Antikapitalistischer Block auf Mietenwahnsinn-Demo in Frankfurt am Main

erstellt von Kritik & Praxis Frankfurt — zuletzt geändert: 2018-10-10T11:51:38+01:00
Linksradikale Gruppen rufen zur Gründung von kämpferischen Mieterorganisationen auf.

Ein Bündnis von linksradikalen Gruppen aus Frankfurt mobilisiert zur Mietenwahnsinn-Demo am 20. Oktober. „Immer mehr Menschen sind offen für tiefgreifende und radikale Lösungsansätze zur Wohnungskrise“, sagte Sahra Brechtel, Sprecherin der Gruppe „Kritik & Praxis“. „All denen die es satt haben auf leere Versprechungen der Parteien zu hoffen, bieten wir im antikapitalistischen Block einen Platz.“

„Wir fordern die entschädigungslose Enteignung aller Wohnungsbaugesellschaften und einen sofortigen Stopp von Luxusussanierungen“, erklärte Brechtel. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft das Bündnis unter dem Motto „#enteignen – Für ein Ende der privaten Wohnungswirtschaft“ zu einem antikapitalistischen Block auf der großen Mietenwahnsinns-Demo kurz vor den Hessischen Landtagswahlen auf.

Das Bündnis beteiligt sich auch an den Stadtteilmobilisierungen im Vorfeld der Demo. Die Demonstration soll ein Auftakt sein, um den Aufbau von kämpferischen Mieter_innenorganisationen voranzutreiben. „Der SPD-Oberbürgermeister Feldmann macht uns seit Jahren leere Versprechungen. Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, sollten wir uns nicht auf die offizielle Stadtpolitik verlassen“, so Brechtel. „Wir wollen Menschen ermutigen sich aktiv in Kämpfe gegen hohe Mieten, Luxussanierungen und Verdrängung zu engagieren.“

Ein Aufruf zur Beteiligung am antikapitalistischen Block findet sich unter: www.kritikundpraxis.org/enteignen

Pressemitteilung Kritik & Praxis Frankfurt, 8.10.2018