Wenn arme Leute sich nicht mehr fügen …!

erstellt von FALZ — zuletzt geändert: 2017-09-13T09:35:08+01:00
Bemerkungen über den Zusammenhang von Alltag und Protest. Lesung unter Verwendung von Videomaterial mit Harald Rein.
  • Wann 12.10.2017 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo FALZ, Friedberger Anlage 24
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Erwerbslose/arme Menschen und ihr Widerstand in Deutschland haben in der Geschichte eine größere Rolle gespielt als allgemein bekannt ist. Es kann von einer langen Traditionslinie aktiver Auflehnung gesprochen werden.
Arme Leute sind gezwungen, ihren Protest und ihre Selbstbehauptung in unterschiedlicher Form auszutragen. Ihre Repräsentanz findet sich nicht in Parteien und Institutionen wieder, in sozialen Bewegungen finden ihre Ansprüche wenig Gehör. Im Buch geht es darum, warum der Protest von Erwerbslosen/armen Menschen kleingeredet oder im Verborgenen gehalten wird und wie sich Erwerbslose/arme Menschen in verschiedenen geschichtlichen Zeitepochen gegen ihre Situation wehrten oder wehren und schließlich welche politischen Konsequenzen sich aus diesen Erkenntnissen ergeben.

Veranstalter: Frankfurter Arbeitslosenzentrum, AG-SPAK Verlag - im Rahmen der GegenBuchMasse 2017