Für einen Kurswechsel in der hessischen Wohnungspolitik

erstellt von #Mietenwahnsinn-Hessen — zuletzt geändert: 2018-10-21T23:52:29+01:00
Demonstration Mietenwahnsinn-Hessen setzt starkes Zeichen des Protests mit über 8000 Teilnehmenden

Bei strahlendem Sonnenschein haben heute über 8000 Demonstrierende in Frankfurt gegen steigende Mieten und für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. Das Bündnis Mietenwahnsinn- Hessen zeigte sich zufrieden: „Tausende Menschen haben heute in vielfältiger Weise in Frankfurt zum Ausdruck gebracht, dass der Markt keine Lösung der Wohnungsnot für die Mehrheit der Menschen in Hessen bereithält. Es braucht eine Offensive im sozialen Wohnungsneubau und ein schlagkräftiges Mietrecht zum Schutz bestehender Mietverhältnisse.“ Der Demonstrationszug, der wie geplant vom Frankfurter Hauptbahnhof über Willy-Brandt-Platz, Hauptwache, Eschersheimer Tor zum Rossmarkt zog, war ein lautstarker, bunter und kreativer Ausdruck der Forderung nach einem radikalen Kurswechsel in der Hessischen Wohnungspolitik. In Sternmärschen waren am Vormittag hunderte Frankfurter/innen aus den Stadtteilen Rödelheim, Bockenheim, Gallus und dem Nordend zur gemeinsamen Demonstration am Hauptbahnhof gezogen.

In Redebeiträgen von:

Wilfried Knapp (Diakonie), project_shelter, Violetta Bock (Aktionsbündnis gegen Entmietung – für gutes & bezahlbares Wohnen Kassel), Thomas Domnick (Caritas Mainz), Yasmin Alinaghi (Der PARITÄTISCHE-Hessen), Gert Reeh (DMB-Hessen), Michael Rudolf (DGB Hessen-Thüringen), Kyra Beringa (AstA der Goethe-Universität-Frankfurt) und Helga Röller vom Erwerbslosenbündnis AufRecht bestehen!

Wurde die Forderung nach einer Umkehr in der Wohnungspolitik verdeutlicht. Dutzende Initiativen und Stadtteilgruppen aus Frankfurt, Darmstadt, Kassel, Offenbach und Marburg verdeutlichten, dass Mieter und Mieterinnen ihre Situation nicht länger hinnehmen, sondern gemeinsam ihr Recht auf Wohnen erstreiten wollen.

www.mietenwahnsinn-hessen.de

#Mietenwahnsinn-Hessen, Pressemitteilung, 20.10.2018