Konzernmacht und Menschenrechte: BASF in Südafrika

erstellt von Club Voltaire — zuletzt geändert: 2018-09-15T12:03:58+02:00
Zahlreiche deutsche Unternehmen sind in Südafrika tätig. Am Beispiel von BASF zeigen wir, dass sich die Unternehmen zwar zur Verantwortung entlang der Lieferkette bekennen, diese Ankündigungen bislang aber weitgehend folgenlos bleiben.
  • Wann 27.09.2018 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
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BASF weigert sich bis heute, Verantwortung für das "Marikana-Massaker" zu übernehmen, bei dem im August 34 Bergleute einer Mine des britisch-südafrikanischen Platinproduzenten Lonmin von der Polizei mit Schnellfeuergewehren während eines Streiks für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen erschossen und 78 Streikende verletzt wurden.

Bis heute wurden die Bergleute und ihre Familien nicht entschädigt. Wie ist es möglich, dass die Menschen, die eines der wertvollsten Metalle der Welt für ein deutsches Vorzeigeunternehmen abbauen, in Slums leben? Wieso weigert sich BASF, seiner Verantwortung entlang der Lieferkette gerecht zu werden?

Jakob Krameritsch und Maren Grimm berichten über die Situation in Südafrika und die Auseinandersetzung mit BASF. Beide arbeiten an der Akademie der bildenden Künste in Wien und sind Mitbegründer der Kampagne „Plough back the fruits“ (basflonmin.com). Sie sind Mitherausgeber des 2018 erschienen Buches „Zum Beispiel BASF“.
Moderation: Carmen Ludwig, lea bildungsgesellschaft

Veranstalter: Club Voltaire in Kooperation mit der lea bildungsgesellschaft

Eintritt frei