Ausgeplündert und verwaltet. Geschichten vom legalisierten Raub an Juden in Hessen

erstellt von Fritz Bauer Institut — zuletzt geändert: 2018-06-11T13:59:54+02:00
Buchpräsentation mit den Autoren Bettina Leder, Christoph Schneider und Katharina Stengel. Es liest: Helge Heynold. Das Buch enthält Geschichten jüdischer Familien, die in Hessen und Rheinhessen ansässig waren.
  • Wann 20.06.2018 ab 18:30 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1
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Sie handeln von Armen und Reichen, Jungen und Alten, von Studenten, Bauern, Kaufleuten, Intellektuellen, Arbeitern, Schülern; von Menschen, die sehr unterschiedlich dachten, glaubten und lebten. Wir fanden ihre Spuren in den Akten der Finanzverwaltung, die ab 1933 penibel den Besitz einer jeden Jüdin und eines jeden Juden registrierte, um ihn dann zu enteignen.

Das Buch geht zurück auf Recherchen im Rahmen der Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945“, die 16 Jahre lang durch Hessen und Rheinhessen wanderte und an 30 Ausstellungsorten mit einem jeweils neuen regionalen Schwerpunkt zur Ausplünderung der Bevölkerung am Ausstellungsort zu sehen war.

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts, gefördert von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.