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  <title>Frankfurter Info</title>
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  <description>
    
      ...ein Forum für Initiativen, GewerkschafterInnen, AntifaschistInnen und Einzelpersonen.
    
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  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/demonstration-203afreiheit-fur-bradley-manning-2039-am-21.-januar-2012">
    <title>Demonstration ›Freiheit für Bradley Manning!‹ am 21. Januar 2012</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/demonstration-203afreiheit-fur-bradley-manning-2039-am-21.-januar-2012</link>
    <description>Seit Mai 2010 befindet sich der US-Soldat Bradley Manning in Haft und wird beschuldigt, geheime Informationen an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet zu haben. Durch die veröffentlichten Informationen wurden nicht nur Kriegsverbrechen bekannt, sondern auch auch weltweite Demokratie- und Transparenzbestrebungen maßgeblich unterstützt. Deshalb demonstriert die Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main zusammen mit Occupy:Frankfurt und der Piratenpartei am Samstag, den 21. Januar
2012 unter dem Motto ›Freiheit für Bradley Manning!‹. Treffpunkt ist um 13 Uhr der ›Kaisersack‹ gegenüber des Frankfurter Hauptbahnhofs. Von dort aus folgt ein Marsch mit Kundgebungen.</description>
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<p>Seit Mai 2010 befindet sich der US-Soldat Bradley Manning in Haft. Er wird beschuldigt, geheime Informationen an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet zu haben, darunter auch das ›Collateral-Murder-Video‹, in dem <br />amerikanische Hubschrauberpiloten im Irak-Krieg beim Töten von Zivilisten zu sehen sind.</p>
<p>Bis heute wurde Bradley Manning weder verurteilt, noch fand eine Verhandlung statt. Nachdem er zunächst in Kuwait festgehalten wurde, verlegte man ihn im Juli 2010 in ein Militärgefängnis im US-Bundesstaat Virginia. Die dortigen Haftbedingungen wurden von Amnesty International als ›menschenunwürdig‹ bezeichnet und veranlaßten den Menschenrechtsausschuß des Deutschen Bundestages zu einem Appell an Barack Obama. Erst nach massivem, <br />weltweitem Protest wurde Bradley Manning schließlich nach Kansas verlegt.</p>
<p>Der bisherige Verlauf und das ungewöhnlich harte Vorgehen lassen vermuten, daß an ihm ein Exempel statuiert werden soll, um künftige Whistleblower abzuschrecken. Gerade durch die veröffentlichten Informationen wurden aber nicht nur Kriegsverbrechen enthüllt, sondern auch auch weltweite Demokratie- und Transparenzbestrebungen maßgeblich unterstützt.</p>
<p>Deshalb demonstriert die Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main zusammen mit Occupy:Frankfurt und der Piratenpartei am Samstag, den 21. Januar 2012 unter dem Motto ›Freiheit für Bradley Manning!‹ in Frankfurt am Main. <br /><br />Treffpunkt ist um 13:00 Uhr der ›Kaisersack‹ gegenüber des Frankfurter Hauptbahnhofs. Von dort aus folgt ein Marsch mit Kundgebungen, für den der Streckenverlauf wie folgt festgelegt wurde: <br />Hauptbahnhof/›Kaisersack‹ (Anfang der Demonstration) <br />Kaiserstraße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Roßmarkt&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hauptwache&nbsp; <br />Zeil&nbsp;&nbsp;&nbsp; Konstablerwache&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fahrgasse&nbsp; <br />Braubachstraße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Paulsplatz&nbsp; <br />Römer (Zwischenhalt mit Rede) <br />Neue Kräme&nbsp;&nbsp;&nbsp; Liebfrauenstraße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeil&nbsp; <br />Hauptwache&nbsp;&nbsp;&nbsp; Roßmarkt&nbsp; <br />Goetheplatz (Ende der Demonstration/Abschlußkundgebung)</p>
<p>Redner während und nach der Demonstration sind Matthias Schrade vom Bundesvorstand der Piratenpartei, Chris Capps vom Bündnis Iraq Veterans Against the War (ivaw), Kevin Culina von der Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main sowie Boykin Reynolds, Aktivist von Occupy:Frankfurt.</p>
<p><strong>Die Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main ist ein Zusammenschluß verschiedener regionaler Bewegungen und Einzelpersonen, darunter die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (Landesverband Hessen), Connection e. V. und Pax Christi Limburg. <br />Gemeinsam setzen sie sich für die Freilassung Bradley Mannings ein und wollen den Themenkomplex Whisleblowing stärker in das öffentliche Bewußtsein rücken. Ihre Forderungen decken sich dabei mit denen der anderen Bradley-Manning-Unterstützer weltweit: </strong></p>
<p><strong>Freiheit für Bradley Manning </strong><br /><strong>Das Aufzeigen von Verstößen gegen internationales Recht darf nicht als Verbrechen gelten. Wir fordern die umgehende Freilassung Bradley Mannings und aller anderen Whistleblower! <br /></strong></p>
<p><strong>Etablierung eines Schutzes für Whistleblower <br />Whistleblower sind ein wichtiger Bestandteil jeder freien und demokratischen Gesellschaft. Wir fordern allgemeine gesetzliche Regelungen zu ihrem Schutz! <br /></strong></p>
<p><strong>Eine offene Informationspolitik <br />In einer Demokratie darf der Staat keine Geheimnisse vor seinen Bürgern haben. Wir fordern eine offene und transparente Informationspolitik aller Staaten! </strong></p>
<p>Weitere Informationen unter <a class="external-link" href="http://www.bradleymanning.de">http://www.bradleymanning.de</a></p>
<p>Zur Initiative "Free Bradley Manning Rhein-Main" haben sich Anfang 2011 zusammengefunden:<br />* Connection e.V.<br />* Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Landesverband Hessen<br />* Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Gruppe Frankfurt<br />* GI Café Germany<br />* Iraq Veterans Against the War (IVAW) Europe<br />* Pax Christi Limburg</p>
<p><a class="external-link" href="http://www.bradleymanning.de"><br /></a></p>
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    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Repression</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>protest</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Termine</dc:subject>
    
    <dc:date>2012-01-15T23:50:29Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/demo-in-frankfurt-am-28.-januar-staatliche-unterstutzung-fur-nazis-beenden-2013-verfassungsschutz-auflosen-nazi-aufmarsch-in-dresden-verhindern">
    <title>Demo in Frankfurt am 28. Januar: STAATLICHE UNTERSTÜTZUNG FÜR NAZIS BEENDEN – VERFASSUNGSSCHUTZ AUFLÖSEN - NAZI-AUFMARSCH IN DRESDEN VERHINDERN!</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/demo-in-frankfurt-am-28.-januar-staatliche-unterstutzung-fur-nazis-beenden-2013-verfassungsschutz-auflosen-nazi-aufmarsch-in-dresden-verhindern</link>
    <description>DEMONSTRATION am 28. Januar 2012 / FRANKFURT AM MAIN / KAISERSACK-HBF / 14H: Aufruf: Uns alle hat die rassistische Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erschüttert und zutiefst empört. Doch leider ist klar, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist: In den letzten 20 Jahren sind mindestens 182 Menschen von Nazis ermordet worden. Polizei und Justiz versuchen dabei fast immer den politischen Charakter dieser Taten zu leugnen und sie zu relativieren. Der Verfassungsschutz, unter anderem von ehemaligen Gestapo-Offizieren aufgebaut, trägt seit Jahren durch die Bezahlung von V-Leuten zur Finanzierung von Neonaziorganisationen bei. So hat allein die Thüringer Naziszene, aus der die „NSU“ hervorgegangen ist, über die Jahre hinweg mehrere hunderttausend Euro erhalten.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<div id="current-content" class="hfeed">
<div id="post-23" class="hentry p1 static author-administrator category-1 y2012 m01 d02 h15 alt">
<p>Legitimiert wird diese fatale Praxis durch die sogenannte 
„Extremismus-Doktrin“. Diese behauptet, der gemäßigten demokratischen 
Mitte stünden rechts wie links „extremistische“ Ränder gegenüber. Diese 
seien sich in der Ablehnung demokratischer Werte einig, daher gleich 
gefährlich und gleich zu bekämpfen. Antifaschistisches Engagement und 
neonazistische Gewalt werden damit gleichgesetzt. Die sogenannte 
„Extremismus-Klausel“ der Familienministerin Kristina Schröder macht die
 Finanzierung antifaschistischer Initiativen von einem formalen 
Bekenntnis zur sogenannten „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ 
abhängig. Die dort engagierten Menschen werden so einem Generalverdacht 
unterstellt, anstatt in ihrer wichtigen Arbeit unterstützt zu werden. 
Diese Arbeit ist auch in unserer Region bitter nötig, denn auch in 
Wetterau, Vogelsberg und Rhein-Main bauen Nazis seit Jahren ihre 
Strukturen aus.</p>
<p>Am 30. Januar 1933 wurde der NSDAP die Macht übertragen – in 
Deutschland begann die Zeit der Nazidiktatur. Am 27. Januar 1945 
befreite die sowjetische Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz, 
Symbol und Schauplatz des einzigartigen Naziverbrechens der Shoah. Das 
Gedenken an beide Ereignisse erinnert uns daran, Rassismus, Faschismus 
und Krieg immer und überall entgegenzutreten. Nie wieder Faschismus – 
nie wieder Krieg!</p>
<p>Stellen wir uns deshalb auch 2012 dem Naziaufmarsch in Dresden 
wieder gemeinsam und entschlossen in den Weg – lasst uns auch aus 
unserer Region im Februar gemeinsam nach Dresden fahren!</p>
<div class="entry-content hyphenate">
<p>
Kommt zur Demonstration am 28. Januar: gegen die staatliche Unterstützung
 für Nazis, die Kriminalisierung antifaschistischer Arbeit und die 
Extremismus-Doktrin, die beides legitimiert!</p>
<p>Staatliche Unterstützung für Nazis beenden!<br />
NPD, alle faschistischen Organisationen und jegliche faschistische Propaganda verbieten!<br />
Weg mit Extremismus-Doktrin – gegen die Kriminalisierung  von 
antifaschistischem Engagement und die Bagatellisierung neonazistischer 
Gewalt !<br />
Sofortige Einstellung aller Ermittlungsverfahren gegen 
Antifaschist_innen im Zusammenhang mit den Massenblockaden gegen 
Naziaufmärsche in Dresden und anderswo!<br />
Auf nach Dresden: Europas größtem Naziaufmarsch erneut gemeinsam verhindern!</p>
</div>
</div>
<p>Gleichzeitig verfolgen die Behörden Antifaschist_innen, die sich den
 Nazis in den Weg stellen mit großem Eifer. Europas größter 
Naziaufmarsch in Dresden konnte in den letzten beiden Jahren durch 
Massenblockaden eines breiten Bündnisses von Antifaschist_innen aus 
Gewerkschaften, Parteien, Antifagruppen sowie anderen Organisationen und
 Einzelpersonen verhindert werden. Im Jahr 2011 gab es deshalb 
zahlreiche Ermittlungsverfahren und Hausdurchsuchungen, unter anderem 
auf der Basis des §129: Bildung einer kriminellen Vereinigung.</p>
<p><strong>Informationen unter <a class="external-link" href="http://frankfurtermobi.blogsport.de/">http://frankfurtermobi.blogsport.de/</a></strong></p>
<p><img class="image-inline image-inline" src="../bildablage/Demoam28.Januar2012.png/image_large" alt="Demo am 28. Januar 2012" /></p>
<p><strong><a class="external-link" href="http://frankfurtermobi.blogsport.de/"><br /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Netzwerk Frankfurter Antifaschist_innen</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Antifa/Antirassismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Antisemitismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Repression</dc:subject>
    
    
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    <dc:date>2012-01-15T23:18:08Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/ausstellung-san-pedro-de-cardena-2013-carcel-y-resistencia-2013-gefangnis-und-widerstand">
    <title>Ausstellung: San Pedro de Cardeña – Cárcel y Resistencia – Gefängnis und Widerstand</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/ausstellung-san-pedro-de-cardena-2013-carcel-y-resistencia-2013-gefangnis-und-widerstand</link>
    <description>vom 29. Januar bis 11. Februar im Klapperfeld / Ausstellungseröffnung am 29. Januar 2012 um 14 Uhr: Fotos, Biographien, Dokumente etc. zum Konzentrationslager San Pedro de Cardeña, Burgos, Spanien. Die Ausstellung »Gefängnis und Widerstand« versucht, eine von diesen Geschichten ans Licht zu bringen, die nicht erzählt werden. Die Geschichte von hunderten Kämpfern unterschiedlicher Herkunft, die dem Ruf zum Kampf für die Freiheit und gegen den Faschismus im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939 gefolgt sind.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p><strong></strong>Als letzten Abschnitt ihres Kampfes in Spanien mussten sie die 
Erfahrung des Konzentrationslagers machen. Doch sowohl im Lager selbst –
 die Gefangenen organisierten unter anderem eine klandestine Universität
 – als auch nach ihrer Haftzeit, zum Beispiel in der französischen 
Résistance, setzten sie ihren Kampf fort.</p>
<p>Das Konzentrationslager San Pedro de Cardeña war von Ende 1936 bis 
Anfang 1940 in Betrieb. In dem zum Lager umfunktionierten Kloster waren 
tausende republikanische Antifaschisten eingesperrt, die vor allem im 
Norden des Landes gefangengenommen worden waren. Viele von ihnen wurden 
in die siebzehn Zwangsarbeiter-Bataillone gezwungen, die das Lager 
verließen.<br />
Ab April 1938 wurden Gefangene aus den Internationalen Brigaden 
hauptsächlich nach San Pedro de Cardeña verlegt: Insgesamt etwa tausend 
internationale Gefangene mit mehr als vierzig verschiedenen 
Nationalitäten. Einige von ihnen, vor allem Briten, konnten gegen 
faschistische Gefangene ausgetauscht werden, der größte Teil jedoch 
wurde in das Zwangsarbeiterbataillon Nr. 75, das nur für Ausländer 
vorgesehen war, eingegliedert. Andere wurden von den Faschisten 
hingerichtet, einige endeten im Konzentrationslager von Miranda de Ebro 
und viele Deutsche wurden an die Gestapo übergeben.</p>
<p>In der im Klapperfeld zu sehenden Ausstellung werden zum Teil 
unveröffentlichte Fotos sowie Dokumente aus verschieden Archiven 
gezeigt, die es ermöglichen, die Biographien und Erfahrungen von einigen
 der inhaftierten Interbrigadisten nachzuvollziehen.<br />
Die Ausstellung wurde im Oktober 2011 in Burgos das erste Mal gezeigt, 
um zum 75. Jahrestag der Eröffnung des Lagers San Pedro de Cardeña den 
Gefangenen und ihrem Kampf gegen den Faschismus ein Denkmal zu setzen. 
Nun ist sie das erste Mal in deutscher Übersetzung zu sehen.</p>
<p><strong>Eröffnungsveranstaltung mit Nacho García, Initiator der 
Ausstellung und Verfasser des Blogs »The Jaily News« 
(<a class="external-link" href="http://thejailynews.blogspot.com/">http://thejailynews.blogspot.com/</a>), am 29.01.2012 um 15 Uhr. Dabei wird
 er einen Schwerpunkt legen auf die deutschen Inhaftierten in San Pedro.<br />
</strong></p>
<strong>	</strong>
<p><strong>Die Ausstellung ist außerdem geöffnet an folgenden Terminen: </strong><br />
Mittwoch, 1. Februar, 10-13 Uhr<br />
Freitag, 3. Februar, 15-18 Uhr<br />
Samstag, 4. Februar, 15-18 Uhr<br />
Mittwoch, 8. Februar, 10-13 Uhr<br />
Freitag, 10. Februar, 15-18 Uhr<br />
Samstag, 11. Februar, 15-18 Uhr</p>
<p><strong>Weitere Informationen findet ihr <a href="http://faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/01/08/san-pedro-de-cardena-carcel-y-resistencia-gefaengnis-und-widerstand/">hier</a>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Faites votre jeu!<br />
Klapperfeldstraße 5<br />
60313 Frankfurt</p>
<p><strong>Infotelefon</strong><br />
0163 9401683</p>
<p><strong>E-Mail</strong><br />
faitesvotrejeu[ät]yahoo.com</p>
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    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Faites votre jeu!</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Antifa/Antirassismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Antisemitismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Zwangsarbeit</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Nationalsozialismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Termine</dc:subject>
    
    <dc:date>2012-01-09T23:37:05Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/aufruf-zur-kundgebung-gegen-polizeigewalt-nach-den-ubergriffen-auf-die-gedenkdemo-fur-oury-jalloh-in-dessau">
    <title>Aufruf zur Kundgebung gegen Polizeigewalt nach den Übergriffen auf die Gedenkdemo für Oury Jalloh in Dessau</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/aufruf-zur-kundgebung-gegen-polizeigewalt-nach-den-ubergriffen-auf-die-gedenkdemo-fur-oury-jalloh-in-dessau</link>
    <description>Donnerstag, 12. Januar 12, 17 Uhr, Konstablerwache, Frankfurt: Am 7. Januar 2012 hat die Dessauer Polizei Mouctar Bah brutal zusammengeschlagen und ihn schwer verletzt. Wir sind überzeugt davon, dass das bewusst und auf Anweisung geschah.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Mouctar Bah ist ein Freund von Oury Jalloh. Am 7. Januar 2005 wurde Oury Jalloh von Dessauer Polizisten in einer Polizeizelle ermordet. Mouctar Bah treibt seitdem mutig und konsequent die Aufklärungsarbeit voran. Jedes Jahr wird am 7. Januar in Dessau demonstriert. Laut und deutlich ist der Ruf der Demonstranten zu hören: „Oury Jalloh: Das war Mord!“ Das will die Dessauer Polizei nicht mehr hören. Ein Gerichtsurteil aus Magdeburg, das den Demonstranten das Recht einräumt, ihre Überzeugung zu artikulieren, ist ihr egal. Sie nimmt sich einfach das Recht zu zensieren – mit Gewalt. Es wurden bei der Demo am 7.1. über 20 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.</p>
<p><strong>Wir sind empört und wütend. Wir fragen:</strong></p>
<p>Soll jetzt die Aufklärungsarbeit mit Gewaltexzessen von Prügelpolizisten beendet werden?</p>
<p>Wer sind die Verantwortlichen für die brutalen Übergriffe am 7.1.2012?</p>
<p><strong>Wir fordern:</strong></p>
<p>Die lückenlose Aufklärung der polizeilichen Maßnahmen an diesem Tag!</p>
<p>Die verantwortlichen Beamten müssen vor Gericht gestellt werden.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse um die Verstrickung staatlicher Stellen mit neonazistischen Terrorgruppen, ist diese Aufklärungsarbeit ein Gebot der Stunde. Wir rufen alle Bürger auf, sich gegen diese Willkürakte der Polizei zur Wehr zu setzen. Es trifft uns alle!</p>
<p>Weitere Informationen haben wir gefunden auf:<br /><a class="external-link" href="http://thevoiceforum.org">http://thevoiceforum.org</a>&nbsp;- <a class="external-link" href="http://initiativeouryjalloh.wordpress.com">http://initiativeouryjalloh.wordpress.com</a></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Aktionsbündnis</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Antifa/Antirassismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Asyl+Ausländerpolitik</dc:subject>
    
    
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  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/linke-gruppen-und-basisgewerkschaften-rufen-zu-europaweitem-aktionstag-auf-fur-m31-european-day-of-action-against-capitalism">
    <title>Linke Gruppen und Basisgewerkschaften rufen zu europaweitem Aktionstag auf: "für M31: european day of action against capitalism" </title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/linke-gruppen-und-basisgewerkschaften-rufen-zu-europaweitem-aktionstag-auf-fur-m31-european-day-of-action-against-capitalism</link>
    <description>Auf einem internationalen Treffen linker Gruppen und Basisgewerkschaften aus Griechenland, Deutschland, Spanien, Polen und Österreich Anfang Dezember in Frankfurt a. M. wurde beschlossen: Für den 31. März 2012 wird unter dem Motto „M31 – European Day of Action against Capitalism“ zu einem europaweiten Aktionstag gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EU-Kommision, IWF und EZB aufgerufen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Die antikapitalistischen Organisationen wollen damit ein deutliches Zeichen gegen den maßgeblich von Deutschland betriebenen Versuch unternehmen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt auf dem Rücken von Lohnabhängigen und MigrantInnen zu sanieren. Mit dem international koordinierten Protest soll auch ein Zeichen gegen die nationalistische Stimmungsmache gegen die Lohnabhängigen in den südeuropäischen Ländern und die militärische Abschottung der EU-Außengrenzen gesetzt werden. Dagegen setzen die Organisatorinnen und Organisatoren die Perspektive einer grenzübergreifenden Selbstorganisation der von der Sparpolitik und kapitalistischen Ausbeutung betroffenen Menschen.</p>
<p>Insgesamt soll der Aktionstag im Frühjahr den Auftakt für eine weitergehende, europaweite Kooperation linker Gruppen und Basisgewerkschaften mit massiven Protesten im ganzen Jahr 2012 darstellen. Insofern stellt der Aufruf zum Aktionstag auch eine explizite Aufforderung zur Beteiligung an weitere antiautoritäre Gewerkschaften, Gruppen und Organisationen dar. In ganz Europa werden verschiedene Aktionen stattfinden.</p>
<p>In Deutschland soll die zentrale Aktion am 31. März 2012 in Frankfurt a.M. stattfinden, in deren Rahmen auch die Baustelle der neuen „Europäischen Zentralbank“ besucht werden soll. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des internationalen Bündnisses: http://march31.net<br /><br /><strong>autonome antifa [f]</strong><br /><a class="external-link" href="http://frankfurt.umsganze.de">http://frankfurt.umsganze.de</a></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>autonome antifa [f]</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-01-05T21:42:08Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/durch-den-von-oberburgermeisterin-roth-angedachten-verkauf-von-gesellschafteranteilen-der-nassauischen-heimstatte-wurden-die-mieter-und-die-stadt-an-sozialer-sicherheit-verlieren">
    <title>Durch den von Oberbürgermeisterin Roth angedachten Verkauf von Gesellschafteranteilen der Nassauischen Heimstätte würden die Mieter und die Stadt an sozialer Sicherheit verlieren</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/durch-den-von-oberburgermeisterin-roth-angedachten-verkauf-von-gesellschafteranteilen-der-nassauischen-heimstatte-wurden-die-mieter-und-die-stadt-an-sozialer-sicherheit-verlieren</link>
    <description>Als Mieter der Nassauischen Heimstätte (NH) ist man sicher und geschützt. Die Siedlungen sind selten gewordene Gemeinschaften für mittlere und untere Einkommen. Der Großteil der Gesellschafteranteile befindet sich in öffentlicher Hand, so dass Umwandlungen in Eigentumswohnungen oder Eigenbedarfskündigungen ausgeschlossen sind. Am Maximalprofit orientierte Vorgehensweisen zu Lasten der Mieter treten weniger häufig bzw. weniger massiv auf. Dennoch herrscht eine latente Unruhe. Immer wieder unternimmt die schwarz-gelbe Landesregierung Anläufe zur Privatisierung, wie jetzt der Finanzminister. Doch dieses Mal ist etwas anders:</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Bisher hatte die Stadt Frankfurt
regelmäßig gekontert, von ihrem Veto-Recht (Sperrminorität) Gebrauch zu machen,
und somit verhindert, dass sich das Land zu Gunsten von privaten Gesellschaften
aus der NH zurückziehen kann. Doch gestern ließ die Oberbürgermeisterin
gemeinsam mit dem Geschäftsführer der städtischen Wohnungsgesellschaft, Herrn
Junker, verlauten, dass die Stadt einem Verkauf der Landesanteile an die Helaba
zustimmen könnte.</p>
<p>Sinngemäß: Die Mieter könnten
aufatmen, da damit alles zu einem guten Ende komme. Denn Helaba sei kein
profitorientiertes Unternehmen, sondern werde vom Land Hessen kontrolliert, und
somit sei der Verkauf an eine private Immobiliengesellschaft vom Tisch.</p>
<p>Diese Argumentation ist
irreführend.</p>
<p>Zunächst muss noch einmal betont
werden, dass die Mieter sich nur dann Sorgen machen müssen, wenn auf die Stadt
Frankfurt kein Verlass mehr ist. Dies kann nach den Erfahrungen der letzten
Jahrzehnte nur eintreten, wenn die FDP ihren parlamentarischen Einfluss auf das
Niveau früherer Volksparteien steigern kann.</p>
<p>Außerdem kann man die Helaba keineswegs
als Organisation vergleichsweise einem bestandserhaltenden Staatsorgan einschätzen.
Die Helaba besitzt bereits die GWH und hat hier in einigen Siedlungen das Geschäft
mit Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen betrieben (so weit bekannt, wenigstens
ohne vermietete Wohnungen zu verkaufen). Die Helaba besitzt also über die GWH
einen effektiven Apparat für das Umwandlungsgeschäft bzw. für die
Privatisierung öffentlicher Wohnungen. Damit würde der Verlust sozial
funktionierender Siedlungen drohen.</p>
<p>In Kombination mit dem zweiten
Vorschlag von Frau Roth und Herrn Junker, dass auch die NH-Anteile der Stadt
Frankfurt ausgelagert werden bzw. an die ABG gehen sollen, muss man sich echte
Sorgen machen. Denn dann wäre die Vision einer NH-Geschäftsführung mit einer
Doppelspitze bestehend aus Herrn Junker und einem Bankmanager nicht mehr fern…</p>
<p><strong>Das vorgeschlagene Konzept würde die Bedingungen für eine
(schrittweise) Privatisierung schaffen.</strong></p>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong>MIETER HELFEN MIETERN</strong><strong> Frankfurt e.V.</strong></p>
<p><strong><a class="external-link" href="http://www.mhm-ffm.de">http://www.mhm-ffm.de</a><br /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>MIETER HELFEN MIETERN Frankfurt e.V.</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Wohnen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Soziales</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalfinanzen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-15T22:19:03Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/wohnraumleerstand-von-220-apartments-der-abg-frankfurt-holding-an-der-uniklinik-eine-neue-nutzung-ist-nun-angekundigt-angesichts-der-offentlich-diskutierten-wohnungsnot-gegen-leerstand-von-wohnraum-2013-leerstandsmelder-soll-helfen">
    <title>Wohnraumleerstand von 220 Apartments der ABG FRANKFURT HOLDING an der Uniklinik: Eine neue Nutzung ist nun angekündigt, angesichts der öffentlich diskutierten Wohnungsnot - Gegen Leerstand von Wohnraum! – Leerstandsmelder soll helfen</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/wohnraumleerstand-von-220-apartments-der-abg-frankfurt-holding-an-der-uniklinik-eine-neue-nutzung-ist-nun-angekundigt-angesichts-der-offentlich-diskutierten-wohnungsnot-gegen-leerstand-von-wohnraum-2013-leerstandsmelder-soll-helfen</link>
    <description>Nach den jetzt vorgestellten Nutzungsplänen als Studentenwohnheim kann man nicht einfach sagen, „was lange währt, wird endlich gut.“ Denn für Frankfurter Verhältnisse viel zu lange - ca. 4 Jahre - standen die 220 Apartments des ehemaligen Personalwohnheims an der Uniklinik bis auf partielle, provisorische Unterbringungen von Obdachlosen leer. Auch vor 4 Jahren war die Wohnungsnot für Studenten schon groß. Und die damaligen Engpässe auf dem Wohnungsmarkt sind die Verursacher der Mietpreisexplosion von heute.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>In der Geschichte des Leerstands des
Gebäudes gab es einige Anstöße, den Leerstand zu beenden. So besetzte Anfang
dieses Jahres die LINKE Partei das Gebäude symbolisch für ein paar Stunden. Als
Begründung für den Leerstand hieß es u.a., es müsse erst eine neue Heizanlage
eingebaut werden. Nun ist von fehlendem Brandschutz und von Sanierungsbedarf mit
etwa einjähriger Bauzeit die Rede (FR v.15.12.2011). Die Entmietung des als
Personalwohnheim von der Uniklinik genutzten Gebäudes vor 5 Jahren wurde mit
der bevorstehenden Rückgabe an die WOHNHEIM begründet. Und zeitnah im Anschluss
an die Räumung wurden schon damals Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.</p>
<p>Uns drängt sich der Eindruck auf,
dass der lange Leerstand der 220 Wohneinheiten durch schlechte Planungen bzw.
durch zurückgestellte Entscheidungen (gescheiterte Verkaufsverhandlungen?, FNP
v. 16.02.2011) verursacht wurde. Eine öffentliche Stellungnahme von Seiten der
Verantwortlichen fehlt hierzu bis heute.</p>
<p>Zur Erinnerung: Die
Landesregierung hat das Wohnraumzweckentfremdungsgesetz vor 7 Jahren
abgeschafft. Dieses Gesetz hatte auch das Leerstehen-Lassen von Wohnraum
verboten.</p>
<p>Es muss dringend eine Initiative
gestartet werden, damit dieses Gesetz wieder in Kraft tritt.</p>
<p>Nach Hamburger Vorbild und als
Vernetzung gibt es nun auch für Frankfurt am Main die Möglichkeit, leer stehende
Gebäude in eine allgemein zugängliche Liste eintragen zu lassen bzw. diese Objekte
sich dort anzusehen:&nbsp;<a class="external-link" href="http://www.leerstandsmelder.de/frankfurt">http://www.leerstandsmelder.de/frankfurt</a> .</p>
<p><strong>MIETER HELFEN MIETERN</strong><strong> Frankfurt e.V.</strong></p>
<p><strong><a class="external-link" href="http://www.mhm-ffm.de">http://www.mhm-ffm.de</a><br /></strong></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>MIETER HELFEN MIETERN Frankfurt e.V.</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Wohnen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Soziales</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalfinanzen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-15T22:12:36Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/forderverein-zur-unterstutzung-der-initiative-203afaites-votre-jeu-2039-und-dem-erhalt-des-klapperfelds-gegrundet">
    <title>Förderverein zur Unterstützung der Initiative ›Faites votre jeu!‹ und dem Erhalt des Klapperfelds gegründet</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/forderverein-zur-unterstutzung-der-initiative-203afaites-votre-jeu-2039-und-dem-erhalt-des-klapperfelds-gegrundet</link>
    <description>Ende November haben Unterstützer_innen der Initiative ›Faites votre jeu!‹ in den Räumen des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld in Frankfurt am Main den ›Verein zur Förderung geschichtspolitischer Auseinandersetzung‹ gegründet.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Zweck und Ziele des Vereins sind <br />• die Förderung der Forschung zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld in Frankfurt am Main und die wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung mit diesem Themengebiet,<br />• die Unterstützung antifaschistischer Erinnerungsarbeit, insbesondere zum ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld, <br />• die Auseinandersetzung mit Strukturen, die zur Verfolgung und Repression aufgrund von politisch, »rassischen«, religiösen, nationalen oder sonstigen sozialen Gründen oder Zuschreibungen führen und geführt haben sowie<br />• die Verständigung der Menschen jenseits von nationalen, staatlichen oder kulturellen Grenzziehungen und entsprechende Solidaritätsarbeit.<br /><br />Die Ziele des Vereins sollen verwirklicht werden insbesondere <br />• durch den Erhalt des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld und <br />• durch die Förderung und Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen, Forschungstätigkeiten, Publikationen sowie Öffentlichkeitsarbeit.<br /><br />Der Verein will eine möglichst große Zahl von Fördermitgliedern gewinnen, durch Spenden und Beiträge sollen die Ziele des Vereins realisiert werden. Die Anerkennung des gemeinnützigen Charakters des Vereins ist beim Finanzamt Frankfurt beantragt. <br /><br />Als Vorsitzender des Vereins wurde der 63-jährige Sozialarbeiter Walter Schmidt gewählt. Seine Beweggründe: »Ich habe seit Mitte 2009 mit Interesse die Aktivitäten der Initiative ›Faites votre jeu!‹ verfolgt, die das ehemalige Polizeigefängnis als selbstverwaltetes Zentrum führt und interessante Beiträge insbesondere zur Geschichte des Klapperfelds in der Zeit des Faschismus erarbeitet hat. Die Befragung der letzten noch lebenden Zeitzeugen und die Forschung zu den aus dem Klapperfeld Deportierten(1) in Verbindung mit der Etablierung eines sozialen Raums haben mich davon überzeugt, dass die Mitglieder der Initiative ihr Projekt mit großem Engagement und Potential verfolgen. Sie bearbeiten einen bisher vernachlässigten Teil der lokalen Geschichte. Darüber hinaus haben sie mit der derzeitigen Nutzung einen Raum für Menschen geschaffen, die sich selbst­bestimmt treffen, organisieren oder politische und kulturelle Initiativen entwickeln. Dies mit dem Fördervere<br />in zu unterstützen erscheint mir eine sinnvolle und notwendige Aufgabe zu sein.«<br /><br />Maja Koster von ›Faites votre jeu!‹ begrüßte die Bildung des Fördervereins und erklärte: »Mit der Gründung des Fördervereins ist ein weiterer Schritt gemacht, um die Arbeit unserer Initiative zu verstetigen und sicher­zustellen, dass diese auch in Zukunft unabhängig weitergeführt werden kann. Die langfristige Nutzung durch ›Faites votre jeu!‹ und der damit verbundene Erhalt des Klapperfelds als sozialer Raum und Ort kritischer historisch-politischer Auseinandersetzung ist einzig durch Abriss- oder Umnutzungspläne bedroht, die immer wieder von Verantwortlichen auf Seiten der Stadt ins Spiel gebracht werden.«<br /><br />Die Website des Fördervereins ist unter&nbsp;<a class="external-link" href="http://www.geschichtspolitischeauseinandersetzung.org">http://www.geschichtspolitischeauseinandersetzung.org</a> erreichbar. Dort finden sich weitere Informationen zum Verein und die Möglichkeit, mit dem Verein Kontakt aufzunehmen. Sobald die Gemeinnützigkeit anerkannt ist, können sich alle, die Interesse an einer Fördermitgliedschaft haben, dort die entsprechenden Unterlagen und einen Antrag auf Fördermitgliedschaft herunterladen.<br /><br />____________<br />(1) <em>Siehe hierzu Pressemitteilung der Initiative »Faites votre jeu!« vom 21.07.2011: <a class="external-link" href="http://www.klapperfeld.de/de/archiv/pressemitteilungen/165-pressemitteilung--verschollen-geglaubte-deportationslisten-entdeckt-polizeigefaengnis-klapperfeld-hatte-zentrale-funktion-fuer-deportationen-aus-frankfurt.html">http://www.klapperfeld.de/de/archiv/pressemitteilungen/165-pressemitteilung--verschollen-geglaubte-deportationslisten-entdeckt-polizeigefaengnis-klapperfeld-hatte-zentrale-funktion-fuer-deportationen-aus-frankfurt.html</a></em><br /><br /><br /><strong>Verein zur Förderung geschichtspolitischer Auseinandersetzung</strong><br />Klapperfeldstraße 5<br />60313 Frankfurt<br />Vorsitzender: Walter Schmidt<br />Telefon: 0152 | 37 22 56 12<br />E-Mail: vorstand@geschichtspolitischeauseinandersetzung.org<br />Website: www.geschichtspolitischeauseinandersetzung.org</p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Verein zur Förderung geschichtspolitischer Auseinandersetzung</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Antifa/Antirassismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Antisemitismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Selbstorganisation</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Nationalsozialismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kultur</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-15T22:00:17Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/occupy-frankfurt-bietet-eine-szenarioanalyse-der-eurokrise">
    <title>Occupy:Frankfurt bietet eine Szenarioanalyse der Eurokrise</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/occupy-frankfurt-bietet-eine-szenarioanalyse-der-eurokrise</link>
    <description>Ein zentrales Problem der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ist die Komplexität der Sachverhalte und die generelle Unkenntnis über deren Zusammenhänge. Das beginnt beim einfachen Bürger, der sich seit längerem vom politischen Tagesgeschehen verabschiedet hat und geht hin bis zu Bundestagsabgeordneten, die nach Abstimmung über den Rettungsschirm bekennen, nicht genau gewußt zu haben, welche Folgen damit verbunden sind.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Um die vielfältigen Wechselwirkungen zu verdeutlichen, legen Aktivisten von Occupy:Frankfurt in diesen Tagen unter dem Titel »Laßt uns über unsere Zukunft reden. Jetzt!« eine Szenarioanalyse in den Sprachen Deutsch und Englisch vor. Inhalt dieses Arbeitspapieres ist eine Übersicht über Lösungsansätze sowie Zukunftswahrscheinlichkeiten der Eurokrise und damit verbunden eine Analyse des europäischen Bankensystems. Die Bewegung möchte hiermit zu einer aktiveren öffentlichen Debatte über die europäische Vision und das Finanzsystem aufrufen.</p>
<p><strong>Das pdf-Dokument steht unter&nbsp;<a class="external-link" href="http://www.occupyfrankfurt.de/eurocrisis/">http://www.occupyfrankfurt.de/eurocrisis/</a> zum Abruf bereit. </strong></p>
<p>Weitere Informationen: <a class="external-link" href="http://www.occupyfrankfurt.de">http://www.occupyfrankfurt.de</a><br /><br /></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Occupy:Frankfurt</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Publikationen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Soziales</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Selbstorganisation</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>protest</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-11T21:35:21Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/auch-goethe-hat-die-nase-voll-greenpeace-frankfurt-macht-demonstrativ-auf-die-uberschreitung-der-feinstaub-grenzwerte-aufmerksam">
    <title>Auch Goethe hat die Nase voll! Greenpeace Frankfurt macht demonstrativ auf die Überschreitung der Feinstaub-Grenzwerte aufmerksam</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/auch-goethe-hat-die-nase-voll-greenpeace-frankfurt-macht-demonstrativ-auf-die-uberschreitung-der-feinstaub-grenzwerte-aufmerksam</link>
    <description>Aktivisten von Greenpeace Frankfurt a.M. bedienten sich am 10. Dezember 2011 für Ihren Protest der Unterstützung eines der größten Söhne der Stadt. Auf dem Goetheplatz zeigte sich die Statue von Deutschlands größtem Dichter mit einer Gasmaske auf dem Kopf. Um den Hals ein Schild gehängt: „Mir
stinkt`s !“ Goethes Unmut und seine Schutzmaßnahme wurde durch die Aufschrift auf dem Banner der vor der Staue versammelten Aktivisten bekräftigt: „Feinstaub macht krank !“.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>An der Messstation in der Friedberger Landstraße wurde am 05. Dezember für das Jahr 2011 die 42. Überschreitung des EU-Grenzwertes für Feinstaub gemessen. Die EU-Richtlinien erlauben maximal 35 Überschreitungen im Jahr. In Hessen ist Frankfurt Spitzenreiter bei der gesundheitsgefährdenden Belastung mit Feinstaub durch den Verkehr. Dies zeigt deutlich, dass die sogenannte Umweltzone und das System der Feinstaubplaketten nicht ausreicht, um die Luftqualität in Frankfurt entscheidend zu verbessern.</p>
<p>Johannes Reinhartz, Energieexperte Greenpeace Frankfurt, bemerkt: „Werden die Jahres-Grenzwerte für Feinstaub-Belastung überschritten, sind die Stadt und das Land Hessen in der Pficht, unverzüglich wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wir sehen nichts dergleichen. Mittel- bis langfristige Maßnahmen haben wir jedenfalls schon vorgeschlagen.&nbsp; Es wird höchste Zeit,&nbsp; wenigstens diese anzugehen.“</p>
<p>Greenpeace Frankfurt setzt sich seit langem für die Einführung einer City-Maut ein, wie beispielsweise in London oder Stockholm. Denn Frankfurt braucht ein umfassendes neues Verkehrskonzept. Frankfurts öffentliche Verkehrsmittel müssen <br />attraktiver und entsprechend gefördert werden. Eine City-Maut könnte helfen, die dadurch entstehenden Kosten zu finanzieren. <br />Im übrigen ist auch für die Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung eine Änderung in der Verkehrspolitik dringend erforderlich. Dazu muss generell der öffentliche Verkehr verbessert und der Autoverkehr reduziert werden. Wegen der in den Ballungsgebieten zusätzlich auftretenden gesundheitsgefährdenden Belastungen sollte man hier den Anfang machen. Warum nicht in Frankfurt? Zur Bewerbung Frankfurts um den „European Green Capital Award“ würde es jedenfalls passen.</p>
<p><strong>Greenpeace Frankfurt a.M.</strong></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Greenpeace Frankfurt a.M.</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Umwelt</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Verkehr</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>protest</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-11T21:28:30Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/demo-am-17.-dezember-2011-wohnraum-fur-alle-occupy-wohnraum-hauser-platze-2013-die-stadt-gehort-allen">
    <title>Demo am 17. Dezember 2011: Wohnraum für alle!</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/demo-am-17.-dezember-2011-wohnraum-fur-alle-occupy-wohnraum-hauser-platze-2013-die-stadt-gehort-allen</link>
    <description>Occupy Wohnraum, Häuser, Plätze – die Stadt gehört allen! Kommt zur Demo am 17.12.2011 um 12 Uhr (!) am Rathenauplatz: In den letzten 10 Jahren folgte die Politik der Stadt Frankfurt der Idee der »Global City«. Das neue Westhafenviertel und andere Projekte wurden gemäß dieser Idee konzipiert und gebaut. Im Vordergrund stehen dabei neue Büro- und Gewerbeflächen, d.h. Frankfurt als Finanz- und Dienstleistungsstandort, nicht als Wohnort.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Das große Stadtumbauprojekt 
von 1999 z.B. sah in der Innenstadt ca. 18.000 neue gewerbliche 
Arbeitsplätze vor, aber nur ca. 7000 neue Wohnungen. Zudem dient der 
Wohnraum, der währenddessen in der Frankfurter Innenstadt entstanden 
ist, nur den Besserverdienenden.</p>
<p>Ca. 70.000 Zu- und Wegzüge gibt es 
jährlich in Frankfurt. Viele dieser kurzfristig in Frankfurt lebenden 
City Hopper sind Projektentwickler_innen, Berater_innen und andere 
Dienstleister_innen mit befristeten Verträgen, deren Mieten die 
Unternehmen zahlen. Kurzfristige Mietverträge und finanzstarke 
Unternehmen als »Sponsoren« hoher Mieten haben dazu geführt, dass Wohnen
 in bestimmten Bereichen der Innenstadt für Normalbewohner_innen 
unbezahlbar geworden ist.</p>
<p>Der Wohnungsmarkt wird künstlich knapp gehalten. Gerade für gering 
Verdienende, Prekarisierte, Arbeitslose, Ältere, Migrant_innen und 
Studierende wird es inzwischen zur Tortur, eine akzeptable Wohnung zu 
finden. Vermieter_innen stellen immer absurdere Forderungen an ihre 
Mieter, die Preise werden immer unverschämter. Stadt und Land 
verschärfen diese Situation weiter, anstatt, wie es ihre Aufgabe wäre, 
sich im Sinne des Gemeinwesens für bezahlbare Wohnmöglichkeiten ein zu 
setzen.</p>
<p>Der neue Mietspiegel, ursprünglich ein Instrument für 
Mieter_innen gegen überteuerte Mieten, verdreht das Instrument ins 
Gegenteil, erklärt Stadtgebiete zum gehobenen Standard, treibt die 
Mieten ganzer Straßenzüge nach oben- und viele Bewohner_innen aus ihren 
angestammten Quartieren.</p>
<p>Gleichzeitig dümpelt der soziale Wohnungsbau 
seit Jahren vor sich hin. Hatte die Stadt im Jahr 2000 noch bei ca. 
40000 Wohnungen ein Belegrecht, so waren es 2009 nur noch 31000. Die ABG
 Holding, zu 100% im Besitz der Stadt, hat ein eigenes 
Tochterunternehmen gegründet, die Mainwert GmbH, um Mietwohnungen für 
die entsprechende Klientel als Eigentumswohnungen zu vermarkten. Längst 
orientiert sich die städtische ABG Holding wie ein Privatunternehmen 
fast ausschließlich am möglichen Profit. Dies verdeutlicht die enorme 
Zahl von Zwangsräumungen: 449 Räumungsklagen betreibt die AGB Holding zu
 Zeit in der Stadt gegen ihre eigenen Mieter_innen.</p>
<p>Auch die 
Planungen rund um den Campus Bockenheim zeigen, wohin für Mieter_innen 
trotz großer PR-Kampagne der Stadt die Reise geht. Denn nur durch 
kreative Rechentricks kommen die Planer überhaupt auf die behaupteten 
Prozentzahlen an Wohnungen. Und was letztlich gebaut wird, ist für den 
kleinen oder mittleren Geldbeutel in Bockenheim unerschwinglich.</p>
<p>Wenn sich Betroffene nicht einschüchtern lassen wollen, oder sich 
nehmen, was ihnen zu steht, spüren sie die Härte des Rechtsstaats: Die 
überwiegend studentischen Wohnbesetzer_innen eines Hauses im Westend 
wurden mit massiver Gewalt von der Polizei geräumt. Ironischerweise 
wären die meisten der heutigen Westendvillen ohne den Häuserkampf der 
70er längst Betonschrott oder hätten sich in leerstehenden Büroraum 
verwandelt, von dem es in Frankfurt 2 Millionen Quadratmeter gibt. Wir 
fordern deshalb die Entkriminalisierung von Leerstandbesetzungen.</p>
<p><strong>Frankfurt braucht mehr Ideen als die der Global City. Frankfurt ist 
eine Stadt und kein kapitalistisches Unternehmen. Ob mit Familie oder 
als WG, als Studierende_r oder Asylsuchende_r, wir alle müssen die 
Möglichkeit einer angemessenen Wohnung haben.</strong></p>
<h4>Kommt zur Demo am 17.12.2011 um 11:00 am Rathenauplatz</h4>
<p>Im Zusammenhang mit dem bundesweiten Aktionstag gegen kapitalistische 
Stadtentwicklung und Gentrifizierung des politischen und sozialen 
Zentrums »Rote Flora« aus Hamburg, das von Räumung bedroht ist.</p>
<p><a class="external-link" href="http://occupyfrankfurt.de">http://occupyfrankfurt.de</a>&nbsp; -&nbsp; <a class="external-link" href="http://wemgehoertdiestadt.net">http://wemgehoertdiestadt.net</a></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Netzwerk »Wem gehört die Stadt?«</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Selbstorganisation</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Wohnen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Soziales</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalfinanzen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Repression</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>protest</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Termine</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kultur</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-03T22:28:46Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/bericht-zur-kundgebung-201enieder-mit-der-regierung-der-deutschen-bank-und-co.-fur-den-deutschen-staatsbankrott-201c-demonstranten-in-der-commerzbank">
    <title>Bericht zur Kundgebung „Nieder mit der Regierung der Deutschen Bank und Co. Für den deutschen Staatsbankrott!“ - Demonstranten in der Commerzbank</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/bericht-zur-kundgebung-201enieder-mit-der-regierung-der-deutschen-bank-und-co.-fur-den-deutschen-staatsbankrott-201c-demonstranten-in-der-commerzbank</link>
    <description>„Nieder mit der Regierung der Deutschen Bank und Co. Für den deutschen Staatsbankrott!“ Diese Losungen führt ein LKW mit vier roten Fahnen mit sich, als er am Donnerstag, 1. Dezember 2011, um 16 Uhr vor der Commerzbank auf dem Kaiserplatz auffährt. Wenige Minuten später fährt am Haupteingang der Bank ein Eisentor hoch und verrammelt den Zugang: die Bankoberen verbarrikadieren sich vor den Kritikern ihres Milliardenraubs.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Dass die Demonstranten auch durch den Hintereingang einzeln in die Eingangshalle reintröpfeln könnten – daran hatte wohl niemand gedacht. Genau das geschah aber, während die Kundgebung vor dem Haupteingang stattfand.</p>
<p>Der Sicherheitsdienst der Commerzbank war völlig überrascht, zog es aber vor, nicht die Polizei zu rufen. Wozu unnötig Aufsehen erregen? Und so wurde am Donnerstagnachmittag in der Commerzbank eine halbstündige Kundgebung abgehalten: <br />Gegen die Ausplünderung des deutschen Volkes durch die Merkel-Regierung für die Zinszahlungen an die Banken. <br />Gegen die enge Verzahnung der Commerzbank mit der Bundeswehr („Celler Trialog“). <br />Gegen die Ruinierung der Völker Europas durch das Finanzkapital.</p>
<p>Der Aktionstag „Nieder mit der Regierung der Deutschen Bank und Co.! Für den deutschen Staatsbankrott!“ am 1. Dezember war ein erster Auftakt für den Kampf gegen den Milliardenraub der Banken an der deutschen Bevölkerung mit Hilfe der Staatsverschuldung ihrer Berliner Regierung.</p>
<p>Die Veranstalter – der Arbeits- und Aktionsausschuss der Ersten Arbeiter- und Gewerkschafter-Konferenz gegen den Notstand der Republik im Bündnis mit anderen – sehen sich damit in der Tradition von Karl Marx der schon im Jahr 1850 in einer Ansprache an den Bund feststellte:&nbsp; <br />“Wenn die Demokraten die Regulierung der Staatsschulden verlangen, verlangen die Arbeiter den Staatsbankrott.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Arbeits- und Aktionsausschuss der Ersten Arbeiter- und Gewerkschafter-Konferenz gegen den Notstand der Republik<br /></strong></em></p>
<p><em>Frankfurt, den 3.12.2011</em></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Arbeits- und Aktionsausschuss der Ersten Arbeiter- und Gewerkschafter-Konferenz gegen den Notstand der Republik</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Soziales</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>protest</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Termine</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-03T22:06:53Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/bericht-zur-demonstration-zum-zweiten-jahrestag-der-casino-raumung">
    <title>Bericht zur Demonstration zum zweiten Jahrestag der Casino-Räumung</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/bericht-zur-demonstration-zum-zweiten-jahrestag-der-casino-raumung</link>
    <description>Heute demonstrierten etwa 300 Menschen ab 18:30 Uhr in Frankfurt am Main am zweiten Jahrestag der Casino-Räumung gegen die Wohnsituation in Frankfurt und vielen anderen Städten, staatliche Repression und für die Solidarität mit Besetzer_Innen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Der Demonstrationszug startete am Campus Bockenheim der Goethe-Universität Frankfurt am Main, führte über Messe, Alte Oper, IG-Farben Campus zurück zum Campus Bockenheim.</p>
<p>Schon zu Beginn wurde der Demonstrationszug von der Polizei in der Senckenberganlage gestoppt und bis zuletzt von 60 Kastenwägen und behelmten Polizeikräften begleitet – erneut ein Ausdruck der ungerechtfertigten Kriminalisierung von Demonstrierenden. Eine Demonstrantin kommentierte das Polizeiaufgebot: „Es ist eine Frechheit bei einer Demonstration, die sich unter Anderem gegen Repression richtet, 60 Wannen aufzufahren!“</p>
<p>In Kundgebungen am Campus Bockenheim, an der Alten Oper, sowie am IG-Farben Campus äußerten sich Redner_Innen unter Anderem der „Campus antifa“, der Initiative „Wohnraum für alle!“, des „asta“ der Goethe-Universität und des „Arbeitskreises kritischer Jurist_Innen“ zur katastrophalen Wohnsituation und im Besonderen zum miserablen Verhalten des Präsidiums und der Polizei bei der Räumung des Casinos 2009 und der Schumannstraße 60 am 20. Oktober 2011. Gemeinsam war allen Redebeiträgen die Betonung der Legitimität und Notwendigkeit von Hausbesetzungen und die Kritik an staatlicher Repression.</p>
<p><strong>Die Demonstrant_Innen solidarisierten sich mit besetzten Häusern in allen Städten, insbesondere mit der Roten Flora und Zomia in Hamburg, die von der Räumung bedroht sind. Sollte es zu einer Räumung kommen, ruft die Initiative „Wohnraum für alle!“ zu einer Spontandemonstration am Folgetag um 18 Uhr am Café Koz auf dem Campus Bockenheim auf.</strong></p>
<p>Am 03. Dezember findet in Wiesbaden die Demonstration gegen die Innenminister-Konferenz statt, an der sich auch die Initiative „Wohnraum für alle!“ beteiligen wird.<br /><br /><em><strong>Initiative „Wohnraum für alle!“</strong></em></p>
<p>Blog: <a class="external-link" href="http://wohnraum.blogsport.de">http://wohnraum.blogsport.de</a></p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Initiative „Wohnraum für alle!“</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Wohnen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Repression</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>protest</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Termine</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-03T00:49:11Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/antrag-der-fraktion-die-linke.-im-romer-farbe-bekennen-kein-platz-fur-rassismus">
    <title>Antrag der Fraktion DIE LINKE. im Römer: "Farbe bekennen: Kein Platz für Rassismus"</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/antrag-der-fraktion-die-linke.-im-romer-farbe-bekennen-kein-platz-fur-rassismus</link>
    <description>Dringlicher Antrag der Fraktion DIE LINKE. im Römer vom 2. Dezember 2011 gemäß § 17 (3) GOS:</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p><strong>Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: </strong></p>
<p>1. Die Stadtverordneten halten in einer Gedenkminute in der Stadtverordnetenversammlung am 15. Dezember inne, um den Opfern des neofaschistischen Rechtsterrorismus sowie allen Menschen, die seit der Wiedervereinigung von Rechtsextremisten in der Bundesrepublik Deutschland&nbsp; ermordet worden sind, zu gedenken und um den Hinterbliebenen unsere Trauer und unser Mitgefühl auszudrücken.&nbsp;</p>
<p>2. Der Magistrat wird beauftragt gemeinsam mit der KAV, dem Rat der Religionen, der Antinazikoordination und anderen antifaschistischen und antirassistischen Organisationen eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des rechten Terrors in Deutschland vorzubereiten.</p>
<p>3. Angesichts der Enthüllungen über die neofaschistische Mordserie und die öffentliche Diskussion über die Bekämpfung der Ursachen von rechtsextremer Gewalt wird der Magistrat aufgefordert in der nächsten Stadtverordnetenversammlung darüber zu berichten, mit welchen Mitteln und Instrumenten hier vor Ort Neofaschismus und rechtsextreme Tendenzen bekämpft und zivilgesellschaftliche Strukturen gestärkt werden.&nbsp;</p>
<p><strong>Dabei sollte insbesondere Auskunft erteilt werden:</strong>&nbsp;</p>
<p>1. Welche Erfahrungen gibt es in den letzten Jahren über rechtsextremistische Aktivitäten in Frankfurt und Umgebung?</p>
<p>2. Welche Maßnahmen von der Stadt werden ergriffen, um rechtsextremen Gedankengut vorzubeugen?</p>
<p>3. Welche Projekte bzw. Aktivitäten werden in der Jugendarbeit oder in den Schulen gegen Rechtsextremismus von der Stadt (finanziell) unterstützt und welche Erfahrungen damit vorliegen?</p>
<p>4. Welche Mittel plant die Stadt nach den aktuellen Erkenntnissen über die Gefährlichkeit des Rechtsextremismus in den Haushalt einzustellen, um die Aufklärungsarbeit gegen die rechtsextreme Einstellung zu finanzieren?</p>
<p><strong>Begründung: <br />182 Todesopfer extrem rechter, rassistischer, antisemitischer und neofaschistischer Gewalt seit 1990 </strong><br />(Quelle: <a class="external-link" href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/chronik-der-gewalt/todesopfer-rechtsextremer-und-rassistischer-gewalt-seit-1990">http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/chronik-der-gewalt/todesopfer-rechtsextremer-und-rassistischer-gewalt-seit-1990</a>)</p>
<h3><strong>1990&nbsp; </strong></h3>
<p><strong>1. Mahmud Azhar, 40 Jahre </strong><br />Der pakistanische Doktorand Mahmud Azhar wurde am 7. Januar 1990 von einem DDR-Bürger auf dem Gelände der Freien Universität Berlin rassistisch beschimpft und geschlagen. Als er telefonisch Hilfe rufen wollte, schlug ihn der Angreifer mit einem Feuerlöscherrohr auf den Kopf. Am 6.März erlag er seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>2. Andrzej Fratczak </strong><br />Am 7. Oktober 1990 wurde er bei einem Überfall durch drei Jugendliche vor einem Nachtclub in Lübbenau (Brandenburg) totgeschlagen und -getreten. Die drei deutschen Täter wurden zu Freiheitsstrafen von acht Monaten zu dreidreiviertel Jahren verurteilt. Zwei von ihnen waren an einem Angriff auf das Asylbewerberheim in Lübbenau beteiligt.</p>
<p><strong>3. Amadeu Antonio Kiowa, 28 Jahre&nbsp; </strong><br />Am 25. November 1990 wurde er in Eberswalde (Brandenburg) bei einem Angriff von 50 Rechtsextremisten auf drei Personen afrikanischer Herkunft vor einem Gasthof mit Knüppeln ins Koma geprügelt. Er starb elf Tage später.</p>
<p><strong>4. Klaus-Dieter Reichert, 24 Jahre </strong><br />Am 11. Dezember 1990 wurde er in seiner Wohnung in Berlin-Lichtenberg von drei Skinheads, die beauftragt waren bei ihm Schulden einzutreiben, zusammengeschlagen. In Panik sprang er aus dem Fenster, fiel zehn Stockwerke tief und starb.</p>
<p><strong>5. Nihad Yusufoğlu, 17 Jahre</strong> <br />Er wurde am 28. Dezember 1990 in Hachenburg (Rheinland-Pfalz) von einem gleichaltrigen Skinhead mit einem Messerstich ins Herz getötet.</p>
<p><strong>6. Obdachloser, 31 Jahre&nbsp;</strong> <br />Er wurde am 31. Dezember 1990 in Flensburg (Schleswig-Holstein) von jugendlichen Skinheads zusammengeschlagen und -getreten. Er starb sechs Tage später an seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>7. Alexander Selchow, 21 Jahre, Bundeswehrsoldat </strong><br />Am 31. Dezember 1990 wurde er in Rosdorf (Niedersachsen) von zwei 18-jährigen Skinheads, die der FAP (Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei) angehörten, mit mehreren Messerstichen schwer verletzt. Er starb am 01.01.1991 an den Folgen des Angriffs.</p>
<h3><strong>1991 </strong></h3>
<p><strong>8. Jorge João Gomondai, 28 Jahre</strong><br />Am 31. März 1991 wurde Jorge João Gomondai in Dresden (Sachsen) während einer Auseinandersetzung mit Skinheads aus einer fahrenden Straßenbahn gestoßen oder sah sich aus Angst dazu gezwungen, aus der Bahn zu springen. Er starb an seinen schweren Kopfverletzungen.</p>
<p><strong>9. Matthias Knabe, 23 Jahre </strong><br />Matthias Knabe wurde bei Gifhorn (Niedersachsen) von 15 Rechtsextremen am 08.05.1991 angegriffen. Im Verlauf des Angriffs trieben sie den Punk auf die Bundesstraße 4, wo er von einem Auto erfasst wurde. Er erlitt schwere Hirnverletzungen, die am 4. März 1992 zu seinem Tod führten.</p>
<p><strong>10. Helmut Leja, 39 Jahre </strong><br />Der Obdachlose Helmut Leja wurde am 4. Juni 1991 in Gifhorn-Kästorf (Niedersachsen) von einem Jugendlichen erstochen. Der Täter gehörte der örtlichen Skinheadszene an und beschimpfte Helmut Leja im Vorfeld als „Abschaum“.</p>
<p><strong>11. Agostinho Comboio, 34 Jahre </strong><br />Am 15. Juni 1991 wurde Agostinho Comboio in Friedrichshafen (Baden-Württemberg) von einem Rechtsextremen verprügelt und erstochen.</p>
<p><strong>12. Samuel Kofi Yeboah, 27 Jahre </strong><br />Am 19. September 1991 verbrannte Samuel Kofi Yeboah in einem Asylbewerberheim in Saarlouis (Saarland), auf das ein Brandanschlag verübt worden war.</p>
<p><strong>13. Gerd Himmstädt, 30 Jahre </strong><br />Er wurde am 1. Dezember 1991 in Hohenselchow (Brandenburg) von sieben Jugendlichen mit Baseballschlägern zusammengeschlagen. Die Täter gehören nach eigenem Bekunden „dem Kern der rechten Szene an“. Gerd Himmstädt verstarb am 3. Dezember 1991 an den Folgen des Angriffs.</p>
<p><strong>14. Timo Kählke, 29 Jahre </strong><br />Er wurde am 12. Dezember 1991 in Meuro (Brandenburg) von Mitgliedern einer „Wehrsportgruppe“ erschossen, als diese sein Auto für einen geplanten Überfall stehlen wollten.</p>
<h3>1992</h3>
<p><strong>15. Unbenkannt,18-Jähriger </strong><br />Ein 18-jähriger Jugendlicher wurde am 05. Januar 1992 in Gransee (Brandenburg) von 15 Neonazis erschlagen.</p>
<p><strong>16. – 18. Dreiköpfige Familie aus Sri Lanka </strong><br />Sie starben am 31. Januar 1992 bei einem Brandanschlag auf ihre Flüchtlingsunterkunft in Lampertheim (Hessen).</p>
<p><strong>19. Dragomir Christinel, 18 Jahre, Asylbewerber&nbsp; </strong><br />Er wurde am 15. März 1992 bei einem Überfall von 25 Skinheads auf ein Asylbewerberheim in Saal (Mecklenburg-Vorpommern) aus Rache für eine vorausgegangene Auseinandersetzung zwischen Deutschen und Rumänen zu Tode geprügelt.</p>
<p><strong>20. Gustav Schneeclaus, 52 Jahre, Seemann </strong><br />Weil er Hitler als „großen Verbrecher“ bezeichnet hatte, wurde er am 18. März 1992 in Buxtehude (Niedersachsen) von Skinheads so schwer misshandelt, dass er am 22. März 1992 an den Folgen seiner Verletzungen starb.</p>
<p><strong>21. Ingo Finnern, 31 Jahre, Obdachloser</strong> <br />Nachdem er sich am 19. März 1992 in Flensburg (Schleswig-Holstein) gegenüber einem Skinhead als Sinto zu erkennen gegeben hatte, wurde er von diesem ins Hafenbecken gestoßen und ertrank.</p>
<p><strong>22. Erich Bosse </strong><br />Er kam am 4. April 1992 bei einem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Hörstel (Nordrhein-Westfalen) ums Leben.</p>
<p><strong>23. Nguyen Van Tu, 24 Jahre </strong><br />Am 24. April 1992 wollte er zwei vietnamesischen Freunden helfen, die in Berlin-Marzahn von einer Gruppe rechter Jugendlicher verprügelt wurden. Er wollte die Jugendlichen zur Rede stellen und wurde jedoch von einem von ihnen mit einem Messer erstochen.</p>
<p><strong>24. Thorsten Lamprecht, 23 Jahre </strong><br />Am 9. Mai 1992 wurde er in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) bei einem Überfall von 60 Skinheads auf eine Punk-Fete mit Baseballschlägern angegriffen. Er erlag seinen Verletzungen am 11. Mai 1992.</p>
<p><strong>25. Emil Wendtland, 50 Jahre, Obdachloser </strong><br />Er wurde am 1. Juli 1992 von drei Skinheads, die sich zum „Penner klatschen“ verabredet hatten, im Rosengarten von Neuruppin (Brandenburg) zusammengeschlagen und anschließend erstochen.</p>
<p><strong>26. Sadri Berisha, 56 Jahre </strong><br />Am 8. Juli 1992 wurde der Kosovo-Albaner von sieben Skinheads, die „Polacken klatschen“ wollten, bei einem Angriff auf seine Unterkunft in Ostfildern-Kemnat (Baden-Württemberg) mit einem Baseballschläger erschlagen.</p>
<p><strong>27. Dieter Klaus Klein, 49 Jahre, Obdachloser</strong> <br />Weil er sich über den Lärm und die „Sieg Heil“-Rufe beschwert hatte, wurde er am 1. August 1992 im Stadtpark von Bad Breisig (Rheinland-Pfalz) von zwei Skinheads zusammengetreten und danach mit einem Kampfmesser erstochen.</p>
<p><strong>28. Ireneusz Szyderski, 24 Jahre, Erntehelfer</strong> <br />Nach dem Besuch eines Diskozeltes am 3. August 1992 in Stotternheim (Thüringen) wurde er nach dem Versuch das Gelände über einen Zaun zu verlassen, von drei Ordnern, die der Skinheadszene angehörten, so schwer verprügelt, dass er an den Verletzungen an Kopf und Rücken starb.</p>
<p><strong>29. Frank Bönisch, 35 Jahre, Obdachloser </strong><br />Er starb am 24. August 1992, als ein 23-jähriger Skinhead auf dem Zentralplatz in Koblenz (Rheinland-Pfalz) die gesamte Munition seiner Handfeuerwaffe auf eine Gruppe Obdachloser, Punks und Drogenabhängiger abfeuerte.</p>
<p><strong>30. Günter Heinrich Hermann Schwannecke, 58 Jahre, Obdachlose </strong><br />Am 29. August 1992 wurden er und ein weiterer Obdachloser auf einer Parkbank in Berlin-Charlottenburg von einem Mitglied des Ku-Klux-Klan mit einem Baseballschläger zusammengeschlagen. Er erlag am 5. September 1992 seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>31. Waltraud Scheffler, Aushilfskellnerin </strong><br />Sie versuchte, bei einem Überfall von Neonazis auf ein Lokal in Geierswalde (Sachsen) am 11. Oktober 1992 auf die mit „Sieg Heil“-Rufen Eindringenden einzureden und wurde dabei mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen. An ihren schweren Verletzungen starb sie zwölf Tage später.</p>
<p><strong>32. Rolf Schulze, 52 Jahre, Obdachloser </strong><br />Am 7. November 1992 wurde er bei Lehnin (Brandenburg) von zwei Skinheads getreten, geschlagen, mit einer Propangasflasche verprügelt und mehrmals in den Kölpinsee untergetaucht. Seine Leiche wurde mit Benzin übergossen und angezündet.</p>
<p><strong>33. Karl-Hans Rohn, 53 Jahre, Metzger </strong><br />Am 13. November 1992 wurde er in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) in einem Lokal von zwei Rechtsextremisten geschlagen, angezündet und erstickt, nachdem er sich als Jude ausgegeben hatte.</p>
<p><strong>34. Alfred Salomon, 92 Jahre&nbsp; </strong><br />Der jüdische Holocaustüberlebende Alfred Salomon wurde am 21. November 1992 in einem Altenheim in Wülfrath (Nordrhein-Westfalen) von einem Oberführer in der Organisation „Todt“ wegen seiner jüdischen Herkunft beschimpft. Er starb an einem Herzinfakt nach dem ihn der Täter mehrmals schlug.</p>
<p><strong>35. Silvio Meier, 27 Jahre, Drucker </strong><br />Er gehörte zu einer Gruppe von vier Linken, die am 21. November 1992 in Berlin in eine Auseinandersetzung mit fünf Neonazis gerieten, als jene einen von ihnen aufforderten, den Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abzunehmen. Zwei der Begleiter Silvio Meiers wurden schwer verletzt, er selbst mit Messerstichen in die Lunge getötet.</p>
<p><strong>36. Bahide Arslan, 51 Jahre</strong> <br />Am 23. November 1992 verbrannte sie in Mölln (Schleswig-Holstein) bei einem von Neonazis verübten Brandanschlag auf ein Haus, das von aus der Türkei stammenden Familien bewohnt wurde.</p>
<p><strong>37. Ayşe Yılmaz, 14 Jahre</strong> <br />Am 23. November 1992 verbrannte sie in Mölln (Schleswig-Holstein) bei einem durch Neonazis verübten Brandanschlag auf ein Haus, das von aus der Türkei stammenden Familien bewohnt wurde.</p>
<p><strong>38 Yeliz Arslan, 10 Jahre</strong> <br />Am 23. November 1992 verbrannte sie in Mölln (Schleswig-Holstein) bei einem durch Neonazis verübten Brandanschlag auf ein Haus, das von aus der Türkei stammenden Familien bewohnt wurde.</p>
<p><strong>39. Bruno Kappi, 55 Jahre, Zeitungsverteiler </strong><br />Am 15. Dezember 1992 wurde er vor einem Kaufhaus in Siegen tot aufgefunden. Zwei Neonazis schlugen Bruno Kappi brutal zusammen, traten dann auf ihn ein und ließen ihn anschließend sterbend am Boden liegen.</p>
<p><strong>40. Hans-Jochen Lommatsch, 51 Jahre, Baumaschinist </strong><br />Er wollte am 18. Dezember 1992 in Oranienburg (Brandenburg) nach seinem Auto sehen, als er von zwei Skinheads angegriffen und von einem der beiden mit Tritten und Faustschlägen getötet wurde.</p>
<p><strong>41. Şahin Çalışır, 20 Jahre </strong><br />Er wurde am 27. Dezember 1992 auf der Autobahn 57 bei Meerbusch (Nordrhein-Westfalen) von einem Rechtsradikalen mit dem Auto verfolgt und gerammt. Aus Angst verließ Sahin Calisir seinen Wagen, wurde von einem vorbeifahrenden Auto überfahren und starb.</p>
<h3>1993</h3>
<p><strong>42. Karl Sidon, 45 Jahre, Parkwächter </strong><br />Am 18. Januar 1993 geriet er in Arnstadt (Thüringen) mit rechten Jugendlichen, mit denen er schon mehrfach Auseinandersetzungen gehabt hatte, in einem Streit und wurde bewusstlos geschlagen. Danach zogen ihn die Jugendlichen auf die Straße, wo er von vorbeifahrenden Autos überfahren wurde. Er starb im Krankenhaus.</p>
<p><strong>43. Mario Jödecke, 23 Jahre </strong><br />Am 24. Januar 1993 kam es in Schlotheim (Thüringen) vor einer Pizzeria während eines „Heavy-Metal-Abends“ zu einer Schlägerei zwischen einer Gruppe linker Punks und einer Gruppe rechter Heavy Metals. Im Verlauf der Schlägerei wurde Mario Jödecke, der mit einem Baseballschläger bewaffnet war, von einem 17-jährigen Skinhead durch einen Messerstich ins Herz getötet.</p>
<p><strong>44. Mike Zerna, 22 Jahre </strong><br />Er wurde am 19. Februar 1993 in Hoyerswerda (Sachsen) bei einem Überfall von rechten Skinheads auf linke Musiker zusammengeschlagen. Sie riefen „“Schlagt die Zecken tot!“" und kippten ein Auto auf den schon am Boden liegenden Mike Zerna. Er starb sechs Tage später an seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>45. Mustafa Demiral, 56 Jahre </strong><br />Am 9. März 1993 wurde der Herzkranke in Mülheim/Ruhr (Nordrhein-Westfalen) von zwei Deutschen rassistisch angepöbelt. Als er sich zur Wehr setzte, zielten sie mit einer Gaspistole auf seinen Kopf. Mustafa Demiral brach zusammen und starb kurz darauf an einem Herzanfall.</p>
<p><strong>46. Hans-Peter Zarse, 18 Jahre </strong><br />Am 12. März 1993 geriet der Skinhead mit einem weiteren Mitglied der Szene in der Nähe von Uelzen (Niedersachsen) während einer Moped-Panne in Streit. Sein Kamerad fühlte sich in seiner „Ehre beeinträchtigt“, um sie „wieder herzustellen“ erstach er den 18-Jährigen.</p>
<p><strong>47. Matthias Lüders, 23 Jahre, Wehrpflichtiger </strong><br />Bei einem Überfall von 40 rechten Skinheads auf eine Diskothek in Obhausen (Sachsen-Anhalt) am 24. April 1993 erhielt er zwei Schläge auf den Kopf und erlag zwei Tage später seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>48. Belaid Baylal, 42 Jahre, Asylbewerber </strong><br />Am 4. November 2000 starb er an den Spätfolgen eines Angriffs zweier Skinheads am 8. Mai 1993 in einer Gaststätte in Belzig (Brandenburg). Er war seinerzeit beschimpft und verprügelt worden und hatte mit lebensgefährlichen Verletzungen am Dünndarm ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Er starb schließlich am dritten Darmverschluss.</p>
<p><strong>49. Jeff Dominiak, 25 Jahre&nbsp; </strong> <br />Am 26. Mai 1993 wurde der deutsch-ägyptische Schauspieler Jeff Dominiak bei Waldeck (Brandenburg) von einem betrunkenem 17-jährigen Neonazi mit einem gestohlenen Auto überfahren.</p>
<p><strong>50. Gürsün Inçe, 27 Jahre </strong><br />Sie starb am 29. Mai 1993 bei einem Brandanschlag auf das von der Familie Genç bewohnte Haus in Solingen (Nordrhein-Westfalen).</p>
<p><strong>51. Hatice Genç, 18 Jahre </strong><br />Sie starb am 29. Mai 1993 bei einem Brandanschlag auf das von der Familie Genç bewohnte Haus in Solingen (Nordrhein-Westfalen).</p>
<p><strong>52. Hülya Genç, 9 Jahre </strong><br />Sie starb am 29. Mai 1993 bei einem Brandanschlag auf das von der Familie Genç bewohnte Haus in Solingen (Nordrhein-Westfalen).</p>
<p><strong>53. Saime Genç, 4 Jahre </strong><br />Sie starb am 29. Mai 1993 bei einem Brandanschlag auf das von der Familie Genç bewohnte Haus in Solingen (Nordrhein-Westfalen).</p>
<p><strong>54. Gülüstan Öztürk, 12 Jahre </strong><br />Sie starb am 29. Mai 1993 bei einem Brandanschlag auf das von der Familie Genç bewohnte Haus in Solingen (Nordrhein-Westfalen).</p>
<p><strong>55. Horst Hennersdorf, 37 Jahre, Obdachloser </strong><br />Am 5. Juni 1993 wurde er in Fürstenwalde (Brandenburg) von zwei jungen Rechtsextremisten zu Tode gequält. Mehrere Zeugen beobachteten die Tat ohne einzuschreiten.</p>
<p><strong>56. Obdachloser, 33 Jahre</strong> <br />Der Schlafende wurde am 16. Juli 1993 in Marl (Nordrhein-Westfalen) als „Judensau“ beschimpft und von einem rechten Skinhead mit Schlägen und Tritten bewusstlos geschlagen. Er starb drei Monate später, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben.</p>
<p><strong>57. Hans-Georg Jakobson, 35 Jahre </strong><br />Am 28. Juli 1993 wurde der Schlafende von drei rechten Skinheads in einer S-Bahn nahe Strausberg (Brandenburg) geschlagen und getreten. Anschließend warfen sie ihn aus der fahrenden S-Bahn. Er starb an seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>58. Bakary Singateh, 19 Jahre, Asylbewerber </strong><br />Er wurde am 7. Dezember 1993 im Eilzug von Hamburg nach Buchholz (Niedersachsen) von einem 54-jährigen Deutschen durch einen Messerstich in den Bauch tödlich verletzt, weil sich dieser durch den Asylbewerber gestört gefühlt hatte.</p>
<h3>1994</h3>
<p><strong>59. Ali Bayram, 50 Jahre, Unternehmer </strong><br />Am Abend des 18. Februar 1994 wurde er in seiner Wohnung in Darmstadt (Hessen) von seinem Nachbarn erschossen. Auch seine Tochter wurde von einer Kugel am Arm verletzt. Der Nachbar war der Familie schon längere Zeit als Neonazi bekannt. Er begründete die Tat damit, dass die fünfköpfige Familie zu laut gewesen sei.</p>
<p><strong>60. Eberhart Tennstedt, 43 Jahre </strong><br />Der Obdachlose Eberhart Tennstedt wurde am 5. April 1994 in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) von einer Clique im Alter von 21 bis 23 Jahren geschlagen und mit Schüssen aus einer Gaspistole in einen Fluss getrieben. Die Täter hinderten ihr Opfer daran den Fluss zu verlassen, woraufhin der alkoholisierte Tennstedt ertrank.&nbsp;</p>
<p><strong>61. Klaus R., 43 Jahre </strong><br />Er geriet am 28. Mai 1994 mit einer Gruppe von sechs rechten Skinheads, die eine Wohnung in einem Mietshaus in Leipzig (Sachsen) besetzt hatten, in einen Streit und wurde von diesen zu Tode geprügelt.</p>
<p><strong>62. Beate Fischer, 32 Jahre, Prostituierte </strong><br />Am 23. Juli 1994 wurde sie von drei Skinheads getötet und vor die Mülltonnen eines Hauses in Berlin-Reinickendorf gelegt. Sie war den Tätern zunächst freiwillig gefolgt, wollte nach einer Misshandlung jedoch gehen. Daraufhin wurde sie mehrfach vergewaltigt und anschließend erwürgt.</p>
<p><strong>63. Jan W., 45 Jahre, Bauarbeiter</strong> <br />Am 26. Juli 1994 wurde der Pole von einer Gruppe junger Deutscher in die Berliner Spree getrieben, gewaltsam daran gehindert ans Ufer zurückzuschwimmen und ertrank.</p>
<p><strong>64. Gunter Marx, 42 Jahre </strong><br />Am 6. August 1994 wurde er in Velten (Brandenburg) von einer Gruppe von Rechten, die ihn ausrauben wollten, vom Fahrrad getreten. Als er ihnen sagte, dass er kein Geld bei sich habe, wurde er von einem der Rechten mit einem schweren Schraubenschlüssel erschlagen.</p>
<p><strong>65. Piotr Kania, 18 Jahre </strong><br />Am 6. November 1994 geriet er auf dem Bahnhof von Rotenburg/Fulda (Hessen) in eine Auseinandersetzung mit fünf Bundeswehrrekruten. Nach Zeugenaussagen war einer der Soldaten eindeutig als Rechter erkennbar, weswegen ihn Kania als „Nazischwein“ bezeichnete und ihn bis zum Bahnhofsvorplatz verfolgte, wo jener sich schließlich plötzlich umdrehte und ihm einen Stoßdolch gezielt ins Herz rammte.</p>
<p><strong>66. Michael Gäbler, 18 Jahre </strong><br />Am 20. November 1994 kam es in einem Jugendklub in Zittau (Sachsen) während einer Party zu einem Streit mit einem Gast, der auf Grund nationalistischer Sprüche Hausverbot erteilt bekam. Gäbler und ein Begleiter führten danach eine verbale Auseinandersetzung mit ihm, 150 Meter vom Klubhaus entfernt. Als sich der Begleiter zum Gehen abwandte, stach der bekennende Nazi mehrmals auf Gäbler ein, der daraufhin an den schweren Verletzungen starb.</p>
<h3>1995</h3>
<p><strong>67. Horst Pulter, 65 Jahre, Obdachloser </strong><br />Am 5. Februar 1995 wurde der auf einer Parkbank im Stadtpark von Velbert (Nordrhein-Westfalen) Schlafende von sieben rechtsextremistischen Jugendlichen durch Tritte verletzt. Einer der Jugendlichen versetzte ihm zum Schluss einen tödlichen Messerstich.</p>
<p><strong>68. Peter T., 24 Jahre, Bundeswehrsoldat </strong><br />Am 25. Mai 1995 wurde er bei einem Ausflug an einen Stausee bei Hohenstein/Ernstthal (Sachsen) von etwa zwanzig Skinheads, die zuvor Pakistanis angegriffen hatten, zusammengeschlagen. Er starb neun Tage später.</p>
<p><strong>69. Dagmar Kohlmann, 25 Jahre </strong><br />Am 16. Juli 1995 wurde sie in Altena (Nordrhein-Westfalen) vom vorbestraften und per Haftbefehl gesuchten Neonazi Thomas Lemke und seiner Freundin stundenlang auf das Schwerste misshandelt und nach ihrem gewaltsamen Tod in einem Wald verscharrt. Während der Gerichtsverhandlung teilte der Täter mit, dass er jemanden habe umbringen wollen, „einfach irgendjemanden, der dumm genug ist, in unsere Wohnung mitzukommen“.</p>
<p><strong>70. Klaus-Peter Beer, 48 Jahre </strong><br />In der Nacht zum 7. September 1995 wurde der Homosexuelle von zwei Skinheads in Amberg (Bayern) in die Vils geworfen und ertrank.</p>
<h3>1996</h3>
<p><strong>71. Maiamba Bunga </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>72. Nsuzana Bunga </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>73. Françoise Makodila</strong> <br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>74. Christine Makodila </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>75. Miya Makodila </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>76. Christelle Makodila </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>77. Legrand Makodila </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>78. Jean-Daniel Makodila </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>79. Rabia El Omari </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>80. Sylvio Amoussou </strong><br />Verbrannt in der Nacht zum 18. Januar 1996 bei einem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lübeck (Schleswig-Holstein).</p>
<p><strong>81. Patricia Wright, 23 Jahre</strong> <br />Am 3. Februar 1996 wurde sie in Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) von dem Neonazi Thomas Lemke misshandelt, vergewaltigt und anschließend erstochen, weil sie bei einer früheren Begegnung einen „Nazis Raus“-Aufnäher auf der Jacke getragen hatte.</p>
<p><strong>82. Sven Beuter, 23 Jahre </strong><br />Am 15. Februar 1996 wurde er in Brandenburg/Havel (Brandenburg) von einem Skinhead so schwer verprügelt, dass er fünf Tage später starb. Der Täter wollte an ihm seinen Hass auf „Zecken“, wie Linke und Punks von der rechten Szene genannt werden, ablassen.</p>
<p><strong>83. Martin Kemming, 26 Jahre </strong><br />Am 15. März 1996 wurde der Aussteiger aus der rechten Szene in Dorsten-Rhade (Nordrhein-Westfalen) von dem Neonazi Thomas Lemke erschossen. Dieser hatte Kemming für einen Verräter gehalten, da er von ihm angezeigt und belastet worden war.</p>
<p><strong>84. Bernd G., 43 Jahre, Geschäftsmann </strong><br />Am 8. Mai 1996 wurde er in Leipzig-Wahren (Sachsen) nach einer Zechtour mit drei Rechtsextremisten von ihnen zusammengeschlagen und erstochen. Die Leiche versenkten die drei Täter im Ammelshainer See, wo sie eine Woche später gefunden wurde.</p>
<p><strong>85. Boris Morawek, 26 Jahre </strong><br />Am 11. Juli 1996 wurde er auf einem Platz in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) von zwei Skinheads mit Tritten und Schlägen traktiert, weil er als „Kinderschänder keine Rechte mehr habe“. Von Zeugen gerufene Polizisten verhinderten nicht, dass weiterhin auf ihn eingetreten wurde. Zwei Tage später starb er an seinen schweren Kopfverletzungen.</p>
<p><strong>86. Werner Weickum, 44 Jahre, Elektriker </strong><br />Er wurde am 19. Juli 1996 am Bahnhof von Eppingen (Baden-Württemberg) von einer rechtsgerichteten Jugendbande überfallen, ausgeraubt und zu Tode geprügelt.</p>
<p>87. Andreas Götz, 34 Jahre <br />Er starb an den Folgen eines Überfalls durch sechs rechte Jugendliche am 1. August 1996 in Eisenhüttenstadt (Brandenburg). Sie erbeuteten 90 DM und erpressten die Geheimnummer seiner EC-Karte, indem sie auf ihn einschlugen und ihm auf den Kopf sprangen.</p>
<p>88. Achmed Bachir, 30 Jahre, Asylbewerber <br />Er wurde am 23. November 1996 in Leipzig (Sachsen) vor einem Gemüseladen mit einem Messerstich ins Herz getötet, als er zwei deutschen Kolleginnen zu Hilfe kommen wollte, die von zwei Skinheads attackiert und als „Türkenschlampen“ bezeichnet worden waren.</p>
<h3>1997</h3>
<p><strong>89. Phan Van Toau, 42 Jahre </strong><br />Er wurde am 31. Januar 1997 am Bahnhof Fredersdorf (Brandenburg) von einem 30-Jährigen und einem 36-Jährigen auf Grund ihres Ausländerhasses mehrfach geschlagen und mit dem Kopf auf den Betonboden geworfen. Er starb am 30. April 1997 in einer Rehabilitationsklinik.</p>
<p><strong>90. Frank Böttcher, 17 Jahre </strong><br />Der zur Punk-Szene Zugehörige wurde am 8. Februar 1997 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) von einem Gleichaltrigen mit Springerstiefeln getreten. Anschließend stach dieser dem am Boden Liegenden mit einem Butterfly-Messer mehrfach in den Rücken. Frank Böttcher starb kurz darauf im Krankenhaus.</p>
<p><strong>91. Antonio Melis, 37 Jahre </strong><br />Er wurde am 13. Februar 1997 in Caputh (Brandenburg) von einem 18-Jährigen und einem 25-Jährigen mit Schlägen und Tritten schwer misshandelt und anschließend von dem 18-Jährigen in der Havel ertränkt. Zeugen berichteten von rassistischen Äußerungen gegenüber dem Opfer.</p>
<p><strong>92. Stefan Grage, Polizist </strong><br />Am 23. Februar 1997 wurde er auf dem Autobahn-Parkplatz Roseburg (Schleswig-Holstein) vom flüchtigen Rechtsextremisten Kai Diesner erschossen.</p>
<p><strong>93. Olaf Schmidke </strong><br />Nach einem Streit unter vier Rechtsextremen stachen zwei von ihnen ihre Kameraden am 17. April 1997 in Berlin-Treptow nieder. Die Täter sowie die Opfer gehörten der rechtsextremen Szene in Berlin und dem angrenzenden Umland an.</p>
<p><strong>94. Chris Danneil </strong><br />Nach einem Streit unter vier Rechtsextremen stachen zwei von ihnen ihre Kameraden am 17. April 1997 in Berlin-Treptow nieder. Die Täter sowie die Opfer gehörten der rechtsextremen Szene in Berlin und dem angrenzenden Umland an.</p>
<p><strong>95. Horst Gens, 50 Jahre, Arbeitsloser </strong><br />Am 22. April 1997 wurde er in Sassnitz (Mecklenburg-Vorpommern) von vier jungen Männern entführt, geschlagen und in einen Straßengraben geworfen. Die Täter kamen später nochmals zurück und erschlugen ihn mit einem 30 Kilogramm schweren Stein. Als Motiv für die Tat gaben sie an, dass sie „Assis klatschen“ wollten.</p>
<p><strong>96. Augustin Blotzki, 59 Jahre, Arbeitsloser </strong><br />Am 8. Mai 1997 wurde er in Königs-Wusterhausen (Brandenburg) von einer Gruppe junger Rechtsextremisten zweimal innerhalb weniger Stunden in seiner Wohnung überfallen und zuletzt zu Tode geprügelt.</p>
<p><strong>97. Matthias S., 39 Jahre </strong><br />Am 23. September 1997 wurde er in Cottbus (Brandenburg) von einem 19-jährigen Skinhead erstochen, nachdem er diesen als „Nazisau“ beschimpft hatte.</p>
<p><strong>98. Erich Fisk, Obdachloser</strong> <br />Am 23. September 1997 wurde er in Angermünde (Brandenburg) mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden, die ihm junge Männer zugefügt hatten. Ohne aus dem Koma ergewacht zu sein starb Erich Fisk am 30. August 1998 im Krankenhaus.</p>
<p><strong>99. Georg V., 46 Jahre </strong><br />Er wurde am 27. September 1997 vom selben Skinhead, der vier Tage zuvor Matthias S. erstochen hatte, in Cottbus (Brandenburg) wegen geringfügiger Geldschulden getötet. <strong><br /></strong></p>
<p><strong>100. Josef Anton Gera, 59 Jahre, Rentner</strong></p>
<p>Am 14. Oktober 1997 wurden ihm in Bochum (Nordrhein-Westfalen) von zwei 26- und 34-jährigen rechten Skinheads schwere innere Verletzungen mit einem Stahlrohr zugefügt, denen er am 17. Oktober 1997 erlag. Nach Angaben der beiden Täter hatte ihnen das spätere Opfer sexuelle Avancen gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>1998</h3>
<p><strong>101. Jana Georgi, 14 Jahre </strong><br />Sie wurde am 26. März 1998 in Saalfeld (Thüringen) auf offener Straße von einem rechtsgerichteten 15-Jährigen erstochen, den sie zuvor als „Fascho“ bezeichnet hatte.</p>
<p><strong>102. Nuno Lourenco, Zimmermann </strong><br />Im Juli 1998 wurde er von acht rechtsgerichteten Männern zwischen 18 und 20 Jahren in Leipzig (Sachsen) zusammengeschlagen. Er starb am 29. Dezember 1998 in Portugal an den Folgen der Verletzungen.</p>
<p><strong>1999 </strong><br />103. Farid Guendoul (alias Omar Ben Noui), 28 Jahre, Asylbewerber <br />In der Nacht zum 13. Februar 1999 wurde er in Guben (Brandenburg) von einer Gruppe junger Rechtsextremisten gejagt und trat auf der Flucht eine Glastür ein, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog.</p>
<p><strong>104. Egon Efferts, 58 Jahre, Frührentner </strong><br />Am 17. März 1999 wurde er in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) von drei bekennenden rechten Skinheads „aus purer Lust auf Menschenjagd“ totgetreten.</p>
<p><strong>105. Peter Deutschmann, 44 Jahre, Obdachloser</strong> <br />Am 9. August 1999 wurde er in Eschede (Niedersachsen) von einem 17-Jährigen und einem 18-Jährigen totgetreten, nachdem er sie mehrmals aufgefordert hatte, „den Scheiß mit dem Skinhead-Gehabe“ zu lassen.</p>
<p><strong>106. Carlos Fernando, 35 Jahre </strong><br />Der Mosambikaner wurde am 15. August 1999 in Kolbermoor (Bayern) von einem 31-jährigen Mann totgeprügelt, der sich zuvor darüber aufgeregt hatte, dass das Auto seiner Freundin von Afrikanern zugeparkt worden war.</p>
<p><strong>107. Patrick Thürmer, 17 Jahre, Lehrling </strong><br />In der Nacht zum 2. Oktober 1999 griffen rechte Skinheads ein Punkfestival in Hohenstein-Ernstthal (Sachsen) an. Thürmer und einem Freund gelang es zunächst, zu einem Bauernhof zu flüchten. Dort wurde er von drei Skinheads, die ihn verfolgt hatten, mit Fußtritten, einer Axt und einem Billardqueue bewusstlos geprügelt. Am Morgen darauf fanden ihn Anwohner. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus. <strong><br /></strong></p>
<p><strong>108. Kurt Schneider, 38 Jahre, Sozialhilfeempfänger </strong><br />In der Nacht zum 6. Oktober 1999 wurde er von vier Skinheads in Berlin-Lichtenberg zu Tode gequält.</p>
<p><strong>109. Hans-Werner Gärtner, 37 Jahre</strong> <br />Am 8. Oktober 1999 wurde Hans-Werner Gärtner in Löbejün (Sachsen-Anhalt) aufgrund seiner geistigen Behinderungen Opfer dreier Erwachsener im Alter von 25 bis 27 Jahren. Die Täter schlugen und misshandelten ihr Opfer so sehr, dass Gärtner seinen schweren Verletzungen erlag.</p>
<p><strong>110. Daniela Peyerl, 18 Jahre </strong><br />Daniela Peyerl, Karl-Heinz Lietz, Horst Zillenbiller und Ruth Zillenbiller wurden am 1. November 1999 vom 16-jährigen Martin Peyerl, dem Bruder Daniela Peyerls, in Bad Reichenhall (Bayern) erschossen. Der Täter, der über eine rechtsextreme und gewaltverherrlichende Einstellung verfügte, tötete sich anschließend selbst.</p>
<p><strong>111. Karl-Heinz Lietz, 54 Jahre </strong><br />Daniela Peyerl, Karl-Heinz Lietz, Horst Zillenbiller und Ruth Zillenbiller wurden am 1. November 1999 vom 16-jährigen Martin Peyerl, dem Bruder Daniela Peyerls, in Bad Reichenhall (Bayern) erschossen. Der Täter, der über eine rechtsextreme und gewaltverherrlichende Einstellung verfügte, tötete sich anschließend selbst.</p>
<p><strong>112. Horst Zillenbiller, 60 Jahre </strong><br />Daniela Peyerl, Karl-Heinz Lietz, Horst Zillenbiller und Ruth Zillenbiller wurden am 1. November 1999 vom 16-jährigen Martin Peyerl, dem Bruder Daniela Peyerls, in Bad Reichenhall (Bayern) erschossen. Der Täter, der über eine rechtsextreme und gewaltverherrlichende Einstellung verfügte, tötete sich anschließend selbst.</p>
<p><strong>113. Ruth Zillenbiller, 59 Jahre </strong><br />Daniela Peyerl, Karl-Heinz Lietz, Horst Zillenbiller und Ruth Zillenbiller wurden am 1. November 1999 vom 16-jährigen Martin Peyerl, dem Bruder Daniela Peyerls, in Bad Reichenhall (Bayern) erschossen. Der Täter, der über eine rechtsextreme und gewaltverherrlichende Einstellung verfügte, tötete sich anschließend selbst.</p>
<p><strong>114. Jörg D., 39 Jahre </strong><br />In Halle-Neustadt (Sachsen-Anhalt) wurde Jörg D. von drei Männern, einer davon ein bekennender Neonazi, aufgrund seiner geistigen Behinderungen am 29. Dezember 1999 ermordet. Die Täter traten ihn mit Springerstiefeln ins Gesicht, nachdem sie in seiner Geldbörse lediglich etwas Kleingeld fanden. Er starb später an den Folgen der Tat.</p>
<h3>2000</h3>
<p><strong>115. Bernd Schmidt, 52 Jahre, obdachloser Glasdesigner </strong><br />Er wurde in seiner Baracke in Weißwasser (Sachsen) von zwei 15-jährigen und einem 16-jährigen Jugendlichen über einen Zeitraum von drei Tagen zu Tode geprügelt. Sie wollten 900 DM für ein Moped erpressen, doch Bernd Schmidt konnte diese nicht zahlen. Er starb am 31. Januar 2000 an Hirnblutungen und einer Lungenentzündung, die er sich durch das Einatmen von Blut zugezogen hatte.</p>
<p><strong>116. Helmut Sackers, 60 Jahre </strong><br />Am 29. April 2000 wurde er von einem Neonazi im Treppenhaus eines Plattenbaus in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) erstochen, weil er sich über das laute Abspielen von Nazimusik, unter anderem des Horst-Wessel-Liedes, beschwert und die Polizei verständigt hatte.</p>
<p><strong>117. Dieter Eich, Sozialhilfeempfänger </strong><br />Am 25. Mai 2000 wurde er von vier rechten Jugendlichen, die „einen Asi klatschen“ wollten, in seiner Wohnung in Berlin-Pankow zusammengeschlagen und erstochen.</p>
<p><strong>118. Falko Lüdtke, 22 Jahre </strong><br />Er wurde am 31. Mai 2000 in Eberswalde (Brandenburg) von einem Angehörigen der rechten Szene vor ein Taxi gestoßen und überfahren.</p>
<p><strong>119. Alberto Adriano, 39 Jahre </strong><br />Er wurde am 11. Juni 2000 in der Nähe des Stadtparks in Dessau (Sachsen-Anhalt) von drei rechten Jugendlichen bewusstlos geschlagen und getreten, in den Park geschleift und weiter geschlagen, bis die Polizei kam. Drei Tage später starb er an seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>120. Thomas Goretzky, 35 Jahre, Polizist </strong><br />Am 14. Juni 2000 erschoss der Neonazi Michael Berger in Dortmund und Waltrop (Nordrhein-Westfalen) die drei Polizisten Thomas Goretzky (35 Jahre), Yvonne Hachtkemper (34 Jahre) Matthias Larisch von Woitowitz (35 Jahre) und anschließend sich selbst. Der im Auto sitzende Täter eröffnete während einer Kontrolle plötzlich das Feuer, tötete Goretzky und auf der Flucht Hachtkemper und von Woitowitz. In seiner Wohnung fand die Polizei später weitere Schusswaffen und Mitgliedsausweise der DVU und Republikaner.</p>
<p><strong>121. Yvonne Hachtkemper, 34 Jahre, Polizistin </strong><br />Am 14. Juni 2000 erschoss der Neonazi Michael Berger in Dortmund und Waltrop (Nordrhein-Westfalen) die drei Polizisten Thomas Goretzky (35 Jahre), Yvonne Hachtkemper (34 Jahre) Matthias Larisch von Woitowitz (35 Jahre) und anschließend sich selbst. Der im Auto sitzende Täter eröffnete während einer Kontrolle plötzlich das Feuer, tötete Goretzky und auf der Flucht Hachtkemper und von Woitowitz. In seiner Wohnung fand die Polizei später weitere Schusswaffen und Mitgliedsausweise der DVU und Republikaner.</p>
<p><strong>122. Matthias Larisch von Woitowitz, 35 Jahre, Polizist&nbsp; </strong><br />Am 14. Juni 2000 erschoss der Neonazi Michael Berger in Dortmund und Waltrop (Nordrhein-Westfalen) die drei Polizisten Thomas Goretzky (35 Jahre), Yvonne Hachtkemper (34 Jahre) Matthias Larisch von Woitowitz (35 Jahre) und anschließend sich selbst. Der im Auto sitzende Täter eröffnete während einer Kontrolle plötzlich das Feuer, tötete Goretzky und auf der Flucht Hachtkemper und von Woitowitz. In seiner Wohnung fand die Polizei später weitere Schusswaffen und Mitgliedsausweise der DVU und Republikaner.</p>
<p><strong>123. Klaus-Dieter Gerecke, Obdachloser </strong><br />Er wurde in der Nacht zum 24. Juni 2000 in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) von einem der rechten Szene zuzuordnenden 21-jährigen Mann und zwei Frauen zu Tode geprügelt. Eine der Begleiterinnen hatte dem Täter zugerufen: „Da ist der Assi, klatsch ihn tot“.</p>
<p><strong>124. Jürgen Seifert, 52 Jahre, Obdachloser </strong><br />Am 9. Juli 2000 wurde er von fünf Rechtsextremisten in einem Abrisshaus in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) mit Schlägen und Tritten so schwer misshandelt, dass er wenig später seinen Verletzungen erlag.</p>
<p><strong>125. Norbert Plath, 51 Jahre, Obdachloser </strong><br />Am 27. Juli 2000 wurde er in Ahlbeck (Mecklenburg-Vorpommern) von vier jungen Rechtsextremisten zu Tode geprügelt, weil sie ihn für „asoziale[n] Dreck“ hielten.</p>
<p><strong>126. Enver Şimşek, 38 Jahre </strong><br />Am 9. September 2000 wurde Enver Şimşek in Schlüchtern (Hessen) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „“Nationalsozialistischer Untergrund“" an seinem mobilen Blumenstand mit acht Schüssen aus zwei Pistolen angeschossen. Er erlag zwei Tage später an seinen schweren Verletzungen.</p>
<p><strong>127. Malte Lerch, 45 Jahre, Obdachloser </strong><br />In der Nacht zum 12. September 2000 wurde er in Schleswig (Schleswig-Holstein) von zwei Skinheads erschlagen, nachdem er mit ihnen auf einer Wiese gezecht hatte. Die beiden Skinheads fühlten sich beleidigt, da Malte Lerch schlecht über die Skinhead-Szene gesprochen hatte.</p>
<p><strong>128. Eckhardt Rütz, 42 Jahre, Obdachloser</strong> <br />Am 25. November 2000 wurde er in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) vor der Mensa der Universität von drei rechten Skinheads getreten und mit Baumstützpfählen zusammengeschlagen, weil „so einer wie Rütz dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegt“. Eckhardt Rütz starb an seinen schweren Kopfverletzungen.</p>
<h3>2001</h3>
<p><strong>129. Willi Worg, 38 Jahre </strong><br />Am 25. März 2001 wurde er in Milzau (Sachsen-Anhalt) von fünf Männern, von denen mindestens drei zur rechten Szene gehörten, vor einer Diskothek zusammengeschlagen und getreten. Drei Tage später erlag er seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>130. Fred Blanke, 51 Jahre, Frührentner </strong><br />Am 26. März 2001 wurde er in seiner Wohnung in Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern) von zwei jungen Männern der rechten Szene getreten und mit Stuhlbeinen und Faustschlägen geschlagen. Die beiden waren auf Zechtour und benötigten Geld, doch Fred Blanke hatte sich geweigert den ihm flüchtig bekannten Angreifern Geld zu geben. Er starb an Gehirnblutungen.</p>
<p><strong>131. Mohammed Belhadj, 31 Jahre, Asylbewerber </strong><br />Am 22. April 2001 wurde er nahe Jarmen (Mecklenburg-Vorpommern) von vier Männern mit rassistischer Gesinnung umgebracht. Zuvor hatten sie Belhadj auf Haschisch angesprochen und in ihr Auto steigen lassen. Kurz darauf kam es zu einem Streit, weil er ihnen keine Drogen besorgen konnte. Im Auto und an einem nahegelegenen Kiessee wurde er geschlagen und getreten, ehe er gezwungen wurde ins Wasser zu gehen. Im Wasser kniend wurde ihm schließlich ein schwerer Stein an den Kopf geworfen, woraufhin er ins Wasser fiel und ertrank.</p>
<p><strong>132. Abdurrahim Özüdoğru, 49 Jahre </strong><br />Am 13. Juni 2001 wurde Abdurrahim Özüdoğru in Nürnberg Langwasser (Bayern) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit zwei Kopfschüssen aus einer Pistole in seiner Änderungsschneiderei ermordet.</p>
<p><strong>133. Süleyman Taşköprü, 31 Jahre </strong><br />Am 27. Juni 2001 wurde Süleyman Taşköprü in Hamburg Bahrenfeld nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit drei Kopfschüssen aus zwei Pistolen im Obst- und Gemüseladen seines Vaters erschossen. Einen Tag später wurde er von seinem Vater tod aufgefunden.&nbsp;</p>
<p><strong>134. Klaus-Dieter Harms, 61 Jahre </strong><br />Am 9. August 2001 wurde er von zwei Männern in seiner Wohnung in Wittenberge (Brandenburg) zu Tode geprügelt. Das Gericht stellte fest, dass die beiden Täter den gehbehinderten Alkoholiker als verachtungswürdigen Menschen betrachtet und aus „Mordlust“ gehandelt hätten.</p>
<p><strong>135. Dieter Manzke, 61 Jahre, Obdachloser </strong><br />Am 9. August 2001 wurde er von fünf jungen Männern in einem leer stehenden Gartenbungalow in Dahlewitz (Brandenburg) erschlagen, da sich die Täter „gestört fühlten“ und angesichts seiner Lebensweise „Ordnung schaffen wollten“.</p>
<p><strong>136. Dorit Botts, 54 Jahre, Ladeninhaberin</strong> <br />Am 17. August 2001 wurde sie in Fulda (Hessen) in ihrem Military Shop Opfer eines 19-jährigen Neonazis. Der Täter stach dreizehn Mal mit einem Messer auf sein Opfer und raubte Kleidung und Bargeld. Sie verblutete durch einen tödlichen Schnitt in den Hals. Bei der Tat des Täters handelte es sich um ein Aufnahmeritual in die „Deutsche Heidenfront“, eine Thüringer Neonaziorganisation.</p>
<p><strong>137. Habil Kılıç, 38 Jahre</strong> <br />Am 29. August 2001 wurde Habil Kılıç in München Ramersdorf (Bayern) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit zwei Kopfschüssen in seinem Obst- und Gemüseladen erschossen.</p>
<p><strong>138. Arthur Lampel, 18 Jahre</strong>&nbsp; <br />Dem aus Russland stammenden Aussiedler wurde am 9. September 2001 bei einem Fest in Bräunlingen (Baden-Württemberg) von einem Skinhead ein Weizenbierglas auf den Kopf geschlagen. Ein Splitter drang in die Halsschlagader ein, woran Arthur Lampel schließlich verblutete.</p>
<p><strong>139. Ingo B., 36 Jahre </strong><br />Am 6. November 2001 wurde der Herzkranke in einer Berliner Wohnung von drei angetrunkenen Rechtsextremisten getreten, geschlagen und gewürgt, da sie angeblich 40 DM Schulden eintreiben wollten. Er starb daraufhin an einem Herzinfarkt.</p>
<h3>2002</h3>
<p><strong>140. Kajrat Batesov, 24 Jahre </strong><br />Am 4. Mai 2002 wurde der Aussiedler zusammen mit einem Freund in Wittstock (Brandenburg) von mehreren jungen Männern mit Schlägen und Tritten traktiert. Kajrat Batesov wurde anschließend ein 18 Kilogramm schwerer Feldstein auf die Brust geworfen. Am 23. Mai 2002 erlag er schließlich seinen schweren Verletzungen. Während des Gerichtsprozesses stellte die Kammer eine „diffuse Fremdenfeindlichkeit“ bei den Tätern fest.</p>
<p><strong>141. Klaus Dieter Lehmann, 19 Jahre </strong><br />Am 15. Mai 2002 lud der geistig und körperlich Behinderte zwei betrunkene rechte Skinheads in sein Zimmer in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) ein. Dort rissen sie Poster afroamerikanischer HipHop-Sänger von den Wänden. Danach gingen sie gemeinsam zu einem See, und da er „genervt“ habe, schlugen ihn die beiden Täter zu Boden, ehe einer der Skinheads ihm mit Tritten den Kopf zertrümmerte. Klaus Lehmann starb an Hirnquetschungen.</p>
<p><strong>142. Ronald Masch, 29 Jahre, Dachdecker </strong><br />Am 1. Juni 2002 wollten vier Rechtsextremisten den betrunkenen Ronald Masch in der Nähe von Neu Mahlisch (Brandenburg) ausrauben. Sie schlugen ihn zusammen, und einer der Täter stach etwa vierzigmal in Niere, Brustkorb und Hals. Der Fahrer eines Mähdreschers fand die Leiche elf Tage später.</p>
<p><strong>143. Marinus Schöberl, 17 Jahre </strong><br />Marinus Schöberl wurde am 12. Juli 2002 von drei Rechtsextremisten in einer Wohnung in Potzlow (Brandenburg) auf das Schwerste erniedrigt und misshandelt. Anschließend wurde er zu einem Schweinestall gebracht und weitermalträtiert. Nach stundenlanger Quälerei wurde er schließlich am Morgen des 13. Juli mit einem „Bordsteinkick“ ermordet. Seine Leiche wurde im November 2002 in einer Jauchegrube gefunden. Die beiden 17-jährigen und der 23-jährige Täter hatten Schöberl für „minderwertig“ gehalten, weil er Sprachschwierigkeiten hatte und mit seinem HipHop-Outfit nicht ihrem Geschmack entsprach.</p>
<p>144. Ahmet Sarlak, 19 Jahre, Lehrling <br />Am 9. August 2002 wurde er auf einem Volksfest in Sulzbach (Saarland) von einem Rechtsextremisten mit fünf Messerstichen in Bauch und Brust verletzt, nachdem er ihn versehentlich mit einer weggeschnippten Zigarettenkippe getroffen hatte. Sarlak starb einen Tag später an seinen schweren Verletzungen.</p>
<h3>2003</h3>
<p><strong>145. Hartmut Balzke, 48 Jahre </strong><br />Am 25. Januar 2003 hatte er seinen Sohn zu einer Punk-Party in Erfurt (Thüringen) begleitet. Als er mit einer Gruppe Punks auf der Straße stand, wurden sie überraschend von einer Gruppe Rechtsextremer angegriffen. Zeugen fanden einen Punk und Hartmut Balzke mit schweren Kopfverletzungen auf der Straße liegend. Er erlag am 27. Januar 2003 seinen Verletzungen.</p>
<p><strong>146. Andreas Oertel, 40 Jahre </strong><br />Er wurde Opfer einer Gruppe zweier Erwachsener (26 und 29 Jahre) und zweier Jugendlicher im Alter von 15 bis 17 Jahren, die ihr Opfer aufgrund seiner geistigen Behinderung und homosexuellen Orientierung ermordeten. Oertel starb nachdem er misshandelt und geschlagen wurde an den Folgen schwerer Schläge und Tritte gegen seinen Kopf am 21. März 2003 in seiner Wohnung in Naumburg (Sachsen-Anhalt).</p>
<p><strong>147. Enrico Schreiber, 25 Jahre </strong><br />In der Nacht zum 29. März 2003 wurde der Punk in der Wohnung einer Plattenbausiedlung in Frankfurt/Oder (Brandenburg) von drei rechtsgesinnten Männern so schwer misshandelt, dass er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.</p>
<p><strong>148. Günter T., 35 Jahre </strong><br />Er war am 20. April 2003 in Riesa (Sachsen) in einem Jugendhaus über mehrere Stunden Misshandlungen ausgesetzt gewesen und starb später an schweren Kopfverletzungen. Die vier Täter (29 bis 36 Jahre) verurteilte das Gericht wegen Totschlags und kritisierte zugleich das ganze Dorf Stauchitz, das dem Tod von Günter T. kaum Beachtung schenkte.</p>
<p><strong>149. Gerhard Fischhöder, 49 Jahre</strong> <br />Er wurde am 10. Juli 2003 in einer Obdachlosenunterkunft in Scharnebeck bei Lüneburg (Niedersachsen) von einem 38 Jahre alten Mann mit Tritten zu Tode getreten. Bereits vorher pöbelten Neonazis vor dem Obdachlosenheim und wendeten Gewalt gegen die Obdachlosen an.&nbsp;</p>
<p><strong>150. Hartmut Nickel, 61 Jahre </strong><br />Am 7. Oktober 2003 fuhr der 45-jährige Neonazi Thomas Adolf zusammen mit seiner 19-jährigen Freundin Jennifer D. zum Haus des Rechtsanwalts Hartmut Nickel in Overath (Nordrhein-Westfalen). Dort erschoss er zuerst Nickels Ehefrau Mechthild, dann fesselte D. den Rechtsanwalt und seine Tochter Alja, ehe Adolf sie durch Kopfschüsse aus nächster Nähe tötete. Im Gerichtsverfahren beschrieb der Täter sich selbst als „engagiertes Mitglied der Nazi-Szene“. Weiterhin äußerte er rechtsextreme Hasstiraden gegen „das deutsche Rechtswesen“ und meinte: „Alle Juristen müssen vernichtet werden.“ Die Morde nannte er eine „von mir selbst durchgeführte Maßnahme zur Gesundung des deutschen Volkes“, die „mehr als notwendig“ gewesen sei.</p>
<p><strong>151. Mechthild Bucksteeg, 53 Jahre </strong><br />Am 7. Oktober 2003 fuhr der 45-jährige Neonazi Thomas Adolf zusammen mit seiner 19-jährigen Freundin Jennifer D. zum Haus des Rechtsanwalts Hartmut Nickel in Overath (Nordrhein-Westfalen). Dort erschoss er zuerst Nickels Ehefrau Mechthild, dann fesselte D. den Rechtsanwalt und seine Tochter Alja, ehe Adolf sie durch Kopfschüsse aus nächster Nähe tötete. Im Gerichtsverfahren beschrieb der Täter sich selbst als „engagiertes Mitglied der Nazi-Szene“. Weiterhin äußerte er rechtsextreme Hasstiraden gegen „das deutsche Rechtswesen“ und meinte: „Alle Juristen müssen vernichtet werden.“ Die Morde nannte er eine „von mir selbst durchgeführte Maßnahme zur Gesundung des deutschen Volkes“, die „mehr als notwendig“ gewesen sei.</p>
<p><strong>152. Alja Nickel, 26 Jahre </strong><br />Am 7. Oktober 2003 fuhr der 45-jährige Neonazi Thomas Adolf zusammen mit seiner 19-jährigen Freundin Jennifer D. zum Haus des Rechtsanwalts Hartmut Nickel in Overath (Nordrhein-Westfalen). Dort erschoss er zuerst Nickels Ehefrau Mechthild, dann fesselte D. den Rechtsanwalt und seine Tochter Alja, ehe Adolf sie durch Kopfschüsse aus nächster Nähe tötete. Im Gerichtsverfahren beschrieb der Täter sich selbst als „engagiertes Mitglied der Nazi-Szene“. Weiterhin äußerte er rechtsextreme Hasstiraden gegen „das deutsche Rechtswesen“ und meinte: „Alle Juristen müssen vernichtet werden.“ Die Morde nannte er eine „von mir selbst durchgeführte Maßnahme zur Gesundung des deutschen Volkes“, die „mehr als notwendig“ gewesen sei.</p>
<p><strong>153. Petros C., 22 Jahre&nbsp; </strong><br />Petros C. und Stefanos C. starben am 6.12.2003 nach einem Brandanschlag eines 22 Jahre alten Mannes aus Kandel (Rheinland-Pfalz) auf ein Haus, indem mehrheitlich Migrantinnen und Migranten wohnten. Der Täter betrank sich vor der Tat mit befreundeten Neonazis des „Nationalen Widerstands Kandel“.</p>
<p><strong>154. Stefanos C., 23 Jahre </strong><br />Petros C. und Stefanos C. starben am 6.12.2003 nach einem Brandanschlag eines 22 Jahre alten Mannes aus Kandel (Rheinland-Pfalz) auf ein Haus, indem mehrheitlich Migrantinnen und Migranten wohnten. Der Täter betrank sich vor der Tat mit befreundeten Neonazis des „Nationalen Widerstands Kandel“.&nbsp;</p>
<p><strong>155. Viktor Filimonov, 15 Jahre </strong><br />In der Nacht zum 20. Dezember 2003 wurden die Aussiedler in Heidenheim (Baden-Württemberg) von einem 17-jährigen, der Skinheadszene zuzurechnenden Jugendlichen erstochen. Der Täter wollte in eine Diskothek, hatte dort jedoch wegen einer vorherigen Prügelei bereits Hausverbot. Vor dem Lokal kam es zu einer Auseinandersetzung mit den Opfern, in deren Verlauf die drei Jugendlichen tödlich verletzt wurden.</p>
<p><strong>156. Aleksander S., 17 Jahre </strong><br />In der Nacht zum 20. Dezember 2003 wurden die Aussiedler in Heidenheim (Baden-Württemberg) von einem 17-jährigen, der Skinheadszene zuzurechnenden Jugendlichen erstochen. Der Täter wollte in eine Diskothek, hatte dort jedoch wegen einer vorherigen Prügelei bereits Hausverbot. Vor dem Lokal kam es zu einer Auseinandersetzung mit den Opfern, in deren Verlauf die drei Jugendlichen tödlich verletzt wurden.</p>
<p><strong>157. Waldemar I., 16 Jahre</strong> <br />In der Nacht zum 20. Dezember 2003 wurden die Aussiedler in Heidenheim (Baden-Württemberg) von einem 17-jährigen, der Skinheadszene zuzurechnenden Jugendlichen erstochen. Der Täter wollte in eine Diskothek, hatte dort jedoch wegen einer vorherigen Prügelei bereits Hausverbot. Vor dem Lokal kam es zu einer Auseinandersetzung mit den Opfern, in deren Verlauf die drei Jugendlichen tödlich verletzt wurden.</p>
<h3>2004</h3>
<p><strong>158. Oleg V., 27 Jahre </strong><br />In der Nacht zum 21. Januar 2004 wurde der Aussiedler in Gera/Bieblach-Ost (Thüringen) von drei der Skinheadszene zuzurechnenden Jugendlichen mit Schlägen, Tritten und Messerstichen traktiert, sodass Oleg V. schließlich an seinen schweren Verletzungen starb.</p>
<p><strong>159. Martin Görges, 46 Jahre </strong><br />Am 30. Januar 2004 wurde der wohnungslose Görges Opfer zweier junger Neonazis in Burg (Sachsen-Anhalt). Die beiden Täter im Alter von 16 und 22 Jahren schlugen ihr Opfer vor einer Diskothek zusammen, nachdem sie ihn daran hinderten mit ihrer Mutter zu tanzen und erfuhren, dass er wegen Kindesmissbrauch eine Haftstrafe abgesessen habe. Anschließend töteten die beiden Neonazis Görges durch Fußtritte auf seinen Hinterkopf auf einer Bordsteinkante. Diesen „Bordsteinkick“ entnahmen sie aus einer Szene des amerikanischen Films „American History X“.</p>
<p><strong>160. Yunus Turgut, 25 Jahre </strong><br />Am 25. Februar 2004 wurde Yunus Turgut in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit einem Kopfschuss in einem Imbissstand erschossen.</p>
<h3>2005&nbsp;</h3>
<p><strong>161. Oury Jalloh, 21 Jahre </strong><br />Oury Jalloh starb am 7. Januar 2005 in einer Zelle des Polizeireviers Dessau (Sachsen-Anhalt). Der Asylbewerber aus Sierra Leone kam unter bis heute nicht genau aufgeklärten Umständen während eines Brandes ums Leben. Zum Zeitpunkt seines Todes war der Bürgerkriegsflüchtling mit ausgestreckten Armen und Beinen auf einer Matratze liegend angebunden. Nachdem die Matratze aus schwer entflammbarem Material aus ungeklärter Ursache in Flammen aufgegegangen war, verstarb der Gefangene an einem Hitzeschock. Während die Polizei von einem Freitod sprach, kamen im Laufe der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zahlreiche Widersprüche zutage, die zumindest unterlassene Hilfeleistung der diensthabenden Polizisten wahrscheinlich machen. Der Prozess wird wieder neu aufgenommen.</p>
<p><strong>162. Thomas Schulz, 32 Jahre </strong><br />Am 28. März 2005 trafen in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) ein 17-jähriger Neonazi und seine 16-jährige Freundin gegen 19 Uhr in der U-Bahn-Station Kampstraße auf den 32-jährigen Punk Thomas Schulz. Nach einer verbalen Auseinandersetzung zog der Neonazi ein Messer und stach auf das Opfer ein. Thomas Schulz verstarb noch am selben Abend im Krankenhaus.</p>
<p><strong>163. Mann, 44 Jahre </strong><br />Er wurde am 1. Juli 2005 in Essen von zwei 15 und 17 Jahre alten Neonazis zu Tode geprügelt. Die beiden Brüder waren bereits zuvor wegen diverser Gewalt- und Vermögensdelikte auffällig geworden.</p>
<p><strong>164. Ismail Yaşar, 50 Jahre </strong><br />Am 9. Juni 2005 wurde Ismail Yaşar in Nürnberg (Bayern) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit fünf gezielten Schüssen in seinem Dönerstand ermordet.</p>
<p><strong>165. Theodorus Boulgarides, 41 Jahre </strong><br />Am 15. Juni 2005 wurde Theodorus Boulgarides in München Westend (Bayern) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ in seinem Schlüsselladen mit einem gezielten Kopfschuss ermordet.</p>
<p><strong>166. Tim Maier, 20 Jahre&nbsp;</strong> <br />Er wurde am 26. November 2005 in Bad Buchau (Baden-Württemberg) Opfer eines Neonazis. Der Täter, ein ehemaliges NPD-Mitglied, stach mit einem Messer während eines Handgemenges auf sein 20-jähriges Opfer ein, nachdem er zuvor mit einem weiteren Neonazi sein Opfer und seine Begleiter rassistisch beschimpft hatte. In der Wohnung des 24-jährigen Täters fand die Polizei neben einer Pistole, Hakenkreuzfahnen und Landser-Hefte.</p>
<h3>2006</h3>
<p><strong>167. Andreas Pietrzak, 41 Jahre </strong><br />Der Obdachlose Andreas Pietrzak wurde in der Nacht vom 5. zum 6. Mai 2006 Opfer eines 19-jährigen Neonazis in Plattling (Bayern). Zunächst trank der Täter mit seinem Opfer, schlug aber dann mit einem Holzpflock und mit Tritten auf ihn ein, bis dieser bewusstlos wurde. Daraufhin raubte er sein Opfer aus und zündete Pietrzak mit Spiritus an. Gemeinsam mit einem weiteren Bekannten hatte der Täter sein Opfer schon einmal misshandelt.</p>
<p><strong>168. Mehmet Kubaşık, 39 Jahre </strong><br />Am 4. April 2006 wurde Mehmet Kubaşık in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit mehreren Schüssen in seinem Kiosk niedergeschossen und starb an seinen schweren Verletzungen.</p>
<p><strong>169. Halit Yozgat, 21 Jahre </strong><br />Am 6. April 2006 wurde Halit Yozgat in Kassel (Hessen) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ in seinem Internetcafé durch zwei gezielte Kopfschüsse ermordet.</p>
<h3>2007</h3>
<p><strong>170. Andreas F., 30 Jahre </strong><br />Nach einem Streit am Morgen des 1. Januar 2007 wurde der 30-jährige Familienvater aus der rechtsextremen Szene in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) von örtlichen Kameraden ermordet.</p>
<p><strong>171. Michèle Kiesewetter, 22 Jahre&nbsp; </strong><br />Am 25. April 2007 wurde die Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn (Baden-Württemberg) nach aktuellem Kenntnisstand von der terroristischen Neonazivereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ mit einem Kopfschuss in ihrem Streifenwagen ermordet. Ihr zwei Jahre älterer Kollege wurde ebenfalls schwer verletzt.</p>
<p><strong>172. M. S., 17 Jahre </strong><br />Er wurde in der Nacht zum 14. Juli 2007 von seinem 23-jährigen Täter mit einer Eisenstange in Brinjahe (Schleswig-Holstein) erschlagen. Das Opfer, das zuvor Kontakte zur rechten Szene hatte, wurde auf einer Feier von seinem Täter, ein ehemaliges NPD-Mitglied und Bundeswehrsoldat, bereits mehrfach geschlagen. Daraufhin erstatte M.S. bei zwei Polizisten Anzeige gegen Unbekannt. Auf dem Heimweg traf er erneut auf den Täter, der ein Merkblatt der Polizei zum Thema Opferschutz bei ihm fand und aufgrund dessen ihn als „Spitzel“ beschimpfte und mit einer Eisenstange auf ihn einschlug.</p>
<h3>2008</h3>
<p><strong>173. Peter Siebert, 40 Jahre </strong><br />Er wurde am 26. April 2008 von einem 21-jährigen Neonazi in Memmingen (Bayern) mit einem Bajonett erstochen. Bereits zuvor beschwerte sich Siebert mehrmals über die rechtsextreme Musik seines Mörders. In der Tatnacht waren beide alkoholisiert und hatten erneut Streit über die zu laute Musik und die rechte Gesinnung des Mörders.&nbsp;</p>
<p><strong>174. Bernd Köhler, 55 Jahre </strong><br />Bernd K. wurde in der Nacht zum 22. Juli 2008 in Templin (Brandenburg) von zwei Rechtsextremen zunächst massiv misshandelt, gewürgt und schließlich getötet. In der Gerichtsverhandlung hielt der Richter fest, dass das neonazistische Menschenbild des Täters bei der Auswahl des als „asozial“ angesehenen Opfers entscheidend war.</p>
<p><strong>175. Karl-Heinz Teichmann, 59 Jahre </strong><br />Am 23. Juli 2008 wurde der Obdachlose Teichmann von einem 18-jährigen Neonazi in Leipzig mit massiven Schlägen und Tritten misshandelt. Er erlag zwei Wochen später an seinen schweren körperlichen Verletzungen. Der betrunkene Täter besuchte eine Mahnwache unter dem Motto „Todesstrafe für Kinderschänder“ und war auf dem Weg nach Hause, als er auf sein wehrloses Opfer stieß.</p>
<p><strong>176. Hans-Joachim Sbrzesny, 50 Jahre (HM) </strong><br />Am 1. August 2008 wurde Hans-Joachim S. vor dem Hauptbahnhof in Dessau (Sachsen-Anhalt), wo er auf einer Parkbank übernachtete, von zwei der rechtsextremen Szene nahestehenden Männern getreten und geschlagen. Außerdem prügelte einer der beiden mit einem fünf Kilogramm schweren Metall-Mülleimer so lange mit voller Wucht auf Kopf und Oberkörper des Opfers ein, bis die Täter von dessen Tod überzeugt waren. Vor Gericht zeigten beide eine „tiefe innere Miss- und <br />Verachtung“ für ihr Opfer und ein „Gefühl der Überlegenheit“ über den Mann, der in ihren Augen ein „Penner“ und „Asozialer“ war, so der Oberstaatsanwalt.</p>
<p><strong>177. Rick Langenstein, 20 Jahre </strong><br />Der Kunststudent Rick L. verweigerte am Abend des 13. August 2008 in der Nähe der Diskothek „Funpark“ in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) dem gleichaltrigen, wegen Körperverletzung und Volksverhetzung vorbestraften Neonazi Bastian O. eine Zigarette. Dieser schlug und trat daraufhin sein Opfer zusammen. Die mörderische Reaktion des Täters auf eine Nichtigkeit lässt sein menschenverachtendes Weltbild erkennen. Rick L. erstickte an einer nahegelegenen Bushaltestelle an seinem eigenen Blut.</p>
<p><strong>178. Marcel W., 18 Jahre </strong><br />Marcel W. wurde am 24. August 2008 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) über mehrere Stunden von David B. misshandelt und in Brust und Bauch gestochen, ehe er an seinen Verletzungen starb. David B. hatte Marcel W. erstmals im November 2007 zusammengeschlagen und wollte eine Zeugenaussage W.s im Prozess zur Tat verhindern. Der Täter war als rechtsextremer Gewalttäter polizeilich in Erscheinung getreten. Während des Gerichtsprozesses betonten Zeugen darüber hinaus, die feste Verankerung des Täters in der Neonaziszene.</p>
<h3>2009&nbsp;</h3>
<p><strong>179. Marwa El-Sherbiny, 31 Jahre </strong><br />Während einer Strafverhandlung am 1. Juli 2009 im Landgericht Dresden (Sachsen), zu der Marwa El-Sherbini als Zeugin geladen war, wurde sie vom Angeklagten Alex W., einem bekennenden Sympathisanten der NPD, aus antimuslimischem Rassismus heraus erstochen.</p>
<h3>2010</h3>
<p><strong>180. Sven M., 27 Jahre </strong><br />In einem Neonazi-Hinterhofclub in Hemer (Nordrhein-Westfalen) wurde Sven M., selbst in der rechten Szene aktiv, am 14.Mai 2010 vom Betreiber des Neonazi-Clubs mit einem Jagdmesser die Kehle bis zur Wirbelsäule durchschnitten. Vier weitere Tatbeteiligte halfen ihm anschließend die Leiche in einem Waldstück zu verscharren.</p>
<p><strong>181. Kamal Kilade, 19 Jahre </strong><br />Er starb nach einem Angriff zweier Nazis am 24. Oktober 2010 an den Folgen eines Messerstiches in den Bauch am Leipziger Bahnhof (Sachsen). Die beiden Täter waren zuvor mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestraft.</p>
<h3>2011</h3>
<p><strong>182. André K., 50 Jahre</strong> <br />Am 27.Mai 2011 wurde der Obdachlose André K. in Oschatz (Sachsen) von drei Männern im Alter von 25 bis 36 mit Schlägen und Tritten schwer misshandelt. Der 50-jährige starb sechs Tage später in einem Krankenhaus in Leipzig.</p>
<h3><strong>Weitere Fälle sind noch im Zustand der Überprüfung. Die Dunkelziffer ist darüber hinaus hoch. </strong></h3>
<p>&nbsp;<br />DIE LINKE. im Römer <br />Lothar Reininger <br />Fraktionsvorsitzender <br />&nbsp;<br />AntragstellerInnen: <br />Stv. Merve Ayyıldız&nbsp; <br />Stv. Peter Gärtner <br />Stv. Dominike Pauli <br />Stv. Carmen Thiele</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DIE LINKE. Fraktion im Römer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Bethmannstraße 3 e-mail:&nbsp; info@dielinke-fraktion.frankfurt.de Telefon&nbsp; (069) 95 92 909- 0 <br />
60311 Frankfurt am Main Internet:&nbsp; www.dielinke-im-roemer.de Fax : (069) 95 92 909- 17</p>
]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Fraktion DIE LINKE. im Römer</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Antifa/Antirassismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Antisemitismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Neofaschismus</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Antifa/Roma+Sinti</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Stadtentwicklung</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-03T00:25:13Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
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  <item rdf:about="http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/occupy-frankfurt-demo-am-samstag-unter-dem-motto-wir-bewegen-die-welt">
    <title>Occupy:Frankfurt-Demo am Samstag unter dem Motto »Wir bewegen die Welt«</title>
    <link>http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/occupy-frankfurt-demo-am-samstag-unter-dem-motto-wir-bewegen-die-welt</link>
    <description>Die nächste Demonstration findet am Samstag, den 3. Dezember 2011 statt. Treffpunkt ist um 12 Uhr erneut der Rathenauplatz in der Frankfurter Innenstadt, die Auftaktkundgebung beginnt dort um 12.30 Uhr. Anschließend folgt ein Marsch durch die Frankfurter Innenstadt.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p>Die Demonstration steht unter dem Motto »Wir bewegen die Welt«. Die Veranstalter rufen alle Teilnehmer deshalb dazu auf, aufblasbare Strandbälle in Weltkugel-Optik mitzubringen. <br />
Während der Anfangs- und Abschlußkundgebung sowie auf den Zwischenstops werden Aktivisten der Bewegung von ihren Erfahrungen berichten. Für den Zwischenhalt Große Gallusstraße ist zudem die Aufführung eines kurzen Theaterstücks vor der Commerzbank geplant. Die Bewegung wird darin symbolisch zum Ausdruck bringen, daß unsere Gesellschaft in den bisherigen Strukturen gefangen ist und dazu anregen, bestehende Probleme kritisch zu hinterfragen. <br /></p>
<p><strong>Nach Ende der Demonstration beginnt im Camp das umfangreiche kulturelle Rahmenprogramm.</strong> Die Planungen dafür sind noch nicht abgeschlossen, ein Auftritt wurde aber bereits bestätigt: So spielen von 16 – 17 Uhr Politblues aus Kassel politische Lieder mit aktuellem Zeitbezug. Joe Finer (Gesang), Till Mertens (Klavier und Saxophon) und Aaron Gerdemann (Cajón) wollen das Publikum mit ihren Kompositionen gleichermaßen unterhalten wie zum Nachdenken anregen.</p>
<p><strong>Aktuelles unter <a class="external-link" href="http://www.occupyfrankfurt.de">http://www.occupyfrankfurt.de</a></strong></p>
<h3>Streckenverlauf</h3>
<p>Rathenauplatz (Anfang der Demonstration) <br />&nbsp; Roßmarkt&nbsp;&nbsp;&nbsp; Katharinenpforte&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kornmarkt&nbsp; <br />&nbsp; Berliner Straße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Battonstraße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kurt-Schumacher-Straße&nbsp; <br />&nbsp; Konrad-Adenauer-Straße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vilbeler Straße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schäfergasse&nbsp; <br />&nbsp; Stephanstraße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stiftstraße&nbsp; <br />Eschenheimer Tor (Zwischenhalt mit Rede) <br />&nbsp; Große Eschenheimer Straße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hauptwache&nbsp;&nbsp;&nbsp; Biebergasse&nbsp; <br />&nbsp; Rathenauplatz&nbsp;&nbsp;&nbsp; Roßmarkt&nbsp; <br />Große Gallusstraße (Zwischenhalt mit Rede und Kunstaktion) <br />&nbsp; Taunustor&nbsp;&nbsp;&nbsp; Taunusstraße&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Hauptbahnhof&nbsp; <br />»Kaisersack« (Zwischenhalt mit Rede) <br />&nbsp; Münchener Straße<br /></p>
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    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Occupy:Frankfurt</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Kommunalnotizen</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>protest</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Soziales</dc:subject>
    
    
      <dc:subject>Termine</dc:subject>
    
    <dc:date>2011-12-01T21:40:55Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
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