Billigflieger-Flugsteig am Frankfurter Flughafen muss verhindert werden

erstellt von DIE LINKE. Hessen — zuletzt geändert: 2017-08-18T19:00:19+02:00
Billigfluglinien stehen für miserable Arbeitsbedingungen, Dumpinglöhne und aggressive Gewinnmaximierung.

 „Der geplante Billigflieger-Flugsteig am Frankfurter Flughafen muss verhindert werden“, erklärt Achim Kessler, Spitzenkandidat der hessischen LINKEN zur Bundestagswahl. „Fraport setzt auf Wachstum und ist dafür bereit, ökologische und soziale Standards zu missachten und die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel zu setzen. Es kann nicht sein, dass Profitinteressen eines Konzerns hier Vorrang haben. Ich fordere deshalb den Frankfurter Magistrat auf, den Bauantrag abzulehnen. Wachstum um jeden Preis ist abzulehnen.

Die Politik von Fraport jetzt auf Billigflieger zu setzen ist auch ein Schlag für die Beschäftigten des Flughafens und der etablierten Airlines.

Billigfluglinien stehen für miserable Arbeitsbedingungen, Dumpinglöhne und aggressive Gewinnmaximierung. Mit dem neuen Flugsteig für Billigairlines wird hier Tür und Tor geöffnet für eine arbeitnehmerfeindliche Politik. Ich unterstütze die Gewerkschaften bei ihrer Kritik an dieser Geschäftspolitik.

DIE LINKE wird weiterhin an der Seite der Flughafenausbaugegner demonstrieren und lehnt das Terminal 3 ab und wird ein konsequentes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr fordern.“

DIE LINKE. Hessen, PM, 17. August 2017