Kulturwandel geht anders: Deutsche Bank raus aus Steueroasen!

erstellt von attac — zuletzt geändert: 2017-05-17T12:29:40+02:00
Attac-Aktion bei Hauptversammlung in Frankfurter Festhalle

Donnerstag, 18. Mai, ab 9 Uhr

Vor der Festhalle, Ludwig-Erhard-Anlage 1, Frankfurt am Main

Aller Reue-Rhetorik zum Trotz ist das Geschäftsmodell der Deutschen Bank nach wie vor geprägt von Aktivitäten in Steueroasen und offenen Türen für kriminelle Kunden. Ob auf den britischen Jungferninseln oder in Luxemburg – das größte deutsche Finanzinstitut nutzt weiterhin zahlreiche Niederlassungen in Schattenfinanzplätzen, um eigene Steuerzahlungen zu drücken oder seinen Kunden bei Steuerhinterziehung und Geldwäsche zu helfen.

„Dunkle Geschäfte stoppen – Deutsche Bank raus aus Steueroasen!“, fordern Aktivistinnen und Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac daher mit einer Aktion am Donnerstag vor der Festhalle in Frankfurt. Anlass ist die dortige Hauptversammlung der Deutschen Bank.

Aktionsbild: Vor einer düsteren Kulisse aus schwarzen Palmen und Frankfurter Bankentürmen schleppen zwei gesichtslose Geschäftsleute schwere Geldsäcke zu einem überdimensionalen Briefkasten. Nachdem sie ihr Schwarzgeld so in Sicherheit vor den Finanz- und Strafverfolgungsbehörden gebracht haben, machen sie es sich auf Liegestühlen am Palmenstrand bequem. Dagegen protestieren Bürgerinnen und Bürger mit Sprechchören und einem Banner, auf dem steht „Kulturwandel geht anders: Dunkle Geschäfte stoppen – Deutsche Bank raus aus Steueroasen!“

Attac Deutschland, Frankfurt am Main, 15. Mai 2017