Protest gegen Visaverweigerung durch die Deutsche Botschaft

erstellt von Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e.V. — zuletzt geändert: 2017-09-04T13:12:18+02:00
Zur Veranstaltung eingeladene Lehrkräfte durften nicht einreisen.

An Herrn Sigmar Gabriel, Bundesminister des Auswärtigen

Resolution

Wir, die 80 Teilnehmer der Informationsveranstaltung "Zukunft der Bildung in Nordsyrien / Rojava" am 30.08.2017 in Frankfurt am Main (Veranstalter: Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e.V und die GEW-Landesverband Hessen) protestieren entschieden gegen die Entscheidung der Deutschen Botschaft in Beirut, die Visaanträge der eingeladenen Lehrkräfte und Vertreterinnen des Bildungskomitees in Nordsyrien abzulehnen. Die Einladung zur Planung einer Schulpartnerschaft von Schulen in Oldenburg und Kobanê in die Bundesrepublik Deutschland erfolgte durch einen Bundestagsabgeordneten und wird unter anderem vom Niedersächsischen Kultusministerium gefördert. Dies ist ein unerträglicher Affront, nicht nur gegen die eingeladenen Lehrkräfte und Vertreter/innen des Bildungskomitees von Nordsyrien, sondern auch gegenüber den Einladenden, denen damit unterstellt wird, ihren Gästen ungerechtfertigte Aufenthaltstitel beschaffen zu wollen. Wir fordern Sie als Außenminister auf, die Deutsche Botschaft in Beirut anzuweisen, diesen und zukünftigen eingeladenen Gästen zum Zwecke des pädagogischen Austausches Visa zu erteilen. 

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