„Die Kinder vom Lager Föhrenwald“ und „Von Föhrenwald nach Frankfurt“ (bis 27.11.)

erstellt von Initiative 9. November e. V. — zuletzt geändert: 2016-11-19T12:44:48+02:00
Die Initiative 9. November e.V. zeigt die Doppelausstellung jeden Sonntag von 11-14 Uhr. Die Ausstellung zeigt weitgehend unbekannte Fotografien aus Privatbesitz und aus internationalen Archiven.
  • Wann 19.06.2016 um 11:00 bis 27.11.2016 um 11:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6
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Nach Kriegsende 1945 bestimmte die amerikanische Armee das frühere NS-Zwangsarbeiterlager Föhrenwald für die Unterbringung von sogenannten Displaced Persons, heimatlos gewordenen Menschen aus ganz Europa. Anfang Oktober erklärte General Eisenhower das Lager Föhrenwald dann zu einem ausschließlich jüdischen DP Lager, einem der größten und am längsten bestehenden Lager für Holocaust-Überlebende und ihre Nachkommen.

Nach Übernahme der Häuser durch das katholische Siedlungswerk 1956 wurden die jüdischen Familien insgesamt sieben Städten der jungen Bundesrepublik zugeteilt. In Frankfurt boten die beiden von der Nassauischen Heimstätte neu errichteten Häuser Waldschmidtstraße 129 und 131 den Familien eine bescheidene Unterkunft.

Die Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse der „Föhrenwald-Kinder“,,später „Waldschmidtstraßen-Kinder“ sind von höchster Bedeutung für unser Geschichtsverständnis und aktuellste Fragestellungen bezüglich sozialem Miteinander und Integration.

Die Wanderausstellung „Die Kinder vom Lager Föhrenwald“ wurde der Initiative 9. November vom Verein ‚Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald‘ zur Verfügung gestellt.
Die Ausstellung „Von Föhrenwald nach Frankfurt“ wurde von den Initiativemitgliedern Iris Bergmiller-Fellmeth und Elisabeth Leuschner-Gafga konzipiert und erstellt.

Öffnungszeiten: sonntags 11 – 14 Uhr
Führungen um 11.30 Uhr und nach Absprache auch werktags.
Bitte denken Sie an warme Kleidung!

www.initiative-neunter-november.de