Nein zum Krieg – Die Waffen nieder

erstellt von Friedens- und Zukunftswerkstatt — zuletzt geändert: 2018-04-12T18:50:18+01:00
Demonstration und Kundgebungen, Samstag, den 14. April 2018 um 11.00 Uhr am Kaisersack (Frankfurter Hauptbahnhof) zum Paulsplatz.

Die Friedensbewegung betrachtet mit großer Sorge die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Russland über Syrien und fordert ein Ende der Eskalations­spirale. Eine Bombardierung Syriens durch die USA oder andere NATO-Staaten könnte ungeahnte Konsequenzen mit sich ziehen.

Die Bundesregierung muss dringend mäßigend auf Präsident Trump einwirken und für Deutschland eine Beteiligung an militärischer Eskalation ausschließen. Der ange­drohte und völkerrechtswidrige Angriff einer US-geführten Koalition auf Syrien ist unverantwortlich und erhöht die Gefahr einer weltweiten militärischen Eskalation zwischen den beiden größten Atommächten dramatisch.

Die Bundesregierung muss einem von Nato-Staaten geführten Angriff Einhalt gebieten. Eine militärische Reaktion ist der falsche Weg. Deshalb muss die Bundeswehr aus allen Kriegsgebieten abgezogen und Waffenexporte müssen sofort eingestellt werden. Der Vorwurf des Giftgaseinsatzes muss aufgeklärt werden. Die Friedensbewegung fordert unabhängige Untersuchungen durch die Vereinten Nationen zu den Giftgas-Angriffen.

Syrien braucht Frieden und nicht noch mehr Krieg. Weitere Raketen werden nur wei­tere Menschenleben kosten. Die Bombardierung Syriens ist genauso ein Kriegsver­brechen, wie der Einsatz von Giftgas.

Syrien ist zum Schlachtfeld weltweiter Interessen geworden, bei dem sich Russland und NATO gegenüberstehen. Die derzeitige Eskalation bedroht den Weltfrieden und muss beendet werden, bevor aus Machtanspruch, Unvernunft oder Fahrlässigkeit ein nuklearer Krieg die Welt erschüttert.

 

 

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