Solidarität mit den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst!

erstellt von DIE LINKE — zuletzt geändert: 2018-03-28T12:00:07+01:00
"Den Kolleginnen und Kollegen der Frankfurter U- und Straßenbahnen, die heute in einen ganztägigen Warnstreik getreten sind, wünsche ich viel Erfolg",

erklärt Achim Kessler, Frankfurter Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE.

"Ich hoffe, dass nun endlich Bewegung in die Tarifverhandlungen kommt. Nach zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber für den Bund und für die Kommunen noch immer kein ernstzunehmendes Angebot auf den Tisch gelegt. Das ist dreist! So sind die Beschäftigten gezwungen, mit einem Warnstreik Druck aufzubauen. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der warnstreikenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst.

Die Forderung der Gewerkschaften nach sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat, für die 2,3 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen sowie die Erhöhung von Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat ist mehr als gerechtfertigt. Es soll niemand sagen, dass dafür kein Geld vorhanden ist. Die Steuermehreinnahmen haben im Jahr 2017 einen Überschuss von 36,6 Milliarden Euro gebracht. Es ist also mehr als berechtigt, dass die Frauen und Männer, die tagtäglich den Müll abholen, die Parks pflegen, in Bürgerämtern und Kitas arbeiten an den steigenden Gewinnen beteiligt werden."

Dr. Achim Kessler, MdB, Obmann im Ausschuss für Gesundheit
Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion DIE LINKE.

Pressemitteilung, 27.3.2018