Altersarmut - kein Problem?

erstellt von Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne — zuletzt geändert: 2018-10-11T14:09:28+01:00
Vortrag und Diskussion mit Dagmar Hühne und Holger Balodis.
  • Wann 16.11.2018 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
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Nahezu 80 Prozent der Erwerbstätigen befürchten, im Alter nicht hinreichend versorgt zu sein. Die Bundesregierung hält das für Panikmache. Mit kleinen Reformen will sie die Leute beruhigen.

Die Arbeitgeberverbände stellen sich selbst  kleinsten Verbesserungen entgegen. Sie wollen möglichst niedrige Arbeitgeberbeiträge in die Rentenkasse einzahlen. Versicherungen und Banken wollen hohe Profite mit privaten Zusatzversorgungen erzielen.

Aber was sind die Fakten? Wie viele RentnerInnen werden eigentlich von Altersarmut betroffen sein? - 10, 20 oder sogar 50 Prozent? Wie hoch müssen Arbeitslöhne sein, um  eine ausreichende Rente zu erzielen? Wie lang müsste dafür gearbeitet werden? Welches Rentenniveau wäre anzustreben? Ist eine gesetzliche Mindestrente notwendig? Schützen private Zusatzversicherungen vor Altersarmut?

Dagmar Hühne und Holger Balodis gehören zu den kenntnisreichsten KritikerInnen der Rentenpolitik. Mit ihrem Buch „Die große Rentenlüge“ haben sie die Interessen der Wirtschaft an der jetzigen Rentenmisere offen gelegt und gezeigt, wie eine gute und bezahlbare Alterssicherung für alle möglich ist.

Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne, GEW Bezirksverband Frankfurt, Klartext e.V., Bündnis „Rente zum Leben“. Weitere Unterstützer sind willkommen.