„25 Jahre Friedensratschlag - für Frieden und Abrüstung - jetzt erst recht“

erstellt von Friedens- und Zukunftswerkstatt — zuletzt geändert: 2018-11-24T18:29:46+01:00
lautet das Motto des 25. bundesweiten und internationalen Friedensratschlages, der in der Universität Kassel in der Wilhelmshöher Allee 73, am Samstag, den 1. Dezember ab 12:00 Uhr und am Sonntag, den 2. Dezember ab 9:00 Uhr stattfinden wird.

Dabei wird es zahlreiche Referate und Diskussionsrunden zu aktuellen friedenspolitischen Themen und Aufgabenstellungen geben.

Beim ersten Friedensratschlag 1993 lautete unser Motto: „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen – Von deutschem Boden kann wieder Krieg ausgehen“. Viele hofften damals - nach dem Ende der Blockkonfrontation - auf ein friedliches Miteinander, auf eine „Friedensdividende“. Wir aber drückten unsere Sorge aus, dass die neue BRD durchaus in der Lage und womöglich auch willens sei, Krieg und Zerstörung in andere Länder zu tragen.

Heute ist Krieg immer mehr zum Mittel der Politik geworden. Neben Konfrontation und Sanktionen ist auch massive Aufrüstung zum Alltag im politischen Geschäft geworden. Die Friedensbewegung setzt dem die Forderungen nach Abrüstung, Verhandlungen und internationaler Kooperation entgegen.

Der 25. Friedenspolitische Ratschlag wird dazu dienen, aktuelle Analysen zu diskutieren und kommende Aktionen zu gestalten. Der Bundesausschuss Friedensratschlag rechnet wieder mit mehr als 300 TeilnehmerInnen, die sich über die vielen besorgniserregenden Konfliktregionen und über die neuesten Entwicklungen informieren wollen. In 30 Foren und Workshops, sowie 7 Plenarbeiträgen werden unter anderem Die EU-Aufrüstung unter deutscher Führung, die globalen Kriegsgefahren durch die zunehmende Konfrontation mit Russland und China sowie die aktuellen regionalen Konfliktherde behandelt.

Von besonderer Bedeutung ist in diesem Jahr die Vernetzung mit anderen zivilgesellschaftlichen Bewegungen, die für humanistisch-antirassistische sowie ökologische Ziele stark in Erscheinung getreten sind.

Zum Abschluss wird in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der unterschiedlichen Bewegungen (u. a. „#unteilbar“, „#seebrücke“ „Abrüsten statt Aufrüsten“, „No-to-NATO“ und „Atomwaffenfrei.jetzt“ über die weitere Vernetzung mit der Friedensbewegung in den nächsten Monaten beraten..

Zur weiteren Information finden Sie im Programm des Friedensratschlags 2018 im Anhang und unter www.friedensratschlag.de sowie unter www.kasseler-friedensforum.de 

Presseinformation, Frankfurt, den 23. November 2018