Film: Capitaine Thomas Sankara

erstellt von Dritte Welt Haus Ffm — zuletzt geändert: 2017-09-15T11:59:40+01:00
Von Christophe Cupelin (Schweiz/Burkina Faso 2012, 104 min., OmU). Ab 19:30 Essen + Trinken und Gelegenheit zur Information. Nach dem Film Gespräch zu Film und Burkina Faso heute mit Gast. Der ausschließlich aus Archivmaterial zusammengestellte Dokumentarfilm über Thomas Sankara, den ehemaligen Präsidenten von Burkina Faso, zeichnet ein lebendiges und teils humorvolles Portrait dieses charismatischen afrikanischen Politikers 25 Jahre nach seinem Tod.
  • Film: Capitaine Thomas Sankara
  • 2017-10-06T20:30:00+02:00
  • 2017-10-06T23:59:59+02:00
  • Von Christophe Cupelin (Schweiz/Burkina Faso 2012, 104 min., OmU). Ab 19:30 Essen + Trinken und Gelegenheit zur Information. Nach dem Film Gespräch zu Film und Burkina Faso heute mit Gast. Der ausschließlich aus Archivmaterial zusammengestellte Dokumentarfilm über Thomas Sankara, den ehemaligen Präsidenten von Burkina Faso, zeichnet ein lebendiges und teils humorvolles Portrait dieses charismatischen afrikanischen Politikers 25 Jahre nach seinem Tod.
  • Wann 06.10.2017 ab 20:30 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Stadtteilbüro Bockenheim, Leipziger Str. 91
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Das Porträt des außergewöhnlichen und (nicht nur) für Afrika bedeutenden Staatschefs konzentriert sich auf seine Amtszeit als Präsident von Burkina Faso vom 4. August 1983 bis zu seiner Ermordung am 15. Oktober 1987. Vier rastlose Jahre voller Veränderungen, die die Geschichte Burkina Fasos und des afrikanischen Kontinents prägten und die abrupt mit der Ermordung Sankaras während des von seinem langjährigen Weggefährten Blaisé Compaoré durchgeführten Putschs endeten... Vier Jahre, in denen er sich gegen die Machtverhältnisse auf der Welt auflehnte, den Einfluss der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zu beenden suchte und die Afrikanische Union dazu aufrief, die Staatsschulden, die er als koloniale Schulden ansah, nicht zurückzuzahlen....

Dem allürenfreien, zugewandten und humorvollen Politiker war bewusst, dass er nicht viel Zeit haben würde. Er versuchte, so viele Reformen wie möglich anzustoßen und die Mentalität der Bevölkerung nachhaltig zu verändern: Abschaffung der Privilegien der MinisterInnen, Anstreben der Ernährungssicherheit, Förderung der einheimischen Produktion, Einbindung des Militärs in die Produktion nach kubanischem Vorbild, Durchführung von Impfkampagnen, Ausbau des Bildungswesens, Kampf gegen Korruption sowie gegen die vorrückende Wüstenbildung, Kampf gegen demokratisch nicht legitimierte traditionelle islamische Autoritäten und vor allem Kampf für die Emanzipation der Frauen...

„Sankara hatte die richtigen Worte, den Mut, die Einfachheit, die Integrität und die Persönlichkeit, um seinen Ideen Gewicht zu verleihen. (...) Eine echte Faszination geht daher von dieser großen Persönlichkeit aus, die an das glaubte, was sie tat und wusste, was sie damit riskierte. Cupelin macht daraus ein faszinierendes Porträt (...)“ Africultures, Olivier Barlet

"Ein Film, wie ein Faustschlag." Tribune de Genève

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