Der Lebensweg eines Interbrigadisten: Fritz Schuhmann aus Frankfurt-Höchst

erstellt von VVN/BdA Frankfurt — zuletzt geändert: 2017-02-16T12:59:03+01:00
Antifa-Erzählcafé. Mario Gesiarz wird in einem Bildervortrag aus dem Lebensweg von Fritz Schuhmann erzählen. Von Erich Schaffner, Rezitator, hören wir Lieder aus dem spanischen Bürgerkrieg. Moderation: Horst Koch-Panzner.
  • Wann 23.03.2017 ab 18:30 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Wir wollen die Lebensgeschichte von Friedrich "Fritz" Schuhmann aus Frankfurt-Höchst erzählen. Ein Antifaschist, der in Spanien in der XI. Brigade, im Thälmann-Bataillon, kämpfte. Geboren am 12. August 1906, getötet am 7. Juli 1937 in Quijoma, nahe Madrid, vermutlich durch deutsche Bomber.

Im Juli diesen Jahres wird man an den Beginn des "Spanischen Bürgerkrieges" vor 81 Jahren erinnern, an den Staatsstreich gegen die legal gewählte republikanische Regierung, einen blutigen Staatsstreich, der mit Hilfe der faschistischen Regierungen in Deutschland und Italien geschah und Spanien in eine lange Zeit der Dunkelheit, der Unterdrückung und Freiheitsberaubung stürzte. Der 81. Jahrestag dieses Staatsstreichs erlebt gerade ein gefährliches Wiederaufflammen von Faschismus, Antisemitismus, Ausgrenzung und Intoleranz.

Wir müssen mehr denn je jene Werte fördern und anstoßen, für die unsere Republikanerinnen und Republikaner kämpften, litten, und für die viele von ihnen gestorben sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass die spanischen Republikaner als erste in Europa gegen den Faschismus gekämpft haben. Ein Kampf im "Spanischen Bürgerkrieg", in dem sie von Tausenden jungen Menschen aus aller Welt unterstützt wurden. Jungen Menschen aus der ganzen Welt, die nach Spanien kamen, um mit den Internationalen Brigaden gegen den Faschismus und für die Freiheit zu kämpfen. Es waren Freiwillige aus 53 Nationen, 30.000 Antifaschisten in sechs Internationalen Brigaden.