Für einen landesweiten Mindestlohn von 12 Euro

erstellt von Die Linke. Hessen — zuletzt geändert: 2018-11-02T10:48:35+01:00
LINKE Hessen fordert ein Landesmindestlohngesetz

„Die jetzt beschlossene Mini-Erhöhung des Mindestlohns auf 9,19 Euro reicht bei weitem nicht aus und führt zu Altersarmut“ erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen, anlässlich der gestern von der Bundesregierung beschlossenen Erhöhung des Mindestlohns. „Auch das Land Hessen könnte gegen Niedriglöhne vorgehen. Wir fordern für Hessen ein Landesmindestlohnsetz, dass dafür sorgt, dass im öffentlichen Dienst und bei landeseigenen Unternehmen ein Mindestlohn von mindestens 12 Euro gilt, damit Menschen im Alter vor Armut geschützt werden und der Lohn zum Leben reicht. Dafür werden wir in der neuen Legislaturperiode des Landtags Druck machen.

Mit Interesse habe ich vernommen, dass Teile der SPD erkannt haben, dass eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf mindestens 12 Euro dringend notwendig ist. Leider haben diese Lippenbekenntnisse keine Auswirkungen für die im Niedriglohnbereich tätigen Beschäftigten, weil die SPD ihren Worten keine Taten folgen lässt.“

DIE LINKE. Hessen, Pressedienst Frankfurt am Main, 1. November 2018