Wort – Gewalt – Tat

erstellt von Theaterprozess — zuletzt geändert: 2018-10-13T20:23:52+02:00
oder Hass Reden aus Deutschland. Eine szenische Sprachperformance von TheaterProzess.
  • Wann 08.11.2018 ab 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Gallus Theater, Kleyerstr. 15
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Sprachakteure: Ilja Kamphues und Ulrich Meckler
Geräuschkomposition: Oliver Augst

Wortgewalt, Gewalttat, Worttat

Wie über Flucht und Flüchtende gesprochen wird, in den Medien und auf der Straße, in der Öffentlichkeit der Politik und von Pegida, am Stammtisch und im Netz; die Gewalt von Sprache als Gewalt, die von Worten ausgeht und von Worten, die Gewalt rechtfertigen – durch Sprachpermutationen, Sprechperformance und musikalisches Material machen wir diese Gewalt sinnlich erfahrbar: Sprache wird Gewalt. In einer Reihung von Sprechakten und Sprachspielen werden am Thema Flucht und Fluchtursachen die damit verbundenen Schlagworte und sprachlich vermittelten Ideologien behandelt.

Dies geschieht in der Form, in der Ernst Jandl das Erbe des Dadaismus weiterentwickelt hat, in der Sprache sezierenden Form der von uns so genannten JANDLESKE, der Methode der performativen und direkten „konkreten Poesie“.

Alle Informationen zum Stück: www.theaterprozess.de