„And I didn’t end up dead because I’m a survivor.“

erstellt von AStA Universität Frankfurt — zuletzt geändert: 2017-05-17T11:43:09+02:00
Ein Blick auf die Langzeitwirkungen der Shoah. In diesem Vortrag werden Interviews mit der Shoah-Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch, eines der letzten bekannten noch lebenden ehemaligen Mitglieder des „Mädchenorchesters Auschwitz“, und ihrer Tochter Maya Jacob Wallfisch vorgestellt.Referentin: Lisa Gehrlein.
  • „And I didn’t end up dead because I’m a survivor.“
  • 2017-05-23T18:00:00+02:00
  • 2017-05-23T23:59:59+02:00
  • Ein Blick auf die Langzeitwirkungen der Shoah. In diesem Vortrag werden Interviews mit der Shoah-Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch, eines der letzten bekannten noch lebenden ehemaligen Mitglieder des „Mädchenorchesters Auschwitz“, und ihrer Tochter Maya Jacob Wallfisch vorgestellt.Referentin: Lisa Gehrlein.
  • Wann 23.05.2017 ab 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Hörsaalzentrum HZ 9, IG-Farben, Campus Westend
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Die Langzeitwirkungen der Shoah manifestieren sich spezifisch in den nachfolgenden Generationen der Überlebenden. Einen Blick auf die Prozesse und Inhalte der transgenerationalen Weitergabe zu werfen, gelingt auf besondere Weise durch die persönliche Begegnung und Durchführung von Interviews. Aus dem Interviewmaterial werden Thesen entwickelt zu den Themen: „Trauma und Erfahrung“, „Leerstellen“, „Schweigen“, „Nähe zum Tod“, „Die ‚Nachträglichkeit des Grauens‘“ und ein mögliches „Positives Erbe“. Über die Aussagen einer Einzelfallanalyse hinaus geben die diskutierten Ergebnisse Hinweise auf die Prozesse und Inhalte der transgenerationalen Weitergabe in Familien von Shoah-Überlebenden.