Was und wie erinnern?

erstellt von medico — zuletzt geändert: 2018-05-16T11:53:48+02:00
Ausstellung nach Anmeldung zugänglich 4.-8.6. und 11.-15.6.2018 jeweils 10-16 Uhr. Kriegsüberlebende und Geflüchtete in Afghanistan und Deutschland denken zurück. Ergänzt um Exponate aus der „Bibliothek der Generationen“, einem künstlerischen Erinnerungsprojekt im Historischen Museum Frankfurt.
  • Was und wie erinnern?
  • 2018-06-13T10:00:00+02:00
  • 2018-06-13T23:59:59+02:00
  • Ausstellung nach Anmeldung zugänglich 4.-8.6. und 11.-15.6.2018 jeweils 10-16 Uhr. Kriegsüberlebende und Geflüchtete in Afghanistan und Deutschland denken zurück. Ergänzt um Exponate aus der „Bibliothek der Generationen“, einem künstlerischen Erinnerungsprojekt im Historischen Museum Frankfurt.

Der Krieg in Afghanistan geht in sein viertes Jahrzehnt, ein Ende ist nicht abzusehen. Die medico-Partnerorganisation AFghan Human Rights & Democracy Organization (AHRDO) bringt vor Ort Überlebende zusammen, die sich erinnern und gegenseitig Rechenschaft ablegen.

In „Memory-Boxes“ stellen sie Hinterlassenschaften von nahen Verwandten aus, die im Krieg getötet wurden. Einige dieser Boxen haben wir nach Frankfurt geholt und stellen sie vom 1. bis 15. Juni 2018 im medico-Haus aus.

Ergänzt werden sie durch drei Beiträge aus der Bibliothek der Generationen, einem künstlerischen Erinnerungsprojekt von des Historischen Museums Frankfurt. Zusammen mit den Boxen aus Afghanistan regen die Beiträge von Frankfurterinnen und Frankfurtern, die als Geflüchtete in die Stadt kamen, zum Dialog über Generationen und Kontinente hinweg an und schaffen Raum für Erinnerung. Die Texte zu den Objekten sind größtenteils auf Deutsch, Englisch und Dari/Farsi verfasst.

 

Anmeldung unter info@medico.de oder telefonisch unter 069/944 38-0. Begleitung von Schulklassen und anderen Gruppen durch medico-MitarbeiterInnen möglich.

Eine Kooperation mit der Afghanistan Human Rights and Democracy Organisation (AHRDO) und der Bibliothek der Generationen im Historischen Museum Frankfurt.