Gedenken an die Pogromnacht des 9. November 1938

erstellt von Initiative 9. November e. V. — zuletzt geändert: 2018-10-30T14:46:13+01:00
Auf die Bunkerfassade projizieren wir großflächig und immer wiederkehrend Bilder der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft, die hier von 1907 bis zur Pogromnacht gestanden hat. Außerdem sind unsere drei Ausstellungen geöffnet.
  • Wann 09.11.2018 von 16:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6
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Wir laden alle Frankfurterinnen und Frankfurter zum Gedenken an die Pogromnacht vor 80 Jahren ein.

„... und wir sahen stundenlang lichterlohe Flammen an dem Platz, wo die herrliche Synagoge stand.“
(Max Mayer, geb. 1926, im Interview mit Petra Bonavita; aus: Initiative 9. November, Erinnerung braucht Zukunft)

Auf die Bunkerfassade projizieren wir Bilder der Synagoge sowie einzigartige Originalfilmaufnahmen vom Brand der Bielefelder Synagoge und dem planmäßigen Abbruch der Synagogen in München und Kaiserslauternbereits im Sommer 1938. Bilddokumente von weiteren zerstörten Synagogen ergänzen dieses Filmmaterial.

Darüber hinaus öffnen wir den Hochbunker, den die Nazis auf den Grundmauern der zerstörten Synagoge errichteten, für einen Rundgang durch unsere drei Ausstellungen

  • Ostend - Blick in ein jüdisches Viertel
  • Vom DP-Lager Föhrenwald nach Frankfurt in die Waldschmidtstraße
  • Jüdische Musikerinnen und Musiker in Frankfurt 1933-1945.

Mit dieser Aktion möchten wir ein Zeichen setzen, um die Geschichte des Ortes immer wieder in Erinnerung zu rufen.