Hiroshima und Nagasaki mahnen: Atomwaffen abschaffen!

erstellt von Die Linke. Hessen — zuletzt geändert: 2018-08-06T10:13:31+02:00
„Die atomare Abrüstung ist unumgänglich und überfällig“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei Die Linke. Hessen, anlässlich des Jahrestages der Atombombenabwürfe über Hiroshima am 6. August 1945 und Nagasaki am 9. August 1945.

„Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Bedrohung der Menschheit durch den Einsatz von Atomwaffen ist zuletzt sogar gestiegen.

Die Atommächte modernisieren ihre Arsenale und bauen sie aus. DIE LINKE lehnt eine Neustationierung oder Modernisierung der US-Atomwaffen in Büchel im Nachbarland Rheinland-Pfalz ab. Wir fordern stattdessen den sofortigen und endgültigen Abzug und die Vernichtung aller Atomwaffen, die in Deutschland lagern.  

Aber es gibt auch Hoffnung. Die von der Initiative ICAN initiierte Gegenbewegung zur nuklearen Bedrohung hat dazu geführt, dass 2017 über 130 UNO-Mitgliedsstaaten einen Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet haben. Es ist völlig inakzeptabel, dass sich die deutsche Regierung weigert, dem Vertrag beizutreten. DIE LINKE fordert den zügigen Beitritt der Bundesregierung zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Gemeinsam mit der Friedensbewegung kämpfen wir für eine atomwaffenfreie Welt. Das Verbot der Verbreitung und die Verpflichtung zur Abrüstung von Atomwaffen ist die einzige Antwort auf das schreckliche Ereignis der Atombombenabwürfe. Die Toten und die Langzeitfolgen des Atombombeneinsatzes in beiden japanischen Städten mahnen uns. Noch heute leiden Menschen an den Langzeitfolgen.“

DIE LINKE. Hessen
Frankfurt am Main, 6. August 2018