100 Jahre Oktoberrevolution

erstellt von VHS Frankfurt — zuletzt geändert: 2017-11-01T13:36:56+01:00
Veranstaltungsreihe von VHS Frankfurt und Stadtbücherei || 2.11. "Faszination Kommunismus" || 13.11. "Grenzland Europa" || 20.11. "Was war der Kommunismus?
  • Donnerstag, 2. November, 19.30 Uhr

Faszination Kommunismus
Das "rote Jahrzehnt" (1967-1977) in Deutschland

Wie ist das Zustandekommen der Protestbewegung der End-60er und -70er Jahre zu erklären? Worin bestand die Anziehungskraft der kommunistischen Gruppierungen? Was ist aus den Utopien geworden, deren "Verlust" gelegentlich beklagt wird und ist er wirklich zu bedauern? Welche Potentiale einer Radikalisierung bietet die Gegenwart angesichts einer ungesteuerten Globalisierung?

Es diskutieren:
Gerd Koenen, Historiker und Publizist
Werner Plumpe, Goethe-Universität
Ralf Fücks, Heinrich-Böll-Stiftung

  • Montag, 13. November, 19.30 Uhr

Grenzland Europa -
Ein Kontinent wird neu vermesssen

Mit dem Verschwinden des Eisernen Vorhangs trafen zwei Erfahrungshorizonte aufeinander, an die Daten der jüngeren Geschichte knüpfen sich jeweils verschiedene Erinnerungen. Ein "Osteuropa" als Einheit gibt es nicht. Mit dem Ende der Sowjetunion wandelten sich politische und administrative Machtstrukturen.

Die Journalistin Kerstin Holm (FAZ) im Gespräch mit den Historikern Karl Schlögel (ehem. Europa-Universität) und Igor Narskij (LMU München)

  • Montag, 20. November, 19.30 Uhr

Was war der Kommunismus?

Kennzeichnend für die kommunistischen Herrschaftssysteme war der auf das Ganze zielende Gestaltungsanspruch, der Versuch, die gesamte Gesellschaft von einem leitenden Zentrum her planen und steuern zu wollen. Die auseinanderstrebende Vielfalt der Erscheinungsformen erschwert eine zusammenhängende historische Darstellung des Phänomens "Kommunismus".

Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) im Gespräch mit
Jörg Baberowski (Humboldt-Universität)
Gerd Koenen (Historiker und Publizist)
Susanne Schattenberg (Universität Bremen)