wenigen AIDS-Spezialpflegedienste in Deutschland. „Der Druck auf die ambulanten Pflegedienste nimmt ständig zu. Die qualitativ hochwertige Arbeit von ausgebildeten Pflegeteams wird durch Preissenkungen seitens der Krankenkassen bedroht. Der Regenbogendienst ist auf Spenden angewiesen, um auch weiterhin die medizinisch-pflegerische Arbeit im nötigen Umfang aufrechterhalten zu können. Jede Mark, die beim LAUF FÜR MEHR ZEIT eingenommen wird, sichert die Qualität und gibt den MitarbeiterInnen vor allem die nötige Zeit für eine gute Pflege und Versorgung von Menschen mit AIDS in Frankfurt“.

15. UZ-Pressefest

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erstellt von Bernd Müller-Weathersby Veröffentlicht am: 13.02.2007 10:19
Das UZ-Pressefest - Volksfest der DKP hat eine gute und lange Tradition. Kommunistinnen und Kommunisten - und natürlich viele andere Linke - aus allen Bundesländern, Kommunisten aus allen Kontinenten sind Teilnehmer unseres Festes.

Pünktlich zum Sommerbeginn findet vom 22.-24. Juni 2007 in Dortmund im Revierpark Wischlingen das UZ-Pressefest - Volksfest der DKP statt. Es ist das 15. Fest, mit dem die Deutsche Kommunistische Partei für ihre Politik und für ihre sozialistische Wochenzeitung UZ wirbt. Die Feste sind inzwischen zum größten und schönsten Fest der Linken in Deutschland geworden. <br> <br> Kein Eintritt. Zur Finanzierung wird gebeten, den Fest-Button für 5,- Euro Solidaritäts-Beitrag zu kaufen.<br> <br> Bestellung: DKP-UZ-Fest<br> Tel. 0201-17 78 89 0 - Fax 0201-17 78 89 29<br> E-Mail: Fest-der-Solidaritaet2007-DKP@t-online.de<br> <br> Spenden bitte an:<br> DKP-Parteivorstand Essen, Stichwort "UZ-Fest",<br> GLS-Bank, Konto 400 24 87 510, BLZ 430 609 67

1525 dran dran dran

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erstellt von W. Silomon-Pflug Veröffentlicht am: 26.04.2006 09:31
"Die Bauernoper" von Yaak Karsunke ist eine Parabel auf Gewalt, entstammt einer Zeit des Aufbruchs in den 60igern und ist gleichzeitig eine historische Auseinandersetzung des Autors mit der unbekannten revolutionären Vergangenheit Deutschlands.

Derzeit ist das Bensheimer Amateurtheater VORNERUM, bekannt durch seine außergewöhnlichen Inszenierungen an außergewöhnlichen Spielorten, mit Yaak Karsunkes &#8222;Bauernoper&#8220; zugange. Regie führt Marlene Dittrich Lux. Die Bensheimer Schauspielerin und Filmregisseurin hat in den vergangenen Jahren bereits zwei Stücke mit der Gruppe erarbeitet, beide Male sehr erfolgreich: 1996 &#8222;Der Brotladen&#8220; von Bertold Brecht und im Jahre 2003 das Stück mit dem Titel &#8222;Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter der Anleitung des Herrn de Sade&#8220; von Peter Weiss. Nun wagen sich die Schauspieler mit der &#8222;Bauernoper&#8220; zum ersten Mal an ein Stück, in dem die Musik ein besonderes Gewicht hat, in dem die Lieder auch Handlungsträger sind. Eingängige Melodien erleichtern die Probenarbeit, &#8222;Ohrwürmer&#8220; entstehen. Für die Erarbeitung der Musik konnte man kompetente und engagierte professionelle Musiker gewinnen. Die Schauspieler entführen die Zuschauer in eine Welt des späten Mittelalters. Die erbitterten Bauern müssen Fronarbeit leisten, die sozialen Widersprüche haben sich zugespitzt. Nicht nur die ländliche Bevölkerung erhebt sich unter unsäglichen Zuständen, auch in den Städten kommt es zu Unruhen. Die Bauern lassen sich auf Verhandlungen ein und formulieren ihre Forderungen in den &#8222;12 Artikeln der oberschwäbischen Bauernschaft&#8220;. Der &#8222;Schwäbische Bund&#8220;, eine Vereinigung der Adeligen, verrät die Bauern und schlägt den Aufstand nieder. Das, was Marlene Dittrich Lux mit den VORNERUM-Schauspielern entwickelt, ist mehr als nur eine Eins-zu-eins-Inszenierung des Karsunke - Stückes. Zahlreiche Texte werden mit modernen Melodien versehen. Damit werden die Lieder von ihrem &#8222;70er-Jahre-Charme&#8220; etwas entstaubt, und das Ganze wird modernisiert und aktualisiert. Der Text wirft letztendlich die Frage auf, ob und unter welchen Umständen Gewalt ein legitimes Mittel sein kann, (politische) Ziele zu erreichen. Aufführungsort ist das Parktheater in Bensheim. Die Premiere ist am Freitag den 05.05.2006 um 20 Uhr. Die beiden nächsten Vorstellungen folgen am Sonntag, 07.05.2006 und am Samstag, 17.6.2006 jeweils um 20 Uhr. Zur Juni-Aufführung erwartet man in Bensheim den Schauspieler und Regisseur Hermann Treusch, der in den 70ern am TAT in Ffm. selbst die Bauernoper inszenierte. Karten können unter www.vornerum-theater.de oder unter der Tel.Nr. 06251/680253 vorbestellt werden.

2. August: Gedenken an die Liquidation des "Zigeunerlagers" Auschwitz-Birkenau

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erstellt von Hans Georg Böttcher Veröffentlicht am: 26.07.2002 13:02
Die Roma-Union Frankfurt e. V. führt am Freitag, den 2. August um 16 Uhr in der Braubachstraße eine Kundgebung anlässlich des 58. Jahrestags der Liquidation des &#132;Zigeunerlagers&#147; Auschwitz-Birkenau durch. <br> Vor 58 Jahren wurde in einem Akt unvergleichbarer Grausamkeit das &#132;Zigeunerlager&#147; Auschwitz liquidiert. Allein in einer Nacht sind über 2700 Roma und Sinti ermordet worden! Die wenigen, die diese Hölle überstanden haben, mussten sich auf einen Todesmarsch in andere Lager begeben. Viele von ihnen kamen ums Leben! Etwa eine Million Roma und Sinti, fast die gesamte Gruppe europäischer Roma und Sinti wurden ermordet.

Robert Ritter und Eva Justin, die maßgeblichen NS-&#147;Zigeunerforscher&#147;, schufen mit ihren Arbeiten die Voraussetzung für diese Vernichtung. Beide fanden nach 1945 eine Anstellung im Stadtgesundheitsamt. Für ihre Verbrechen wurden sie nie zur Verantwortung gezogen.<br> Hans-Georg Böttcher, Roma-Union Ffm

20.000 Bürger protestieren gegen den Landesentwicklungsplan

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 10.10.2005 19:08
BUND und Bündnis der Bürgerinitiativen übergeben dem Hessischen Wirtschaftsminister kistenweise den Protest der Bürger gegen die Festschreibung des Flughafenausbaus im Landesentwicklungsplan, der die Rhein-Main-Region nicht fördern sondern in eine vom Flughafen abhängige Monostruktur verwandeln soll.

Um den Flughafen wie geplant ausbauen zu können, muss der Landesentwicklungsplan (LEP) geändert werden. Im LEP 2000 hatte die Hessische Landesregierung versucht, den gigantischen Ausbau von oben herab zu verordnen. Das wurde gerichtlich untersagt. Die neue Fassung, die inhaltlich allerdings praktisch die alte ist, kann nur Gesetzeskraft erlangen, wenn die Bürger in einem öffentlichen Verfahren ordnungsgemäß an ihrem Entstehen beteiligt werden. Im Wissen darum, dass die Menschen in der Rhein-Main-Region durch den Ausbau erhebliche Nachteile erfahren werden, wollte die Hessische Landesregierung deren Beteiligung möglichst verhindern. Die erforderliche Bekanntmachung wurde auf die Amtsblätter beschränkt, die kaum ein Bürger kennt. Auf die erforderliche allgemein verständliche Darstellung und Begründung der Planungsziele und deren Auswirkung wurde ganz verzichtet.<br> Gegen diese Behinderung der Bürgerrechte haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Bündnis der Bürgerinitiativen Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr (BBI) eine Beteiligung der Bürger organisiert. Viele Bürger haben direkt eine Einwendung geschickt, die meisten der mindestens 20.000 Einwendungen gegen die Festschreibung der Ausbauplanungen haben die beiden Organisationen am 26. September dem Hessischen Wirtschaftsminister übergeben. Er ist sowohl für den LEP als auch für die Genehmigung der Ausbaupläne zuständig. Die Hessische Landesregierung verfolgt als Hauptaktionärin der Fraport AG hauptsächlich ihre wirtschaftlichen Interessen und stellt die Belange der Bevölkerung für eine Region in der man nicht nur arbeiten sondern auch gesund leben kann, hintan.                    BBI, 26.9.05<br> <br> Hunderte demonstrieren gegen Flughafenerweiterung<br> Am 17. September haben mehrere hundert Menschen am Flughafen vor dem Terminal 1 gegen jegliche Flughafenerweiterung demonstriert. Die Proteste der Bürgerinitiativen richten sich gegen die derzeit durchgeführten Abholzungen des Bannwaldes bei Walldorf für Werftanlagen und die Ausbauvorhaben mit geplanter Landebahn im Nordwesten bei Kelsterbach und einem dritten Terminal im Südosten des Airports.<br> Roger Treuting (BI-Büro), 06105-4058813

20.10. antifa-demo in michelstadt/odw.

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erstellt von publisherin Veröffentlicht am: 18.10.2001 14:17
<p>Am 20. Oktober findet in Michelstadt eine Demonstration unter dem Motto: "Für eine starke antifaschistische und selbstverwaltete Bewegung !!!" statt.
Organisiert und durchgeführt wird diese von dem AAO und deren darin Organisierten Gruppen und Einzelpersonen.

Wir fanden es an der Zeit, zu agieren. Überall wird nur noch reagiert, meistens auf Neo-Naziaufmärsche hin. Dabei findet überhaupt keine antifaschistische Basisarbeit mehr statt.

Wir wollen mit dieser Demonstration Menschen erreichen und ansprechen. Vor allem die, die sich an den Faschisten und Rassisten stören. Und außerdem ist dies die erste antifaschistische Demonstration im Odenwald direkt. So wollen wir den Neo-Nazis zeigen, das wir da sind und sie nicht machen lassen !

Deshalb kommt zahlreich !

Nur wenn ihr selber aktiv werdet, könnt ihr auch Veränderung erwarten !

Die Demo soll laut, bunt,fröhlich und vor allem friedlich verlaufen, also bringt Fahnen, Transpis, Trommeln, etc. mit.

Antifa heisst Veränderung !

Samstag. 20. Oktober
Treffpunkt 11.30 Uhr
Bienenmarktgelände
Michelstadt / Odenwald

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20 Jahre AIDS-Hilfe Frankfurt

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 05.09.2005 19:30
Anlässlich ihres 20jährigen Bestehens öffnet die AIDS-Hilfe Frankfurt am 3. September ihre Türen.

Am Samstag, den 3. September können sich alle Interessierten über die die vielfältige Arbeit der AIDS-Hilfe Frankfurt informieren und einzelne Projekte vor Ort aus der Nähe betrachten. Folgende Bereiche der AIDS-Hilfe Frankfurt können in der Zeit von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden: AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., Beratungs- und Fachstelle, Friedberger Anlage 24; Regenbogendienst, Friedberger Anlage 24;<br> La Strada - Drogenhilfe Prävention, Mainzer Landstr. 93; KISS - Kriseninterventionsstelle für Stricher, Alte Gasse 32;<br> AG36: Schwules Zentrum Frankfurt, Alte Gasse 36.<br> Die MitarbeiterInnen der einzelnen Einrichtungen führen gerne durch die Räumlichkeiten, erklären ihre Arbeit und stehen zum Gespräch zur Verfügung. Zudem bietet die AG36 Kaffee und Kuchen, in der Friedberger Anlage werden verschiedene Filme gezeigt und das KISS hält eine zauberhafte Überraschung bereit.<br> PM AIDS-Hilfe Frankfurt, 30.8.05

20 Jahre Asyl in der Kirche

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erstellt von Hans Christoph Stoodt Veröffentlicht am: 04.09.2005 18:49
Ausstellung 11. - 30. September 2005

11. September, 10 Uhr: <br> Gottesdienst mit Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten sowie von der Abschiebung Bedrohten aus Frankfurt<p> Vom 11. - bis 30. September 2005 ist in der Evangelischen St. Katharinenkirche die Ausstellung "20 Jahre Asyl in der Kirche" zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung findet während und nach dem Gottesdienst am Sonntag, 11. September, 10 Uhr statt. <p> Die Predigt hält Pfarrerin Fanny Dethloff, Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Evangelischen Landeskirche. Es wirken ferner mit: Bernhard Göhrig, Bundesgeschäftsführer der Ökumenischen Initiative Kirche von Unten und Pfarrer Dr. Hans Christoph Stoodt, Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen. <p> Frankfurter von der Abschiebung bedrohte Schülerinnen und Schüler und AktivistInnen des Frankfurter Aktionsbündnis „Hiergeblieben!“ stehen zum Gespräch bereit und werden über die aktuelle Situation berichten.<p> Zur Ausstellung: <br> Die Ausstellung "20 Jahre Kirchenasyl" wurde von der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche erarbeitet (http://www.kirchenasyl.de/ausstellung.htm)<p> Das Kirchenasyl war und ist eine Reaktion auf die ungelösten menschenrechtlichen Probleme des deutschen Asylrechts. Als ultima ratio im Einzelfall verweist jedes Kirchenasyl exemplarisch auf die schwerwiegenden Defizite. <p> Das Kirchenasyl beansprucht nicht, eine Lösung dieser Probleme zu sein: Dies kann nur auf politischer Ebene geschehen. Kirchenasyl ist vielmehr subsidiärer Menschenrechtsschutz im Einzelfall, dessen Ziel es ist, dem Rechtsstaat zu seiner Geltung zu verhelfen und Flüchtlinge vor Gefahren für Leib und Leben oder unzumutbaren menschlichen Härten zu schützen, die ihnen bei einer Abschiebung drohen würden. Dabei geht es nicht darum, den Rechtsstaat in Frage zu stellen, sondern eine erneute Prüfung zu erreichen. Diese Einschätzung findet sich auch in den überwiegend unterstützenden Verlautbarungen von katholischen und evangelischen Kirchenleitungen , in denen das Kirchenasyl als Ausübung christlicher Beistandspflicht gewertet und befürwortet wird.<p> Kirchenasyl ist gesellschaftlich nicht unumstritten, auch wenn in den letzten Jahren eine wachsende Akzeptanz, einhergehend mit einer Art Institutionalisierung des Kirchenasyls zu beobachten ist. Trotz vereinzelter Vereinbarungen zwischen Kirchenleitungen und Innenministerien kommt es bis heute zu Räumungen und zu Strafverfahren gegen Pfarrerinnen, Pfarrer und Kirchenvorstände. <p> Rückfragen, Kontakt zur Ausstellung in Frankfurt:<br> Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen, Tel. 069 283778

20-Seiten Alg II-Antrag mit Fallen und Tücken!

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 05.09.2004 21:28
Derzeit erhalten Millionen Erwerbslose den monströsen Antragsbogen mit der Aufforderung, diesen frühzeitig einzureichen und an einem festen Termin zum Ausfüllen der Bögen auf dem Amt zu erscheinen. Gleichzeitig melden die Bundesagentur für Arbeit und das zuständige Bundesministerium, die verzögerte Abgabe der Bögen werde zu verzögerter Gewährung von Leistungen führen. Lassen Sie sich nicht verunsichern:

Nach § 37 Sozialgesetzbuch (SGB) II entsteht der Alg II-Anspruch am Tag der Antragsstellung, mithin reicht für die Antragsabgabe streng genommen Montag, der 3. Ja- nuar 2005. Bedenken Sie: Noch nie konnte eine Behörde dazu zwingen, Monate vor Leistungsbeginn Leistungen zu beantragen, zumal noch wichtige Durchführungsverordnungen zum Alg II fehlen.<br> Warum Sie sich Zeit lassen sollten<br> Im riesigen Antragsformular werden Daten über Sie und ihr Umfeld gesammelt. Diese Fülle von Informationen ist nicht erforderlich, um den Bezug von erforderlich, um den Bezug von Alg II zu erleichtern. Im Gegenteil &#8211; bestimmte Angaben könnten (obwohl unzulässig!), dazu genutzt werden, Leistungen zu verwehren oder abzusenken. Bei anderen Daten verstößt die erzwungene Preisgabe gegen den Sozialdatenschutz. Nach § 67a Abs.1 SGB X dürfen nur Daten erhoben werden, die zur Leistungsgewährung erforderlich sind. Bedenken Sie außerdem, dass sich in den kommenden Monaten Ihre Einkommens-, Vermögens- und Wohnverhältnisse grundlegend ändern können.<br> Erst nach Antragstellung unterliegen Sie der Mitwirkungspflicht, d.h. Sie müssen jede Änderung der Behörde bekannt geben.<br> Warum Sie überlegt vorgehen sollten<br> In den vergangenen Jahren hat die Politik gezeigt, dass sie keine Skrupel kennt, sogenannte &#8222;Angemessenheitsgrenzen&#8220; quasi &#8218;über Nacht&#8216; erheblich zu senken. Immer mehr Erwerbslosen werden so Leistungen verweigert. Denken Sie an die Arbeitslosenhilfe und die Verluste in Familien mit Erwerbstätigen durch den dort vorgenommenen Wegfall des Erwerbstätigenfreibetrages (ca. 150 Euro/Monat) und die 20 %-Senkung des Mindestselbstbehaltes auf 80 % des Sozialhilfesatzes. Denken Sie an das Einschmelzen des Betrages für die Alterssicherung von 520 auf 200 Euro pro Lebensjahr! Ca. 400.000 Erwerbslose büßen seither jährlich Leistungen ein.<br> Es gibt gute Gründe, sich in Ruhe über das Arbeitslosengeld II zu informieren, daraufhin genau seine persönlichen Verhältnisse zu prüfen, abzuwarten welche Angaben datenschutzrechtlich unbedenklich erhoben werden dürfen!<br> Füllen Sie schließlich den Antrag erst aus, wenn Sie sicher sind, dass sich bis zum Januar 2005 nichts mehr ändert. Wenn die Agentur für Arbeit bereits einen Termin zur Antragstellung genannt hat, vereinbaren Sie einfach einen späteren &#8222;günstigeren&#8220; Zeitpunkt.<br> Sollte das nicht möglich sein, gehen Sie hin (es droht Säumnisstrafe). Lassen Sie sich dort beispielsweise über die (angeblich) verbesserten Leistungen zur Eingliederung in Arbeit informieren oder den Erwerbstätigenfreibetrag bei unterschiedlicher Einkommenshöhe ausrechnen. Überlegen Sie danach in Ruhe, ob sie Alg II überhaupt beantragen wollen &#8211; doch machen Sie in der Arbeitsagentur keine unüberlegten Angaben!<br> Was Sie unbedingt wissen sollten<br> Machen Sie in dem Antragsformular keine falschen Angaben (z.B. bei Vermögen). Die Arbeitsagentur kann zurÜberprüfung einen Datenabgleich mit anderen Behörden durchführen. Bei &#8222;bewussten&#8220; Falschangaben kann Ihnen die Leistung vorenthalten werden.<br> Sie brauchen im Antrag nur Angaben Angaben machen, die zur Überprüfung der Leistungsberechtigung benötigt werden.<br> aus: Infoflugblatt der Kampagne der Arbeitslosenzeitung quer und der BAG-SHI

20. Todestag von Günter Saré

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 25.08.2005 20:03
Am 28. September 1985 wurde Günter Sare bei einer Anti-NPD-Demonstration von einem Wasserwerfer überfahren. Mahnwache, Kundgebung, etc. zum 20. Jahrestag sind in Vorbereitung. Artikel zu den Ereignissen von 1985 unter de.indymedia.org/2005/05/118551.shtml und unter  http://www.nadir.org/nadir/initiativ/sanis/archiv/cs/kap_07.htm

21. August &#8211; ROCK'N GO!

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 08.08.2004 18:43
Demo für mehr lokale Vielfalt in den Medien

Überall in der Frankfurter Szene brodelt es, an jeder Ecke wird veranstaltet und organisiert, aufgebaut und bewegt. Frankfurt rockt.<br> Doch wieso wird einem tagein tagaus von den Medien nur die allgemeine, massenverträgliche Einheitssuppe serviert? Warum wird ignoriert, dass es zum internationalen Mainstream durchaus lokale Alternativen gibt? Dass Nachts auf den Club-Bühnen Bands rocken, die weit mehr als nur Nachwuchs sind? Sind die Journalisten zu bequem geworden, um sich ins pralle Kulturleben vor ihrer Tür zu stürzen? Um nach neuen Perlen zu graben und sie ans Tageslicht der Öffentlichkeit zu fördern? Oder wird einfach nur bei der Jagd nach hohen Verkaufszahlen die Artenvielfalt zur Strecke gebracht? <br> ... Der HR reduziert sich selbst zum Dudelfunk, Stadtmagazine ignorieren die regionale Musikszene fast völlig, zu wenig Proberäume, Ärger mit der Polizei wegen Anwohnerbeschwerden, eine immer dreistere Preis- und Repertoire-Politik in der Musikindustrie. Um nur einige zu nennen. Um dem ganzen Ärger Luft zu machen wurde aus der ursprünglichen Idee &#8222;Rock'n Go!&#8220; &#8211; Die Demo der regionalen Szene. Die Demo von Musikern und Musikhörern, von Initiativen und Clubs &#8211; von allen, die von der kommerziellen Kulturpolitik die Nase voll haben. ... Daher hat Rock'n Go! Sich drei große Ziele auf die Fahne geschrieben: <br> Rock'n Go! will demonstrieren, dass es eine starke, vielfältige und quietschlebendige regionale Musik-Szene gibt.<br> Rock'n Go! will die Bedürfnisse und Beschwerden der regionalen Musiker und Musikhörer an die Öffentlichkeit tragen.<br> Rock'n Go! will Musiker zu mehr Engagement für die eigene Szene und Initiativen zu mehr Kooperation untereinander motivieren.<br> Im einzelnen haben wir folgende Forderungen für die Jugendkultur formuliert. ... <br> Wir fordern die Lokale Quote im Radio: 30% deutsche und 30% lokale Interpreten in Radio und Musikfernsehen. <br> Wir fordern zwei Stunden Sendezeit täglich für Berichte über die regionale und überregionale Musikszene. <br> Wir fordern großzügige und feste Plätze für die lokale Szene in der regionalen Presse. <br> Wir fordern überall öffentlich ausgewiesene Stellen für freies Plakatieren<br> Wir fordern eine Quote von 60% nationaler Musik für das Repertoire von großen Plattenfirmen (Major Labels). <br> Wir fordern ein staatliches Vorgehen gegen die hemmungslose Ausbeutung von Kreativen durch die Medienindustrie.<br> Wir fordern in jeder Stadt mindestens eine subventionierte Bühne für Nachwuchsbands.<br> Wir fordern mehr Geld für die Entwicklung einer lokalen Jugendkultur und für den Aufbau von Jugendkulturzentren und -programmen.<br> Wir fordern staatliche finanzielle Unterstützung für private Kulturinitiativen<br> Wir fordern städtische Subventionen für die Vermietung leer stehender Gebäudeflächen für kulturelle Zwecke<br> Wir fordern gesetzlich vorgeschriebene Maximalsätze bei der Vermietung von Übungsräumen. <br> Wir fordern mehr gesetzliche Rücksicht auf kulturelle Veranstaltungen und die Reduzierung Anwohnerfreundlicher Regelungen<br> Wir fordern die Anhebung der Dezibel-Grenze für Demonstrationen und Festzügen von 70 dB auf mindestens 90 dB<br> Wir fordern die Musikindustrie auf, ihre aktuelle Repertoire-Politik zu überdenken und Chancen für Nachwuchsbands und regionale Musik zu schaffen<br> Wir fordern die Medien auf, mehr Mut zu einer eigenen Meinung und zu einem eigenen Stil zu zeigen.<br> 13 Uhr, Demo ab Kaisersack<br> 16 Uhr, Endveranstaltung Ostpark<br> 22 Uhr, Party im o25, Ostparkstr. 25<br> Ausführliches Programm mit Infos über die auftretenden Gruppen unter:<br> www.rockngo.de

21. Mai Antifaschistischer Tag der DKP

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 10.05.2005 23:08
Antifaschismus heute<br> 10.00 bis 13.00 Uhr<br> <br> Referent: Prof. Kurt Pätzold<br> (Historiker, Berlin)<br> <br> Kulturveranstaltung<br> 14.30 Uhr

Jane Zahn und <br> Marina Reichenbacher<br> mit ihrem neuen Programm:<br> 60 Jahre - und kein bisschen weise<br> <br> Ansprache: Peter Gingold<br> Widerstandskämpfer<br> <br> Eintritt: 5 Euro<br> <br> Stadtheim der Naturfreunde, <br> Herxheimerstr. 6, Gallusviertel<br>

21. März: Erstes Bündnistreffen gegen Nazi-Demo am 1. Mai

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 10.03.2001 19:03
Seit Ende Februar ist bekannt, dass die "Freien Kameradschaften", d.h. militante Nationalsozialisten innerhalb und außerhalb der NPD,zu einer zentralen, bundesweiten Demonstration am 1. Mai nach Frankfurt aufrufen.

Die militanten Neonazis der „freien Kameradschaften“ wollen am 1. Mai in Frankfurt/M aufmarschieren. Dazu findet sich im Internet folgender Aufruf: „1. Mai 2001: Großdemonstration des Nationalen Widerstandes in Frankfurt am Main: „Euro“ – Globalisierung bekämpfen! Bundesweite Großdemonstration des Nationalen Widerstandes am 1. Mai 2001 in Frankfurt am Main vor der „Europäischen Zentralbank“, Treffpunkt für alle Teilnehmer: 12 Uhr, Vorplatz des Hauptbahnhofes in FfM, Infos: FIT 040/72878885 oder 0177/3167582. Veranstalter: Bürgerinitiative für deutsche Interessen, Postfach 89, 38882 Blankenburg, vertreten durch Steffen Hupka und Thomas „Steiner“ Wulff“.

Soweit der Nazi-Aufruf. Die Demonstration wurde bereits beim Ordnungsamt angemeldet. Die Antifaschistische Gruppe/Antifa G, die den Protest gegen die Hauptversammlungen der IG Farben i.A. in den letzten Jahren maßgeblich mitorganisiert hatte, wertet den Nazi-Aufruf aufgrund ihrer Recherchen als ernsthaft und realistisch. In einer ersten Information heißt es: „... Frankfurt stellt wegen der vielen EinwanderInnen, der Präsenz jüdischer Kultur und Geschichte und der Tradition erfolgreichen antifaschistischen Widerstandes ein besonderes Feindbild für militante Nationalsozialisten dar. Sie versuchen das erste Mal seit fast 25 Jahren in Frankfurt eine Großdemonstration der nationalen Rechten wirklich durchzusetzen. Die Versuche 1988 und 1990 waren jeweils kläglich gescheitert“.

Ein breites Bündnis gegen die Nazi-Pläne ist sicher notwendig. Eine Initiative dazu hat das Bündnis gegen Rassismus und Nazi-Terror ergriffen, das die Demonstrationen zur Reichs-Pogrom-Nacht und der Befreiung des Vernichtungslagers Au-schwitz organisiert hatte. Das erste Treffen findet statt am

Mittwoch, 21. März, 19 Uhr DGB-Jugendkeller, Untermainkai 68,

Kontakt: Tobias ten Brink, Tel. 772054.

Der DGB hat nach Bekanntwerden der Absichten der Nazis dem Ordnungsamt mitgeteilt, das er die gesamte Innenstadt für seine Aktivitäten am 1. Mai benötigt. Auch das Bündnis gegen Bankenmacht und die DGB-Jugend haben bereits Aktionen geplant, die nach Beendigung der Gewerkschaftskundgebung in der City stattfinden sollen. Infos gibt es ab sofort u. a. bei der VVN/BdA (Tel. 069/5970524) und der Antifa G. Die Gruppe hat eine email-Adresse zum 1. Mai eingerichtet: Strassefrei-subscribe@domeus.de. Dorthin kann man Erkenntnisse über die Mobilisierung der Nazi mitteilen und sich in einen InfoVerteiler aufnehmen lassen.

ola

22. März: Blockade des Parteitags der Reps in Bad Homburg

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 21.03.2003 20:18
Am Samstag den 22. März will die rechtsextreme Partei &#132;Die Republikaner&#147; von 9-19 Uhr ihren hessischen Landesparteitag in Bad Homburg/Ober Erlenbach in der Erlenbach Halle durchführen.
Die Reps haben sich unter anderem durch rassistische und antisemitische Politik und Propaganda und erst neulich durch die Forderung nach offizieller Wiedereinführung der Folter hervorgetan. Allerdings sind die Wahlergebnisse der Rechtsextremen momentan rückläufig und fast alle Bad Homburger Parteien haben sich gegen den Parteitag ausgesprochen, sowie sogar versucht diesen zu verbieten. Also doch alles super? Wohl kaum. Schließlich ist es grade das sogenannte „bessere Deutschland“ und seine Parteien (von Grüne bis CDU), dass stetig Überwachung verstärkt, jährlich tausende MigrantInnen abschiebt, Sozialabbau verschärft und Kriege führt. Der Staat ging und geht nicht gegen die Nazis an, um Rassismus, Nationalismus und Autoritätsgläubigkeit in der Gesellschaft wirklich zu bekämpfen, sondern um das Monopol darauf zu behaupten. So hat z.B. die hessische CDU die Forderung nach Einführung der polizeilichen Folter unterstützt. Wir werden den rechtsextremen Parteitag daher dafür nutzen, unsere grundsätzliche Kritik an den menschverachtenden Ideologien auf die Strasse zu tragen und dementsprechend die nationalistische Show stören und blockieren wo es geht.
Gegen den Parteitag der „Republikaner“ vorgehen - 8 Uhr - Erlenbachhalle Bad Homburg/ Obererlenbach – Rassismus bekämpfen ! www.antifa-hg.org

24. März 2005: 60. Jahrestag des Todesmarsches der KZ-Häftlinge aus den Frankfurter Adlerwerken nach Buchenwald

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 21.03.2005 20:51
Am 23. März 1945, fünf Tage vor der Befreiung Frankfurts, gibt die SS den Befehl, das KZ in den Adlerwerken zu räumen. Am 24. März treibt die Lager-SS die Häftlinge aus der Stadt Richtung Osten. Kurz hinter Fechenheim beginnt sie, Marschunfähige und Kranke zu erschießen.

350 ausgehungerte und völlig entkräftete Häftlinge mussten nachts unter dem Terror der SS Richtung Weimar laufen - das Ziel war Buchenwald. Nach fünf mörderischen Nachtmärschen erreichten 280 Häftlinge Hünfeld in Hessen und wurden von dort in Güterwaggons in das KZ Buchenwald transportiert. Die meisten Häftlinge mussten in weiteren Todesmärschen nach Dachau laufen - nur etwa 40 Häftlinge aus den Adlerwerken kamen am 27. April 1947 dort an und wurden zwei Tage später von der US-Army befreit.

Am Donnerstag, 24. März 2005 wollen wir an den Todesmarsch erinnern. Schon am Tag vorher werden wir einen Teil der Marschroute mit Plakaten kennzeichnen. Am Donnerstag werden wir an verschiedenen Punkten kleine Aktionen bzw. Kundgebungen machen und Flugblätter verteilen. Außerdem werden wir dort Umrisse von Menschen auf die Straße malen, die die Ermordeten symbolisieren sollen.

  • Die Stationen:
  • - Galluswarte, 12 Uhr
  • - Hauptbahnhof (Vorplatz), 13 Uhr
  • - Willy-Brandt-Platz, 14 Uhr
  • - Paulskirche, 14.30 Uhr
  • - Pfortenstr./Alt Fechenheim, 15.30 Uhr
  • - Dörnigheim, vor dem Frankfurter Hof, 16.45 Uhr
  • - Hanau: Freiheitsplatz/am Schwanenbrunnen

Wir laden alle Interessierten ein, an die oben genannten Orte zu kommen.

Mehr Informationen über den Todesmarsch findet ihr ab dem 24. März unter www.kz-adlerwerke.frankfurt.org.

Aufruf des LAGG e.V., 15.3.05

25. Bundeskongress der BUKO In Frankfurt

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 05.04.2002 17:45
Die Bundeskoordination Internationalismus (früher Bundeskongress entwicklungspolitischer Gruppen) führt ihren diesjährigen Bundeskongress unter dem Motto &#132;Tatort Globalisierung: Internationalismus nach Seattle, Genua und dem 11. September&#147; vom 9. bis 12. Mai in Frankfurt/Main durch:

„... In 5 Podiumsveranstaltungen wollen wir uns dem gewaltförmigen Wesen kapitalistischer Globalisierung nä-hern und unterschiedliche Möglichkeiten der Einflussnahme und des Widerstands ausloten. Die Titel der Podien sind: Globalisierung/Imperialismus/Krieg; Straßenpro-test und Netzguerilla; Nahostkonflikt und Solidaritätsbewegung; Organisation und Organisierung; Internationalismus in der ‘Neuen Weltordnung’.“
Infos: www.buko.info ; Kongressbüro: Andreas van Baaijen, Obermainanlage 7, FfM (medico), Tel. 069/94438-24

25 Jahre Leitfaden der Sozialhilfe (Neuerscheinung)

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 26.12.2001 23:09
Im November 2001 besteht der Frankfurter Leitfaden der Sozialhilfe 25 Jahre. Zum "Jubiläum" ist der Leitfaden gründlich überarbeitet und erweitert worden.

Leitfaden der Sozialhilfe von A - Z
Stand Juli 2001, 21. Auflage, 274 Seiten, 10 DM (5 Euro)

Er ist ansprechender in der Form und wesentlich übersichtlicher.

Zum ersten Mal gibt es zahlreiche Verweise auf Internet-Adressen und einen erheblich erweiterten Teil "Sozialhilfe und Recht im Internet".

Der Leitfaden enthält 123 Stichworte und gibt viele Tipps. Sie können nachlesen, wie hoch der Bedarf ist, wie man ihn ausrechnet, welche Probleme es mit Unterhaltspflicht, eheähnlicher Gemeinschaft, Versicherungen, Miete usw. gibt und wie man damit umgehen kann.Ausführlich beschäftigt sich der Leitfaden mit Problemen im Zusammenhang mit Hilfe zur Arbeit und den Anfängen einer Grundsicherung.

In einem 50 Seiten starken gesonderten Teil, der zusammen mit Harald Thome von Tacheles e. V. Wuppertal entwickelt wurde, kann man nachlesen, wie man sich wehren kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Mitwirkungspflicht und ihre Grenzen.

Der Leitfaden informiert in Zusammenarbeit mit der BAG Sozialhilfeinitiativen umfangreich über die aktuellen Adressen von Sozialhilfeinitiativen und Beratungsstellen in Deutschland.

Er erscheint jedes Jahr neu im Oktober. Man kann ihn auch abonnieren. Dieser Service wird inzwischen von über 1000 Abonennten in Anspruch genommen.

Der Leitfaden ist gegen Vorauszahlung von 10 DM (5 Euro) in Form eines Zehnmarkscheins (Fünfeuroscheins) oder Verrechnungsschecks an die AG TuWas, Kleiststr. 12, 60318 Frankfurt zu beziehen (Versand inclusive).

AG TuWas an der FH Frankfurt und Prof. Rainer Roth
Kleiststr. 12, 60318 Frankfurt/Main
Tel. 069/1533-2829
Fax 069/1533-2633
agtuwas@web.de
www.agtuwas.de

25 pro Klasse sind genug

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 18.02.2005 21:54
Klassenauflösungen und -zusammenlegungen, wie jetzt an der Francke-Schule wieder vom Staatlichen Schulamt durchgesetzt, wären überflüssig, wenn sich Schulamt und Kultusministerium an den Klassenhöchstwerten von 25 SchülerInnen pro Grundschulklasse orientieren würden.

Diese Höchstwerte sieht die geltende Rechtsverordnung von 1992 nämlich vor. Danach hätte die Grundschulklasse der Francke-Schule nicht aufgelöst und die pädagogische Arbeit der KollegInnen nicht entwertet werden müssen. Lediglich ein Zusatz-Absatz in der Verordnung erlaubt es, diese Höchstzahl "um bis zu drei Schülerinnen oder Schüler" zu überschreiten. Diese von der GEW als "Notlagen-Absatz" bezeichnete Regelung sollte eigentlich längst der Vergangenheit angehören, wenn - wie es die Hessische Landesregierung ständig behauptet - die Unterrichtsgarantie erfüllt wäre. Dass eine Kann-Vorschrift zu einer Muss-Vorschrift umgedeutet wird, zeigt die extrem angespannte Unterrichtsversorgung, für die das Hessische Kultusministerium durch seine unzureichende Lehrerzuweisung jedes Jahr sorgt. Wenn gleichzeitig der Frankfurter Integrationsdezernent Magen die viel zu hoch angesetzte Kursgröße von Sprachkursen für Ausländer durch die Bundesregierung kritisiert - zu Recht, wie die GEW meint -, dann sollte er mit der selben Deutlichkeit seine Parteikollegin und Kultusministerin Wolff in Wiesbaden auffordern, den "Notlagen-Absatz" endlich aus der Verordnung über die Klassengrößen zu streichen. Pressemitteilung GEW-Frankfurt, 11.2.05

25 % Zuschusskürzung bedroht die VHS

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 15.06.2002 15:06
Die von einer städtischen &#132;Reformkommission&#147; am 24.5.2002 beschlossene und schnellst möglich umzusetzende 25-prozentige VHS-Zuschusskürzung kennzeichnet die politisch Verantwortlichen als bildungspolitische Bankrotteure. Eine für die soziale Grundversorgung breiter Bevölkerungsschichten unverzichtbare Einrichtung wird damit als städtische Bildungsinstitution in Frage gestellt.

Die Folgen der Zuschusskürzung würden die Frankfurter Bevölkerung, insbesondere in den Stadtteilen, hart treffen. Wie der kommissarische VHS-Betriebsleiter Kuldschun deutlich machte, könne man die &#132;vier personalaufwendigen Stadtteilzentren&#147; sowie das &#132;Nachholen von Haupt- und Realschulabschlüssen, was mit enormen Personal- und Mietkosten einhergeht&#147; zur Disposition stellen. Zusätzlich ist nun mit einer weitaus drastischeren Anhebung der Teilnehmerentgelte zu rechnen als der angekündigten 5-prozentigen Steigerung. Da all dies nicht ausreichen wird, wird man neben Kursleitern auch noch festangestelltes Personal reduzieren, weil anders dieser Kürzungsvorgabe gar nicht entsprochen werden kann.<br> Die Frankfurter Volkshochschule ist seit 1993 von Kürzungsvorgaben in Permanenz betroffen. Alles im Namen einer angeblichen &#132;Konsolidierungs&#147;politik, die den städtischen Haushalt aber in keiner Weise entlastet oder gar saniert hat. Die VHS Frankfurt hat im Zeitraum 1993 bis 2001 nach Berechnungen der GEW durch Einsparungen bei Kursleiterhonoraren kumuliert 25 Mio. DM eingespart, durch Erhöhung des Teilnehmerentgelts gleich- zeitig 25 Mio. DM zusätzlich eingenommen, durch den erzwungenen Verzicht auf das Volksbildungsheim und den Umzug in den Galluspark weitere 9 Mio. DM bei den Mietausgaben eingespart. In dem genannten Zeitraum ist die Zahl der Kursleitenden um 740 (!) gesenkt worden und sind knapp 30 Stellen beim festangestellten Personal abgebaut worden, was noch einmal einen zweistelligen Millionenbetrag ausmacht.<br> Wer für Prestigeprojekte wie die Olympia-Bewerbung 1,7 Milliarden Euro Kosten in Kauf nimmt und gleichzeitig die Höhe des VHS-Zuschusses für das Defizit der Stadt verantwortlich macht, lügt sich und der Öffentlichkeit in die Tasche. Die VHS-Beschäftigten sind es leid, sich trotzdem immer wieder den Schwarzen Peter in die Schuhe schieben zu lassen.<br>

27. Januar 2005 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 25.01.2005 22:07
Das Gedächtnis der Orte eine Foto- und Videodokumentation über verwischte Spuren von NS-Verbrechen in Frankfurt am Main<br> Es musiziert das Orchester der Musikklasse der Wöhlerschule.<br>

27. Januar 2005, 19.30 Uhr<br> Historisches Museum, Römerberg<br> 26. Januar 2005, 18.30 Uhr<br> Gespräche mit überlebenden Roma, Historisches Museum, Römerberg<br> Veranstalter: <br> Arbeitsgruppe ausgegrenzte Opfer <p>Lacht der Wind im Korn<br> 27. Januar 2005, 17 Uhr<br> Kleszmer-Musik und Texte aus der alten Judengasse in Frankfurt/Main.<br> Roman Kuperschmidt (Klarinette), Boris Reznik (Gitarre) u.a.<br> Museum Judengasse, Kurt-Schumacher-Str. 10<br> Gedenken in Worten und Gesten<br> 27. Januar 2005, 18.30 Uhr<br> Neuer Börneplatz<br> Veranstalter: <br> ESG, FDH und KHG, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Frankfurt a. M.

27. Januar Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

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erstellt von Ursula Krause-Schmitt Veröffentlicht am: 17.01.2003 22:47
Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus lädt die Arbeitsgruppe Ausgegrenzte Opfer zu zwei Veranstaltungen ein
Zum diesjährigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus lädt die Arbeitsgruppe Ausgegrenzte Opfer zu zwei Veranstaltungen ein:

Am Sonntag, den 26. Januar 2003, 17 Uhr, berichten Frankfurter Rom über die Verfolgung und Vernichtung der Roma und Sinti und über die verweigerte Entschädigung.

Die Veranstaltung am Montag, den 27. Januar 2003, 19 Uhr, steht unter dem Motto "Überleben - Weiterleben". Als Ehrengäste sind zwölf Überlebende aus Frankfurt/Main anwesend und werden mit Fotos und Kurzbiographien vorgestellt. Danach folgt eine szenische Lesung aus Entschädigungsakten, gestaltet von den Schauspielern Bigi Jacobs und Erich Schaffner.

Bei beiden Veranstaltungen musizieren drei Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Sinti und Roma.

Beide Veranstaltungen finden im Historischen Museum am Römerberg statt.

27. Mai: Keine Festung Europa! Eingreifen gegen Abschiebungen!

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 21.05.2000 15:18
Demonstration des Aktionsbündnisses gegen Abschiebungen auf dem Rhein-Main-Flughafen
Das Aktionsbündnis gegen Abschiebungen schreibt in seinem Aufruf:

„Wut und Trauer angesichts des Suizids der algerischen Asylbewerberin Naimah H.: Sieben Monate eingesperrt im Transitbereich des Frankfurter Flughafens, hielt sie den Druck der drohenden Abschiebung in den Folterstaat Algerien und der Gefangenschaft im deutschen Internierungslager nicht mehr aus. Wir fordern die sofortige Abschaffung des tödlichen „Flughafenverfahrens“ und des Internierungslagers „C 182“.

... Mehr als 10000 Menschen werden alljährlich über den Rhein-Main-Flughafen abgeschoben. Offiziellen Angaben zufolge setzen sich etwa 10 % der Flüchtlinge aktiv zur Wehr. Kaum jemals wird dieser Widerstand öffentlich bekannt. Vieles wird geheim gehalten, vertuscht und bagatellisiert. Etwa die Hälfte aller Abschiebungen werden unter der Beteiligung der Lufthansa AG durchgeführt ...
Schon im letzten Jahr sah sich LUFTHANSA mehrfach Protesten von Menschenrechts-, Migranten- und Flüchtlingsorganisationen ausgesetzt. Immer wieder ist auch zu lesen, dass Piloten sich weigern, Menschen gegen ihren Willen mitzunehmen. Das antirassistische Netzwerk „kein Mensch ist illegal“ startete im März 2000 eine Kampagne gegen die Beteiligung der Lufthansa AG am Abschiebegeschäft. Mit Zeitungen, Plakaten und Aktionen an Flughäfen, Reisebüros sowie auch am Ausbildungszentrum in Seeheim-Jugenheim wurde die LUFTHANSA - „Deportation Class“ thematisiert und öffentlich angegriffen. Infolgedessen sah sich die LUFTHANSA genötigt, mit folgender „Klarstellung“ an die Öffentlichkeit zu treten. Sie behauptete: „Lufthansa lehnt Abschiebungen gegen den Widerstand der Betroffenen grundsätzlich ab und befördert sie seit Juni 1999 nicht mehr ...“
Tatsächlich beteiligt sich die LUFTHANSA weiter an der gewaltsamen Abschiebung von Flüchtlingen. Während ihre öffentlichen Statements bis jetzt nur der pressewirksamen Kampagne den Wind aus den Segeln nehmen sollen, hat diese in anderen europäischen Ländern zum Teil erreichen können, dass Fluggesellschaften „keine Zwangspassagiere mehr mittnehmen“ ( z. B. SABENA, Belgien)
Die Aktion am 27. Mai am Flughafen beginnt um 12 Uhr auf dem Lufthansa-Terminal (Terminal 1, Bereich A). Außerdem wird es eine Veranstaltung und eine Ausstellung zur Kampagne gegen die Lufthansa geben, s. Termine
ola

Aktionsbündnis gegen Abschiebungen c/o Dritte Welt Haus Frankfurt, Falkstr. 74, http://www.deportation-alliance.com

27. November Wahl der Kommunalen Ausländervertretung

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 19.10.2005 20:37
Kandidaten aus mehr als 30 Ländern treten zur Ausländerbeiratswahl an.  Bei der diesjährigen Ausländerbeiratswahl am 27. November werden in Frankfurt am Main 27 Listen antreten.
Dies sind 6 Listen mehr als vor vier Jahren. Insgesamt treten sogar 9 neue Listen auf, da 3 der alten Listen nicht mehr dabei sind. Darum kandidieren in diesem Jahr erstmals Personen aus Brasilien, Argentinien, Togo, Uganda, Südafrika, den USA und etlichen Ländern mehr in aller Welt.
Insgesamt haben die 365 Kandidaten einen kulturellen Hintergrund aus mehr als 30 Ländern in 4 Kontinenten, denn lediglich Australien wird durch die Wahl nicht vertreten. Die Mehrzahl der Kandidaten stellt wie in den Jahren zuvor die Türkei, aber auch Italien, Kroatien, Marokko oder Griechenland sind mit einer großen Anzahl von Bewerbern vertreten.
Das lässt bereits im Vorfeld auf eine interessante Wahl und auf eine gut gemischte neue Zusammensetzung der Ausländervertretung der Frankfurt schließen. Außerdem ist es ein Beweis dafür, dass die sich in den letzten Jahren stark verbesserte Arbeit der KAV bekannt wurde und sich immer mehr Ausländer in diesem Gremium engagieren wollen.
Informationen bei http://www.kav-frankfurt.de

29 Kündigungen bei der Werkstatt Frankfurt

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 05.01.2005 21:24
Im Streit um die 29 betriebsbedingten Kündigungen bei der Werkstatt Frankfurt (WF) trafen sich am 29.11. Geschäftsführung, 17 Betroffene und Betriebsrat vor dem Arbeitsgericht. Man einigte sich vergleichsweise darauf, dass 4 der Mitarbeiter ihre Klagen gegen Zahlung von Abfindungen nicht mehr weiter verfolgen.

WF-Geschäftsführer Conrad Sklerutsch hofft, dass in 5 weiteren Fällen das gleiche Ergebnis erzielt werden kann. Die anderen 8 Beschäftigte ließen sich auf keine Vergleiche ein. Hier setzte das Gericht Kammertermine in einigen Monaten an. Über die Klagen der übrigen 12 Mitarbeiter muss noch in Güteterminen verhandelt werden.<br> Das Gericht hatte klar gemacht, dass über die Hälfte der Klagenden entweder wegen ihrer langen Betriebszugehörigkeit oder ihrer Betriebsratstätigkeit, ihrer Tätigkeit in Jugend- und Ausbildungsvertretungen oder wegen Altersteilzeit ein Sonderkündigungsrecht hätten. Dazu Betriebsrat Christoph Kappel: &#8222;Aus Sicht des Betriebsrats kündigt der Arbeitgeber ohne Sinn und Verstand, nämlich ohne Sozialauswahl und ohne Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen wie Tarifvertrag und Kündigungschutzgesetz.&#8220;<br> Als Begründung für die Kündigungen hatte die Geschäftsführung auf die Hartz-Gesetze verwiesen. Für das Schulungszentrum und die Personalberatung der WF gebe es ab Januar 2005 keine Auftragsgrundlage mehr. Daher müsse man sich künftig auf den Arbeitszweig der WF konzentrieren, in der sie weiterhin wettbewerbsfähig ist: die Beschäftigung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen. aus: FR vom 30.11.04

3. Antirassistisches Grenzcamp

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 30.06.2000 00:14
in Forst/Brandenburg vom 29.7. - 6.8.2000
Das Land Brandenburg ist Ziel, weil dort sowohl die Brutalität rassistischen Alltags als auch das Kalkül der Eliten so charakteristisch für die Situation in Deutschland ist. Die Stadt Fort hat 1994 traurige Bekanntheit erlangt, als dort mehrere Flüchtlinge in der Neiße ertranken. Aufschlussreich ist das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung. Sie besitzt die Unverfrorenheit über Rechtsextremismus sowie Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft zu sprechen und von der staatlichen Verantwortung für rassistische Diskurse, autoritäre Sicherheitsfantasien, Abschiebungen, Internierungen und polizeiliche Aufrüstung zu schweigen.

Des Weiteren kreuzen Einwanderungsrouten nach wie vor die polnisch-deutsche Grenze. Sie kennzeichnet das Gebiet eines Grenzregimes, in dem oben und unten in der Regel einträchtig kollaborieren. Zum Beispiel rotteten sich vor einigen Jahren in Forst EinwohnerInnen zu einer Bürgerwehr zusammen, unterstützt und gebilligt vom Bundesgrenzschutz. Überdies ist die Grenzpolizei ein Exempel für die Abschottungspolitik der EU abseits einer öffentlichen Diskussion und Einflussnahme ...

In diesem Rahmen (Anstrengungen unternehmen für offene Grenzen und gleiche politische und soziale Rechte, Red.) muten wir den lokalen Autoritäten, der Bevölkerung, dem BGS und den Institutionen von Wirtschaft und Politik erneut freches Auftreten, fantastische Forderungen und utopische Vorstellungen zu. Die heimeligen Natur- und KleinbürgerInnenidyllen werden wir auf ihren barbarischen Gehalt samt der still schweigenden Duldung und Verharmlosung abklopfen. Wir warten fieberhaft auf die Erklärung, warum in Gegenden, in denen kaum Menschen anderer Nationalität oder Hautfarbe leben, diese Schuld sein sollen an Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit. Wir werden klar stellen, dass auch in Gegenden, wo sie leben, die Verantwortung bei anderen liegt ...

aus dem Aufruf

Grenzcamp 2000, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin. E-mail: FFM@snafu.de

Homepage: www.nadir.org/camp00

33. Widerstandslesung: Das Land vom Tyrannen befreit

abgelegt unter:
erstellt von Hartmut Barth-Engelbart Veröffentlicht am: 03.05.2004 18:20
Die 33. Widerstandslesung am 29.04. mit Dr. Christine Wittrock war mit 176 MitLeserINNEn und zahlreichen neuen Texten ein gelungener Wiedereinstieg, nachdem die 32. Widerstandslesung-schreibung-singung und Ausstellung bei der Kulturkonferenz 'Gegenöffentlichkeit' an der Berliner Universität der Künste stattgefunden hatte. Zusammen mit Konstantin Wecker, Dr. Angelika Haas, Frigga Haug, Palblo Paroudin, Peter Sodann, Manfred Maurenbrecher, Diether Dehm, Dr.Sabine Kebir, Pete Seeger am Telefon, Eckard Spoo u.v.a. (bei Interesse folgt ein ausführlicherer Bericht) Jetzt folgt wieder ein Gedicht, das bei der Widerstandslesung an der Hammerstraßew/AM Freiheitsplatz in Hanau entstanden ist

Vom Tyrannen befreit

Das Land
wird vom
Tyrannen
Befreit

Das Land wird vom Tyrannen befreit
Und wofür
Und wozu
Ist das Land jetzt
Bereit

Von wem
Und wofür
und wozu
und wovon
berfreit

von Steuer?
Von Öl?
Von Trinkwasser
und Krankenhäusern
Bibliotheken
und Universitäten
von Gottes-
Kinder-
Frauenhäusern

Jetzt wird
Das Land
Von den Befreiten
Befreit

Jetzt wird das Land von den Befreiten befreit

Die Befreier
Befreien
Das Land
von den Befreiten

und von einem falschen Genitiv
zu einem richtigen Genozid

ist es nicht so weit
es ist schon so weit



Rentenbefreiung

Jetzt werden die Rentner von den Renten befreit
ein Sieg der sozialen Gerechtigkeit
wer länger lebt soll dafür auch bezahlen
wie viel, kommt raus nach den nächsten Wahlen
doch wer die gewinnt ist einerlei
das Kapital bleibt steuerfrei

&#34;Verhalten der Staatsanwaltschaft – empörend und skandalös&#34

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 01.07.2001 23:51
Zur Aufarbeitung der Geschehnisse um den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai gab es auf einer Pressekonferenz am 7. Juni Stellung-nahmen der Telefonkette gegen Rechts, der Bunten Hilfe, der Jusos und der GEW.
Für die Telefonkette stellte Pfarrer Stoodt fest, dass nur aufgrund der Gegendemonstration die "schönen Worte auf der Kundgebung des Römerbergbündnisses nicht einfach nur schöne Worte" geblieben seien. Das Verhalten der Polizei nannte er widersprüchlich: einerseits habe sie bei den Vorgesprächen erkennen lassen, dass sie nicht traurig darüber sei, wenn genügend Menschen auf der Straße das Vorhaben der Nazis durchkreuzen würden - was schließlich auch funktioniert habe. Dagegen stünde das tatsächliche Verhalten gegenüber den Gegendemonstranten, vor allem der völlig ungerechtfertigte Einsatz an der Hügelstraße nach dem Abzug der Nazis. Vorfälle auf der Naziseite, die anderswo zur Auflösung der Versammlung geführt hätten, seien in Frankurt unbeachtet geblieben. Die Begründung, mit der die Staatsanwaltschaft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen die Polizei ablehnte - der Vorstand des SPD-Unterbzirks hatte Strafanzeige wegen Strafvereitelung im Amt gestellt - nannte er empörend (s. Kasten). Von der Polizei verlangte er in diesem Zusammenhang die Veröffentlichung ihrer Video-Dokumentation der Nazi-Kundgebung an der Bertramstraße.

Der Vertreter der Bunten Hilfe bezeichnete es als einen Skandal, wenn von der Staatsanwaltschaft gegen Teilnehmer der Nazi-Demonstration wegen diverser Straftaten - darunter Volksverhetzung - nicht ermittelt werde, obwohl genügend Beweismittel vorlägen. Man werde entsprechend nachhaken. Er listete einen Katalog polizeilichen Fehlverhaltens auf: Rechtswidrige Kesselbildung, Einschränkung der Demonstrationsfreiheit, Behinderung von Ärzten bei der Ausübung Erster Hilfe sowie von Pressevertretern, Behinderung einer Anwältin in Ausübung ihres Verteidigerinnenrechtes, unzulässige ED-Behandlung, vor allem auch Körperverletzungen im Amt. Zu alledem lägen Zeugenaussagen und ärztliche Atteste vor. Verletzte würden allerdings aus Angst vor der Praxis polizeilicher Gegenanzeigen teilweise auf eigene Anzeigen verzichten.

Jens Rittmeier (Jusos), selbst Opfer ungerechtfertigten polizeilichen Einschreitens, berichtete, ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft (VGF) habe auf Anfrage mitgeteilt, man habe keine Sonderzüge fürdie Nazis bereitgestellt. Vielmehr habe es sich "auf Hinweis der Polizei um Entlastungszüge als Reaktion auf erhöhtes Fahrgastaufkommen" gehandelt. Alle Benutzer hätten ihren Fahrpreis entrichtet. Rittmeier legte Wert darauf, dass aufgeklärt wird, aufgrund welcher Befehlskette es tatsächlich zum Einsatz der Züge gekommen sei. Eine schriftliche Stellungnahme der VGF werde zunächst abgewartet.

Seitens der GEW wurde festgestellt, dass der DGB sich aufgrund interner Diskussionen in seiner Einschätzung der Gegendemonstrationen zwischenzeitlich "bewegt" habe. Er halte mittlerweile sowohl die Kundgebung des Römerbergbündnisses als auch die Gegendemonstration für gerechtfertigt. Benjamin Ortmeier betonte die beispielhafte und vorbildliche Funktion von Pädagogen in der Auseinandersetzung mit den Neonazis. Den jugendlichen Gegendemonstranten sei am 1. Mai ein katastrophales Bild der Polizei vermittelt worden.

-ll-

365 Tage - oder was wurde aus dem Aufstand der Anständigen

abgelegt unter:
erstellt von Raimund Bieker Veröffentlicht am: 15.01.2002 20:41
<p>Seminarreihe gegen Rassismus und Gewalt Die Volkshochschule Offenbach und das Offenbacher Bündnis für Menschlichkeit und Solidarität - gegen rechte Gewalt und Rassismus bieten gemeinsam eine Seminarreihe an, die die Erscheinungsformen rechter Gewalt und des Rassismus näher beleuchten und die Auseinandersetzung damit fördern will.
365 Tage - oder was wurde aus dem Aufstand der Anständigen, überschreibt Kurt Pätzold seinen Eröffnungsvortrag
am Freitag, dem 18. Januar 2002 um 19.00 Uhr
in der Vhs Offenbach - Berliner Straße, schräg gegenüber dem Rathaus - S-Bahn-Marktplatz.

Anmeldungen ab sofort:
Volkshochschule Offenbach
Berliner Str.77
63065 Offenbach
unter Angabe der TEV Nummer.

Für Menschlichkeit und Solidarität
Offenbacher Bündnis
gegen rechte Gewalt und Rassismus
Rückfragen unter Tel:069/893363
E-Mail:offenbach-courage@gmx.de

Teil 1:
"Die aktuelle Struktur und Ideologie von Neonazis am Beispiel der rechten Musikszene"
TEV419
Anneli Hüpenbecker
Freitag, 18:00 - 21:00 Uhr
Termin: 22.02.2002
vhs, Raum 1-14
Keine Gebühr

Teil 2:
"Umgang mit Fremden und Minderheiten in unserer Gesellschaft"
TEV420
Luigi Masala, Leitstelle Zusammenleben in Offenbach
Abdelkader Rafoud, 1.Vors.Ausländerbeirat Of
Matthias Jochheim, IPPNW Ärzte gegen den Krieg
Montag, 18:00 - 21:00 Uhr
Termin: 04.03.2002
vhs, Raum E2-02
Keine Gebühr

Teil 3:
"Die Rolle der Frau im NS-Staat und der neofaschistischen Szene heute"
TEV421
Barbara Leissing
Montag, 18:00 - 21:00 Uhr
Termin: 11.03.2002
vhs, Raum E1-01
Keine Gebühr

Teil 4:
Abschlussabend mit Podiumsdiskussion:
"Aufstehen gegen Rechts, Verhalten gegen rechte Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit"!
Teilnehmer auf dem Podium:
Arno Enzmann, DGB – Kreisvorsitzender,
Conny Wagner, Vertreter Stadtschülerrat,
Barbara Leissing , VVN/BdA,
Robert Galm, Zeitzeuge
Mustafa Korkmaz, Netzwerk gegen Rechts-Ffm
TEV422
Mittwoch, 18:00 - 21:00 Uhr
Termin: 13.03.2002
vhs, Raum E2-02
Keine Gebühr

4. ICAD Konferenz

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erstellt von ICAD Veröffentlicht am: 16.05.2002 22:34
<p>Die 4. ICAD Konferenz beginnt am Internationalen Tag gegen das Verschwindenlassen am 17.05.2002 in Nürnberg. Die Madres del Plaza de Mayo, Argentinien, sowie Delegierte aus Chile, Peru, Kolumbien, Nepal, Palästina, Iran, Irak, Syrien, Äthiopien, Kongo, Togo, Algerien, Nord Zypern, Türkei sowie Frankreich, Schweiz, England und Deutschland nehmen teil.
Schwerpunkt der Konferenz sind die negativen Folgen der Globalisierung auf die Menschenrechte. Diskutiert wird die methodische Anwendung des Verschwindenlassens. Laut ai gibt es weltweit ca. 900.000 Verschwundene.

Referenten:
Dr. Haluk Gerger, Türkei, Autor und Gastdozent Universität Darmstadt,
Estban Cuya, Peru, Journalist, Koordinator der Koalition gegen Straflosigkeit
RAin Renate Hartmann, D Nebenklägerin EU-Kommission Familie Ocak ./. Türkei,
Hatice Guden, England Betroffene von Isolationshaft und Folter in der Türkei

Presseerklärung, 16 Mai 2002

4. Vernetzungstreffen gegen Bildungs- und Sozialabbau

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 07.08.2006 23:55
<p>ArbeitnehmerInnen, Arbeitslose, SozialhilfeempfängerInnen, MigrantInnen, RentnerInnen und Studierende sehen sich derzeit einer Reihe von Maßnahmen des Bildungs- und Sozialabbaus der Hessischen Landesregierung gegenüber. <p>
Die geplante Einführung allgemeiner Studiengebühren in Hessen ist nur eine Facette der Politik der Hessischen Landesregierung, unter der Ideologie der "Eigenverantwortung" in großem Maßstab gesellschaftliche Absicherungen zusammenzukürzen und Lebensrisiken zu privatisieren. Studiengebühren, Unterrichtsgarantie Plus, Privatisierung der Uni-Kliniken und Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse der Be- schäftigten des Öffentlichen Dienstes etc. sind Ausdruck desselben verfehlten politischen Kurses.

Um diesen Angriffen entgegenzuwirken, brauchen wir in Frankfurt und Umgebung ein starkes Bündnis, in dem sich alle Betroffenen und Interessengruppen zusammenschließen, um gemeinsam gegen diese Maßnahmen vorzugehen.

Auf den vorangegangenen Vernetzungstreffen haben bereits eine Reihe an VertreterInnen von Gewerkschaften, Organisationen, Parteien, Initiativen, Betriebs- und Personalräten sowie LehrerInnen, SchülerInnen etc. teilgenommen. Wir möchten auf dem 4. Treffen u.a. die geplanten Proteste im Rahmen der 2. Lesung des Gesetzes zur Einführung von Studiengebühren (voraussichtlich zwischen 12. und 14.9.) sowie weitere Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen für die darauf folgenden Monate diskutieren, planen und für diese mobilisieren.

Der Protest geht weiter! Die sozialen Bewegungen in Frankreich haben gezeigt, dass selbst beschlossene Gesetze unter dem Druck der Öffentlichkeit zurückgenommen werden können.

Deshalb laden wir am
Freitag, 11. August 2006 um 19 Uhr
im DGB-Jugendclub, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 (Gebäuderückseite)
zu einem Vernetzungstreffen aller interessierten Organisationen und Einzelpersonen aus Frankfurt und Umgebung ein.

Einlader: Protestplenum der Uni Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem AStA Uni Frankfurt und dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren Hessen

40 gewalttätige Neonazis marschieren dank Polizei-Einsatz durch das Ostend

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erstellt von Anti-Nazi-Koordination Veröffentlicht am: 06.05.2002 19:24
<p>Dank tätiger Mithilfe der Frankfurter Polizei ist es 40 zum Teil anscheinend bewaffneten und gewalttätigen Neonazis unter ihrem "Führer" Christian Worch gelungen, am Samstag, 4. Mai auf einer stark verkürzten Demonstrationsroute durch das Ostend zu marschieren. Etwa 1000 GegendemonstrantInnen aus einem gegenüber dem 1. Mai zuvor politisch noch weiter in die Breite gewachsenen Aktionsbündnis, im Lauf von nur zwei Tagen mobilisiert, versuchten 9 Stunden lang im strömenden Regen, in großer Einheit und Disziplin, den Nazi-Aufmarsch in einem für seine jüdische Vergangenheit berühmten Frankfurter Stadtteil an verschiedenen Stellen und ohne jede Gewaltanwendung zu blockieren. Sie waren darin insoweit erfolgreich, als es ihnen durch mindestens einen Blockadepunkt auf der Demonstrationsroute der Nazis gelang, diese drastisch zu verkürzen.
Ohne die Mithilfe der Polizei für die Nazis hätten sie niemals ihre Demonstration durchführen können. Der noch am 1. Mai in der Presse beschworene Nimbus der kooperativen und "cleveren" Frankfurter Polizei dürfte damit für lange Zeit dahin sei. Im Zusammenhang mit den antifaschistischen Aktionen kam es zu einem klaren Fall von Zensur gegen den Sender Radio X.

Der folgende Bericht aus Sicht der Anti-Nazi-Koordination erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt aber aus unserer Sicht die wesentlichen Ergebnisse dieses Tages zur Diskussion.

Die Phase der Mobilisierung
Seit Donnerstag, 2. Mai, 10 Uhr vormittags war klar, dass der Frankfurter Ordnungsbehörde eine Anmeldung Christian Worchs für eine Demonstration am 4. Mai, 12 Uhr vom Hauptbahnhof zum Frankfurter Bankenviertel vorlag. Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination traten daraufhin mit der Antifa und dem Deutschen Gewerkschaftsbund in Kontakt, alarmierten die Telefonkette gegen Rechts und veröffentlichten die Anmeldung der Nazis durch eine Pressemeldung, in der nach Absprache mit den genannten Bündnispartnern zu einer Platzbesetzung des Hauptbahnhofvorgeländes für Samstag, 10 Uhr sowie zu einer Aktionsberatung für den folgenden Tag, 16 Uhr in der Katharinenkirche aufgerufen wurde.
Schon wenige Stunden später rief der DGB Region Rhein-Main über seine gesamten Informationskanäle zur Beteiligung an dieser Aktion auf. Die noch vom 1. Mai bewährte organisatorische Infrastruktur, besonders die Infotelefonnumern im Büro der Frankfurter IG Metall, wurden im Lauf des folgenden Tages wieder in Kraft gesetzt und funktionierte. Eine für den Aktionstag entscheidenden Hilfe war in dieser Phase, dass der SPD-Ortsverein Ostend von sich aus im Lauf des 2. Mai "auf Verdacht" den Danziger Platz, die Weseler Werft, den Parlamentsplatz und den Alfred-Brehm-Platz im Ostend für eigene Veranstaltungen beantragte - wie sich später herausstellte, war zu diesem Zeitpunkt der Danziger Platz allerdings von den Nazis bereits ersatzweise für den Hauptbahnhofsvorplatz beantragt worden.

Aktionsvorbereitung / Aktionsberatung
Die sich durch vielfältige Absprachen im Lauf des 3. Mai herauskristallisierende Planung für den 4. Mai sah vor, die Mobilisierung für eine Platzbesetzung des Hauptbahnhofs zugunsten einer Besetzung der sich im Lauf des Tages als immer wahrscheinlicher abzeichnenden "Ersatzroute" durch das Ostend aufzugeben. Für den Hauptbahnhofbereich war nur noch ein Infopunkt vorgesehen, von dem aus zwischen 10 und 12 Uhr hierher kommende Gegendemonstranten über die aktuellen Orte der Gegenaktionen informiert werden sollten. Die Auflagen der Ordnungsbehörde sahen zu dieser Zeit (Freitagnachmittag) noch vor, dass die Nazis vom Ostbahnhof aus sich am Danziger Platz versammeln sollten, dessen Besetzung Ziel der Gegenaktionen sein sollte. Nachdem wir durch einen Kontakt mit einem Rechtsanwalt der Bunten Hilfe im Lauf des nachmittags erfuhren, dass der Alfred-Brehm-Platz von der SPD zu einer Veranstaltung angemeldet worden war, beschlossen wir, sofort diesen Platz für 12 Uhr als Treffpunkt für alles weitere zu veröffentlichen und auch über das Infotelefon der IG Metall bekannt zu geben.
Bei einer Aktionsberatung um 16 Uhr in der Katharinenkirche wurde von den etwa 70 Anwesenden, darunter Peter Gingold, Harald Fiedler, etlichen am 1. Mai als offizielle DemonstrationsbeobachterInnen akkreditierte Menschen, vielen Mitgliedern der Anti-Nazi-Koordination und der Antifa der Plan einer Besetzung der zu diesem Zeitpunkt detailliert bekannten Demonstrationsroute gebilligt, der Treffpunkt für die Aktion aber auf 11 Uhr korrigiert (weshalb der DGB, dessen Informationen zu diesem Zeitpunkt bereits veröffentlicht war, für 12 Uhr, die Anti-Nazi-Koordination für 11 Uhr zum Treffen aufrief). Informationen über die Situation im Ostend, die im Lauf des späten Abends und über Nacht gesammelt werden konnten besagten, dass es im gesamten Bereich des Ostends zu weiträumigen Absperrungen durch die Polizei kommen würde.

Der Verlauf der Aktionen im Ostend
Der Tag begann mit der Nachricht, dass der VGH in Kassel die von der Stadt verfügten Auflagen für die Nazis in skandalöser Weise gelockert hatte: den Nazis war nun eine Demo-Zeit von 15 - 20 Uhr (vorher: 15 - 17 Uhr) eingeräumt, das Marschieren im Gleichschritt sowie das Mitführen von Trommeln ausdrücklich erlaubt worden. Außerdem war die Demonstrationsroute deutlich verlängert worden und kam nun dem Alfred-Brehm-Platz im Bereich der Strasse "Am Tiergarten" sehr nahe.
Zwischen 9 und 10 Uhr waren das Infotelefon der Antifa, das Infotelefon der IG Metall mit drei KollegInnen sowie einem Vertreter der Antifa, der Infopunkt am "Kaisersack" vor dem Hauptbahnhof mit drei KollegInnen der IG Metall und einigen Mitgliedern des "Linksruck" besetzt. In diesem Zeitraum gelang es einer Gruppe von "Falken", sich mit einem mit Lautsprecheranlage ausgestatten LKW nur 50 Meter von der Demoroute im Bereich Habsburger Allee - Rhönstrasse zu platzieren, wo sich aber zu diesem Zeitpunkt nur wenige GegendemonstrantInnen einfanden. Die Falken wurden etwa eine Stunde später von der Polizei ultimativ zum Verlassen dieses Blockadepunktes aufgefordert, hatten keine Chance, sich dieser Aufforderung zu entziehen, wenn sie sich nicht einkesseln lassen wollten und trafen etwa um 11 Uhr unter Polizeibegleitung am Alfred-Brehm-Platz ein, wo sich ab etwa 10.15 ein LKW des DGB mit Lautsprecher befand. Ab 11 Uhr sammelten sich dort zunächst etwa 300 Personen. Aus dem Bereich der Innenstadt kam bis ca. 11.45 ein am Hauptbahnhof zusammengestellter spontaner Demonstrationszug von etwa 300 Menschen ein, darunter zahlreichen GewerkschafterInnen und des "Linksruck". Die Zahl der GegendemonstrantInnen wuchs wenig später auf insgesamt etwa 1000 Menschen an. Eine Besichtigung des Situation vor Ort ergab als einzige erkennbare Chance, die Demoroute zu erreichen und zu besetzen, durch die Hölderlinstrasse und Hanauer Landstrasse die Zobelstrasse zu erreichen und zu blockieren. In diesem Sinne sprachen sich auch während der Eröffnung der Veranstaltung auf dem Alfred-Brehm-Platz hinter der Bühne Menschen aus dem ganzen Spektrum der Gegenaktionen über das weitere Vorgehen ab. Nachdem Harald Fiedler (DGB) die Versammlung eröffnet hatte hielt Peter Gingold (Kommunist aus jüdischer Familie, antifaschistischer Widerstandskämpfer und Mitglied der Résistance) eine kämpferische Rede. Spontan ging dann eine Gruppe von Menschen in die abgesprochene Richtung los, der binnen Minuten alle anderen folgten. Der gesamte Zug traf kurz hinter der Einmündung der Hölderlinstrasse auf die Hanauer Landstrasse in östlicher Richtung auf eine zu diesem Zeitpunkt (etwa 12.15 Uhr) noch nicht besonders starke Polizeikette, die aber in kürzester Zeit durch Absperrgitter, weitere PolizistInnen mit Helmen und Schilden, einem Wasserwerfer und einem "Lautsprecherteam" verstärkt wurde. An dieser Stelle wäre es durch höhere Geschwindigkeit und Entschlossenheit möglich gewesen, ein ganzes Stück näher an die Demonstrationsroute der Nazis heranzukommen (Zobelstrasse, etwa 200 Meter entfernt).
So aber hielt der ganze Zug an dieser Stelle. Verhandlungen mit der Polizei bis in die Polizeiführung hinauf führten zu nichts: uns wurde wieder und wieder erzählt, die Polizei sei gehalten, das Abstandsgebot zwischen Nazis und uns zu realisieren. Gefragt, auf welche Meterzahl sich das beliefe, erhielten wir zur Antwort, das sei etwa Steinwurfweite - angesichts des Abstands zur Zobelstrasse also durchaus verhandlungsfähig. Dennoch war die Polizei auch im Gespräch mit Lisa Abendroth, Franz Frey und Harald Fiedler direkt an der Absperrung nicht bereit, auch nur einen Meter zurückzuweichen. Nun versuchten von hier verschiedene etwa 50 bis 100 Menschen große Gruppen, koordiniert untereinander und durch das Infoteam im Büro der IG Metall, dezentral Blockadepunkte auf der Demoroute zu erreichen, was, mit der einzigen oben erwähnten Ausnahme im Bereich Ostbahnhofstrasse - Hanauer Landstrasse, nicht gelang.
Es war die ganze Zeit über ziemlich kalt und regnete unablässig, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Mitglieder der Baptistischen Gemeinde (Am Tiergarten) stellten ihre Kirche zum Aufwärmen bereit und verteilten Kaffee. (Später "beschallten" sie die vorüber ziehende Nazidemo mit Gospelmusik und der Bergpredigt!) Für diese spontane Hilfe herzlichen Dank und auf hoffentlich weiterhin gute Zusammenarbeit!

Inzwischen entwickelte sich im ganzen Bereich rund um die Demonstrationsroute der Nazis an mehreren Stellen eine neue Situation: an zwei Stellen der Sonnemannstrasse, in der Waldschmidtstrasse, in der Höderlinstrasse/Hanauer Landstrasse sowie Hanauer Landstrasse / Hagenstrasse und an etlichen anderen Stellen standen sich GegendemonstrantInnen und Polizei gegenüber. Dadurch wurde es immer schwieriger, den Danziger Platz zu erreichen, wo zwischen 14 und 15 Uhr sich ganze 20 Nazidemonstranten eingefunden hatten und wie gehabt von der Polizei sorgfältig gefilzt wurden. Nachdem wir durch DemobeoachterInnen am Danziger Platz erfahren hatten, dass sich Christian Worch noch nicht dort eingefunden hatte, beschlossen wir, durch möglichst vollständige Blockierung aller Zugangswege zum Danziger Platz zu verunmöglichen, dass der große "Führer" rechtzeitig zu seiner eigenen Veranstaltung kommen könnte - letztlich ein Spiel auf Zeit mit Abpfiff um 20 Uhr. Diese Planung ging zunächst auf und nach einiger Zeit gab es für Worch keine Möglichkeit mehr, an den Danziger Platz zu kommen.

Worch war inzwischen in der Nähe eingetroffen und fuhr in einem roten Auto mit Hamburger Kennzeichen, gefolgt von etwa sieben weiteren PKW mit Nazis hektisch in der Gegend herum auf der Suche nach einem Durchkommen zum Danziger Platz. Am Alfred-Brehm-Platz kam es dabei nach Augenzeugenberichten zu der unglaublichen Szene, dass Worch in unmittelbarer Nähe einer Gruppe jugendlicher GegendemonstrantInnen aus dem Auto sprang und diese mit einem Fahrrad-Stahlbügelschloss oder einer Eisenstange angriff. Bei anderen Nazis sollen Baseballschläger im Auto gesichtet worden sein. Worch wurde in kürzester Zeit von GegendemonstrantInnen umringt, dann aber von der Polizei "befreit", die sich anschließend bei den GegendemonstrantInnen dafür bedankte, dass sie "Führer" Worch nichts getan hatten.
Sowie Worchs Angriff auf DemonstrantInnen bei uns bekannt geworden war, nahmen wir Kontakt mit Polizeirat Michael Hallstein auf und berichteten ihm das. Hallstein versicherte, er werde Worch, sollte er mit entsprechenden Gegenständen angetroffen werden, aus dem Verkehr ziehen. Nichts dergleichen geschah später, sondern das genaue Gegenteil (s.u.)!

Inzwischen wurden die etwa 20 Nazidemonstranten auf dem Danziger Platz ohne ihren Chef nervös und bedrohten Polizeibeamte mit Dienstaufsichtsbeschwerden, sollte Worch nicht zu ihnen durchgelassen werden.

In dieser Situation, die in kurzen Abständen immer wieder mithilfe von Megafondurchsagen an den Absperrstellen allen GegendemonstrantInnen bekannt gemacht wurde, kam es dann zu einem Blockadedurchbruch - aber nicht etwa durch GegendemonstrantInnen an einer Polizeiabsperrung, sondern genau umgekehrt. Der Autokonvoi mit Worch an der Spitze wurde im Bereich Ostparkstrasse Richtung Danziger Platz nach mehreren Augenzeugenberichten von Polizeibeamten mit Knüppeln eskortiert und mithilfe heftigen Schlagstockeinsatzes durch eine dort stehende Blockadestelle hindurch "geleitet", so dass er nun auf den Danziger Platz gelangen konnte. Schnell entwickelte sich dabei eine heftige Prügelei zwischen Polizei und GegendemonstrantInnen, in deren Gefolge etwas über 20 Menschen festgenommen wurden.

An allen Blockadepunkten rings um die Demoroute verschärfte sich auf diese Nachricht hin die Stimmung erheblich. Wir verlangten an der Hanauer Landstrasse / Hölderlinstrasse erneut, zur Zobelstrasse vorgelassen zu werden, um dem nun zu befürchtenden Naziaufmarsch wenigstens direkt unsere Wut ausdrücken zu können, was natürlich nicht nur abgelehnt, sondern auch provokatorischer Weise durch das Verlesen der aktuellen Fußballergebnisse vom Lautsprecherwagen der Polizei beantwortet wurde.
Die Wut der DemonstrantInnen wurde noch größer, als in diesem Augenblick bekannt wurde, dass Radio X, von wo aus den Tag über aktuelle Infos über den Stand der Dinge gesendet werden sollten, von der Polizei mit einem Zwangsgeld von € 5000,- bedroht worden war, sollte es damit fortfahren.

Beides, dieser Eingriff in die Pressefreiheit unmittelbar nach dem "Tag der Pressefreiheit" sowie die groteske Situation, dass die Polizei, die uns den ganzen Tag über mit Helmen auf dem Kopf und Knüppeln in der Hand immer wieder zur Gewaltfreiheit aufgefordert hatte, nun aber den inzwischen in Gestalt von Worch direkt gewalttätig gewordenen Nazis die Möglichkeit, ihre Veranstaltung beginnen lassen zu können, mit einem von den DemonstrantInnen und ihrem disziplinierten Verhalten in keiner Weise provozierten Knüppeleinsatz durchgesetzt hatte, sollte dem Mythos von der Frankfurter Polizei, die es im vergangenen Jahr und am diesjährigen 1. Mai eigentlich gewesen sei, die die Naziaufmärsche verhindert habe, und die in der Presse dafür gefeiert worden war, ein Ende bereiten.
Am 4. Mai 2002 steht trotz aller Lobhudelei zB. in der "Frankfurter Sonntagszeitung" für alle FrankfurterInnen sichtbar fest: die zu diesem Zeitpunkt etwa 30 Nazis am Danziger Platz hätten ohne direkte Knüppelhilfe durch die Polizei ihre Veranstaltung noch nicht einmal eröffnen können! Wir verurteilen diesen Umstand entschieden und fordern Auskunft darüber, wieso es Sache der Polizei ist, einer am selben Tag gewalttätig aufgetretenen Gestalt wie Worch, die es nicht schafft, rechtzeitig zu einer von ihm angemeldeten Versammlung zu kommen, dies doch noch zu ermöglichen!

Auf dem Danziger Platz spielte sich inzwischen die gleiche Szene ab, wie am 1.Mai an der Mainkur in Fechenheim. Dann, nach der peniblen und zeitaufwendigen Personenkontrolle schickten sich etwa 40 Nazis an, ihre genehmigte Demo durch das Ostend mit seiner reichen jüdischen Tradition, seinem heute hohen MigrantInnenanteil an der Bevölkerung und in unmittelbarer Nähe der Grossmarkthalle, von wo aus während des Faschismus etwa 12.000 Jüdinnen und Juden ins Gas abtransportiert worden waren, abzulatschen - ihnen gegenüber etwa 1000 GegendemonstrantInnen, die von mindestens ebenso vielen PolizistInnen auf Abstand gehalten werden mussten. Ihre Demoroute wurde verkürzt, denn die Blockadestelle auf der ursprünglichen Route im Bereich Ostbahnhofstrasse / Hanauer Landstrasse wurde nach Zusage durch die Polizeiführung nicht abgeräumt.

Während der Nazidemo selber wurde in mindestens einem Bereich ein Versuch, die Polizeisperre im Bereich Waldschmidtstrasse zu durchbrechen, abgebrochen, nachdem bekannt geworden war, dass der Naziaufmarsch inzwischen den Ostbahnhof erreicht hatte.

Wir trafen uns dann noch auf dem Alfred-Brehm-Platz zu einer improvisierten Abschlusskundgebung, auf der Harald Fiedler für den DGB und Hans Christoph Stoodt für die Anti-Nazi-Koordination unterschiedliche Akzente für die Auswertung des Tages setzten.

Auswertung / Perspektiven
Als erstes Ergebnis bleibt festzuhalten, dass wir unser Ziel, die Nazidemonstration zu verhindern, nicht erreicht haben. Im Unterschied zur Situation am 1. Mai in Fechenheim haben wir es nicht geschafft, frühzeitig einen zentralen, am Anfang gelegenen Punkt der Demoroute der Nazis zu besetzen und in Verhandlungen mit der Polizei durch hinreichend vorhandene Kräfte auch zu halten bzw. es für die Polizei und ihr Image unattraktiv erscheinen zu lassen, uns von einem solchen Punkt zu räumen.

Hierfür gibt es beim ersten Hinschauen zwei Gründe:
a) wir waren zu spät da - von heute aus gesehen hätte unsere einzige Chance darin bestanden, die Demoroute schon in der Nacht oder am frühen Morgen zu besetzen - ziemlich aufwendig angesichts des verfügten Demo-Endes der Nazis um 20 Uhr. Das hätte bedeutet, einen oder mehrere Blockadepunkt für etwa 20 Stunden lang halten zu müssen;
b) als wir eine gewisse Chance gehabt hätten, auch gegen den Willen der Polizei die Demoroute der Nazis zu erreichen, haben wir uns damit nicht durchgesetzt.

Dieser Tatsache stehen aber auch positive Ergebnisse gegenüber. Die antifaschistische Bewegung in Frankfurt ist breiter, größer und handlungsfähiger geworden, als sie vor einem Jahr war. Es bahnt sich eine regelmäßige Zusammenarbeit zwischen Anti-Nazi-Koordination, DGB und Antifa an, die bei voller Unabhängigkeit und zum Teil großen politischen Unterschieden aller Teile dieses Spektrums im Kern inzwischen in dem einen Punkt einig ist, Nazi-Auftritte aller Art in Frankfurt nicht zuzulassen, sondern direkt zu behindern, wenn möglich zu verhindern. Dieser aktionsorientierte Ansatz scheint sich zu bewähren und sollte von uns weiter verfolgt werden.

In der praktischen Arbeit haben wir inzwischen fast schon so etwas wie eine Routine der Zusammenarbeit und der Mobilisierung entwickelt, die mit verhältnismäßig einfachen Mitteln gut funktioniert und uns während der Aktion auch gegenüber Polizei und Medien aktiv auftreten lässt. Das wird sich im Lauf der Zeit auszahlen, besonders dann, wenn es uns gelingt, Kontakte zu MedienvertreterInnen auszubauen. Diese Frage ist von politischer Bedeutung, weil wir es nur so schaffen können, das immer wieder veröffentlichte Stereotyp von "gewalttätigen" AntifaschistInnen aufzuweichen und schließlich dahingehend zu korrigieren, dass regelmäßig nicht wir es sind, von denen Gewalt bei Aktionen gegen Nazis ausgeht.

Unsere im gesamten Spektrum der beteiligten Strömungen gesehen sicherlich unterschiedlich effektive Mobilisierungsfähigkeit hat sich positiv entwickelt. Nach dem 1. Mai hätten viele lieber etwas Schöneres getan, als sich noch mal für Stunden in den Regen zu stellen und kamen trotzdem, von Kirchengemeinden über die SPD, und DGB-GewerkschafterInnen (letztere beide mit zum Teil hochrangigen FunktionsträgerInnen), Jugendorganisationen, dem gesamten Spektrum der Anti-Nazi-Koordination, der Antifa bis hin zur anarchistischen Linken.
Und man muß sehen: am 1. Mai waren 1500 Faschisten angekündigt - es kamen 400 und wir waren 2000 - 3000. Nur drei Tage später waren 200 angekündigt - es kamen 40 und wir waren 1000. Wenn das so weitergeht, kommt Worch demnächst allein. Und wenn ihn dann die Polizei nicht wie diesmal schützend auf die Demoroute geleitet...

Und damit wären wir abschließend bei den beiden großen Skandalen dieses Tages - der Bedrohung von Radio X und dem Knüppeleinsatz für Worch, der es ihm überhaupt erst ermöglicht hat, seine großartige Demo durchzuführen, die mit seiner der Polizei voll und ganz bekannten Amokfahrt durch das Ostend einschliesslich eines bewaffneten Angriffs auf Jugendliche begonnen hatte. Zu erklären, warum die Polizei trotz der Kenntnis dieser Tatsachen Worch den Weg durch einen Blockadepunkt freigeräumt hat, müssen wir in den kommenden Tagen durch hartnäckiges Nachfragen zu ihrem Problem machen.

Und ansonsten gilt weiter: je bunter, einiger und entschiedener wir auftreten, desto weniger braun geht es in Frankfurt zu!

Klaus Jung - Hans Christoph Stoodt - Karin Ruck, Sprecherin/Sprecher
Anti-Nazi-Koordination Frankfurt, 6. Mai 2002

40 Jahre &#132;express&#147; 16. November, 14 Uhr, Uni Frankfurt, KOZ

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 06.11.2002 18:15
14.30 Uhr Uhr: Budenzauber?<br> Oder: Kontrapunkte zur Geschichte der so genannten &#132;BG&#147;-Linken, des &#132;express &#150; Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit&#147; und der Notwendigkeit einer Neuerfindung des Gewerkschaftsgedankens im neu gewandeten Kapitalismus

Die Konflikte und die Erfahrungen von KollegInnen in Betrieben und Verwaltungen sowie in der gewerkschaftlichen Arbeit politisch ernst nehmen &#150; das war und ist der rote Faden in der Geschichte des express. Ohne Zweifel sind die Betriebsgruppen, die kritischen KollegInnen im Betrieb und in den Gewerkschaften in die Jahre gekommen, sie sind weniger geworden und haben aufgrund ihrer Erfahrungen die Handlungsfelder bzw. ihre politische Praxis verändert. Und der programmatische Untertitel des express - &#132;sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit&#147; &#150; als Produkt aus Zeiten eines gesellschaftlichen &#132;Gärungs- und Aufbruchsprozesses&#147; steht bei vielen ZeitgenossInnen heute nicht (mehr) im besten Ruf, bei anderen, jüngeren stößt er eher auf Verwunderung.<br> Doch bei einem Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse zeigt sich: Die &#132;soziale Frage&#147; ist keineswegs perdu (...) Mit VertreterInnen aus der betrieblichen und gewerkschaftlichen Linken wollen wir über ihre eigenen Erfahrungen bzw. unterschiedlichen Wege und darüber diskutieren, was sich geändert hat, was falsch war oder brauchbar bleibt an der Perspektive des express.<br> Angefragt: Anton Kobel (ehem. HBV, jetzt ver.di-Mannheim), Wolfgang Schaumberg (GOG Bochum, ehem. Betriebsrat bei GM/Opel Bochum), Helmut Weiss (MEK Software, ver.di Dortmund, Labournet)<br> 16.30 Uhr: Niemandsland?<br> Globalisierungskritik, Emanzipation und gewerkschaftlicher Internationalismus auf Augenhöhe des Weltmarkts<br> Selten hatten es internationalistische Ansätze so leicht, Gehör zu finden, wie heute, wo die allseitige Abhängigkeit der Individuen im Weltmaßstab erfahrbare Wirklichkeit zu werden beginnt und zugleich die Grundlagen der keynesianisch-etatistischen Integrations- und Befriedungsformen in den Staaten der &#132;Minority World&#147; erodieren. An deren Stelle ist jedoch auf globaler Ebene kein vergleichbares politisches Konzept getreten, sondern mit dem Neoliberalismus ein Zustand, der beständig neue Widersprüche, soziale und demokratische Legitimationsdefizite produziert. (...) Geht es um neue Regulationsformen, eine Begrenzung des Marktes, den Ausbau internationaler Rechte oder Sozialklauseln, nun auf supranationaler statt auf staatlicher Ebene? Ist es sinnvoll, von der Aufhebung von (National-)Staatlichkeit in Richtung einer Weltinnenpolitik zu reden, wie dies etwa Negri/Hardt tun (...) Oder gehörte der Weltmarkt nicht von Anfang an zu den Konstitutionsvoraussetzungen kapitalistischer Produktion (...)? Wie sieht es aus auf der Rückseite des schönen Scheines der &#132;immateriellen&#147;, &#132;vernetzten&#147; und &#132;virtualisierten&#147; Produktion? Was heißt heute gewerkschaftlicher Internationalismus der Basis (...)?<br> Angefragt: Jens Huhn (Transnationals Information Exchange, TIE), Joachim Hirsch (Universität Frankfurt) Boy Luethje (Insititut für Sozialforschung Frankfurt)<br> ab 18.30 Uhr: Büffet, Gesang,<br> Musik open end<br> aus der Einladung

4000 Info-Briefe an Haushalte in Bornheim und Ostend verteilt

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erstellt von Bürgerinitiative f.d.Altenpflegeheim der Heilandsgemeinde Veröffentlicht am: 06.07.2003 09:04
Die "Bürgerinitiative für das Altenpflegeheim Heilandsgemeinde" sammelt nun seit zwei Wochen an Info-Ständen die notwendigen Unterschriften für ein Bürgerbegehren im Ortsbezirk 4. Ziel dabei ist es, eine öffentliche Anhörung im Ortsbeirat 4 zum geplanten Neubau des Altenpflegeheimes an der Saalburgallee (ehemals Altenpflegeheim Heilandsgemeinde) durchzusetzen.

Darüber hinaus sind die Unterschriftenlisten z. Zt. in Bornheimer Geschäften ausgelegt und die Liste kann unter www.bornheim-mitte.de aus dem Internet herruntergeladen werden. Dazu wurden in den letzten Tagen 4000 Info-Briefe mit Unterschriftenliste an entsprechend viele Haushalte in Bornheim und Ostend verteilt. Am 01. August 2003 um 19:30 Uhr ist eine Diskussionsveranstaltung geplant, die der Frage nachgehen soll, welche Bedeutung eine stadtteilorientierte und wohnortnahe Altenarbeit für die alten und pflegebedürftigen Menschen in Frankfurt hat. Der Veranstaltungsort und die Teilnehmer des Podiums werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Unterschriftensammlung ist inzwischen bei den BürgerInnen des Stadtteils bekannt und viele suchen uns extra dazu auf um ihre Unterschrift leisten zu wollen. In den vielen persönlichen Gesprächen und an den Info-Ständen äußern sich die Bornheimerinnen und Bornheimer immer wieder empört über die ungeklärte Situation des Altenheimes an der Saalburgallee. Für alle ist es unverständlich, daß die Bewohner des beliebten Hauses nach Sachsenhausen umquartiert wurden während wenige Tage später ein Offenbacher Altenpflegeheim in das Gebäude eingezogen ist und daß ganze sich dabei nun derart hinzieht. Das die Hauptbetroffenen (Frankfurter Diakonie-Kliniken=FDK und evangelischer Regionalverband) sich in der Sache nicht äußern, empfinden alle die bisher unterzeichnet haben als "schlechten Stil der nichts Gutes ahnen läßt" gegenüber einer Öffentlichkeit die informiert sein will. Auch die bisher bekanntgewordenen Vorstellungen der FDK ein Altenzentrum ohne Außengelände und mit stadtweiter Belegung durch ihre eigenen Krankenhäuser, stoßen bei den Menschen auf Unverständnis. Die Aktion der Bürgerinitiative für ein Bürgerbegehren im Stadtteil wird von sehr vielen Menschen ausdrücklich begrüßt. Die Menschen sehen in dem angestrebten Bürgerbegehren und dieser öffentlichen Diskussion um den Neubau des Altenpflegeheimes an der Saalburgallee eine Chance und hoffen das dadurch die Beteiligten zum Umdenken bewogen werden. Viele Angehörige und Bekannte der Bornheimer Heimbewohner die im November 2001 nach Sachsenhausen umgesiedelt wurden besuchen den Infostand und beklagen, daß in dem dortigen Altenpflegeheim (Oberin-Martha-Keller-Haus) die Zimmer zwar größer und schöner sind, ansonsten alles nur schlechter aber dafür teurer geworden sei. Es gäbe seit zwei Jahren kein Sommerfest für die Bewohner. Das Sommerfest des Altenheims an der Saalburgallee war stets ein Ereignis für die ganze nähere Umgebung des Altenpflegeheimes. Auch in diesem Jahr ist nichts vorgesehen. Es gibt keine Sonntagsmatineen mehr, die in Bornheim stets große Aufmerksamkeit fanden durch die Teilnahme prominenter Gäste von OB Petra Roth über Ignatz Bubis, Elmar Gunsch, die Lottofee Franziska Reichenbacher bis zu Joschka Fischer. Es findet keinerlei Öffnung des Altenpflegeheimes in den Stadtteil Sachsenhausen statt. Es gibt keine regelmäßige Angehörigenabende mehr. Es finden keine Ausflüge für die Bewohner nach Bornheim statt. Es findet keine Trauerarbeit mehr statt. Bewohner und deren Angehörige erfahren oft erst Tage später wenn andere Bewohner verstorben sind. Viele empfinden die bauliche Aufteilung des Altenheimes (1. und 4. OG, dazwischen die Diakonissen) wenig Gemeinschaftsfördernd. Zuletzt scheint auch am Bau selbst gepfuscht worden zu sein, da in einem der beiden Speisesräume ein Teil der Decke heruntergefallen ist und das nach weniger als 2 Jahren seit Fertigstellung des Baues. Hierbei handelte es sich nur um sehr viel Glück, daß keiner der BewohnerInnen direkt zu Schaden gekommen ist. Alles in allem zeigen die Menschen wenig Vertrauen in die bisherige Altenarbeit der Frankfurter Diakonie-Kliniken und hoffen das die Unterschriftensammlung erfolgreich Zuende geführt wird und das am Ende wieder ein menschliches Altenpflegeheim an der Saalburgallee entsteht. Walter Curkovic-Paul BI Am Stiegelschlag 5 60385 Frankfurt am Main Tel. und Fax: 069-4693211 Handy: 0171-6594610 http://www.curkovic-paul.de Neu !! http://www.bornheim-mitte.de Darüber hinaus sind die Unterschriftenlisten z. Zt. in Bornheimer Geschäften ausgelegt und die Liste kann unter www.bornheim-mitte.de aus dem Internet herruntergeladen werden. Dazu wurden in den letzten Tagen 4000 Info-Briefe mit Unterschriftenliste an entsprechend viele Haushalte in Bornheim und Ostend verteilt. Am 01. August 2003 um 19:30 Uhr ist eine Diskussionsveranstaltung geplant, die der Frage nachgehen soll, welche Bedeutung eine stadtteilorientierte und wohnortnahe Altenarbeit für die alten und pflegebedürftigen Menschen in Frankfurt hat. Der Veranstaltungsort und die Teilnehmer des Podiums werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Unterschriftensammlung ist inzwischen bei den BürgerInnen des Stadtteils bekannt und viele suchen uns extra dazu auf um ihre Unterschrift leisten zu wollen. In den vielen persönlichen Gesprächen und an den Info-Ständen äußern sich die Bornheimerinnen und Bornheimer immer wieder empört über die ungeklärte Situation des Altenheimes an der Saalburgallee. Für alle ist es unverständlich, daß die Bewohner des beliebten Hauses nach Sachsenhausen umquartiert wurden während wenige Tage später ein Offenbacher Altenpflegeheim in das Gebäude eingezogen ist und daß ganze sich dabei nun derart hinzieht. Das die Hauptbetroffenen (Frankfurter Diakonie-Kliniken=FDK und evangelischer Regionalverband) sich in der Sache nicht äußern, empfinden alle die bisher unterzeichnet haben als "schlechten Stil der nichts Gutes ahnen läßt" gegenüber einer Öffentlichkeit die informiert sein will. Auch die bisher bekanntgewordenen Vorstellungen der FDK ein Altenzentrum ohne Außengelände und mit stadtweiter Belegung durch ihre eigenen Krankenhäuser, stoßen bei den Menschen auf Unverständnis. Die Aktion der Bürgerinitiative für ein Bürgerbegehren im Stadtteil wird von sehr vielen Menschen ausdrücklich begrüßt. Die Menschen sehen in dem angestrebten Bürgerbegehren und dieser öffentlichen Diskussion um den Neubau des Altenpflegeheimes an der Saalburgallee eine Chance und hoffen das dadurch die Beteiligten zum Umdenken bewogen werden. Viele Angehörige und Bekannte der Bornheimer Heimbewohner die im November 2001 nach Sachsenhausen umgesiedelt wurden besuchen den Infostand und beklagen, daß in dem dortigen Altenpflegeheim (Oberin-Martha-Keller-Haus) die Zimmer zwar größer und schöner sind, ansonsten alles nur schlechter aber dafür teurer geworden sei. Es gäbe seit zwei Jahren kein Sommerfest für die Bewohner. Das Sommerfest des Altenheims an der Saalburgallee war stets ein Ereignis für die ganze nähere Umgebung des Altenpflegeheimes. Auch in diesem Jahr ist nichts vorgesehen. Es gibt keine Sonntagsmatineen mehr, die in Bornheim stets große Aufmerksamkeit fanden durch die Teilnahme prominenter Gäste von OB Petra Roth über Ignatz Bubis, Elmar Gunsch, die Lottofee Franziska Reichenbacher bis zu Joschka Fischer. Es findet keinerlei Öffnung des Altenpflegeheimes in den Stadtteil Sachsenhausen statt. Es gibt keine regelmäßige Angehörigenabende mehr. Es finden keine Ausflüge für die Bewohner nach Bornheim statt. Es findet keine Trauerarbeit mehr statt. Bewohner und deren Angehörige erfahren oft erst Tage später wenn andere Bewohner verstorben sind. Viele empfinden die bauliche Aufteilung des Altenheimes (1. und 4. OG, dazwischen die Diakonissen) wenig Gemeinschaftsfördernd. Zuletzt scheint auch am Bau selbst gepfuscht worden zu sein, da in einem der beiden Speisesräume ein Teil der Decke heruntergefallen ist und das nach weniger als 2 Jahren seit Fertigstellung des Baues. Hierbei handelte es sich nur um sehr viel Glück, daß keiner der BewohnerInnen direkt zu Schaden gekommen ist. Alles in allem zeigen die Menschen wenig Vertrauen in die bisherige Altenarbeit der Frankfurter Diakonie-Kliniken und hoffen das die Unterschriftensammlung erfolgreich Zuende geführt wird und das am Ende wieder ein menschliches Altenpflegeheim an der Saalburgallee entsteht. Walter Curkovic-Paul BI Am Stiegelschlag 5 60385 Frankfurt am Main Tel. und Fax: 069-4693211 Handy: 0171-6594610 http://www.curkovic-paul.de Neu !! http://www.bornheim-mitte.de

45 Gedichte bei 67. Widerstandslesung in Hanau beschlagnahmt

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erstellt von Hartmut Barth-Engelbart Veröffentlicht am: 11.12.2004 19:29
noch etwas beklommen nach dem poizeilichen Abbruch meiner 67. öffentlichen Widerstands-Lesung und -Schreibung am Hanauer Freiheitsplatz am 9.12.2004 möchte ich Sie bitten, dieses Schreiben an alle möglichen solidaritätsverdächtigen Adressen weiterzuleiten: VS-ver.di / pen-ZentrumEinzelgewerkschaften/ DGB, amnesty, attac etc..., die zuständigen Ebenen diverser Parteien, die zumindest die Menschen- und Grundrechte unserer Verfassung noch erhalten wollen.

Am 9.12. kurz vor Ende der 67. Widerstandslesung (an der sich seit Sept.2003 über 10.000 Menschen lesend und diskutierend beteiligt haben) hat die Hanauer Polizei zunächst einen satirischen Text zur "Patriotismus-und zur "Deutschen-Werte"-Debatte beschlagnahmt und nach Personalienaufnahme und Drohung der Mitnahme zur Wache schließlich 45 bei diesen Lesungen entstandene Gedichte (handschriftliche Unikate auf Plakatpapier) konfisziert "wegen des Verdachts auf versuchte Volksverhetzung". Möglicher Weise ist dieser polizeiliche Fußtritt in Richtung Kunst und Grundgesetz keine von "höherer Stelle" geplante Maßnahme am Vorabend des Tages der Menschenrechte sondern ein Kollateralschaden im Rahmen der hessischen Polizei-Groß-Aktion gegen "das organisierte Verbrechen" usw. im Auftrage des Innenministers Boufier.<br><br> Es war kein schlechter Traum, sondern ein déja-vue-Erlebnis: 1967 wurden in der Bonner Bannmeile schon einmal mehrere meiner Texte (gegen Notstandsgesetze und große Koalition) beschlagnahmt und ich für einige Stunden in der Polizeiwache im Bundeshaus festgesetzt.(es folgten dann noch mehrere Beschlagungen und Weg- und FestNahmen)<br><br> Ironie der Geschichte: um 18.30 las ein auf Geschäftsreise in Hanau weilendes türkisches Ehepaar (wie 250 andere Menschen auch) mein satirisches Gedicht zur "Patriotismus- und Deutsche-Werte-Debatte" und beglückwünschten mich zum Text und dazu, dass ich in Deutschland Demokratie so praktizieren kann. Nur 15 Minuten später wurden die Texte von der Poliziei beschlagnahmt. (An der Uniform war übrigens unschwer zu erkennen, dass es sich nicht um Volkspolizei und auch nicht um Beamte des Ministeriums für Staatssicherheit handelte (oder sie waren, wie bei diesem Verein üblich, wieder Mal sehr gut getarnt).<br><br> Die beschlagnahmten Gedichte sind Kern eines zur Leipziger Buchmesse geplanten Lyrikbandes, für den die Lesungen auf der Buchmesse bereits feststehen. Durch die Beschlagnahme ist jetzt das Erscheinen des Buches gefährdet.<br><br> Ich weiß dass eine solche Polizeizensurmassnahme in der deutschen Geschichte nicht erst jetzt vorkommt und dass sie auch aktuell nicht ein hervorragender Einzelfall sein muss. Die Texte zur deutschen Werte Debatte fanden viel Zustimmung.<br> Nach diesem Erlebnis bin ich fast der Meinung, dass man die Türkei ohne jegliche Vorbedingungen in die EU aufnehmen sollte. Neben den sozialen werden eben auch die rechtlichen Verhältnisse gut angeglichen. <br><br> Wer die Forderung nach Herausgabe der Texte unterstützen will, soll bitte an die Polizeipräsidien in Hanau und Offenbach schreiben oder mailen. Die Texte liegen mittlerweile bei der Staatsschutzabteilung der Kripo in Offenbach beim Dezernat OF-ZK10<br><br> Mit freundlichen Grüßen Hartmut Barth-Engelbart<br><br> ES FOLGT EINE KOPIE EINES ERSTEN HILFERUFES:<br> der Zambon-Verlag aus Frankfurt wagt es , ein Buch mit politischer Lyrik herauszubringen (neben anderen z.B. Werken von Dario Fo etc.), angereichert mit politischen (AUCH SCHON mAL PLAGIATIERTEN) PLAKATEN aus der Werkstatt des Autors, ist aber finanziell nicht so gut gepolstert, dass er neben den Lesungen am 17. und 18.03.2005 auf der Buchmesse am Samstag und/oder Sonntag Lesungen in der Stadt auch noch schultern kann. Gesucht werden Mitveranstalter, die diese Lesungen mitorganisieren, Räume zur Verfügung stellen etc.<br> Vorgestellt werden soll nicht nur mein neues Buch, sondern auch das Neueste von Dr. Giuseppe Zambon.<br> Damit klar ist, worauf ihr euch/Sie sich einlasst/-lassen: hier findet frau/man die Texte <br> z.B. solche:<br> (das ist ein noch nicht endbearbeiteter "Rohling", geschrieben für die und bei der heutigen 67. Widerstandslesung am Hanauer Freiheitsplatz, an der sich bis heute 10.693 Menschen lesend und hörend und diskutierend beteiligt haben)<br><br> Blaue Engel<br><br> Der durchgestylte<br> RamboMob<br> Schreit<br> beim Fahneneid<br> "Wir produzieren Sicherheit"<br> "We just do our job!"<br> "In God We Trust"<br> "With God On Our Side!"<br> Weit ab vom Schuss<br> Nur Machtgefühle<br> Nur weiche Ziele<br> Von Kopf bis Fuß<br> Fremdkörper nur<br> Auf Killen eingestellt<br> So fahrn sie in die Welt<br> Und wenn mal einer fällt<br> Wird was vor seinem Fall<br> Er alles selbst gefällt<br> Nicht aufgezählt <br> <br> Fürs Menschenrecht<br> <br> Mensch, is mir schlecht<br> <br><br> und das Verlagsprogramm:<br> www.zambon.org;<br> zambon@online.de;<br> www.autorenhessen.de/autoren/barth-engelbart;<br> www.barth-engelbart.de.vu;<br> www.dulzinea.de;<br> und natürlich über onkel google und tante altavista. etc...<br> Für massenhafte positive Rückmaildungen schon jetzt aufrichtig dankbar<br> Hartmut Barth-Engelbart<br> <br><br> Neueste Meldung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!<br> 67. Widerstandslesung durch PolizeiAktion abgebrochen.<br> "wegen des Verdachts der versuchten Volksverhetzung" haben die beiden POKs Tost und Löst der Landespolizei kurz vor Ende der 67. Widerstandslesung am Hanauer Freiheitsplatz rund 40 Plakate mit handgeschriebenen Unikaten, Gedichten aus über 60 Widerstandslesungen beschlagnahmt und der Staatsanwaltschaft übergeben. Nach Personalienaufnahme und Verbot , das Geschehen den ca. 50 wartenden und zuschauenden Menschen laut zu erklären (Freiheit der Kunst, Meinungsfreiheit, Freiheit des Wortes etc. und andere GrundgesetzLadenhüter..), drohten beide POKs mit "Mitnahme zur Wache", weil ich darauf bestand, auch ihre Namen zu erfahren.<br>Den zuerst beschlagnahmten und einzig für zwei Stunden mit Tesa.Krepp an eine Arkadensäule plakatierten Text zur "deutsche Werte" -Kampagne des Herrn Stoiber hat folgenden Wortlaut. (mit eventuell geringen Abweichungen, da ich den Text jetzt nicht bei der Staatsanwaltschaft lesen kann)<br><br> " Eeeeendlich- <br> die gaaaaanz große<br> Patridioten-Koalition<br> <br> Ströder Schroiber BILD<br> für echte deutsche Werte<br> <br> Ströder liefert<br> deutsche Waffen<br> (nach China statt Plutonium)<br> BILD liefert<br> deutsche Mädels<br> (TitelBILD vom 8.12.<br> blondgelockt <br> und nackt im Wind<br> bei minus 3 Grad <br> demonstrieren sie <br> für deutsche Werte! <br> Voll die Härte <br> Da zeigt die deutsche Frau <br> den deutschen Kampfgeist,<br> in subtropischen Klima <br> kann sich jede ausziehn)<br><br> Knecht StRuckrecht<br> stiefelt durchs<br> verschneite Bombodrom <br> und schenkt uns<br> zwar nicht seinen Sohn<br> dafür aber deutsche Jungs<br> mit Bajonnett, Barrett adrett<br> und folterresistent<br> fürs Kriseneingreifmanagement<br><br> Schroiber bringt uns<br> deutsche Christen<br> (den Jesuns hängt er an den Nagel,<br> das Kreuz dazu<br> hat einen Haken, <br> und niemand kann ab jetzt mehr sagen <br> dess es nicht <br> in jedem deutschen <br> Klassenzimmer hängen kann)<br><br> und deutsche Ordnung<br> deutsches Wesen<br> nicht nur EUROpa soll genesen<br> dann kommt zu Schluss<br> als deutscher Wert<br> zivilgesellschaftlich bekehrt<br> kein Salam, auch kein Shalom<br> das Roll-back heißt: "back to the roots":<br><br> der deutsche Gruß<br><br><br> Soweit der Text, der mit seinen letzten Zeilen andeuten soll, wohin gerade in dieser wirtschaftlichen Lage die Patriotismus- und deutsche-wertedebatte hinzuführen droht, bzw. welche sich im 10 bis 15 % Bereich sich materialisierenden Tendenzen diese Debatten unterstützen..<br><br> Über Ihr/euer Daumendrücken, über Ihre/eure Forderung an die Polizei nach Herausgabe der Texte, die ich gerade für das Buch im Zambon-Verlag von den handgeschriebenen Plakaten abschreiben wollte, über eure Solidaritätserklärungen würde ich mich riesig freuen.<br> Und auch über eure Forderung nach Unterlassung solche Polizeieingriffe in die Grundrechte.<br><br> Herzliche und noch etwas beklommene Grüße<br> Hartmut Barth-Engelbart

5. Grenzcamp vom 12. bis 19. Juli 2002 in Jena

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 13.06.2002 19:36
Als Auftakt ist ein Konzert afro-deutscher Rapper des "Brothers Keepers"-Projektes in Planung, am letzten Tag will ein Konvoi, eventuell mit Zwischenstopkundgebung am Frankfurter Flughafen, direkt zum ersten internationalen nobordercamp nach Strasbourg weiterziehen. „Nach dem letztjährigen Camp in der unmittelbaren Nähe des Frankfurter Flughafens kehren die Zelte für dieses Jahr in die ‘östliche Provinz’ zurück. ‘Die inneren Grenzen im Visier’, dieser für Frankfurt kreierte Slogan behält allerdings seine Gültigkeit.

Denn ein Schwerpunkt der Aktivitäten in Thüringen wird die alltägliche Isolation und Ausgrenzung von Flüchtlingen sein, deren prekäre Lebenssituation in den sogenannten Heimen und die ständigen rassistischen Kontrollen – zumeist auf Grundlage der Residenzpflicht, die in Thüringen besonders repressiv angewandt wird. Die Normalität der Abschiebungen, Kriminalisierung und Marginalisierung von Flüchtlingen soll für eine Woche durchbrochen oder zumindest lautstark mit unserem Widerspruch konfrontiert werden.“ So thematisiert der diesjährige Aufruf erste Schwerpunkte und betont im weiteren die besondere Herausforderung des Camps 02: „Die Entscheidung, das Camp dieses Jahr in Jena stattfinden zu lassen, ist (auch) als Schritt dahin zu verstehen, die Dominanz von weißen, mehrheitsdeutschen AntirassistInnen zu brechen, um in der Kooperation mit selbstorganisierten Flüchtlingsgruppen eine antirassistische identitätsübergreifende Organisierung voranzutreiben.“
Auch für ‘themenübergreifende Außenwirkungen’ wurden auf dem Vorbereitungstreffen im April weitere Ideen gesammelt. Damit sind nicht allein, wie bei früheren Camps im Osten, antifaschistische Aktivitäten gegen neonazistische Treffpunkte gemeint. Sondern auch z.B. die Fortsetzung der Debatte ‘um die rassistische Kategorisierung von Menschen nach ihrer Verwertbarkeit’ bezüglich der neuen ‘Zuwanderungsgesetze’ und das Verhältnis von Kapitalismus und Rassismus insgesamt.
Mit Jenoptik und vor allem Carl Zeiss sitzen in Jena zudem zwei Unternehmen, die in ‘optronische’ Rüstungsproduktionen involviert sind. „Zur Überwachung von Grenzen und großen Arealen finden international Grenzraumüberwachungsfahrzeuge der Zeiss Optronik GmbH Verwendung“ heißt es stolz auf deren Homepage. Insofern symbolisiert Zeiss geradezu idealtypisch den Zusammenhang von Krieg nach außen und Kontrolle nach innen – und gerät damit ‘zielsicher ins Fadenkreuz’ des Camp 02.
Weitere Infos zum Grenzcamp in Jena/Thüringen: 6. Juni, 19 Uhr, BCN-Café, Hochhaus am Nibelungenplatz
h. ag3f, hanau (gekürzt)

500 SchülerInnen demonstrierten gegen Abschiebungen

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 10.08.2005 11:57
Hier geblieben! forderten knapp 500 Schülerinnen und Schüler am 14. Juli auf dem Frankfurter Römer. Sie protestierten damit gegen die drohende Abschiebung ihrer FreundInnen nach Afghanistan und ins ehemalige Jugoslawien.
Auf der Abschlusskundgebung wurde immer wieder das Bleiberecht für die zum Teil sehr lange hier lebenden Kriegsflüchtlinge gefordert.
Die 17-jährige Aferdite erklärte, was Duldung heißt: Nach 13 Jahren in Frankfurt immer noch keine langfristige Perspektive zu bekommen, nicht mit auf Klassenfahrten außerhalb Hessens fahren dürfen und an manchen Punkten einfach nicht dazugehören können.
Karl Kopp von Pro Asyl machte darauf aufmerksam, dass in Deutschland 200.000 Menschen in dem unwürdigen Zustand der Duldung leben müssen und dass sie so schnell wie möglich eine gesicherte Existenz in Deutschland bekommen müssen.
Zum Schluss rief Benjammin Ortmeyer verbliebenen DemontrantInnen unter Beifall dazu auf, weiterhin gegen das Gift des deutschen Nationalismus vorzugehen und sich mit den von der Abschiebung Bedrohten zu solidarisieren.
Quelle: http://www.antifa.frankfurt.org

5000 Unterschriften der Beschäftigten der Stadtverwaltung

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 07.03.2005 18:35
Am 21. Februar haben über 70 PersonalrätInnen gemeinsam mit dem Gesamtpersonalrat der Stadtverwaltung Frankfurt 5000 Unterschriften der Beschäftigten übergeben, um gegen die schleppenden Verhandlungen zur Verlängerung der Dienstvereinbarung 183 (DV 183) zu protestieren.

Die DV 183, die am 31. März diesen Jahres ausläuft, regelt u.a. den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen und die Übernahme der Auszubildenden. Die Personalräte der Stadt Frankfurt waren bis dato bemüht mit der Dienststelle eine tragfähige Lösung für die Fortsetzung einer modifizierten „DV 183 zur Zukunftssicherung“ zu finden. Sechs Wochen vor dem Auslauf der DV 183 fordern die PersonalrätInnen jetzt verbindliche Zusagen der Stadt und überreichen zur Unterstützung ihrer Forderungen, die Unterschriften anläßlich der Magistratssitzung. Das Angebot, das die Arbeitgeber jetzt vorgelegt haben, kann auf keinen Fall akzeptiert werden. Die Personalvertretung müßte sich einlassen auf eine Vereinbarung ohne Rechtsverbindlichkeit, anstelle einer Dienstvereinbarung, die kollektiv-rechtlich wirkt und damit einklagbar wäre für die Beschäftigten. Das Papier der Dienststelle läßt die Möglichkeit betriebsbedingter Kündigung zu und den Verzicht auf die garantierte Übernahme der Auszubildenden und der BeamtenanwärterInnen. Die Möglichkeit weiterer Privatisierungen, auch mit Tarifflucht, ist gegeben und der Verzicht auf die Absicherung des Job-Tickets. aus: ver.di Presseerklärung

5000 Unterschriften übergeben

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erstellt von Maulwurf Veröffentlicht am: 21.02.2005 21:24
5000 Unterschriften der Beschäftigten der Stadtverwaltung Frankfurt an den Magistrat übergeben

Heute morgen haben über 70 PersonalrätInnen gemeinsam mit dem Gesamtpersonalrat der Stadtverwaltung Frankfurt 5000 Unterschriften der Beschäftigten übergeben, um gegen die schleppenden Verhandlungen zur Verlängerung der Dienstvereinbarung 183 (DV 183) zu protestieren. Die DV 183, die am 31. März diesen Jahres ausläuft, regelt u.a. den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen und die Übernahme der Auszubildenden. Die Personalräte der Stadt Frankfurt waren bis dato bemüht mit der Dienststelle eine tragfähige Lösung für die Fortsetzung einer modifizierten „DV 183 zur Zukunftssicherung“ zu finden. 6 Wochen vor dem Auslauf der DV 183 fordern die PersonalrätInnen jetzt verbindliche Zusagen der Stadt ein und überreichen zur Unterstützung ihrer Forderungen, die in zwei Ordnern zusammengetragenen Unterschriften anläßlich der heutigen Magistratssitzung. Das Angebot, das die Arbeitgeber jetzt vorgelegt haben, kann auf keinen Fall akzeptiert werden. Die Personalvertretung müßte sich einlassen auf eine Vereinbarung ohne Rechtsverbindlichkeit, anstelle einer Dienstvereinbarung, die kollektiv-rechtlich wirkt und damit einklagbar wäre für die Beschäftigten. Das Papier der Dienststelle läßt die Möglichkeit betriebsbedingter Kündigung zu und den Verzicht auf die garantierte Übernahme der Auszubildenden und der BeamtenanwärterInnen. Die Möglichkeit weiterer Privatisierungen, auch mit Tarifflucht, ist gegeben und der Verzicht auf die Absicherung des Job-Tickets. Weiterer Termin , bitte beachten: Am 24.02.2005 um 15.30 Uhr ruft ver.di die Beschäftigten zu einer Kundgebung auf den Paulsplatz auf. (aus ver.di Presseerklärung)

56 Euro "Wegtragegebühr" gerichtlich bestätigt

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erstellt von Klaus Jung - Karin Ruck - Hans Christoph Stoodt Veröffentlicht am: 13.04.2002 22:24
<p>Am 1. Mai 2001 wurden bei der Gegendemonstration gegen den damaligen Nazi-Aufmarsch in Frankfurt, der erfolgreich verhindert werden konnte, über 50 Menschen von der Polizei festgenommen, darunter 30 Marburgerinnen und Marburger. Die Bunte Hilfe Marburg bittet nun um materielle Hilfe, um die insgesamt über € 6000,- aufbringen zu können, die für die Betroffenen inzwischen an Veranstaltungs-- und Gerichtskosten zu zahlen sind.
Diese horrende Summe kommt folgendermaßen zustande:
€ 56,- "Wegtragegebühren" für die Polizei macht für 30 Personen € 1680,-

Hiergegen wurde inzwischen von 20 Personen geklagt. Am 13. November letzten Jahres wurde vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt ein erster Prozess gegen die "Wegtragegebühren" geführt und von dem Zahlungspflichtigen verloren. Daraufhin zogen alle übrigen Klägerinnen und Kläger ihre Klage zwar zurück, wurden nun aber dennoch vom beklagten Land Hessen sozusagen in eigener Sache zur Zahlung von € 225,- pro Nase aufgefordert.

Dies ergibt eine Summe von € 4500,-

Zusammen also hat die Marburger Demokratinnen und Demokraten, die sich am vergangenen 1. Mai gegen einen Nazi-Aufmarsch in Frankfurt gewehrt haben, diese ihre Teilnahme am "Aufstand der Anständigen" in der Tat die Summe von zusammen über € 6000,- gekostet.

Die Möglichkeiten der Bunten Hilfe Marburg, die sich mit diesem Fall befasst, sind mit dieser Summe bei weitem überschritten. Sie bittet deshalb um solidarische Hilfe beim Aufbringen dieser Summe.

Die Frankfurter Anti-Nazi-Koordination verurteilt diesen ganzen Vorgang scharf. Wir werden uns darüber hinaus nach Kräften bemühen, an unseren Infoständen am 20. Mai diese skandalöse Tatsache bekannt zu machen und für die Marburger Freunde zu sammeln.

Pressemitteilung, 13.4.2002

6. antirassistisches Grenzcamp in Köln geräumt

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erstellt von Igor Kras Veröffentlicht am: 10.08.2003 23:03
Eine Zusammenstellung von Terminen zur Räumung des Grenzcamps in Köln, zur Nachbereitung der Aktionen anlässlich des EU-Gipfel in Thessaloniki/Griechenland und zum Wagenplatz Rödelheim im Exil u. a.

Termine, Sonntag, 10. August:

Treffen zu Soliaktionen mit dem geräumten Grenzcamp in Köln. Am Samstag wurde mit einem riesigen Polizeiaufgebot das 6.antirassistische Grenzcamp in Köln geräumt, hunderte Menschen stundenlang eingekesselt und später in den Knast verfrachtet. Details dazu: siehe http://germany.indymedia.org oder: http://www.nadir.org/nadir/kampagnen/camp03/index2.html

Am Sonntag, ab 13 Uhr gibt es dazu ein Vorbereitungstreffen für Soliaktionen, eine Aktion startet ca. gegen 16:00 Uhr. Treffpunkt: Exzess, Leipziger Str. 91, FFrankfurt-Bockenheim (U6/U7 Leipziger) Telefon: 069- 77 46 70

Am Sonntag, von 12:00 bis 14:00 Uhr gibt es eine Sondersendung von ResistenzRadio auf Radio X, im Raum FFM auf UKW 101.4 MHz und im Frankfurter Kabel, 99.85 MHz.

Themen diesmal (neben viel Musik):
Räumung des Grenzcamps in Köln,
alltäglicher Rassismus,
Abschiebung eines Basken in den Folterstaat Spanien,
Nachrichten von Onda (www.NPLA.de/onda) aus Lateinamerika.
Radio Insurgente, das Radio der EZLN geht nun auch weltweit auf Sendung.
(Infos zum letzteren Thema auch bei www.Gruppe-Basta.de )

nächste Show von ResistenzRadio:
Sonntag, der 17. August 2003, 15:00-16:00 auf Radio X, 101.4 MHz
Fragen bitte erst nach der Sendung: Tel: 069- 29971-222

Soli-Diashow zu den Aktionstagen gegen den EU-Gipfel und den Gefangenen( 20.-22.juni) in Thessaloniki/ Griechenland

mit Diskussion....

Am Montag, den 11.8., findet ab 21:30 Uhr im Exzess (Leipziger Str. 91, Bockenheim) ein Info-kneipenabend zur Nachbereitung der Aktionen während des EU-Gipfels in Thessaloniki/Griechenland statt.

Es gibt u.a. einen kleinen Film, er ist eine Zusammenstellung von Fotos vor, während und nach den Aktionstagen gegen den EU-Gipfel, und zeigt auch ein paar Poster und Flyer weiterer Soliaktionen in anderen Städten. Später für die Freilassung der Gefangenen..eine Erinnerung (und die erste Darstellung, weitere Filme folgen in den nächsten Wochen/Monaten)...

Bei Interesse kann noch etwas zur Bewegung und zur politischen Situation in Griechenland gesagt werden, wäre auch interessant wenn andere ihre Einschaetzung und Erfahrung von Thessaloniki oder ausserhalb erzählen könnten...

Ebenfalls im Exzess gibt es PARALLEL dazu (in der Exzess-Halle, ebenfalls Leipziger Str. 91) ein Vorbereitungstreffen zu einer angedachten bundesweiten Demonstration alternativer Wohnprojekte, Wagenplätze etc.

Zeitpunkt: Montag, 11. August, ab 20:00 Uhr. Alle Interessierten sind DRINGEND eingeladen, wer nicht kommen kann, möge sich bitte anderweitig melden: Wagenplatz-Roedelheim@gmx.de Tel: 069- 774670 oder Handy: 0177- 68200 15

Wagenplatz Rödelheim im Exil:
Achtung Terminänderung:
Die Mahnwache beginnt erst am DIENSTAG, den 12.8. am Merianplatz in Bornheim (Bergerstr.). Wir brauchen Unterstützung von Gruppen und Einzelpersonen die sich mit Kunst-,Kultur- oder politischen Veranstaltungen einbringen.
wir sehn uns... euer Wagenplatz im Exil Info-Telefon: 0177- 68200 15

Im Cafe Antisistema geht es am Mittwoch, 13. August ab 20:00 um Repression gegen die Antiglobalisierungsbewegung.
Ort: ebenfalls im Exzess, Leipziger Str.91

6. Antirassistisches Grenzcamp in Köln vom 31.7.-10.8.2003

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 04.05.2003 20:33
Für globale Bewegungsfreiheit. Verwertungslogik und rassistische Ausgrenzung angreifen!

Rund um den Globus machen sich täglich unzählige Menschen auf den Weg. Sie wandern in die Städte, die Nachbarstaaten oder die reichen Industrieländer, nicht selten mit Unterstützung informeller Netzwerke oder professionaller SchleuserInnen. Manche von ihnen fliehen vor Krieg, Verfolgung oder Diskriminierung, andere sind auf der Suche nach Einkommen, Ausbildung oder einfach nur Glück. Vielen passt der Mut und die Entschlossenheit dieser MigrantInnen und Flüchtlinge nicht. Insbesondere die reichen Industrieländer scheuen keine Mühe, die aus ihrer Sicht zügellose und unberechenbare Autonomie der Migration unter Kontrolle zu bringen. Mittels Migrationspolitik versuchen sie, MigrantInnen und Flüchtlinge dem Diktat ökonomischer Verwertungslogik unterzuordnen ...<br> Erklärtes Ziel des 6. Antirassistischen Grenzcamps ist es, dieser Politik eine unmissverständliche und offensive Absage zu erteilen. Statt rassistischer Kontrolle und Ausgrenzung fordern wir das uneingeschränkte Recht auf globale Bewegungsfreiheit. (siehe auch www.infoladen.net/ koeln/fnb/camp/campmain.htm)<br> Vorbereitungstreffen für TeilnehmerInnen aus dem Rhein-Main-Gebiet:<br> Dienstag, 13.5.2003, um 19.30 Uhr, Uni Campus Bockenheim, Konfi 2

60 Jahre danach: Krieg darf kein Mittel der Politik sein

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 18.02.2005 21:10
Aufruf zum Frankfurter Ostermarsch 2005 Vor 60 Jahren endeten Naziherrschaft und Zweiter Weltkrieg, ein demokratischer und friedlicher Neubeginn wurde möglich. Übereinstimmend wurde damals unter den demokratischen Kräften formuliert: "Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg". Trotz der vielen Gedenktage zu diesem Anlass scheinen heute die geschichtlichen Mahnungen vergessen.

Drohungen mit militärischer Gewalt und völkerrechtswidrige Angriffskriege sind zu "legitimen" Mitteln der herrschenden Politik geworden. Entgegen dem Grundgesetz bejaht die geltende Militärdoktrin Kampfeinsätze in aller Welt. Mehr noch: Die Europäische Union soll laut EU-Verfassung in ein Militärbündnis mit eigenen Angriffskapazitäten umgewandelt werden. Diese Verfassung will der deutsche Bundestag am 9. Mai ratifizieren, ohne die Bevölkerung zu befragen. Der durch die Bush-Administration proklamierte "Kampf gegen den Terror" provoziert nicht nur neue Kriege, sondern führt auch zu Militarisierung unserer Gesellschaft. Neonazismus, Demokratieabbau, Rassismus und Generalverdächtigungen besonders gegenüber ausländischen Mitbürgern wachsen dramatisch an. Auch nach den Wahlen in Irak wird das Ausmaß der sozialen, wirtschaftlichen und humanitären Katastrophe verschleiert. Neben der Zerstörung ganzer irakischer Städte durch die Besatzungstruppen hat die Anzahl der Todesopfer in der Zivilbevölkerung mittlerweile weit über 100.000 erreicht. Die wirtschaftliche Ausplünderung im Rahmen einer neoliberalen Globalisierungsstrategie und den Hegemonialbestrebungen der USA im Nahen und Mittleren Osten wird fortgesetzt Wir fordern: • keine logistische Unterstützung für die US-Kriegsmaschinerie im Nahen und Mittleren Osten und Rückzug aller Interventionsstreitkräfte, Rückzug aller deutschen Soldaten aus Militäreinsätzen im Ausland • kein Abbau demokratischer und sozialer Rechte, keine Ausgrenzung von Minderheiten durch fremdenfeindliche und rassistische Maßnahmen • Für ein ziviles und soziales Europa anstatt einer Festschreibung der Aufrüstung durch die EU-Verfassung • Umlenkung von Rüstungsausgaben in Sozialausgaben anstatt neuer Rüstungsprojekte für die Bundeswehr Nein zu Aufrüstung, Demokratieabbau und Krieg - Für eine friedliche Welt. Dafür wollen wir am Ostermontag, 28. März 2005 in Frankfurt demonstrieren, um uns mit diesen Forderungen Gehör zu verschaffen. Materialien und Informationen: Ostermarschbüro, c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: 069 - 242499.50, Fax 069 - 242499.51; E-Mail: Frieden-und-Zukunft @t-online.de

60 Jahre nach Kriegsende in Frankfurt

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 21.03.2005 20:54
Am 29. März 1945 wurde Frankfurt am Main durch Truppen der US-Armee befreit. Der Krieg war zu Ende, der Faschismus war besiegt. Die Stadt lag weitgehend in Trümmern.

Für die, die sich im Deutschland der Nazis eingerichtet hatten oder nie eine Alternative kennenlernen konnten, brach eine Welt von Verbrechen, Wahn und Illusionen zusammen. Für die überlebenden Opfer der Diktatur, für die wenigen, die nicht aufgehört hatten, Widerstand zu leisten, war die Chance für einen Neuanfang da, für die sie gekämpft hatten. Für alle gemeinsam stand eine Zeit riesiger Anstrengungen und Entbehrungen und eines unendlich mühseligen Alltags bevor. Wir wollen uns von diesem Tag erzählen lassen und seiner gedenken. Dienstag, 29. März 2005, 17.30 Uhr St. Katharinenkirche / Hauptwache „Es war gestern ...“ 60 Jahre nach Kriegsende in Frankfurt Andacht und Friedensgebet mit Musik, Bildern und Texten Bericht des Zeitzeugen Fritz Freyeisen, der den 29. März 2005 in Frankfurt als Kind erlebt hat. Im Anschluss an den Gottesdienst werden weiße Rosen in Form von Ansteckern verteilt. Sie stammen aus Dresden, wo sie als Zeichen des Gedenkens an die Bombardierung der Stadt vor 60 Jahren gefertigt wurden. Die weiße Rose erinnert an die Widerstandsgruppe um Sophie und Hans Scholl und ist ein Symbol gegen Krieg und Faschismus. Eine Veranstaltung der Evangelischen Gemeindejugend (GKV) in Zusammenarbeit mit dem Pfarramt für Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen. Pfarramt für Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen, 1.3.05

70 DemonstrantInnen gegen BdV in Frankfurt

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 22.09.2004 22:57
Am 12. September haben im Frankfurter Stadtteil Bornheim gut 70 Menschen gegen die Politik des Bundes der Vertriebenen (BdV) und dessen Vorsitzende Erika Steinbach demonstriert.

Anlaß war die Feier des &#8222;Tag der Heimat&#8220; im dortigen Bürgerhaus. Die Jugend-Antifa gab einen Überblick über die unrühmliche Geschichte des BdV. Die Sinistra wies in ihrem Beitrag unter dem Motto &#8222;Das aggressive Selbstmitleid der Täter stören!&#8220; darauf hin, dass die Umgesiedelten bereits durch den Lastenausgleich der 50er Jahre mehr als genug &#8222;entschädigt&#8220; wurden, während die Opfer Deutschlands teils gar nicht und teils unzureichend restituiert wurden. In einem weiteren Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass die entsprechenden Forderungen außerdem dem internationalen Recht widersprechen. Ein Beitrag der Antifa (f) setzte sich mit der Formierung Europas zu einem imperialistischen Zentrum und der Rolle Deutschlands darin auseinander. Außerdem wurde sich mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen im Kontext des Aufklebers, der Erika Steinbach karrikiert, solidarisiert. Quelle: antifa.frankfurt.org

8. März Frauentag

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erstellt von redaktion Veröffentlicht am: 21.02.2003 20:07
<p>Frauen und Selbstbestimmung<br> Jetzt nicht locker lassen: Gleiche Chancen in Betrieb und Verwaltung<br>

Diese Veranstaltungen sind leider vorbei:<br> Trautes Heim ... &#150; Strategien zur Bekämpfung der Gewalt in der Beziehung<br> Rente &#150; &#132;Strafrecht&#147; für Frauen?<br> 24. Februar 2003, 19 Uhr, DGB-Haus<br> Globalisierung und Krieg &#150; aus Sicht der Frauen, mit Prof. Maria Mies, Initiative Netzwerk gegen neoliberale Politik, Köln<br> 26. Februar 2003, 19 Uhr, DGB-Haus<br> Ohne Moos nichts los &#150; Die aktuelle ökonomische Situation von Frauen in <br> der BRD, mit Agnes Korn, Frankfurt<br> 3. März 2003, 19 Uhr, DGB-Haus<br> Arbeitslosigkeit nimmt zu &#150; Prostitution auch!, mit Maria del Carmen Gonzalez Gamarra, Frankfurt<br> 5. März 2003, 19 Uhr, DGB-Haus<br> Wie stark sind Frauen? Selbstverteidigung fangt im Kopf an. Übungen <br> und Strategien zur Gewaltprävention, <br> mit Margot Müller, Frankfurt<br> 8. März 2003, 14 Uhr, <br> Treffpunkt: Römer<br> Spaziergang durch Frankfurt am Main mit Barbara Bromberger. <br> Von Frauen, für Frauen, über Frauen, <br> mit ver.di Bezirksfrauenrat Frankfurt <br> am Main und Region<br> 8. März 2003, 12 bis 17 Uhr, <br> Bürgerhaus Nordweststadt<br> Frauentags-Fest &#150; Info-Stände, Aktionen, Reden und Kultur<br> Musik von: &#149; Voice meets Piano <br> &#149; Olymp de Gouche Preis 2002 <br> Frauen-Theater-Gruppe des Portugiesischen Kulturzentrums und Spanischen Kulturkreises

&#8222;Das ist Zündeln in der Krise!&#8220;

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 05.01.2005 20:53
Der Landesausländerbeirat, agah, hat die deutsche Politik aufgefordert, die gegenwärtige Hysterie um den angeblich richtigen Weg zur Integration in Deutschland nicht mit immer neuen absurden Vorschlägen anzuheizen. &#8222;Wir lassen uns nicht zu Opfern einer scheinheiligen und fragwürdigen politischen Debatte machen, die mit der Lebenswirklichkeit in Hessen und anderen Bundesländern nicht zu tun hat!&#8220;, kritisierte Manuel Parrondo, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (agah).

Besonders unverständlich seien die neusten Forderungen zum Beispiel des Bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Der CSU-Vorsitzende kenne sich offenbar &#8222;nicht ein bisschen im deutschen Schulrecht aus&#8220;. Parrondo stellte klar: &#8222;Die Schulpflicht in Deutschland gilt für alle Kinder.&#8220; Und auch das Bekenntnis zum deutschen Grundgesetz wird von jedem Einbürgerungswilligen längst schriftlich verlangt. &#8222;Der Verdacht drängt sich auf, dass hier eine Debatte künstlich am köcheln gehalten werden soll, die von den großen sozial einschneidenden Reformen für die Menschen ablenken soll.&#8220; Auch <br> die angekündigte Patriotismus-Debatte der Union ziele genau in diese Richtung. &#8222;Wieder einmal müssen die Ausländer herhalten für misslungene Politik! Eine Stellvertreter-Debatte.&#8220;<br> Doch diese Strategie sei mehr als durchsichtig, schade dem Ansehen Deutschlands weiter in der Welt und gefährde erneut den inneren Frieden im Land. Das ist &#8222;Zündeln in der Krise!&#8220; Man müsse sich irgendwann nicht mehr wundern, &#8222;wenn aufgrund solcher Debatten in Deutschland wieder Häuser brennen und der neu aufgewühlte Hass in Gewalt gegen Ausländer umschlägt. Wie bei der Asyldebatte vor 12 Jahren.&#8220; Manuel Parrondo warnte ausdrücklich davor, mit diesen &#8222;sinnlosen Integrationsdebatten&#8220; in die Hände von Rechtsradikalen zu spielen.<br> Über neue Integrationsideen lasse sich vernünftig diskutieren. &#8222;Und es gibt tatsächlich noch einige Mängel in dieser Hinsicht aufzuarbeiten. ... Wer es wirklich ernst meint, hetzt Deutsche und Migranten nichtweiter gegeneinander auf, sondern trägt dazu bei, dass das Klima alle beflügelt, an mehr Integration zu arbeiten. Wir Ausländer sind jedenfalls dazu bereit.&#8220;<br> Pressemitteilung agah, 30.11.04

&#8222;Die Globalisierung hat ein Gesicht&#8220;

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 18.10.2004 21:24
Pünktlich zum „Internationalen Banken- und Börsenkongress“ läuft ab 21.Oktober im Orfeo (Hamburger Allee) der Film „Memoria del Saqueo - Die Globalisierung hat ein Gesicht“.

Der Regisseur F.E. Solanas geht der Frage nach: „Wie ist es gekommen, dass Argentinien, diese Kornkammer der Welt, Hunger leiden muss? Wie konnte es geschehen, dass sich eine kleine Gruppe skrupelloser Politiker unermesslich bereichern konnte, während das Volk auf der Strecke bleibt? In Argentinien tobt eine neue Form von Krieg gegen das Volk, wo statt mit Waffen mit wirtschaftlichen Mitteln gekämpft wird. Jedes Jahr sterben 35.000 Menschen an Unterernährung - mehr als während der acht Jahre Militärdiktatur.“ Die Rolle der internationalen Banken, u.a. der City Bank, wird in diesem Film deutlich aufgezeigt.

&#8222;Eigentlich bräuchten wir das nicht&#8220;

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erstellt von Redaktion Veröffentlicht am: 08.02.2004 21:38
In der Frankfurter Rundschau vom 23.1.04 und auf der RMV-Homepage durften wir lesen, dass die Monatskarte für Frankfurt-Pass InhaberInnen ab dem 1.1. um 3,30 auf 38,80 Euro erhöht wurde.

Die PDS zeigte sich verwundert darüber, dass diese Verschlechterungen beim RMV bereits praktiziert wird, obwohl diese erst auf der Stadtverordnetenversammlung am 28.02. beschlossen werden sollen.<br> Von der FR dazu gefragt, antwortete Herr Staymann (Sozialamtsleiter): Eigentlich bräuchten wir das nicht. Wir vollziehen eigentlich nur einen Beschluss vom vergangenen Jahr, rechtfertigt Herr Frey (Sozialdezernent) die Kürzung. <br> Nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 27.3.03 wurde ein Konzept für den Haushalt 2004 erarbeitet, mit dem eine weitere Reduzierung des Haushaltsansatzes für den Frankfurt-Pass realisiert werden soll. <br> Das Frankfurter Sozialbündnis stellt fest: Durch das Kaputtmachen der Leistungen wird Stück für Stück der Frankfurt-Pass für Menschen mit geringem Einkommen bedeutungslos gemacht. Offenkundig ist das Ziel die Abschaffung, nicht die Erhaltung.<br> Das Frankfurter Sozialbündnis bleibt bei seinen Forderungen:<br> · Die zum 1.1.01 erfolgte Erhöhung der Einkommensgrenzen soll in Zukunft analog der Lebenshaltungskosten angehoben werden. Außerdem steht die Anhebung der seit 1991 unveränderten Einkommensgrenzen bei weiteren Haushaltsmitgliedern aus.<br> · Die Ermäßigung der RMV-Monatskarte für Pass-InhaberInnen analog dem im Bundessozialhilfegesetz vorgesehenen Mobilitätsbedarf, sowie die Übertragbarkeit der Karte auf andere InhaberInnen des Passes.<br> · Der kostenlose Besuch eines VHS-Kurses pro Jahr <br> · Ein verbessertes und vergünstigtes Angebot im Freizeit-, Sport- und Kulturbereich.<br> · Eine verbesserte Deklaration der Leistungen, Werbung für den Pass und ein vereinfachtes Antragsverfahren.<br> Pressemitt. Frankf. Sozialbündnis, 29.1.04

Termine
Ausstellung: Ästhetik des Widerstands 28.04.2012 — Faites votre jeu!, Klapperfeldstraße 5
Cuba im Film - 17. Festival 10.05.2012 — Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46a
Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche 16.05.2012 — Frankfurter Innenstadt
Italien nach Silvio Berlusconi - Mario Montis Craskurs 20.05.2012
Ausstellungseröffnung: Von Menschen und Bäumen - Bilder und Geschichten 21.05.2012 — MUKIVA, Rendeler Str. 48
Ägyptischer Frühling zwischen Revolution und Militärherrschaft – Ein kritischer Blick 21.05.2012 — MAINZ, DGB-Haus, Kaiserstr. 26-30
Die Mikrofinanz-Industrie 21.05.2012 — Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5
Film: Gangsterläufer 22.05.2012 — Naxoshalle, Wittelsbacher Allee
Verfassungsschutz und Neonazis 24.05.2012 — DGB-Haus Frankfurt, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Straße 69 – 77
Abgetaucht! Als U-Boot im Widerstand 24.05.2012 — Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, Neu-Isenburg, Zeppelinstr. 10
AFRIKA UND RASSISMUS IN SCHULEN UND KINDERGÄRTEN 25.05.2012 — Saalbau Gutleut, Rottweiler Str. 32
Info Abend Aserbaidschan 25.05.2012 — Club Voltaire, Kleine Hochstr.5
»Von Mietshäusern & emanzipatorischen Lebensentwürfen – ein Workshoptag für Hausprojekte in Gründung« 27.05.2012 — Faites votre jeu!, Klapperfeldstr. 5
Film: Die Mondverschwörung 29.05.2012 — Naxoshalle, Wittelsbacher Allee 29
Demo für bezahlbaren Wohnraum 31.05.2012 — Bockenheimer Warte
Theorie und Praxis kubanischer Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik 31.05.2012 — Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5
Gedenkdemo für CHRISTY SCHWUNDECK 02.06.2012 — Hauptbahnhof FfM
Sommerfest der AIDS-Hilfe Frankfurt 03.06.2012 — Alte Gasse
Kommende Termine…