Aktionsbündnis "Autokorrektur" stellt sich vor

erstellt von Fridays For Future — zuletzt geändert: 2020-08-06T20:22:41+02:00
+++ Massive Proteste gegen Rodung und Räumung im Dannenröder Wald angekündigt +++

Das Aktionsbündnis "Autokorrektur" ist ein Zusammenschluss verschiedener Akteur*innen, das gegründet wurde, um die Rodung des Dannenröder Walds und die Räumung der Besetzung zu verhindern. Aktivist*innen von Fridays For Future Deutschland, Sand im Getriebe, Ende Gelände und Aktion Schlagloch arbeiten mit der Waldbesetzung und der Bürgerinitiative "Keine A49" zusammen, um massive Proteste und vielfältigen Widerstand zu organisieren.

"Angesichts der Klimakrise müssen wir alles tun, um den CO2-Ausstoß zu verringern, Wälder zu erhalten und Trinkwasser zu schützen. Genau dafür sind wir hier und wir gehen nicht weg", sagt Kim Lauterbach aus der Dannenröder Waldbesetzung.

Paula Eisner von Ende Gelände dazu: "Seit Jahren wissen wir, dass Autobahnen ein Projekt der Vergangenheit sind und Interessen einer zerstörerischen Industrie bedienen. Statt Geld für Autos und Asphalt braucht es einen tiefgreifenden Wandel unseres Wirtschaftssystems, das den Schutz von Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt rückt."

"Der Bau der A49 dient vor allem den Interessen der großen Konzerne und beschleunigt die globale Ausbeutung von Natur und Mensch. Daher werden wir die Räumung der Besetzung und die Rodung des Dannenröder Waldes mit kollektiven und kreativen Aktionen zivilen Ungehorsams blockieren", so Lola Löwenzahn von Aktion Schlagloch.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am kommenden Freitag, dem 07.08.2020, wird sich das Bündnis um 10:00 Uhr offiziell vorstellen und den Protest ankündigen.

Pressemitteilung, 3.8.2020