Polarisierte Gesellschaft? Solidarische Gesellschaft!

erstellt von Partnerschaften für Demokratie in Stadt und Kreis Offenbach — zuletzt geändert: 2018-09-25T12:44:05+01:00
Perspektiven für eine demokratische Zivilgesellschaft. Der Fachtag will einen Perspektivenwechel anregen, der die Stärken der demokratischen Akteur*innen in den Mittelpunkt stellt. Mit eigenen politischen Visionen und in neuen Bündnissen können wir den antidemokratischen Bedrohungen etwas entgegensetzen.
  • Polarisierte Gesellschaft? Solidarische Gesellschaft!
  • 2018-11-16T09:30:00+01:00
  • 2018-11-16T18:15:00+01:00
  • Perspektiven für eine demokratische Zivilgesellschaft. Der Fachtag will einen Perspektivenwechel anregen, der die Stärken der demokratischen Akteur*innen in den Mittelpunkt stellt. Mit eigenen politischen Visionen und in neuen Bündnissen können wir den antidemokratischen Bedrohungen etwas entgegensetzen.
  • Wann 16.11.2018 von 09:30 bis 18:15 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Volkshochschule Offenbach (Saal 109/110), Berliner Str. 77, OFFENBACH
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Die Gesellschaft, so lautet eine übereinstimmende Zeitdiagnose, ist zunehmend polarisiert. Hinter dieser Feststellung verbirgt sich ein großangelegter Angriff auf das demokratische Gefüge unserer Gesellschaft. Antidemokratisches Denken und Handeln ist in allen Lebensbereichen auf dem Vormarsch. Die demokratischen Milieus dagegen geraten in die Defensive und scheinen oft handlungsunfähig zu sein. Sicher geglaubte demokratische Errungenschaften der letzten Jahrzehnte stehen plötzlich zur Disposition. Die Diskussion ist vor allem darauf fokussiert, woher diese antidemokratischen Positionen und Akteur*innen kommen und wie mit ihnen umgegangen werden soll.

Unser Fachtag will einen Perspektivenwechsel anregen, der die Stärken der demokratischen Akteur*innen in den Mittelpunkt stellt. Die Zivilgesellschaft kann ihre demokratischen Errungenschaften nur offensiv durch die Ausweitung demokratischer Teilhabe und sozialer Rechte verteidigen. Mit eigenen politischen Visionen und in neuen Bündnissen können wir den antidemokratischen Bedrohungen etwas entgegensetzen.

Ein verbindendes Leitprinzip dafür ist Solidarität. Wir wollen das Potenzial solidarischer Positionen und Bewegungen in verschiedenen Lebensbereichen sichtbar machen. Wir fragen danach, wie wir solidarische Praktiken und Haltungen einüben und wirksam werden lassen können. Wir möchten eine Diskussion darüber beginnen, wie die demokratischen Milieus ihre Stimme wieder stärker hörbar machen können und welche politischen Perspektiven sie haben, anstatt der antidemokratischen Diskursverschiebung hinterherzulaufen.

Programm

09:30 Uhr        Herzlich Willkommen! Ankommen & Kaffee

10:00 Uhr        Begrüßung

10:30 Uhr        Key Note (Robert Misik): Zeit für mehr Solidarität! Von der Ego-Ideologie und dem Konkurrenzwahn zu einer Politik des Gemeinsamen

12:00 Uhr        Mittagspause

13:00 Uhr        Workshops:
Workshop 1:
Feminismus und Rassismuskritik als solidarische Handlungsperspektiven
Referentinnen: Denise Bergold-Caldwell & Barbara Grubner (Philipps-Universität Marburg)
Workshop 2:
Sprache als Medium und Herausforderung einer solidarischen Gesellschaft
Referentin: Alice Lanzke (Neue deutsche Medienmacher*innen)
Workshop 3:
Der dokumentarische Blick: Eine politische Instagram-Safari als Methode zur solidarischen Positionierung in Sozialen Netzwerken
Referent: Fabian Jellonnek (achtsegel.org)
Workshop 4:
Stadtgesellschaft – „Wohnen: Polarisierte Stadtgesellschaft – solidarisierte Stadtgesellschaft? Entwicklungen in Frankfurt/Offenbach“
Referent: Daniel Mullis (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung)
Workshop 5:
„Imperiale Lebensweise“ – Das Alltagsgesicht der De-Solidarisierung
Referent: Prof. em. Dr. Gerd Steffens (Universität Kassel)
Workshop 6:
Gemeinsam gegen Rassismus? Allianzen für die Gesellschaft der Vielen
Referentinnen: Bafta Sarbo (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e. V.) und Vanessa Höse (Institut Solidarische Moderne).
Workshop 7:
Solidarität im Zeichen der Krise - Perspektiven aus der Arbeitswelt
Referent: Tobias Huth (DGB Region Südosthessen, Büro Offenbach)

16:00 Uhr        Pause

16:30 Uhr        Podiumsdiskussion:
Solidarisches Handeln im Alltag / Für eine demokratische Zivilgesellschaft / Für ein demokratisches Zusammenleben

18:00 Uhr        Fazit & Verabschiedung

18:15 Uhr        Ende

Anmeldungen bis zum 09.11.2018 unter: www.vielfalt-im-kreis-offenbach.de/anmeldungen

Nähere Informationen zum Fachtag finden Sie unter:
https://www.vielfalt-im-kreis-offenbach.de/projekte/22-fachtag-polarisierte-gesellschaft-solidarische-gesellschaft.html