Die Sicht der Nebenklage

erstellt von Kritik und Praxis — zuletzt geändert: 2017-12-11T16:57:07+01:00
Der NSU-Prozess nähert sich dem Ende - umso wichtiger ist es, zu erfahren, wie die Familien der Opfer den Prozessverlauf wahrnehmen, welche Erfahrungen sie mit den deutschen Ermittlungsbehörden seit den Mordanschlägen auf ihre Familienmitglieder gemacht haben und was sie sich von und nach der anstehenden Urteilsverkündung noch erhoffen.
  • Die Sicht der Nebenklage
  • 2017-12-13T19:00:00+01:00
  • 2017-12-13T23:59:59+01:00
  • Der NSU-Prozess nähert sich dem Ende - umso wichtiger ist es, zu erfahren, wie die Familien der Opfer den Prozessverlauf wahrnehmen, welche Erfahrungen sie mit den deutschen Ermittlungsbehörden seit den Mordanschlägen auf ihre Familienmitglieder gemacht haben und was sie sich von und nach der anstehenden Urteilsverkündung noch erhoffen.
  • Wann 13.12.2017 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Centro Frankfurt, Alt-Rödelheim 6
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Außerdem erwartet uns eine Einschätzung der Nebenklage-Vertretung über die Lücken in den Ermittlungen, die strukturelle Überlegenheit der Bundesanwaltschaft und den von ihr betriebenen Staatsschutz, den Umgang des Gerichtes mit den Anträgen der Nebenkläger und der Familien der Opfer. Vermittelt über einen Nebenklage-Anwalt im NSU Prozess soll an diesem Abend die Perspektive der Betroffenen angehört werden.

Zu diesen und weiteren Fragen haben wir eingeladen:
Stephan Kuhn. Der Strafrechtler greift offensiv und öffentlich die prozessrelevante Frage nach der Rolle der Sicherheitsbehörden und insbesondere der des Verfassungsschutzes auf. Er arbeitet in Frankfurt am Main und vertritt als Nebenklage-Anwalt ein verletztes Opfer des Nagelbombenanschlags vom 9. Juli 2014 in der Kölner Keupstraße.

Veranstalter: Kritik und Praxis - radikale Linke Frankfurt.